Coronavirus - Aktuelle Situation

Auf dieser Website finden Sie die aktuellen Informationen der Universität Bern zum Umgang mit der Corona Epidemie.

Die Universität ist im Modus der reduzierten Präsenz.

Das Virus ist noch nicht verschwunden, und es gibt auch noch keine Impfung. Oberste Priorität bleibt deshalb der Schutz der Gesundheit aller Personen.

Es gelten grundsätzlich folgende Regelungen und Empfehlungen:

  • Präsenz am Arbeitsplatz ist unter Einhaltung der Distanz- und Hygieneregeln gemäss Schutzkonzept wieder möglich. Angestrebt wird als Richtwert eine Präsenz von 50 Prozent der Arbeitszeit.
  • Grundsätzlich ist ein Abstand von mindestens 1.5 m einzuhalten.
  • Für Besprechungen gilt ein Flächenrichtwert von 4m2 pro Person.
  • Können die Distanzregeln mit voller Belegung nicht eingehalten werden, muss entweder eine Hygienemaske getragen oder die Belegung reduziert werden.
  • Homeoffice ist in Absprache mit den Vorgesetzten weiterhin möglich.
  • Um Personenkontakte von weniger als 1.5 Meter und länger als 15 Minuten im Fall einer Infektion mit SARS-CoV-2 nachvollziehen zu können, ist jede Person verpflichtet, ein persönliches und täglich nachgeführtes Logbuch (digital oder per Formular) zu führen. Das Logbuch ist 4 Wochen aufzubewahren.
  • Personen aus Risikogruppen sind so weit wie möglich zu schützen (Priorisierung der Schutzmassnahmen und Risikogruppen)
  • Sitzungen und Besprechungen sollen wo möglich weiterhin per Video- oder Telefonkonferenzen durchgeführt werden.
  • Es wird empfohlen, für die Anreise den ÖV ausserhalb der Stosszeiten zu benutzen und dabei eine Maske zu tragen.
  • Das Ticketing-System im Forschungsbereich wird ausgesetzt. Mehr unter «Informationen für Forschende».
  • Für das Herbstsemester 2020 plant die Universität grundsätzlich mit Präsenzveranstaltungen. Es muss für jede Veranstaltung aber eine digitale Alternative mitgeplant werden. Weitere Infos hierzu für Studierende und für Dozierende.
  • Die Gebäude der Universität sind grundsätzlich wieder geöffnet.
  • Öffentliche Veranstaltungen in den Räumen der Universität sind mit klarer Begründung und Schutzkonzept wieder möglich. Eine Bewilligung dafür erteilt das Generalsekretariat.
  • Der Unisport hat den Grossteil seiner Trainings und Kurse wieder aufgenommen. Weitere Informationen hierzu finden Sie hier.
  • Die Unibibliotheken sind unter Einhaltung des Schutzkonzepts wieder weitgehend normal geöffnet. Weitere Informationen finden Sie hier.
  • Die Präsenzveranstaltungen in der Weiterbildung finden unter Einhaltung des Schutzkonzepts für die Weiterbildung der Universität Bern wieder statt.

Alle Massnahmen der Universität Bern gelten bis auf Weiteres.

Personen, die in die Schweiz einreisen und sich zu einem beliebigen Zeitpunkt innerhalb von 14 Tagen vor der Einreise in einem Staat oder Gebiet mit erhöhtem Risiko einer Ansteckung mit dem Coronavirus SARS-CoV-2 gemäss der Empfehlungen für Reisende des BAG aufgehalten haben, sind verpflichtet, sich unverzüglich nach der Einreise auf direktem Weg in ihre Wohnung oder eine andere geeignete Unterkunft zu begeben. Sie müssen sich während 10 Tagen nach ihrer Einreise ständig dort aufhalten (Quarantäne).

Für Mitarbeitende der Universität gilt zusätzlich:

Mitarbeitende, die aus Risikoländern einreisen, sind für Tätigkeiten in Liegenschaften der Universität Bern während 10 Tagen ausgeschlossen.

Vor Antritt der Reise in Risikoländer ist die Rückkehr und Aufnahme von Tätigkeiten mit den Vorgesetzten zu regeln.

Für Rückreisende aus Risikoländern besteht kein Anspruch auf bezahlten Kurzurlaub, wenn der Grundauftrag nicht vom Homeoffice aus erfüllt werden kann.

Es wird empfohlen, Reisen ins Ausland zu begrenzen und Reisen in Risikoländer zu vermeiden.

Weiterführende Informationen finden Sie  beim Staatssekretariat für Migration (SEM).

FAQ (gemäss BE-Info-Flash)

Trotz Reisewarnung des Bundes verbringe ich meine Ferien in einem Risikogebiet. Welche Konsequenzen kann dies nach der Rückkehr haben?

Seit 6. Juli 2020 müssen alle Personen, die in vom Bund bezeichnete Risikogebiete einreisen, nach ihrer Rückkehr zehn Tage in Quarantäne. Die Liste der Länder wird laufend angepasst. Wer trotz Reisewarnung in diese Länder reist, hat keinen Anspruch auf Lohnfortzahlung während der Quarantäne, wenn die Arbeit nicht im Homeoffice geleistet werden kann. Die ausgefallene Arbeitszeit muss über Jahresarbeitszeit-, Ferien-und Langzeitkontoguthaben oder unbezahlten Urlaub kompensiert werden. Bricht die Krankheit aus, kann das kantonale Personalamt auf Antrag der Anstellungsbehörde den Lohn wegen Grobfahrlässigkeit kürzen oder ganz einstellen.

Unter welchen Umständen wird der Lohn auch in der Quarantäne gezahlt?

War bei der Abreise noch nicht bekannt, dass das Reiseland auf der Liste der Staaten und Gebiete mit erhöhtem Ansteckungsrisiko ist, wird als erstes geprüft, ob in der Quarantänezeit Homeoffice möglich ist. Ist dies nicht möglich, kann diese Zeit als Soll-Arbeitszeit gebucht werden. Bricht die Krankheit aus, besteht Anspruch auf Lohnfortzahlung wie bei jeder anderen Krankheit.

Ich habe meine Ferien nicht in einem Risikogebiet verbracht, habe keine Krankheitssymptome und gehe freiwillig in Quarantäne. Habe ich trotzdem Anspruch auf Lohnfortzahlung?

Nein. Die ausgefallene Arbeitszeit muss über Jahresarbeitszeit-, Ferien-und Langzeitkontoguthaben oder unbezahlten Urlaub kompensiert werden.

Kann mich der Arbeitgeber bei meiner Rückkehr aus einem Risikogebiet zu einem Covid-19-Test verpflichten?

Nein. Ordnet der Bund für Rückkehrende aus bestimmten Ländern die Quarantäne an, wäre ein Covid-19-Test unverhältnismässig. Zulässig ist aber in dieser Situation, die Temperatur zu messen. Bei Verdacht auf Erkrankung kann der Arbeitgeber Mitarbeitende nach Hause schicken.

Melden von Absenzen aufgrund des Coronavirus

Die Vorgesetzten sind verpflichtet, Mitarbeitende, welche positiv auf das Coronavirus getestet wurden, umgehend der Fachstelle Risikomanagement (risiko@unibe.ch) zu melden.