Willkommen auf der Website der Universität Bern
News
Den Vorurteilen im Gehirn auf der Spur
Wir sagen nicht immer, was wir denken: Gewisse Vorurteile verstecken wir gern, manchmal gar vor uns selber. Unbewusste Vorurteile werden aber mit Tests sichtbar, denn wir brauchen länger Zeit, wenn wir Unangenehmes mit positiven Begriffen assoziieren müssen. Berner Forschende zeigen nun, dass im Gehirn dafür nicht zusätzliche Prozesse verantwortlich sind, sondern einige davon einfach länger dauern.
Essen! – natürlich und doch kompliziert?
Ein Mensch muss essen, um am Leben zu bleiben. Essen ist aber mehr als nur reine Nahrungsaufnahme. Rund um das Essen und die Nahrung haben Menschen im Verlaufe der Zeit eine Reihe von Techniken, Gewohnheiten, Sitten, Geboten und Verboten entwickelt. Die universelle Bedeutung des Essens und ihre Relevanz für verschiedene Wissenschaftsbereiche sind Thema in der Ringvorlesung des Collegium generale. An der Auftaktsveranstaltung spricht Prof. Eva Barlösius über das Regelwerk bei Tisch, das nicht nur über das Essen, sondern auch über unsere Gesellschaft Auskunft gibt. Am 24. Februar um 18.15 Uhr im Hauptgebäude.
Neuer Ansteckungsweg eines Virus bei Schweinen entdeckt
Das Japanische Enzephalitis (JE) Virus verursacht schwere Gehirnentzündungen bei Menschen und Fruchtbarkeitsstörungen bei Schweinen. Bisher war nur eine Ansteckung über Moskitos bekannt. Das Virus überträgt sich aber auch im direkten Kontakt zwischen Schweinen, womit es auch in der Moskito-freien Winterzeit in Schweinepopulationen zirkulieren könnte.
«Der Laborneubau ist für die Universität Bern unabdingbar»
Am 28. Februar 2016 stimmen die Bernerinnen und Berner über einen Laborneubau an der Murtenstrasse 20-30 ab. Im Gespräch mit dem Wissenschaftsmagazin UniPress erläutert Vizerektor Christian Leumann die Gründe für den Neubau.
Bauprojekt Murtenstrasse 20-30
Das Institut für Rechtsmedizin (IRM) ist heute auf 7 und das Departement Klinische Forschung (DKF) auf 11 Standorte in der Stadt Bern verteilt. Die Arbeitsplätze und Labors erfüllen die heutigen Anforderungen nicht mehr. Mit einem Neubau will die Universität Bern die notwendigen zusätzlichen Flächen und die Voraussetzungen für eine Standortkonzentration schaffen.
Lehre über Disziplingrenzen hinweg
Zum vierten Mal diskutierten am 19. Februar Dozierende von Schweizer Hochschulen am «Tag der Lehre» der Universität Bern darüber, was gute Lehre ausmacht. In diesem Jahr lag der Fokus auf Interdisziplinarität in der Hochschullehre.
«Freiwilliges Engagement ist der soziale Kitt einer Gesellschaft»
Soeben wurden die Ergebnisse des Freiwilligen-Monitors Schweiz 2016 veröffentlicht. Ein Forscherteam des Instituts für Politikwissenschaft der Uni Bern hat die schweizweit grösste Erhebung zum freiwilligen Engagement federführend wissenschaftlich begleitet. Der Forschungsleiter Markus Freitag von der Uni Bern erläutert im Interview mit «uniaktuell» die wichtigsten Erkenntnisse und erklärt, warum in der Deutschschweiz mehr Freiwilligenarbeit als in der französischen oder italienischen Schweiz geleistet wird.
Aggressive Buntbarsche: Angriff ist die beste Verteidigung
Forschende aus Bern, England und Australien haben den Buntbarsch «Prinzessin vom Tanganjikasee» bei territorialen Kämpfen beobachtet und Erstaunliches entdeckt: Die Kämpfe lenken die Tiere so sehr von ihrer Umgebung ab, dass sie lauernde Gefahren erst spät bemerken – jedoch besitzen die Fische eine Strategie, die ihnen wahrscheinlich das Leben rettet: Anstatt vor Raubfischen die Flucht zu ergreifen, wehren sie sich.
Manifest der Schweizer Hochschulen
Die Schweizer Hochschulen veröffentlichen ein gemeinsames Manifest für eine Schweiz im Zentrum der Europäischen Bildungs- und Forschungslandschaft.
Mehr Treibhausgase aus dem Meer
Das südliche Eismeer rund um die Antarktis spielt eine wichtige Rolle fürs Weltklima. Je nachdem nimmt es Kohlendioxid aus der Atmosphäre auf oder gibt davon ab. Doch wie verhält sich dieser Puffer in Zukunft: Wirkt der Südliche Ozean künftig als Treibhausgassenke oder als –quelle? Am Oeschger-Zentrum für Klimaforschung gehen gleich mehrere Teams dieser grossen offenen Frage der Klimaforschung nach.
Moderne Infrastruktur für Rechtsmedizin und klinische Forschung
Der Regierungsrat des Kantons Bern empfiehlt den Stimmberechtigten ein Ja zum Ausführungskredit für den Laborneubau der Universität an der Murtenstrasse in Bern. Mit dem Neubau werden die dringend benötigten Räumlichkeiten für die Rechtsmedizin und die medizinische Forschung bereitgestellt. Eine zeitgemässe Infrastruktur ist für den Rechtsstaat und den Medizinstandort Bern von grosser Bedeutung.
Ein Hauch Havanna an der Aare: Fernando Pérez ist fünfter Friedrich Dürrenmatt Gastprofessor
Die «Friedrich Dürrenmatt Gastprofessur für Weltliteratur» an der Universität Bern übernimmt im Frühjahrssemester 2016 Fernando Pérez – der bedeutendste zeitgenössische kubanische Filmautor und Filmemacher. In Lehrveranstaltungen und Filmreihen wird er die Sprache des lateinamerikanischen Kinos vermitteln.
Stiftungsprofessur für Palliative Care besetzt
Die Universität Bern hat für die neu geschaffene Stiftungsprofessur für Palliative Care den Berner Palliativmediziner Steffen Eychmüller angestellt. Die Anschubfinanzierung der Professur in Höhe von drei Millionen Franken wird von der Schweizerischen Akademie der Medizinischen Wissenschaften (SAMW) und Helsana übernommen.
Zehn Jahre gezielte Förderung für Nachwuchsforschende
An der Graduate School for Cellular and Biomedical Sciences (GCB) wird fächer- und fakultätsübergreifend an der Schnittstelle zwischen Molekular- und Zellbiologie, Biomedizin und Biomedical Engineering geforscht. Am 4. Februar feiert die GCB ihr 10-jähriges Bestehen mit einem Symposium. Die Koordinatorin Marlene Wolf erzählt im Gespräch mit «uniaktuell» von den Anfängen der GCB und wie die Doktorierenden gezielt gefördert werden.
Zwei neue Vizerektoren gewählt
Der Regierungsrat des Kantons Bern hat zwei neue Vizerektoren in die Universitätsleitung gewählt. Daniel Candinas übernimmt das Vizerektorat Forschung von Christian Leumann, der seinerseits Anfang August Rektor der Universität Bern wird. Als zweiter neuer Vizerektor wurde Achim Conzelmann gewählt, der das Vizerektorat Entwicklung übernimmt.
Arbeitsalltag einer Rechtsmedizinerin der Uni Bern
Antje Rindlisbacher ist Oberärztin am Institut für Rechtsmedizin. Obwohl der Anblick und der Geruch von Leichen zu ihrem Alltag gehören, spricht sie von einem Traumjob. Andrea Jansen von SRF Reporter hat die Rechtsmedizinerin zwei Tage lang bei der Arbeit begleitet.
Forschende der Uni Bern mit renommiertem Medizin-Preis ausgezeichnet
Der Pfizer Forschungspreis hat sich als einer der renommiertesten Medizin-Preise der Schweiz etabliert. Unter den diesjährigen Ausgezeichneten sind Mirko Santello, Thomas Nevian, Moana Mika und Insa Korten, die für ihre Arbeit in den Bereichen Neurowissenschaften und Kinderheilkunde an der Uni Bern und am Inselspital mit einem Preis geehrt werden.
Ist Fruchtbarkeit aus dem Gesicht ablesbar?
In verschiedenen Studien wurde festgestellt, dass Männer Gesichter von Frauen in der fruchtbaren Phase attraktiver finden als in der unfruchtbaren Phase. Ob dies auch für Frauen gilt, wollte der Berner Wahrnehmungspsychologe Janek Lobmaier wissen. Die Ergebnisse seiner Studie wurden soeben in der renommierten Fachzeitschrift «Biology Letters» publiziert.
«The Spirit of Bern»: Die Grundlage ist gelegt
Rund 700 Personen fanden sich am Montag, 18. Januar im Berner Kursaal für die erste Ausgabe des «The Spirit of Bern» ein, einem Forum für Wirtschaft, Wissenschaft und Politik zu gesellschaftlich relevanten Fragen. Thematisiert wurden Chancen und Risiken der Digitalisierung, die Ergebnisse des Klimagipfels von Paris sowie das Freihandelsabkommen TTIP zwischen den USA und der EU.
20 Jahre Komplementärmedizin an der Uni Bern
1995 wurde an der Uni Bern das Institut für Komplementärmedizin IKOM aufgrund eines Regierungsratsbeschlusses errichtet (damals noch «Kollegiale Instanz für Komplementärmedizin»). Am Donnerstag, 21. Januar, findet zum 20-jährigen Jubiläum ein öffentliches Symposium statt. Martin Frei, Dozent für Homöopathie am IKOM und einer der Referenten am Symposium, erzählt im Interview mit «uniaktuell» von der bewegten Geschichte der Komplementärmedizin an der Uni Bern und warum er glaubt, dass die konventionelle Medizin und die Komplementärmedizin von einander profitieren.
Von der Faszination für Spinnen
Ende 2015 wurde in der Fachzeitschrift «Ethology» die Masterarbeit von Benjamin Eggs publiziert, die er bei Professor Wolfgang Nentwig am Institut für Ökologie und Evolution an der Uni Bern verfasst hat. Eggs befasste sich in seiner Arbeit mit Spinnen, die ohne Netz jagen. Im Gespräch mit «uniaktuell» erzählt Eggs von seiner ganz persönlichen Faszination für Spinnen und inwiefern Ergebnisse aus der Spinnenforschung in der Entwicklung von neuen Technologien zum Einsatz kommen können.
Anderen helfen – zum eigenen Nutzen
Wie kann altruistisches Verhalten durch natürliche Selektion entstehen, wenn Geber und Empfänger nicht miteinander verwandt sind? Ein von Forschenden der Universität Bern herausgegebener Sonderband der «Philosophical Transactions of the Royal Society» gibt Antworten darauf, die der vorherrschenden Lehrmeinung zur Evolution von Kooperation widersprechen.
«The Spirit of Bern»: Fundierter Dialog zwischen Wirtschaft, Wissenschaft und Politik
Am Montag, 18. Januar, findet erstmals «The Spirit of Bern» im Berner Kursaal statt, ein Forum für Wirtschaft, Wissenschaft und Politik zu drängende Fragen in den Bereichen Internet und Digitalisierung, Klimaveränderung und Welthandel. Von der Universität Bern legen Mira Burri (World Trade Institute), Thomas Stocker (Physikalisches Institut, Klima- und Umweltphysik) und Matthias Stürmer (Forschungsstelle Digitale Nachhaltigkeit) mit Inputreferaten die fachliche Basis für die darauf folgenden Diskussionen. Mit Jaron Lanier konnte zudem ein kontroverser Vordenker und Kritiker der Entwicklungen im Internet gewonnen werden.
Die «Dialäkt App» gibt es nun auch auf Englisch
Sie wurde in der Deutschschweiz über 88'000 mal heruntergeladen und führte zu weiteren Spracherkennungs-Apps: die «Dialäkt App», die den Dialekt des Benutzers verortet. Nun gibt es sie auch für Engländer. Sie heisst «English Dialects» und wurde von den Universitäten Bern, Zürich und Cambridge gemeinsam entwickelt.
Mechanismus bei degenerativen Hirnerkrankungen entdeckt
Wenn ein bestimmtes Protein im Kleinhirn fehlt, führt dies dort zur Degeneration der wichtigsten Zellen und zu unheilbaren Hirnerkrankungen. Zellbiologen der Universität Bern haben nun einen Mechanismus entdeckt, der neue Wege zur Behandlung von neurodegenerativen Krankheiten im Kleinhirn eröffnet.
«Ein niedriges Selbstwertgefühl trägt zu Depressionen bei»
Ulrich Orth, ausserordentlicher Professor für Entwicklungspsychologie an der Uni Bern, erforscht das menschliche Selbstwertgefühl und welche Einflüsse dieses verändern können. Ende Januar wird er für seine Arbeit mit dem 2016 SAGE Young Scholars Award geehrt.
Löwenzahn schützt sich mit Latex vor Maikäfer-Larven
Der Löwenzahn gilt vielen als ein lästiges Unkraut. Neben Hobby-Gärtnern hat die Pflanze auch in der Natur viele Feinde. Vor diesen schützt sie sich mit einem latexhaltigen Saft. Wissenschaftler des Max-Planck-Instituts für chemische Ökologie in Jena und der Universität Bern konnten jetzt nachweisen, dass eine einzige Substanz aus dem bitteren Latexsaft die Wurzeln des Löwenzahns gegen gefrässige Maikäferlarven wirksam schützt. Latex ist demnach für die pflanzliche Verteidigung gegen Bodenschädlinge entscheidend.
Nachhaltigkeit und Wirtschaftswachstum – ein Widerspruch?
Wirtschaftswachstum, ein Ziel moderner Marktwirtschaften, wird derzeit intensiv diskutiert und hinterfragt. Knapper werdende Ressourcen und der Klimawandel stellen die Logik von mehr Wachstum gleich mehr Wohlstand auf den Prüfstand. Kritikerinnen fordern einen Wohlstand mit weniger oder keinem Wachstum. Für Befürworter hingegen gibt es ohne Wachstum auch keinen Fortschritt. Die Veranstaltungsreihe «Forum für Universität und Gesellschaft» (FUG) diskutiert aktuelle Fragen einer nachhaltigen Entwicklung aus globaler, regionaler und lokaler Perspektive. Die Auftaktsveranstaltung findet am 16. Januar ab 9 Uhr an der UniS statt. Um Anmeldung wird gebeten.
UniPress zeigt digitale Realitäten
Smartphones und Computer prägen unser Leben, wie es noch vor wenigen Jahren kaum vorstellbar war. Doch der grosse Wandel hat eben erst begonnen, wie die aktuelle Ausgabe des Wissenschaftsmagazins UniPress zeigt.
Ein Durchbruch, der gefestigt werden muss
Der Hammer von Verhandlungsleiter Laurent Fabius ist gefallen; die Pariser Klimakonferenz COP21 Geschichte. Ob die Ergebnisse als historisch gelten dürfen, fragte «uniaktuell» beim Berner Klimaprofessor Thomas Stocker nach.
Vielversprechender Ansatz zur Bekämpfung von Antibiotika-Resistenzen ausgezeichnet
Der mit 100'000 Franken dotierte Hans-Sigrist-Preis der Universität Bern wurde dieses Jahr anlässlich des Dies academicus am Samstag, 5. Dezember, an den Mikrobiologen Luciano Marraffini verliehen. Marraffini wurde ausgezeichnet für seinen innovativen Forschungsansatz im Bereich von Antibiotika-Resistenzen. «uniaktuell» konnte beim traditionellen Interview der Hans-Sigrist-Stiftung mit dem Preisträger dabei sein.
«Freiheit ist unverzichtbar für die akademische Unternehmung»
Am 181. Dies academicus der Universität Bern betonte Rektor Martin Täuber die Autonomie der Universität als Grundlage für ihren Erfolg und die Wichtigkeit der internationalen Vernetzung. Regierungsrat Bernhard Pulver warnte seinerseits davor, Berufslehre und Hochschulen gegeneinander auszuspielen. Mehr flexible «Tenure-Track»-Stellen für aufstrebende Forschende forderte schliesslich David Ginsbourger von der Berner Mittelbauvereinigung MVUB. Sieben Persönlichkeiten wurden mit einem Ehrendoktortitel und elf Forschende mit akademischen Preisen geehrt.
Am Anfang der Reise in die Zukunft
Das Studium an einer Universität lässt sich mit einer Reise vergleichen: An deren Anfang stehen nicht nur die Auswahl der Wunschdestination sondern auch die Bestimmung des Startpunkts. An den Bachelorinformationstagen für Studieninteressierte vom 1. und 2. Dezember 2015 wurde die Eingangshalle des Hauptgebäudes wie schon im letzten Jahr in eine Check-in Halle verwandelt. Potentielle Passagierinnen und Passagiere wurden begrüsst und mit allen wichtigen Informationen zu der Reise in ihre Zukunft versorgt.
«Die Hoffnung bleibt»
Die Veranstaltung «Syrien – Kulturland und Kriegsgebiet» mit drei Experten der Uni Bern ist auf grosses Interesse gestossen: der Saal in der UniS füllte sich am Samstag, 28. November, bis auf den letzten Platz. Im Zentrum der Referate standen die Kulturgüterzerstörung sowie der historische und kulturelle Hintergrund der Konflikte in der Region.
Grosses Geleit für Altrektor Urs Würgler
Im Berner Münster wurde am Mittwoch, 25. November, unter grosser Anteilnahme dem verstorbenen Altrektor Urs Würgler gedacht. Rektor Martin Täuber würdigte den Menschen Urs Würgler und seinen ausserordentlichen Einsatz für die Universität Bern.
Uni Bern beteiligt sich an europäischem Netzwerk für CO2-Forschung
Der Verbrauch von fossilen, kohlenstoffhaltigen Brennstoffen zeigt sich am Konzentrationsanstieg von Kohlendioxid (CO2). Die neu etablierte europäische Forschungs-Infrastruktur «Integrated Carbon Observation System (ICOS-ERIC)» erstellt harmonisierte, hochpräzise Daten zum besseren Verständnis des Kohlenstoffkreislaufs. Die Universität Bern beteiligt sich aktiv an dieser Infrastruktur durch Messungen in der Forschungsstation Jungfraujoch.
«Dance your PhD contest»
Florence Metz vom Institut für Politikwissenschaft hat den diesjährigen «Dance your PhD contest» des renommierten Journals «Science» gewonnen. Sie setzte sich mit ihrem Video, in dem sie ihre Dissertation über Wasserschutzrichtlinien tänzerisch umsetzt, gegen 31 Mitbewerberinnen und Mitbewerber durch.
Der Konkurrent ist gefährlicher als der Fressfeind
Wenn invasive Arten die Artenvielfalt eines Ökosystems reduzieren, spielt Nahrungskonkurrenz eine wichtigere Rolle als bisher angenommen. Das zeigen Forscher der Eawag und der Universität Bern am Beispiel von Fisch fressenden Buntbarsch-Arten des Viktoria-Sees, die seit der Einführung des Fisch fressenden Nilbarschs in den 1950er Jahre ausgestorben sind. Die Geschichte belegt zugleich, wie gefährdet hoch spezialisierte Arten bei schnellen Umweltveränderungen sind.
ARTORG und Inselspital entwickeln künstliches Pankreas
Künstliche Bauchspeicheldrüsen können bislang unterschiedliche Nahrungsmengen und Bewegungsraster im Tagesablauf von Diabetes-Patienten nicht kompensieren. Die Universität Bern, das Inselspital und ein Industriepartner arbeiten daher an einem flexibleren System zur kontinuierlichen Kontrolle des Blutzuckers.
Auf Zeitreise mit Euro-Climhist
Die Datenbank Euro-Climhist ist in langjähriger Arbeit in der Gruppe für Klima- und Umweltgeschichte des Oeschger-Zentrums entstanden und enthält 155‘000 Einträge über Wetterdaten und Extremereignisse in der Schweiz ab 1500.
Die Relaunch-Feier der optimierten und ausgebauten Version der Datenbank findet am 26. November um 17.15 Uhr in der Unitobler statt.
Erfolgreiche Zusammenarbeit zwischen Medizin und Ingenieurwesen
Rund 55 Forscherinnen und Forscher aus den Bereichen Gesundheit und Ingenieurwesen im Kanton Bern trafen sich am 23. November an der ersten offiziellen Veranstaltung des Bern Biomedical Engineering Network (BBME), einem schweizweit einmaligen Netzwerk für interdisziplinäre Forschung im Dienste der Gesundheit. Sie beschlossen, die Zusammenarbeit weiter zu intensivieren und die Aktivitäten gezielt auszubauen. Präsentiert wurden auch aktuelle Erfolgsgeschichten.
Im Zeichen der Nachhaltigkeit
Hans Hurni ist Professor für Geographie und nachhaltige Entwicklung, ehemaliger Direktor des Nationalen Forschungsschwerpunkts Nord-Süd (NCCR North-South) und Gründungspräsident des Centre for Development and Environment (CDE) an der Universität Bern. Der ausgewiesene Experte auf dem Gebiet der Nachhaltigkeit wird 2016 pensioniert. Im Interview reflektiert er über das Erreichte und erzählt vom Nachhaltigkeitstag, der am Freitag, 20. November unter dem Motto «Schnelllebigkeit vs. Nachhaltigkeit» an der Uni Bern stattfindet.
Ein bewegter Samstag am ZSSw
Das erweiterte Zentrum Sport und Sportwissenschaft (ZSSw) lud am Samstag, 14. November 2015 ein zum Tag der offenen Tür mit einem vielfältigen Programm, das Einblicke in die sportlichen, pädagogischen und wissenschaftlichen Aktivitäten der drei Nutzerparteien Universität Bern, der PHBern und dem Universitätssport gewährte.
Wer erklärt die Relativitätstheorie?
Anlässlich des 100-Jahre-Jubiläums der Relativitätstheorie widmete sich «Einstein» am Donnerstag, 19. November um 21 Uhr auf SRF1 seinem Namensgeber. Prof. Matthias Blau vom Albert Einstein Center for Fundamental Physics der Universität Bern erklärte dabei anschaulich einige Aspekte der Allgemeinen Relativitätstheorie.
Arun M. Kumar bringt «gute Neuigkeiten» aus den USA
Das World Trade Institute WTI hat am vergangenen Donnerstag, 12. November, den Director General of the US and Foreign Commercial Service empfangen. Arun M. Kumar besuchte die Schweiz, um die Vertiefung einer «robusten Handelsbeziehung» zwischen den beiden Ländern zu unterstützen.
Uni-Blutspendeaktion
Wissen ist Macht, Blut ist Leben: Vom 25. bis 27. November bieten die Fachschaft Medizin und die Dienste der interregionalen Blutspende SRK die Möglichkeit, direkt auf dem Campus der Universität Blut zu spenden.
Einstein Lectures 2015: Video Podcasts
Der Kosmologe Alan Guth begeisterte mit seinen Ausführungen zum Multiversum, der ewigen Inflation und zum Zeitpfeil. Seine spannenden Einstein Lectures sind jetzt als Video-Podcasts online.
Weiterbildung: Die flexiblen Beiboote des lebenslangen Lernens
Welche übergreifenden Themen werden für die wissenschaftliche Weiterbildung in zehn Jahren relevant sein? Diese Frage stand im Fokus der 6. Herbsttagung des Zentrums für universitäre Weiterbildung ZUW. Anhand diverser Thesen richteten die Teilnehmerinnen und Teilnehmer der Jubiläumstagung ihren Blick in die Zukunft und diskutierten intensiv mögliche Szenarien und Entwicklungen.
XENON1T: Startschuss zur Suche nach Dunkler Materie
Im Universum gibt es fünf Mal mehr dunkle Materie als «normale Materie», die Atome und Moleküle bildet und damit das bekannte Weltall ausmacht. Dennoch ist über diese dunkle Komponente bislang nur wenig bekannt. Ein internationales Team von Wissenschaftlern mit Beteiligung von Forschenden der Universitäten Zürich und Bern hat das neue XENON1T Experiment im italienischen Gran Sasso Untergrundlabor gestartet. Dort wird mit bislang unerreichter Empfindlichkeit nach der dunklen Materie gesucht.
«Syrien – Kulturland und Kriegsgebiet»
Samstag, 28. November 2015, 15.00 – 18.00 Uhr
UniS, Schanzeneckstr. 1, Raum A003
Mit Referaten von:
• Prof. Mirko Novák, Professor für Vorderasiatische Archäologie
• Prof. Reinhard Schulze, Professor für Islamwissenschaft und Neuere Orientalische Philologie
• Mohamad Fakhro, Doktorand Universität Bern und ehemaliger Vize-Direktor des Nationalmuseums in Aleppo
«Oft sind es gerade solche Begegnungen, die später zu einer Anstellung führen»
Am Donnerstag, 12. November 2015 findet an der Universität Bern erstmals die «Lange Nacht der Karriere» statt. Warum sich der Besuch für Studierende aller Fachrichtungen vom ersten Semester bis zum Doktorat lohnt, erklären Caroline Schmid und Marco Hollenstein vom Career Service der Uni Bern.
Tipps für den erfolgreichen Hochwasserschutz
Was macht Hochwasserschutzprojekte erfolgreich? Dieser Frage geht eine neue Studie des Mobiliar Labs für Naturrisiken der Universität Bern nach. Ihr Befund: Unter anderem müssen alle betroffenen Akteure möglichst früh miteinbezogen werden. Und: Bei der Bevölkerung steigt die Akzeptanz von Projekten, wenn auch Naherholungsgebiete geschaffen werden.
Schweizer Kamera macht sich auf den Weg zum Mars
In Rekordzeit haben Forschende der Universität Bern eine hochpräzise Weltraum-Kamera entwickelt und gebaut. Das Gerät soll an Bord einer ESA-Raumsonde im März 2016 in Richtung Mars starten.
«Sehen ist glauben»
Dr. Federica Moalli wurde am Tag der Klinischen Forschung am 4. November mit dem Johanna Dürmüller-Bol DKF Forschungspreis, der mit CHF 30'000.- dotiert ist, ausgezeichnet. Im Interview erzählt Federica Moalli von ihrem Forschungsprojekt gegen Brustkrebs und was sie an den modernen bildgebenden Verfahren so faszinierend findet.
Erhöhtes Krebsrisiko bei Kindern, die neben Autobahnen wohnen
Kinder, die in der Nähe von Autobahnen oder Autostrassen wohnen, haben wahrscheinlich wegen krebserregender Stoffe in den Abgasen ein erhöhtes Risiko, an Leukämie zu erkranken. Berner Sozial- und Präventivmediziner fanden einen Zusammenhang zwischen dem Wohnort und den von 1985 bis 2008 in der Schweiz registrierten Krebserkrankungen bei Kindern.
Auf der Jagd nach neuen Neutrinos
Berner Technologie ist vorne mit dabei auf der Suche nach neuen Elementarteilchen. Das internationale Neutrino-Grossprojekt «MicroBooNE» in den USA ist mit Berner Beteiligung erfolgreich gestartet.
Neue Website: «Viel freundlicher als bisher»
Seit dem 22. Oktober präsentiert sich der Webauftritt der Uni Bern im neuen Kleid. Nach rund einer Woche haben hat sich «uniaktuell» mit einem Tablet in der Hand aufgemacht, um die Website einem Echtzeittest zu unterziehen. Wie finden sich die Studierenden auf dem neuen Portal zurecht? Was sind ihre ersten Eindrücke?
Überraschend Sauerstoff in Kometenatmosphäre entdeckt
Die bisher grösste Überraschung bei der chemischen Analyse der Atmosphäre von Komet Churyumov-Gerasimenko ist der hohe Anteil an Sauerstoffmolekülen. Diese Moleküle, die in der Erdatmosphäre häufig sind, hatte man bislang bei Kometen ausgeschlossen.
Software erkennt gefährdetes Hirnschlag-Gewebe in Rekordzeit
Die in Bern entwickelte Software FASTER kann innert Minuten erfassen, welche
Hirnareale nach einem Schlaganfall langfristig geschädigt bleiben. Ihre Vorgängerversion
BraTumIA zur Tumorsegmentation ist seit 2014 bereits international im Einsatz.
«Der Komet ist noch viel interessanter als wir erwartet haben»
Die ESA-Raumsonde Rosetta kreist seit rund einem Jahr um Komet 67P/Churyumov-Gerasimenko. Die Universität Bern ist mit dem Massenspektrometer ROSINA an der Mission beteiligt. Im Interview zieht die Berner Weltraumforscherin Kathrin Altwegg Bilanz über die bisherigen Erkenntnisse, bietet einen Ausblick auf Rosettas spektakuläres Ende – und sagt, was ihr der HIV-Preis bedeutet, mit dem sie am Montag, 19. Oktober ausgezeichnet wurde.
Gesundheitsförderung und Prävention im Alter verlängern die Lebenszeit
Mit einem neuartigen Gesundheitsprofil-Verfahren und anschliessender persönlicher Gesundheitsberatung können die Gesundheit und die Lebenserwartung älterer Personen verbessert werden. Dies zeigt eine internationale Studie, welche unter der Leitung der Universität Bern und des Inselspitals Bern durchgeführt wurde.
Dürren durch Verschiebung der Tropen
Der Tropengürtel weitet sich seit den 1980er Jahren wegen der Klimaerwärmung aus – mit starken Auswirkungen auf Niederschlags- und Trockengebiete weltweit. Schon frühere Verschiebungen des Tropengürtels führten zu einer Reihe von Dürren – und können solche erneut auslösen, wie eine Studie von Berner Klimatologen zeigt.
Mittelland-Gesteine widerlegen gängige Modelle über Alpenbildung
Die Gesteine des Mittellandes dokumentieren das Wachstum der Alpen während der letzten 30 Millionen Jahre. Laut Forschern der Universität Bern und der ETH Zürich widerlegen neue Analysen dieses Gesteinsarchivs das gängige Alpenbildungs-Modell.
Koffeinierter Nektar ist unwiderstehlich für Honigbienen
Pflanzen, die ihren Nektar mit Koffein versetzen, können Bienen dazu bringen, mehr Artgenossinnen zu sich zu locken. Zu diesem Schluss kommt ein internationales Team von Biologinnen und Biologen um Margaret Jane Couvillon von der Universität Sussex und den Berner Forscher Roger Schürch.
Zwei Neonikotinoide schädigen Bienenköniginnen
Seit einigen Jahren kommt es auf der Nordhalbkugel zu massiven Verlusten von Bienenvölkern. Eine mögliche Ursache dafür sind geschwächte Bienenköniginnen. In einer neuen Studie konnte nun aufgezeigt werden, dass zwei Insektizide aus der Gruppe der Neonikotinoide den Bienenköniginnen erheblichen Schaden zufügen – und sie dadurch daran hindern können, ihre zentrale Funktion im Bienenvolk wahrzunehmen. Die Insektizide dürfen in der EU und der Schweiz seit 2013 nur noch beschränkt angewendet werden.
Wenn der Klimawandel vor der Tür steht
Um die Bereitschaft der Bevölkerung zu erhöhen, sich für den Klimaschutz einzusetzen, wird häufig vorgeschlagen, die lokalen Auswirkungen des Klimawandels hervorzuheben. Aus Sicht der Psychologie wird jedoch klar, dass dies eine zu stark vereinfachte Wirkungsvorstellung ist. Das zeigt eine Arbeit des Berner Forschers Adrian Brügger, die soeben in der renommierten Fachzeitschrift «Nature Climate Change» publiziert wurde.
«Das Recht des Anderen, anders zu sein»
Was ist Toleranz, was ist Intoleranz? Diese scheinbar klaren Begriffe können je nach Zeitalter und Kulturkreis unterschiedliche Bedeutungen haben, wie der deutsch-tunesische Philosoph Sarhan Dhouib am Mittwoch, 7. Oktober an einem Vortrag am «Collegium generale» aufzeigte.
Südkoreaner zum Vorsitzenden des Weltklimarats gewählt
Der Berner Klimaforscher Thomas Stocker gehörte zur engsten Auswahl für die Besetzung des IPCC-Vorsitzenden. Er hat die Wahl knapp verpasst. Der Professor für Klima- und Umweltphysik wird sich nun wieder vermehrt in Forschung und Lehre engagieren.
Mit UniPress zur Wahl
Pünktlich zu den nationalen Wahlen hält uns das Wissenschaftsmagazin UniPress den Spiegel vor: Wie beeinflusst unsere Persönlichkeitsstruktur unsere Wahlentscheidung, wie stark lassen wir uns durch Geld bestimmen – und warum gehen die meisten von uns gar nicht erst zur Wahl?
«Dürrenmatt zu lesen war eine herrlich unbequeme Erfahrung»
Wendy Law-Yone ist die vierte Friedrich Dürrenmatt Gastprofessorin an der Universität Bern. Anlässlich der Auftaktveranstaltung zu ihrem Gastsemesters erzählte die burmesische Autorin am 22. September im Haus der Universität von ihrer literarischen Verbindung zu Dürrenmatt und zur deutschen Sprache, sie las Auszüge aus ihrem Werk Irrawaddy Tango und sprach mit der Anglistin Virginia Richter und dem Komparatisten Oliver Lubrich.
Edelgas Argon auf Komet Churyumov-Gerasimenko entdeckt
Das Berner Massenspektrometer ROSINA auf der Raumsonde Rosetta hat erstmals das Edelgas Argon in der Kometenhülle von «Chury» entdeckt. Die Messung stützt die These, wonach das Wasser auf der Erde nicht von Kometen stammt.
Welthandel im Fokus
Seit 1999 organisiert das World Trade Institute WTI der Universität Bern einmal im Jahr das World Trade Forum. Die diesjährige Konferenz dreht sich um das 20-Jahre-Jubiläum der World Trade Organization WTO und findet vom 25. – 26. September im Kursaal Bern statt. Der Direktor des WTI, Prof. Joseph Francois, erzählt im Interview, welche Themen im Zentrum des Forums stehen werden und wie er die Zukunft des WTI sieht.
Darmflora: Sage mir, wo du lebst, und ich sage dir, was du machst
Entzündliche Darmerkrankungen und den Reizdarm heilen: Ein Forschungsteam unter Berner Führung untersucht dazu seit Jahren die Bakterien im Darm minutiös. Die jüngste Forschungsarbeit ist soeben in der renommierten Fachzeitschrift «Nature Communications» veröffentlicht worden.
«Strahlende» Diagnose: Expertentreffen in Bern
Die radioaktive Tumordiagnose verfeinern und verbessern: Diesem Ziel dient ein fünftägiges internationales Expertentreffen in Bern.

Social Media
Facebook
Twitter
Multimedia