Porträt Selbstverständnis

Forschung

Die Ausrichtung als Volluniversität bildet für die Universität Bern die Voraussetzung, um die Vision einer inter-, trans- und multidisziplinären Forschung auf hohem Niveau erfüllen zu können. Auf diesem Fundament entwickelt und fördert die Universität Bern gezielt inter- und/ oder transdisziplinäre Kompetenzzentren, die höchsten wissenschaftlichen Ansprüchen genügen.

Die Universität Bern evaluiert die Forschungsleistungen regelmässig und stellt den Einheiten Kennzahlen zur Verfügung. Auf der Grundlage des universitären QSE-Richtlinien haben die Fakultäten eigene fakultätsspezifische Leitlinien und Kriterien zur Evaluation der Forschung entwickelt. Bei der Evaluation der Forschung ergänzt die Aussensicht die internen Analysen, weshalb die Universität den vermehrten Einbezug externer Begutachtung und Expertise zur Beurteilung der Qualität der Forschung vorgegeben hat. Zur Förderung der externen Sicht ist der Evaluationspool geschaffen worden (Gesuchsformular). Die Erkenntnisse aus den Evaluationen dienen den Forschenden zur Standortbestimmung, der Profilschärfung und zeigen Entwicklungsmöglichkeiten auf.

Die Universität Bern versteht die Sicherung guter wissenschaftlicher Praxis als elementare Voraussetzung für die wissenschaftliche Arbeit und das Vertrauen der Gesellschaft in die Forschung. Die Forschenden müssen sich an ethisch-moralischen Werten orientieren, müssen sich an Gesetze und Vorschriften halten, müssen ihre wissenschaftliche Integrität wahren und müssen korrekt mit den ihnen anvertrauten Geldern und Gütern umgehen.

Die Universität Bern macht mittels Open Science die gewonnenen Einsichten und Erkenntnisse der wissenschaftlichen Gemeinschaft und allen Interessierten zugänglich, steigert die Sichtbarkeit der Berner Forschung und macht die wissenschaftlichen Leistungen transparent. Weiter fördert die Universität Bern den Wissens- und Technologietransfer mit Wirtschaftspartnern.

Die Evaluation der Kompetenzzentren soll eine Bestandsaufnahme der aktuellen Situation sein und die Entwicklungsmöglichkeiten aufzeigen. Da die Ergebnisse als interne Grundlage für die neuen Leistungsaufträge dienen, ist es zentral, dass der Selbstevaluationsbericht der Kompetenzzentren möglichst spezifische und präzise begründete Aussagen enthält.

Für die Evaluation der Kompetenzzentren können folgende Kriterien wichtig sein:

  • Beurteilung des Kompetenzzentrums hinsichtlich seiner Ausrichtung (Profil) und Strukturen, seiner Position, seines Beitrags an die Gesellschaft und seiner Entwicklungsmöglichkeiten
  • Beurteilung der personellen Ressourcen (wissenschaftliches und nichtwissenschaftliches Personal) im Hinblick auf die Verwirklichung der Strategie und die Erfüllung der vorgesehenen Lehr- und Forschungsaktivitäten
  • Beurteilung der Ausstattung und der finanziellen Ressourcen in Bezug auf die Erfüllung der Aufgaben und die Ergebnisse in Lehre, Forschung und allenfalls Dienstleistungen
  • Beurteilung der Qualitätssicherung und Qualitätsverbesserung mit Blick auf die Entwicklung der vorgenannten Bereiche und ihrer Aktivitäten
  • Beurteilung des Profils der Lehre, der Lehr- und Lernaktivitäten und ihrer Ergebnisse
  • Beurteilung des Forschungsprofils, der Forschungsaktivitäten und ihrer Ergebnisse mit Blick auf die vorhandenen Ressourcen; Beurteilung der Nachwuchsförderung
  • Beurteilung der Support- und administrativen Aufgaben mit Blick auf die Aktivitäten in Lehre und Forschung.

Detaillierte Angaben zur Selbstevaluation finden sich im Leitfaden zur Selbstevaluation der Kompetenzzentren.