Forschungsevaluation – Forschende der Universität Bern

An der Universität Bern werden einzelne Forschende im Gegensatz zu den universitären Einheiten nicht systematisch evaluiert. Eine Evaluation erfolgt ausschliesslich für bestimmte Zwecken, etwa im Zusammenhang mit Stellenbewerbungen oder Anträgen auf universitäre Fördermittel.

Die Universität Bern unterstützt die Bewegung zur Reform der Forschungsevaluation vollumfänglich und fördert eine Kultur der verantwortungsvollen und fairen Forschungsbewertung. Sie hat die San Francisco Declaration on Research Assessment, das Agreement on Reforming Research Assessment sowie die Barcelona Declaration unterzeichnet. Zudem koordiniert Sie die Better Science Initiative, die sich ebenfalls für eine diverse, chancengerechte Wissenschaftskultur einsetzt.

Da bibliometrische Kennzahlen die Qualität von Einzelpersonen nur unzureichend abbilden, berücksichtigt die Universität Bern neben Publikationen sämtliche von ORCiD aufgeführten Forschungsleistungen, darunter auch Datensätze und Software.

Strategien der fairen Evaluation


Die Universität Bern ergreift verschiedene Massnahmen zur Förderung einer fairen und gerechten Evaluation. Dazu gehören klare und transparente Beurteilungskriterien, die Begleitung der Gutachtenden im Bewertungsprozess, entsprechende Schulungen sowie der Einsatz von Bewertungsinstrumenten wie dem SCOPE Framework for Research Evaluation und dem Narrative CV des Schweizerischen Nationalfonds.

Forschende der Universität Bern in Rankings

Forschende der Universität Bern erreichen in verschiedenen Fachgebieten regelmässig Spitzenplätze in internationalen Rankings (z. B. Clarivate). Für die Universität Bern sind diese Rankings jedoch von untergeordneter Bedeutung, da sie meist auf bibliometrischen Kriterien beruhen und kein vollständiges Bild der Leistung vermitteln.