Teamfacilitation
Stärken Sie Ihr Forschungsteam – für eine bessere Zusammenarbeit, mehr Inklusion und Chancengleichheit in Forschung und Lehre.
Better Science: Ein Klima, in dem alle ihr Bestes geben können
Mit dem Programm lernen Teams, ein Arbeitsumfeld zu schaffen, in dem Fehler eingestanden, ungewöhnliche Ideen geäussert und kritische Fragen gestellt werden können – ohne dass negative Konsequenzen zu befürchten sind. Durch gezielte Reflexion und Übung von Teamdynamiken, Feedbackkultur und Kommunikation werden automatische Denkmuster bewusst gemacht, die unsere Wahrnehmung und Entscheidungen beeinflussen. Teams entwickeln praktische Strategien, um ein Arbeitsklima zu etablieren, in dem alle Mitglieder ihre Fähigkeiten unabhängig von ihrem Hintergrund voll einbringen und sich gegenseitig unterstützen können.
Ihr Nutzen
Ein offenes, unterstützendes Teamklima steigert das Wohlbefinden aller Teammitglieder und ist die Grundlage für innovative Ideen, konstruktive Zusammenarbeit und nachhaltige wissenschaftliche Exzellenz.
Better Science: Teamfacilitation
Programm für bessere Zusammenarbeit, mehr Inklusion und Chancengleichheit in Forschung und Lehre
Melden Sie sich bei Interesse direkt bei Joel Schaad. Wir freuen uns auf Ihre Kontaktaufnahme!
Die Team-Begleitung im Detail
Das Begleitungsprogramm wird von der Abteilung für Chancengleichheit für Teams und universitäre Einheiten angeboten. In Absprache arbeiten wir mit anderen universitären Stellen zusammen. Die Begleitung findet vertraulich statt.
An wen richtet sich die Team-Begleitung?
Das Begleitungsprogramm richtet sich an Teams und Gruppen der Universität Bern, die ihre Teamkultur verbessern möchten. Dies können Abteilungen sein, Forschungsgruppen, Institutsleitungen und weitere Gruppen, die gemeinsame Ziele verfolgen, voneinander abhängige Arbeit erledigen und bei denen eine regelmässige Kommunikation zwischen den Teammitgliedern besteht.
Das Programm ist nicht geeignet zur Konfliktklärung, jedoch kann mit dem Programm nach einem geklärten Konflikt eine nachhaltige Stärkung der Teamkultur erzielt werden.
Wie funktioniert die Team-Begleitung?
Das Training besteht aus drei Workshops à 1-2 Stunden und Teamübungen, die das Team selbstständig durchführt (wöchentlich 5-15 Minuten).
Im Erstgespräch mit der Führungskraft wird eine Situationsanalyse vorgenommen. Es erfolgt die Zielformulierung sowie die Auftragsklärung.
Im Auftaktworkshop mit dem Team (2h) werden Grundlageninformationen vermittelt, eine Zustandsanalyse der Teamkultur durchgeführt und der Ablauf der Facilitation geklärt.
Teamübungen: Die Teamübungen besteht aus einer Sammlung von kurzen Inputs und Aktivitäten, die einzeln, zu zweit oder im Team durchgeführt werden. Die Aktivitäten werden wöchentlich durchgeführt, beanspruchen aber jeweils nicht mehr als 5-15 Minuten. Das Team führt die Aktivitäten ohne direkte Betreuung durch.
Bei der Zwischenbesprechung mit dem Team (1h) werden Fragen und Herausforderungen besprochen und Anpassungen im Vorgehen oder der Ziele vorgenommen, falls nötig.
Bei der Schlussbesprechung mit dem Team (1-2h) wird die Zielerreichung besprochen und eine Wirkungsevaluation vorgenommen.
Das Programm findet idealerweise über einen Zeitraum von 4-6 Monaten statt. Es können Unterbrüche (z.B. bei Forschungsreisen oder Semesterferien) eingeplant werden.
Wie sehen die Teamübungen aus?
Die Teamübungen werden von den Teammitgliedern wöchentlich alleine, zu zweit oder im Team durchgeführt. Die Teamübung «Having a Voice” kann hier abgerufen werden:
Was ist der Vorteil des Programms?
Teams lernen mit dem Programm, eine akademische Teamkultur zu pflegen, in der Vielfalt als Ressource dient. Gerade in der Wissenschaft, wo die Vielfalt an Perspektiven zentral für Erkenntnisfortschritt ist, ist eine solche Teamkultur kein „nice-to-have“, sondern Grundbedingung für Qualität und Nachhaltigkeit. Eine gute Teamkultur wirkt sich nachweislich positiv aus auf:
- Motivation, Bindung und Produktivität von Teammitgliedern
- Wissensaustausch, Innovation und Kreativität
- Fehlerkultur und Lernen im Team
- Zugangsgerechtigkeit und Teilhabe
Inklusive Teams schaffen Räume, in denen eine gesunde Fehlerkultur, Perspektivenvielfalt und kollektives Lernen möglich sind. Ein sensibler Umgang mit unbewussten Vorurteilen und Mikroaggressionen trägt dazu bei, individuelle und strukturelle Hürden zu reflektieren und abzubauen.
Konditionen
Für Angehörige der Universität Bern ist das Angebot kostenlos. Zwischen der Teamleitung und der Abteilung für Chancengleichheit findet eine Auftragsklärung statt zur Festsetzung der Rahmenbedingungen und Regelung der Zusammenarbeit. Die Begleitung findet vertraulich statt. Das Programm kann in Absprache mit der Abteilung für Chancengleichheit jederzeit unterbrochen oder beendet werden.
Kontaktaufnahme
Alle Uniangehörigen können mit uns Kontakt aufnehmen. Für den Umsetzungsentscheid ist die Teamleitung verantwortlich.
Kontakt: joel.schaad@unibe.ch, +41 31 684 30 99
Weiterführende Informationen
Mikrointerventionen zur Steigerung der psychologischen Sicherheit am Arbeitsplatz
