Ringvorlesung im Frühjahrssemester 2026
Wie wir sprechen
Reden, schwätzen, brabbeln, flüstern: Es gibt viele Möglichkeiten zu sprechen. Wir sagen es so oder so. Wir reden Bärndütsch oder verwenden Jugendslang. Manche gendern, andere nicht. Wir drücken uns vorsichtig aus oder unterstreichen unsere Worte mit einer grossen Geste. Und wie wir es sagen, sagt etwas über uns. Aber was?
Die Ringvorlesung des Collegium generale spürt im Frühjahrssemester dem heutigen Sprachgebrauch nach. Wie reden wir? Welche aktuellen Trends prägen Dialekt und Hochsprache? Wie wirkt sich KI auf unsere Sprache aus? Und wie wird mit Sprache Politik gemacht? Die Vorträge der Ringvorlesung präsentieren aktuelle Forschung über Sprechen und Sprache.
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Die Vorlesungen werden nach Möglichkeit als Videopodcasts aufgezeichnet und laufend auf unserer Website veröffentlicht.
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Angaben für Studierende
Details auf KSL und ILIAS unter 515364-FS2026.
Angaben zum Leistungsnachweis FS26 zum Herunterladen
Programmkommission
Prof. Dr. Angela Berlis, Christkatholische Theologie
Prof. Dr. Dr. Claus Beisbart, Philosophie
Prof. Dr. Linda Konnerth, Sprachwissenschaft
Prof. Dr. Erez Levon, CSLS
Dr. Eva Schürch, Psychologie
Sara Bloch, Collegium generale
| 18. Februar 2026 | Wie und warum sich Schweizerdeutsch verändert Prof. Dr. Adrian Leemann, Germanistik, Universität Bern |
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| 25. Februar 2026 | Schweizerdeutsch im Wandel zwischen Jugend- und Migrantensprache Prof. Dr. Stephan Schmid, Computerlinguistik, Universität Zürich |
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| 4. März 2026 | Nonverbale Kommunikation im Alltag: Ein Blick sagt mehr als tausend Worte – oder auch nicht… Prof. Dr. Marianne Schmid Mast, Comportement organisationnel, Université de Lausanne |
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| 11. März 2026 | Langage inclusif: Une tempête dans un verre d’eau ou une réponse à un vrai problème? Prof. Dr. Pascal Gygax, Psycholinguistique & Psychologie Sociale Appliquée, Université de Fribourg |
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| 18. März 2026 | Übersee-Zungen: ein literarischer Abend Yoko Tawada, Berlin |
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| 25. März 2026 | Bilder oder Wörter? Experimente zur Bedeutung von Emojis Prof. Dr. Tatjana Scheffler, Digitale forensische Linguistik, Ruhr-Universität Bochum |
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| 1. April 2026 | Doppeltes Vermächtnis: Gemeinschaftliche Jungenaufzucht und die Evolution der Sprache Prof. Dr. Judith Burkart, Evolutionäre Anthropologie, Universität Zürich |
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| 15. April 2026 | Gebärdensprachtests im Spannungsfeld von Empirie, Technologie und Anwendung Prof. Dr. Tobias Haug, Sprache und Kommunikation, Hochschule für Heilpädagogik Zürich |
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| 22. April 2026 | Social Cohesion? – The Paradox of Language Prof. Dr. Alexandre Duchêne, Sociologie du langage, Université de Fribourg |
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| 29. April 2026 | Sprachkritik jenseits von Korrektionismus – Gedanken zur Kritik problematischen Sprachgebrauchs Dr. Deborah Mühlebach, Philosophie, Freie Universität Berlin |
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| 6. Mai 2026 | Was macht Sprache religiös? Prof. Dr. David Plüss, Praktische Theologie, Universität Bern |
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| 13. Mai 2026 | Sprachstörungen nach Hirnverletzungen: Wenn die Sprache verloren geht PD Dr. Basil Preisig, Interdisziplinäre Sprachevolutionswissenschaft, Universität Zürich |
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| 20. Mai 2026 | What Does It Take for Large Language Models to Represent the World's Languages? Prof. Dr. Antoine Bosselut, Laboratoire de traitement du langage naturel, EPFL |
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| 27. Mai 2026 | Das «wir» der anderen: Personenformen und die Vielfalt menschlicher Sprachen Prof. Dr. Linda Konnerth, Sprachwissenschaft, Universität Bern |
