CAS Ausbildungspfarrerinnen und Ausbildungspfarrer

Theologische Fakultät

Der Weiterbildungsstudiengang CAS Ausbildungspfarrer*in Theological Education besteht aus 5 Modulen, einem Projekttag, einer Praxisgemeinschaft und einer CAS-Arbeit mit abschliessendem Kolloquium. Die Ausbildung ist modular aufgebaut, die Reihenfolge der Module kann frei gewählt werden.

Das Ausbildungsangebot wird von der Theologischen Fakultät der Universität Bern durchgeführt. Die reformierten Landeskirchen des deutschschweizerischen Ausbildungskonkordats, die Reformierten Kirchen Bern-Jura-Solothurn und die Christkatholische Kirche der Schweiz subventionieren auf Antrag die Kurskosten der Teilnehmenden und signalisieren damit, dass ihnen die Qualität der Ausbildung ein wichtiges Anliegen ist.

Das Ausbildungsangebot ist auf die Bedürfnisse der Ausbildenden von Pfarrer*innen ausgerichtet und orientiert sich an den Richtlinien und Qualitätsgrundsätzen der universitären Weiterbildung in der Schweiz. Praktika und Lernvikariate können daher nur von Pfarrpersonen begleitet werden, die diesen CAS belegen.

CAS Ausbildungspfarrer Ausbildungspfarrerin
Überblick
Abschluss Certificate of Advanced Studies in Theological Education Universität Bern
Start 2021
Dauer Höchstens 5 Jahre
Umfang 11-14 ECTS
Flexibler Einstieg möglich Ja
Einzelmodul besuchbar Ja
Ort diverse Orte
Aufgrund der Pandemiesituation und den damit verbundenen behördlichen Vorgaben möchten wir Sie darauf hinweisen, dass einzelne Module oder Teile davon digital durchgeführt oder verschoben werden können.
Sprache Deutsch
Zulassung Abschluss des Theologiestudiums an einer universitären theologischen Fakultät, mehrjährige Berufspraxis im Pfarramt, Empfehlung der entsendenden Kirche
Kosten CHF 7‘000 – 12'000 inkl. Kosten für auswärtige Unterkunft und Verpflegung
Trägerschaft Theologische Fakultät
Anmeldung

Umfang

Der WBS CAS Ausbildungspfarrer*in Theological Education besteht aus 5 Modulen, einem Projekttag, einer Praxisgemeinschaft und einer CAS-Arbeit. Die Ausbildung ist modular aufgebaut, die Reihenfolge der Module kann frei bestimmt werden. Er sieht folgenden Abschluss vor: Universitäres Weiterbildungszertifikat CAS – Certificate of Advanced Studies (11 ECTS).

Der Studiengang ist auf die Bedürfnisse der Ausbildenden von Pfarrer*innen ausgerichtet und orientiert sich an den Richtlinien und Qualitätsgrundsätzen der universitären Weiterbildung in der Schweiz.

Zielsetzung

Zentraler Inhalt dieses CAS-Studiengangs ist die „Ausbildung der Ausbildenden“, mit andern Worten: Es geht darum, das Lehren zu lernen. Wichtig dabei sind ausbildungsdidaktische Grundsatzfragen, sowie Fragen rund um die Praxiseinführung in die einzelnen Arbeitsfelder der pfarramtlichen Arbeit und deren Reflexion.

Die Absolvent*innen eines CAS haben die grundlegende Befähigung erlangt, Praktika im kirchlichen Kontext methodisch und fachlich kompetent anzuleiten.

Module

Das Kursprogramm besteht aus sechs dreitägigen Modulen: den ausbildungsdidaktischen Grundmodulen 1-3 und den Modulen 4-7, welche die Praxiseinführung in verschiedene Handlungsfelder des Pfarramtes zum Inhalt haben. Dabei sind die drei ersten Module für alle verbindlich, von den Modulen 4-7 können zwei ausgewählt werden. Zusätzliche Module können auf Anfrage besucht werden, wenn die Bereitschaft und Möglichkeit besteht, auch in Zukunft weitere Praktika zu begleiten. Die Module werden in der Regel im Zweijahresrhythmus angeboten. Das Kursangebot wird regelmässig den aktuellen Bedürfnissen angepasst. Die Module haben maximal 20 Teilnehmende.

Praxisgemeinschaft

Die Praxisgemeinschaften finden an 6 Halbtagen statt und umfassen in der Regel 3-6 Teilnehmende. Das erste und letzte Treffen wird von einem Supervisor/einer Supervisorin begleitet. Ein Halbtag dauert mindestens 3 Stunden. Die Arbeitsweisen und Inhalte werden von der Praxisgemeinschaft selber bestimmt. Mögliche Formen sind Erfahrungsaustausch, wechselseitige Beobachtung und Reflexion von Praxisvollzügen, kollegiale Beratung, Peerfeedback. In der Praxisgemeinschaft soll auch an konkreten und aktuellen Ausbildungssituationen gearbeitet werden.

Deshalb sind die Praxisgemeinschaften besonders dann sinnvoll, wenn die Teilnehmenden zu dem Zeitpunkt auch ein Praktikum oder Lernvikariat begleiten.

Bei aktueller Begleitung eines Praktikums oder eines Lernvikariates während der Zeit der Praxisgemeinschaft steht den Teilnehmenden als freiwilliges Angebot ein Einzelcoaching zur Verfügung. Am Ende der Praxisgemeinschaft halten die Teilnehmenden ihren Lernertrag schriftlich fest.

Anmeldungen zur Praxisgemeinschaft werden von der Studienleitung laufend entgegengenommen. Sobald eine genügend grosse Gruppe beisammen ist, werden die Betreffenden per Doodle zu einem ersten Treffen eingeladen.

Projekttag

Der Projekttag wird alle zwei Jahre angeboten. Er ist verbindlicher Teil des CAS Ausbildungspfarrer*in.

Inhalt und Ziele des Projekttages sind:

  • Begegnung mit den Ausbildungsverantwortlichen der kirchlichen Praktika
  • Begegnung mit den Mitgliedern der GAPF (Gesellschaft für Ausbildungspfarrer*innen)
  • Arbeit an einem aktuellen Thema in der Ausbildung von Pfarrer*innen

CAS-Arbeit und Kolloquium

Die CAS-Arbeit nimmt eine freie Fragestellung im Gesamthorizont eines Ausbildungspfarramts auf, reflektiert dabei die eigene Praxis sowie Erträge der laufenden Ausbildung und genügt wissenschaftlichen Anforderungen, insbesondere hinsichtlich der Offenlegung und korrekten Benennung der Quellen sowie der eigenen Autorschaft.

Zielrichtung, Abgrenzung und Methodik der Arbeit werden mit der Studienleitung abgesprochen. Eine fachliche Begleitung darf frei beigezogen werden; die Studienleitung und/oder die Programmleitung stehen für Beratungen auf Anfrage zur Verfügung.

Nützliche Dokumente aus der Ausbildungspraxis (wie Ausbildungsunterlagen, Erfahrungsberichte, Lernjournale und weiteres) dürfen Bestandteile oder Anhänge der Arbeit sein und sind im Blick auf die Nutzung der Erträge in der Ausbildung und Praxis von Ausbildungspfarrer/innen ausdrücklich willkommen.

Eine CAS-Arbeit umfasst in der Regel 20 bis 30 Seiten resp. 45‘000 bis 70‘000 Zeichen inkl. Leerschläge; in begründeten Ausnahmefällen und in Absprache mit der Studienleitung sind Abweichungen möglich. Eine Arbeit kann auch zu zweit oder zu mehreren verfasst werden; dabei muss der Arbeitsanteil individuell ausreichend hoch ausfallen und die Autorschaft der einzelnen Beteiligten ausweisbar bleiben.

Die Arbeit wird von zwei Fachleuten schriftlich begutachtet (in der Regel von der Studienleitung und einem Mitglied der Programmleitung), und ihre Erträge werden im Rahmen eines Kolloquiums präsentiert. Mit der Annahme der Arbeit und Erfüllung der beiden anderen Ausbildungsteile (Präsenzstudium und Praxisgemeinschaft) ist die Ausbildung bestanden. Das abschliessende Kolloquium ist verbindliche Voraussetzung für die Diplomierung und dient in erster Linie der Transferierung des Arbeitsertrags in den Kreis der Mitstudierenden und der Expertinnen und Experten.

Nach erfolgtem Kolloquium wird die Arbeit in der Regel über die Homepage der KOPTA einer interessierten Öffentlichkeit zur Verfügung gestellt.

Das Kursprogramm besteht aus sechs dreitägigen Modulen: den ausbildungsdidaktischen Grundmodulen 1-3 und den Modulen 4-7, welche die Praxiseinführung in verschiedene Handlungsfelder des Pfarramtes zum Inhalt haben. Dabei sind die drei ersten Module für alle verbindlich, von den Modulen 4-7 können zwei ausgewählt werden. Zusätzliche Module können auf Anfrage besucht werden, wenn die Bereitschaft und Möglichkeit besteht, auch in Zukunft weitere Praktika zu begleiten. Die Module werden in der Regel im Zweijahresrhythmus angeboten. Das Kursangebot wird regelmässig den aktuellen Bedürfnissen angepasst. Die Module haben max. 20 Teilnehmende.

M2 2022: Lehren im Gespräch (Feedback, Coaching, Beurteilen) 

Datum: 8.-10. Juni 2022

Das Gespräch ist eine der wichtigsten Formen des Lehrens in kirchlichen Praktika. Form und Inhalt können dabei je nach Situation innerhalb des Lehr- und Lernprozesses variieren (Feedback, Coaching, Beurteilen).

Ziele

  • Die Teilnehmenden denken darüber nach, wie ihre Wahrnehmung gesteuert und beeinflusst wird und legen sich Rechenschaft ab über die Konsequenzen, die das für das Begleiten eines Praktikums haben kann.
  • Die Teilnehmenden lernen theoretische und methodische Aspekte des Feedbacks kennen und üben diese an konkreten Beispielen ein.
  • Die Teilnehmenden lernen theoretische und methodische Aspekte des Coachings in der Ausbildung kennen und üben sie am konkreten Beispiel ein.

Die Teilnehmenden legen sich Rechenschaft darüber ab, dass Ausbildende auch eine qualifizierende Funktion haben und machen sich Gedanken darüber, wie sie diese Funktion im Lehr-/Lernprozess wahrnehmen wollen, müssen und können.

Fragen um die es geht

  • Wahrnehmen und beobachten: Wie nehme ich etwas (nicht) wahr und warum? Wie kann ich meine subjektive Wahrnehmung für andere nachvollziehbar und überprüfbar machen?
  • Feedback geben: Wie muss ich ein Feedback gestalten, damit es „ankommt“? Welche Regeln gilt es zu beachten? Was kann und soll ein Feedback leisten und was nicht?
  • Coachen und anleiten: Was macht einen guten Coach aus? Welche Haltung, welche Fragestellungen und Interventionen des Coachs sind für den Lehr-/Lernprozess hilfreich? Wie rege ich die*den Praktikanten*in/die*den Lernvikar*in zur Selbstreflexion an und wie zu selbstverantwortetem Handeln?
  • Beurteilen: Was ist der Unterschied zwischen Feedback, Standortbestimmung und Qualifikation? Was sind meine Kriterien bei der Beurteilung und wie wende ich sie an? Wie kann ich - auch in heiklen Situationen - ein aufrichtiges Urteil abgeben, das weiterführt?

Methoden

Kurzinputs und Referate, Erfahrungs- und Gedankenaustausch in verschiedenen Gruppen, Selbstreflexion, konkrete kreative Übungen, Arbeit mit Videobeispielen, Rollenspiele.

Kursleitung

  • Franz Liechti-Genge, Pfarrer, Supervisor BSO, lehrender Transaktionsanalytiker, Fachausweis Ausbilder, Leiter eines Ausbildungsinstituts in Zürich
  • Manuela Liechti-Genge, MAS ThE UNIBE, Studienleiterin CAS Ausbildungspfarrer/in Universität Bern, Pfarrerin und Pädagogin

Kursort

 Centre St. François Delsberg

Anmeldung

Bis eine Woche vor Kursbeginn.

M4 2022: Einführung in das Handlungsfeld Kasualien

Datum: 2.-4. November 2022

Kasualien sind nach Prof. Dr. theol. Christian Grethlein „Kommunikation des Evangeliums an Übergängen des Lebens“. Übergänge des Lebens sind sensible Phasen – deshalb gilt es auch in der Ausbildung, hier besondere Sorgfalt walten zu lassen.

Ziele

  • Die Kursteilnehmenden lernen, ihre Lernvikar*innen so anzuleiten, dass diese am Ende der Lernvikariatszeit Kasualien selbständig durchführen können.
  • Die Ausbildungspfarrer*innen reflektieren ihre verschiedenen Rollen und ihre eigene Theologie, mit dem Ziel, Lernarrangements so zu gestalten, dass die Bedürfnisse der Lernvikar*innen ernstgenommen werden, die eigenen Stärken zum Tragen kommen und die Gemeindesituation berücksichtigt wird.

Inhalte

  • Kasualien stimmig und für die Betroffenen nachvollziehbar zu gestalten, ist ein Handwerk, das eingeübt werden will. Wie begleiten wir Lernvikar*innen Schritt für Schritt beim Gestalten einer Taufe, einer Trauung oder einer Trauerfeier?
  • Beim Gestalten von Kasualien bringen wir Bibel und Biographie miteinander in Verbindung.  Wie ermutigen wir die Lernvikar*innen, sich in diesem Spannungsfeld zu bewegen?
  • Kasualien bieten den Pfarrpersonen die Möglichkeit, sich zu profilieren. Wie schaffen wir es, den Lernvikar*innen die Bühne sukzessive zu überlassen?
  • Im Lauf ihres Berufslebens entwickeln Pfarrpersonen eigene Vorstellungen davon, was in Kasualsituationen nötig und richtig ist. Wie geben wir Lernvikar*innen die Möglichkeit, daran teilzuhaben, und wie lassen wir ihnen die Freiheit, uns zu hinterfragen?

Methoden

Aus der Praxis für die Praxis: Der kollegiale Austausch wird gefördert, im Rahmen von konkreten Übungen mit eigenem Material, durch Rollenspiele und Selbstreflexion.
Dazu kommen Kurzinputs, Referate und Seitenblicke. 

Kursleitung

  • Pfrn. Sabine Müller Jahn und
  • Pfr. Daniel Hubacher. Beide sind tätig in der Kirchgemeinde Nydegg (Bern) und Ausbildungs-Pfarrpersonen mit langjähriger Erfahrung.

Kursort

Centre St. François Delsberg

Anmeldung

Bis eine Woche vor Kursbeginn

M7 2022: Einführung in das Handlungsfeld Gottesdienst

Datum: 19.-22. September 2022

Das Feiern eines Gottesdienstes gehört nach wie vor zu den wichtigsten Aufgaben als Pfarrer*in. Deshalb gilt es, sich auch als Ausbildungspfarrerperson gut vorzubereiten, um ein*e verlässliche*r und kundige*r Lernbegleiter*in zu sein.

Ziele

  • Die Teilnehmenden erarbeiten sich didaktische Instrumente, mit denen sie ihre Lernvikar*innen und Praktikant*innen unterstützen können beim Vorbereiten, beim Halten und beim Auswerten eines Gottesdienstes.
  • Die Teilnehmenden werfen einen Blick in die eigene Gottesdienstpraxis und reflektieren diese im Hinblick darauf, dass Praktikant*innen und Lernvikar*innen auch von ihnen als Vorbild lernen.
  • Die Teilnehmenden setzen sich mit Fragen der Liturgik und Homiletik auseinander im Blick auf ihre Rolle als Ausbildende.

Fragen um die es geht

  • Gottesdienst feiern lehren: Was ist ein „guter“ Gottesdienst? Erarbeiten von Kriterien eines guten Gottesdienstes und Anwenden auf die Lehrsituation als Ausbildungspfarrer/in. 
  • Predigen lehren: Kann man jemandem das Predigen lehren – wenn ja, wie?
  • Beten und Segnen lehren: Wie lernt ein *e Lernvikar*in/ein*e Praktikant*in öffentlich beten und segnen? Gibt es Qualitätsmerkmale eines Gebetes? Darf man als Ausbildende*r ein Gebet „korrigieren“?
  • Abendmahl feiern lehren: Wie bereite ich eine*n Lernvikar*in/ein*e Praktikant*in auf das erste Abendmahl vor, und welche (Zwischen)schritte könnten hier hilfreich sein?
  • Wie lehre ich die*den Lernvikar*in die Zusammenarbeit mit den Kirchenmusiker*innen und anderen an der Feier Beteiligten?

Methoden

Kurzinputs und Referate, Erfahrungs- und Gedankenaustausch in verschiedenen Gruppen, Selbstreflexion, konkrete kreative Übungen, Arbeit mit Videoausschnitten, Rollenspiele.

Kursleitung/Referenten

  • Prof. Dr. Ralph Kunz, Professor für Praktische Theologie mit den Schwerpunkten Homiletik, Liturgik und Poimenik an der Universität Zürich
  • Manuela Liechti-Genge, MAS ThE UNIBE, Studienleiterin CAS Ausbildungspfarrer/in Uni Bern, Pfarrerin und Pädagogin

Kursort

Centre St. François Delsberg

Anmeldung

Bis eine Woche vor Kursbeginn.

Module 2023; Voranzeige; Anmeldung möglich

Modul 2: Montag 13.- Mittwoch 15. März 2023: Lehren im Gespräch
Leitung: noch offen
Ort: Delsberg
Weitere Infos folgen

Modul 5: Montag 4.- Mittwoch 6. September 2023: Einführung in das Handlungsfeld Seelsorge
Leitung: Pfrn. Dr. theol. Dörte Gebhard und Co-Leitung
Ort: Herzberg
Weitere Infos folgen

Modul 6:  Montag 6.- Mittwoch 8. November 2023: Einführung in das Handlungsfeld Bildung
Leitung: Pfrn. Dr. theol. Rahel Voirol und Co-Leitung
Ort: Delsberg
Weitere Infos folgen

Projekttag: Donnerstag 2. November 2023: Aktuelle Ansätze in der Gemeindeentwicklung
Inhalte: Enabling, Partizipation und Interdisziplinarität – Von Schlagworten zu sinnvollen Ansätzen in der Arbeit mit Auszubildenden
Leitung:
- Pfrn. Monika Wilhelm, Beauftragte für die Weiterbildung der reformierten Pfarrpersonen in der Schweiz und Pfarrerin im „Orbit“, einem neuen kirchlichen Ort der Stadtkirche Winterthur.
- Pfr. Matthias Bachmann, Leiter des Bereiches Gemeindeentwicklung der reformierten Landeskirche Zürich.
Ort: Aarau

Das Ausbildungsangebot wird von der Theologischen Fakultät der Universität Bern verantwortet und durchgeführt.

Studienleitung

Pfrn. Manuela Liechti-Genge MAS ThE UniBe
Studienleiterin WBS CAS Ausbildungspfarrer*in

Vorsitz Programmleitung

Pfr. Andreas Köhler-Andereggen
Leiter KOPTA und Lernvikariat (LV)

Mitglieder Programmleitung

Prof. Dr. Angela Berlis, Professorin für Geschichte des Altkatholizismus und Allgemeine Kirchengeschichte, Bern

Pfr. Michel Müller, Kirchenratspräsident der Reformierten Kirche, Zürich

Prof. Dr. Isabelle Noth, Professorin für Praktische Theologie, Bern

Pfr. Thomas Schaufelberger, Leiter a+w, Zürich

Pfr. Iwan Schulthess, Synodalrat der Reformierten Kirchen Bern-Jura-Solothurn, Bern

 

Das Weiterbildungsangebot richtet sich an Pfarrer*innen, Priester und Laientheolog*innen der evangelisch-reformierten und christkatholischen Landeskirchen, die als Lehrpersonen im Rahmen der Berufseingangsphase von Theolog*innen (tertiäre und quartäre Bildungsstufe) tätig sind oder eine Aufgabe in diesem Bereich übernehmen wollen. Voraussetzung für die Teilnahme ist eine Empfehlung der zuständigen Kantonalkirche, welche garantiert, dass die Kurskosten vollumfänglich von den Kirchen übernommen werden. Entsprechende Musterbriefe finden Sie unter "Dokumente".

 

Zur Teilnahme am Weiterbildungsprogramm können Bewerber*innen zugelassen werden, welche die folgenden Voraussetzungen erfüllen:

a. Abschluss des Theologiestudiums an einer universitären theologischen Fakultät,

b. eine mehrjährige Berufspraxis im Pfarramt,

c. Empfehlung der entsendenden Kirche.

Einzelne Veranstaltungen des Weiterbildungsprogramms können - freie Plätze vorausgesetzt - auch von Personen besucht werden, die keinen der angebotenen Abschlüsse anstreben.

Kosten

CHF 7‘000.00 bis 12'000.00 (unter Einschluss der Kosten für auswärtige Unterkunft und Verpflegung).

Anmeldung für das Zertifikatsprogramm

Wenn Sie sich für den Studiengang oder ein Modul des Studienganges anmelden möchten, nehmen Sie bitte vor der Anmeldung Kontakt mit der Studienleiterin Manuela Liechti-Genge auf. Sie benötigen neben der Kontaktaufnahme noch eine Empfehlung der entsendenden Kirche für die Aufnahme in den Studiengang. Die Aufnahme in den Studiengang beantragt die Studienleiterin bei der Programmleitung. Weiteres erfahren Sie in dem Merkblatt.

Für die Subventionierung der Kurskosten ist die Genehmigung der zuständigen Kirchenleitung für die Teilnahme am CAS Ausbildungspfarrer/in Voraussetzung.

Der Besuch einzelner Module ist jederzeit und im Rahmen der verfügbaren Plätze möglich; für alle Fragen der Subventionierung sind die jeweiligen Landeskirchen zuständig.

Kontakt

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