Faire akademische Karrieren
An der Universität Bern ist Fairness ein zentraler Grundsatz. Dieses Prinzip prägt Einstellungen, Beförderungen und die Verteilung von Ressourcen. In Übereinstimmung mit der San Francisco Declaration on Research Assessment (DORA) sollen Bewertungen auf transparenten und prozessspezifischen Kriterien basieren. Dabei werden nicht nur Publikationen berücksichtigt, sondern sämtliche von der ORCID-Organisation aufgeführte Forschungsleistungen, darunter z. B. auch Datensätze und Software.
Die Universität Bern will die Rahmenbedingungen dafür schaffen, dass Talente anerkannt und gezielt gefördert werden. Strukturierte Weiterbildungsprogramme unterstützen Fakultäten, Forschende und Studierende. Sie tragen dazu bei, systemische Barrieren abzubauen, eine Kultur der Chancengleichheit zu fördern und nachhaltige Wege zur Gleichstellung zu eröffnen.
Indem faire Bewertungspraktiken in allen Bereichen der Institution verankert werden, fördert die Universität eine vielfältige und integrative akademische Kultur. So entsteht ein Umfeld, das Exzellenz und Chancengleichheit gleichermassen stärkt.
Junge Forschende leisten vielfältige Beiträge zum wissenschaftlichen Fortschritt.
Diese Leistungen müssen mithilfe geeigneter Bewertungs- und Evaluierungsmethoden fair gemessen werden.
Prof. Dr. Andrew Chan, Vizerektor Internationales und Akademische Karrieren
Erfahren Sie mehr über die Strategien der Universität für faire akademische Karrieren im folgenden Video.
Faire Rahmenbedingungen für akademische Karrieren
Transparente und strukturierte Stellenbesetzung
Stellenausschreibungen basieren auf klar definierten Kriterien und Bewertungsparametern. Die Gehaltsstufen sind öffentlich einsehbar.
Verantwortungsvolle Bewertungspraktiken
Die Bewertung von Bewerber*innen erfolgt in Übereinstimmung mit der San Francisco Declaration on Research Assessment (DORA). Berücksichtigt wird ein breites Spektrum an Leistungen – von Lehre und Datenbankerstellung bis hin zum gesellschaftlichen Impact. Datenanalysen werden stets kontextbezogen interpretiert; quantitative Bewertungen ergänzen und ersetzen niemals qualitative Erkenntnisse. Informieren Sie sich hier über die institutionelle Forschungsbewertung der Universität Bern.
Vielfalt und Inklusion
Chancengleichheitsbeauftragte wirken an Berufungskommissionen mit, um eine ausgewogene Geschlechterverteilung zu gewährleisten. Das COMET-Karriereprogramm richtet sich an Postdoktorandinnen sowie trans, inter und nicht-binäre Personen. Bewerbungen von Angehörigen unterrepräsentierter Gruppen werden ausdrücklich begrüsst. Regelmässig veranstaltete Workshops thematisieren den Umgang mit Rassismus und fördern eine kritische Reflexion von Machtverhältnissen. Zudem steht allen UniBE-Angehörigen mit SWITCH-Konto ein Online-Kurs zu unbewussten Vorurteilen zur Verfügung, der von der Universität Lausanne produziert wurde. Informieren Sie sich hier über Initiativen im Bereich Chancengleichheit.
Unterstützung von Nachwuchsforschenden
Angebote der Abteilung Akademische Karrieren an der UniBE
- Unterstützung von Nachwuchsforschende mit verschiedenen Förderinstrumenten
- Programm zur Ausbildung überfachlicher Kompetenzen sowie Schulungen zur Karriereentwicklung
- Beratung bei der Karriereplanung, insbesondere in der Postdoc-Phase
- interner Austausch zur Talentförderung (mit Vizerektoraten, Forschungskommission, Personalabteilung, Abteilung für Chancengleichheit, Universitätsbibliothek usw.)
- Bereitstellung von Fachwissen für die Universitätsleitung
- Beratung von Fachbereichen
- Sammlung und Dokumentation bewährter Verfahren
- Entwicklung von Modellinitiativen und Förderung von Kooperationen
Erfahren Sie mehr über die Abteilung Akademische Karrieren. Informieren Sie sich über Angebote für Nachwuchsforschende und besuchen Sie das Portal for Junior Academics.
