Universität für alle Collegium generale

Jüdische Geschichte - Jüdische Gegenwart - HS 2015

Herbst 2015

Jüdische Geschichte - Jüdische Gegenwart

Die Literarischen Lesungen des Collegium generale sind öffentlich. Der Eintritt ist frei. Programmänderungen bleiben vorbehalten.

Leitung: Prof. Dr. Oliver Lubrich

Dienstag, 18.15 bis 19.30 Uhr
Hochschulstrasse 4, 3012 Bern
Hauptgebäude der Universität Bern, Hörsaal 220

Wie wird jüdisches Leben heute in der Literatur dargestellt – in der Schweiz, in Deutschland, in Frankreich, in Israel? Und wie können nachgeborene AutorInnen die Erinnerung an die Schoa vermitteln?

Programm zum Herunterladen

 

Foto: Beowulf Sheehan

Etgar Keret ist der Meister der Kurzgeschichte. In absurden, grotesken, surrealen Anekdoten beschreibt er das Leben in Israel. Seine neueste Sammlung hat einen unheimlichen Titel: Plötzlich klopft es an der Tür…

(Die Lesung wurde kurzfristig abgesagt.)

29. September 2015

Etgar Keret, Tel Aviv

Suddenly, a Knock on the Door

Foto: Peter-Andreas Hassiepen

In Der Russe ist einer, der Birken liebt erzählt Olga Grjasnowa von einer jungen Jüdin, die mit ihren Eltern aus Baku nach Frankfurt ausgewandert ist – und von dort nach Israel geht. Das Trauma des Pogroms, das sie als Kind im Kaukasus miterlebt hatte, verfolgt sie.

20. Oktober 2015

Olga Grjasnowa, Berlin

Der Russe ist einer, der Birken liebt

Foto: Peter-Andreas Hassiepen

In Chronik meiner Straße schildert Barbara Honigmann den Mikrokosmos ihres Quartiers in Strasbourg, in das sie nach ihrer Ausreise aus der DDR gezogen ist. Ihre Nachbarn sind Araber, Afrikaner und Franzosen, Künstler, Verrückte und Holocaust-Überlebende.

10. November 2015

Barbara Honigmann, Strausbourg

Chronik meiner Straße

Foto: Benjamin Stein

Benjamin Steins Die Leinwand kann man von zwei Seiten lesen. Zwei Juden erzählen die Geschichte aus zwei Richtungen – und begegnen einander in der Mitte, wo einer von ihnen verschwindet. Ein Kriminalfall, in dem das Wort “Berndeutsch” eine Schlüsselfunktion hat…

1. Dezember 2015

Benjamin Stein, München

Die Leinwand

Foto: Claudia Gerrits

Charles Lewinsky erinnert in Gerron an den Schauspieler Kurt Gerron, der nach Theresienstadt deportiert wurde. Dort zwangen ihn die Nazis, einen Propagandafilm zu inszenieren, der die Verhältnisse im Ghetto beschönigen sollte.

15. Dezember 2015

Charles Lewinsky, Zürich

Gerron