CoARA Projekt Updates
Im März 2026 hat die Universität Bern das Agreement on Reforming Research Assessment (ARRA) unterzeichnet. Die Reform wird durch die Coalition for Advancing Research Assessment (CoARA) koordiniert, die 2022 durch die Unterzeichnenden ins Leben gerufen wurde. Sie unterstützt teilnehmende Institutionen durch Erfahrungsaustausch bei der Entwicklung qualitätsorientierter Bewertungsverfahren.
Mit der Unterzeichnung des Abkommens wird ein verbindlicher Prozess initiiert, der folgende Schritte umfasst: Innerhalb eines Jahres nach Unterzeichnung ist ein Aktionsplan zu erarbeiten. Dieser zeigt auf, welche Massnahmen, Prozesse und Instrumente die Umsetzung des Abkommens sicherstellen und wie deren Wirksamkeit überprüfbar gemacht wird. Bis zum Ablauf von fünf Jahren nach Unterzeichnung ist der Koalition über den Stand der Umsetzung Bericht zu erstatten.
Prozess
Aktuell
Die Abteilung Akademische Karrieren koordiniert die Initiative in Zusammenarbeit mit dem Research Management Office. Sie erarbeiten gemeinsam eine Vorlage für den Aktionsplan. Dazu prüfen sie zunächst, welche Prozesse, Instrumente und Methoden an der Universität Bern schon etabliert oder geplant sind und zu den Leitprinzipien des Abkommens passen. Synergieeffekte sollen gezielt genutzt und der Aufbau zusätzlicher Bürokratie vermieden werden.
Sobald eine erste Bestandsaufnahme abgeschlossen ist, werden die Fakultäten und der Mittelbau eng in den Prozess eingebunden. Ihre Expertise ist entscheidend, um Massnahmen zu definieren, die den jeweiligen disziplinären Kontexten und spezifischen Herausforderungen von Nachwuchswissenschaftler*innen Rechnung tragen und sich in den Fachkulturen nachhaltig etablieren lassen.
Nächste Schritte
Die Dekaninnen und Dekane erhalten im Sommer 2026 eine Einladung zu einem strukturierten, gut vor- wie nachbereiteten Gespräch der Fakultätsleitung mit dem Vizerektor Internationales und Akademische Karrieren sowie weiteren Projektbeteiligten. Nähere Angaben zum Gesprächsablauf und zur Zusammensetzung der Delegation werden noch bekannt gegeben. Damit soll an eine dialogbasierte Prozessform angeknüpft werden, die sich bereits bei der Umsetzung der DORA-Deklaration bewährt hat.
Die Seite wird fortlaufend aktualisiert.
