Porträt Selbstverständnis

Gleichstellung

"Das Modell für bessere Vereinbarkeit"

Prof. Dr. Isabel Roditi
Professorin für Zellbiologie
Vertreterin der philosophisch-naturwissenschaftlichen Fakultät in der Kommission für Gleichstellung der Universität Bern

 

"Die Idee für das 120%-Modell hatten wir vor vielen Jahren an einem Mittagessen mit Kolleginnen. Jemand meinte, es wäre schön, wenn Postdocs mit Kinderbetreuungspflichten Teilzeit arbeiten könnten. Wir haben uns überlegt, das mit einer Laborantenstelle zu verbinden, so dass es zusammen 120% ergibt und sich die Stellen einen Tag in der Woche überlappen.

Ich habe das Modell der Universität und dem Nationalfonds präsentiert, eine Zeit lang ohne Erfolg. Als damalige Präsidentin des SNF-Fachausschusses Personenförderung konnte ich die Idee aber in das Strategiepapier einfliessen lassen und es wurde angenommen. Das war der offizielle Beginn. Nach dem Nationalfonds hat sich schliesslich auch die Universität dafür interessiert und inzwischen hat es sich hier an den Fakultäten etabliert."

Hier finden Sie weitere Porträts von Universitätsangehörigen zum Thema Gleichstellung.

News und Veranstaltungen

Reduktion Beschäftigungsgrad bei Elternschaft

Auszug aus der Personalverordnung des Kantons Bern:

Art. 60c Reduktion des Beschäftigungsgrads nach der Geburt oder Adoption
1 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter haben ab der Geburt oder Adoption eines Kindes auf Gesuch hin Anspruch auf eine Reduktion des Beschäftigungsgrads in ihrer Funktion um höchstens 20 Prozent, sofern keine erheblichen organisatorischen oder betrieblichen Gründe dagegen sprechen. Der Beschäftigungsgrad darf dabei nicht unter 60 Prozent fallen.

2 Der Anspruch auf Reduktion des Beschäftigungsgrads ist innerhalb von zwölf Monaten nach der Geburt oder der Adoption geltend zu machen.

3 Die Arbeit mit reduziertem Beschäftigungsgrad beginnt spätestens am ersten Tag nach Ablauf der zwölfmonatigen Frist nach Absatz 2.

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