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News
Coronavirus – Zertifikatspflicht ausserhalb der Lehre
Update 27.08.2021: Die Universität Bern unternimmt das ihr Mögliche, um das Ansteckungsrisiko mit SARS-COV 2 zu reduzieren. Aus diesem Grund hat die Universitätsleitung den Beschluss gefasst, dass für alle Aktivitäten, die im Rahmen der Universität stattfinden – mit Ausnahme der Lehre auf Bachelor- und Masterstufe – ab Mittwoch, 1. September, eine Covid-Zertifikatspflicht gilt.
Palästinensische Schriftstellerin Adania Shibli ist neue Friedrich Dürrenmatt Gastprofessorin
Die palästinensische Schriftstellerin Adania Shibli lehrt im Herbstsemester 2021 als 16. «Friedrich Dürrenmatt Gastprofessorin für Weltliteratur» an der Universität Bern. In ihrem wöchentlichen Seminar stellt sie die Frage, wie sich aus dem Fallen, dem Fliehen und dem Scheitern neue Sichtweisen ergeben.
Universität Bern ist spitze bei der Nachhaltigkeit
Zusammen mit der ETH Zürich und der Universität Lausanne gehört die Universität Bern hinsichtlich Nachhaltigkeit zur Spitzengruppe. Dies zeigt das Nachhaltigkeits-Rating 2021 der Schweizer Hochschulen des WWF.
Antigen-Schnelltests erkennen 2 von 3 Ansteckungen
Ein Forschungsteam des Inselspitals, Universitätsspital Bern und Institut für Infektionskrankheiten der Universität Bern hat den direkten Vergleich von Antigen-Schnelltests mit PCR-Tests unter realen Bedingungen angestellt. Die Antigen-Schnelltests zeigten insgesamt nur zwei von drei Infektionen an, bei Personen ohne Symptome sogar nicht einmal die Hälfte. Die Studie zeigt, dass Antigen-Schnelltests nur bedingt geeignet sind, um eine SARS-CoV-2 Infektion zuverlässig auszuschliessen.
«Atemberaubende Diversität»: Die Evolution sozialer Vielfalt
Zehn Jahre lang hat Michael Taborsky mit zwei Kollegen an einem Grundlagenwerk über soziale Verhaltensstrategien gearbeitet. «The Evolution of Social Behaviour» wird in der Wissenschaftscommunity als Pflichtlektüre für alle am Thema Interessierte gewürdigt. «uniaktuell» hat mit ihm über das Buch gesprochen.
Neue Direktorin der Universitätsbibliothek Bern
Dr. Sonia Abun-Nasr, 1965 in Beirut geboren und schweizerisch-deutsche Doppelbürgerin, ist die neue Direktorin der Universitätsbibliothek Bern. Sie tritt ihre Stelle am 1. Dezember als Nachfolgerin von Dr. Niklaus Landolt an, der die Universitätsbibliothek Bern von 2015 bis 2021 geleitet hat.
«Rendez-Vous Science»: Fokus Geschlecht
Beim «Rendez-Vous Science: Forschende im Gespräch» kann, wer will, auf dem Waisenhausplatz mit über 30 Forschenden ins Gespräch kommen, zum Thema «Geschlecht» in all seinen Facetten. Von der Universität Bern – sie ist Partner dieser von «Science et Cité» und «Reatch» organisierten Veranstaltung – freuen sich sechs Forschende auf ein «Rendez-vous» und tauschen Wissen u.a. aus Medizin, Archäologie und Germanistik aus: Am Freitag, 27. und Samstag, 28. August 2021 von 10.30 bis 17.30 Uhr.
Könizerinnen und Könizer erarbeiten selbständig einen smartvote-Fragebogen
In einem schweizweit einzigartigen Pilotprojekt konnten 9’000 Wahlberechtigte der Gemeinde Köniz erstmals selbst darüber entscheiden, welche Fragen in den Fragenkatalog der Online-Wahlhilfe smartvote für die nächsten Gemeindewahlen einfliessen. Geleitet wurde das Projekt mit dem Namen «Demokratiefabrik» vom Institut für Politikwissenschaft der Universität Bern.
Ein «Quantensprung» an die Murtenstrasse
Ende August wird das innovative Forschungs- und Laborgebäude an der Murtentstrasse 24-28 eingeweiht. Der neu erbaute Komplex ist ein Meilenstein in der Raumstrategie der Universität Bern. Es vereint Forschung und zentrale Dienstleistungen des Departements für Biomedizinische Forschung wie auch des Instituts für Rechtsmedizin an einem Standort.
Prominent besetzte COVID-19 Tagung in Bern
Das Institut für Sozial- und Präventivmedizin der Universität Bern (ISPM) feiert dieses Jahr sein 50jähriges Bestehen. Anlässlich des Jubiläums findet die Swiss Public Health Conference 2021 am 25. und 26. August 2021 in Bern statt. Der Schwerpunkt der internationalen Tagung ist COVID-19 und die Bewältigung von Pandemien im öffentlichen Gesundheitswesen. Unter anderen werden Christian Althaus, Thomas Abel und Nicola Low vom ISPM sowie Maria Neira, WHO und Alfredo Morabia, Columbia University (USA), Vorträge halten.
Detaillierter «Katalog» von Abbau-Produkten in Zellen erstellt
Zellen haben eine eigene Qualitätskontrolle, um die Produktion und Anhäufung schädlicher Proteine zu verhindern. Diese Qualitätskontrolle ist essenziell für die korrekte Embryonalentwicklung in allen Säugetieren und spielt eine wichtige Rolle bei Tumoren und genetisch bedingten Krankheiten. Berner und Basler Forschende haben nun «Baupläne», die zu fehlerhaften Proteinen führen und normalerweise in den Zellen erkannt und rasch abgebaut werden, erstmals sichtbar gemacht und katalogisiert. Dies führt zu einem besseren Verständnis dieses Abbau-Mechanismus und hilft bei der Entwicklung neuer therapeutischer Ansätze.
Hotspot - Coolspot: Wissenschaft trifft Kunst
Der Ansermetplatz im Westen Berns ist eigentlich ein Unort: gross, grau, heiss, leer. Vom 17.-25.8.2021 ist er aber auch Ausstellungsraum. Lokale Künstlerinnen und Künstler präsentieren ihre Werke zum Thema «Versiegelte Inseln», so auch das mLab vom Geographischen Institut. In ihrem Projekt geht es um eine temporäre Umfärbung. Es wird ein kühlender Pool für Menschen jeden Alters entstehen, um sich und die Umgebung abzukühlen. Zudem finden geführte Radtouren und Vorlesungen statt.
«Die Pandemie hat die Wirtschaft getroffen wie ein Meteoriteneinschlag»
Aymo Brunetti war Mitglied der Swiss National COVID-19 Science Task Force. Er hat die interdisziplinäre Zusammenarbeit als bereichernd erlebt. In der Krise sei sehr viel sehr gut gemacht worden, sagt der Professor für Wirtschaftspolitik und Regionalökonomie im Interview.
Afghanistan: «Die Schuldfrage ist eine moralische Frage ohne erklärende Kraft»
In Afghanistan überstürzen sich die Ereignisse. Die Taliban haben nach Abzug der Nato-Streitkräfte in kürzester Zeit die Macht im Land übernommen, über ein sich ausbreitendes Chaos und Panik unter der afghanischen Bevölkerung berichten fortlaufend internationale Medien in dramatischen Bildern. Der renommierte Islamexperte Reinhard Schulze von der Universität Bern erläutert in Interviews die Hintergründe der akuten Krise.
Migrations- und Grenzpolitiken im Fokus
Um den Dialog zwischen Wissenschaft und Gesellschaft zu fördern, organisieren Forschende vom Institut für Sozialanthropologie der Universität Bern eine Ausstellung, die auf die Konsequenzen von menschenrechtswidrigen Grenz- und Migrationspolitiken aufmerksam macht. Die Ausstellung «Confronting Hostile Terrains» findet im Kornhausforum Bern statt und wird am Donnerstag, 19. August 2021 mit einer Lesung eröffnet.
Lange Momente der Stille und des Nachdenkens
Eine Ausstellung des Instituts für Sozialanthropologie setzt sich in starken Bildern und denkwürdigen Kunstinstallationen mit den Auswirkungen von Grenzregimen für Menschen auf der Flucht auseinander. Ein Interview mit den Ausstellungsmacherinnen Alexandra Darcy und Gerhild Perl über ihre kunstbasierte Forschung und die Frage nach unserer kollektiven Verantwortung.
Präsenzmodus wird beibehalten
An der Universität Bern wird das kommende Herbstsemester weiterhin im Präsenzmodus geplant. Für Veranstaltungen an Hochschulen gibt es keine Beschränkung der Personenzahl mehr und die Raumkapazitäten können voll ausgenützt werden. In den Innenräumen besteht Maskenpflicht. Die Universität Bern empfiehlt allen Studierenden und Mitarbeitenden, sich impfen zu lassen, es werden jedoch keine Zertifikate verlangt.
Genetisches Rätsel gelöst: So entstehen die Farbmuster im Hundefell
Ein internationales Konsortium von Forschenden mit Beteiligung des Instituts für Genetik der Universität Bern konnte zeigen, wie Fellfarben bei Hunden vererbt werden. Zudem konnten sie nachweisen, dass eine Genvariante für helles Fell bei Hunden und Wölfen von einem inzwischen ausgestorbenen Verwandten des Wolfs stammt und mehr als zwei Millionen Jahre alt ist.
Bern braucht rasch Lösungen gegen Hitzewellen
Die Stadt Bern ist nicht vorbereitet für Hitzesommer, wie sie der Weltklimarat IPCC ohne sofortige Abkehr von fossilen Brennstoffen prognostiziert. Das Projekt «Urban Climate Bern» zeigt, womit die Stadtbevölkerung rechnen muss und wie die Hitzegefahr abgemildert werden kann.
Massenphänomen Sport
Sport geniesst hohe Wertschätzung, etwa durch seinen Beitrag zur Gesundheit, zur Persönlichkeitsentwicklung oder zur Integration. Die Berner Forumsgespräche 2021 beleuchten und hinterfragen nach Olympia in drei Veranstaltungen seine Bedeutung als wichtigste Nebensache der Welt.
Der Weg zum Glück: Die Berner Kebes-Tafel
Ein monumentales Gemälde zeigt den Weg des Menschen zum Glück. In einer Ausstellung, welche in Kooperation mit dem Institut für Kunstgeschichte der Universität Bern entstand, wird die berühmte Kebes-Tafel von 1633 erstmals in ihren kulturhistorischen Zusammenhang gesetzt.
Berner Teilchen-Detektor reist per Schiff in die USA
Ein an der Universität Bern entwickelter und gebauter Detektor-Prototyp ist nach seiner 6-wöchigen Reise per LKW und Schiff am US-amerikanischen Forschungslabor Fermilab angekommen. Dort wird der «ArgonCube» getestet für den Einsatz an einem bahnbrechenden Experiment zur Erforschung von Neutrinos. Der Berner Physik-Professor Michele Weber erzählt, wie er den Transport mitverfolgt hat.
Künstliches Pankreas kann Blutzucker auch nach Nierenversagen automatisch regulieren
Diabetes in Verbindung mit Nierenversagen macht die Regulierung des Blutzuckerspiegels sehr anspruchsvoll. Eine Studie mit Beteiligung der Universität Bern und Inselspital, Universitätsspital Bern zeigt, dass Closed-Loop-Systeme (künstliches Pankreas) auch in schweren Fällen von Diabetes nach Nierenversagen den Blutzucker vollautomatisiert regulieren können.
Künstliche Intelligenz und Ethik in der Medizin
Rouven Porz ist assoziierter Professor für Medizinethik und Mitglied des Center for Artificial Intelligence in Medicine CAIM. Im Interview erklärt er, warum es die Ethik in der Debatte zu Chancen und Risiken von KI in der Medizin braucht.
Wie Mikro-Schaltkreise im Gehirn die Angst regulieren
Forschende der Universität Bern und des Friedrich-Miescher-Instituts in Basel haben entdeckt, dass die Aktivität bestimmter Nervenzellen in der Amygdala, einer zentralen Hirnregion, eine wichtige Rolle spielen für die Regulation von Furchtreaktionen. Fehlfunktionen dieses Hirnmechanismus können unter anderem zu Angststörungen führen.
Wider die Einsamkeit
Die Pandemie hat die Zahl sich einsam fühlender Menschen erhöht. Wann und wie Einsamkeit die Gesundheit gefährdet, erklärt die Psychologin Noëmi Seewer im Interview. Sie erforscht, wie ein Selbsthilfeprogramm der Universität Bern Betroffenen via Internet helfen kann, den Teufelskreis der Einsamkeit zu durchbrechen.
Unser Gehirn vergisst unbewusste Erlebnisse nicht
Forschende vom Institut für Psychologie der Universität Bern konnten nachweisen, dass nicht nur bewusste, sondern auch unbewusste alltägliche Erlebnisse von unserem Gedächtnis abgespeichert werden. Bemerkenswert ist zudem, dass die unbewussten Erlebnisse – im Unterschied zu den bewussten – vom Gehirn nicht wieder gelöscht werden.
Der Lehrling, der Teile für den Weltraum herstellt
Von Bauteilen für Eisbohrer für die Antarktisforschung über optische Laborinstrumente bis hin zu Teilen für Satelliten für die Weltraumforschung: Im Rahmen seiner Polymechaniker-Lehre in der Werkstatt des Physikalischen Instituts der Universität Bern hat Jan Heidegger bereits alles angefertigt.
Aarewasser gegen die Stadthitze
Im Projekt «Urban Climate Bern» untersuchen Forschende die Folgen von Hitzewellen für Bern. Die Klimawissenschaftlerinnen und -wissenschaftler arbeiten dabei eng mit der Praxis zusammen. Zum Beispiel mit den Verantwortlichen für den öffentlichen Grünraum, Stadtgrün Bern und Energie Wasser Bern.
Für eine schnelle Assoziierung der Schweiz an Horizon Europe
swissuniversities fordert den Bundesrat und das Parlament auf, die Beziehungen zur Europäischen Union so schnell wie möglich zu stabilisieren, damit die Schweiz rasch an Horizon Europe angeschlossen werden kann. Dies ist von Bedeutung für die akademische Welt, aber auch für Unternehmen und darüber hinaus für die Erhaltung der Lebensqualität der Schweizer Bevölkerung in Bezug auf Wohlstand, Gesundheit, Bildung und Sicherheit.
Laacher See Vulkanausbruch um 126 Jahre vordatiert
Ein internationales Forschungsteam mit Berner Beteiligung zeigt, dass der Ausbruch des Laacher See Vulkans und damit auch der letzte grosse Temperatursturz am Ende der letzten Eiszeit (die Jüngere Dryas) 126 Jahre früher stattfanden als bisher angenommen. Dieses Resultat soll nun helfen, die globalen Klimafolgen des Ausbruchs genauer zu rekonstruieren sowie die Ursachen für den Kälterückfall der Jüngeren Dryas zu entschlüsseln.
Psychologisches Empowerment für Frauengesundheit in Nepal
Ein Forschungsprojekt der Gesundheitspsychologin Vica Tomberge hat zum Ziel, Frauen in Nepal zu einem Gesundheitsverhalten zu befähigen, das sie vor schwerwiegenden Erkrankungen schützt. Sind Selbstwirksamkeit und soziale Unterstützung wirksam gegen gesundheitliche Risiken durch traditionelle Geschlechterrollen?
KI verbessert Hörerlebnis bei Hörimplantaten
In lauter Umgebung ist es mit einem Hörgerät oder Hörimplantat schwer, ein Gegenüber zu verstehen, weil derzeitige Audioprozessoren noch Schwierigkeiten haben, sich präzise genug auf bestimmte Schallquellen zu fokussieren. Dass Künstliche Intelligenz dieses Problem lösen könnte, zeigen Forschende des Hörforschungslabors der Universität Bern und des Inselspitals nun in einer Machbarkeitsstudie.
Sinergia-Fördergelder für drei Forscherinnen der Uni Bern
Für ihre Forschungsprojekte erhalten drei Forscherinnen der Universität Bern Sinergia-Beiträge des Schweizerischen Nationalfonds (SNF). Während drei bis vier Jahren werden die Projekte vom SNF mit Geldern in der Höhe von insgesamt rund 7,3 Millionen Franken unterstützt.
Einzigartiger Exoplanet platzt in CHEOPS-Studie herein
Bei der Untersuchung von zwei Exoplaneten in einem hellen, nahe gelegenen Sternsystem hat der CHEOPS-Satellit den dritten bekannten Planeten des Systems ausgemacht, der unerwarteterweise die Oberfläche des Sterns kreuzte. Dieser Transit offenbart spannende Details über einen «beispiellosen Planeten», wie das wissenschaftliche Team unter der Leitung der Universitäten Genf und Bern sowie Mitglieder des Nationalen Forschungsschwerpunkts PlanetS betonen.
Forschende sehen Wilderei als Grund für die geringe Luchsdichte im Kanton Wallis
Im Vergleich zu anderen Regionen der Schweiz wie Jura und Nordalpen weist die Luchspopulation in den südwestlichen Schweizer Alpen eine unerwartet niedrige Dichte auf. Um dies zu erklären, haben Forschende unter der Federführung von Raphaël Arlettaz vom Institut für Ökologie und Evolution der Universität Bern vier Hypothesen getestet. Sie kommen zum Schluss, dass Wilderei die Hauptursache für die extrem geringe Luchsdichte ist. Dies wird gestützt durch die Entdeckung eines Netzwerks von Fallensystemen.
Faszination Exoplanet
Kevin Heng, Christophe Lovis und Sascha Quanz erforschen weitentfernte Planeten in anderen Sonnensystemen. Unter anderem sind sie auf der Suche nach Leben. Dabei wandeln sie immer an der Grenze des Machbaren. Eine Begegnung mit drei Projektleitern aus dem NFS PlanetS.
Signatur des Lebens aus der Ferne gemessen
Es könnte ein Meilenstein auf dem Weg zum Nachweis von Leben auf anderen Planeten sein: Forschenden unter der Leitung des Nationalen Forschungsschwerpunkts (NFS) PlanetS, den die Universität Bern gemeinsam mit der Universität Genf leitet, ist es gelungen, mehrere Kilometer über dem Boden aus einem Hubschrauber eine zentrale molekulare Eigenschaft aller Lebewesen zu messen. Die Messtechnik könnte auch Möglichkeiten zur Fernerkundung der Erde eröffnen.
Swiss Governance Forum 2021: Welchen Staat braucht die nachhaltige Entwicklung?
Am Donnerstag, 24. Juni 2021, findet das öffentliche Swiss Governance Forum (SGF) 2021 an der Universität Bern statt. Bei der vierten Ausgabe des Forums diskutieren Vertreterinnen und Vertreter aus Politik, Verwaltung, Wirtschaft, Wissenschaft und Gesellschaft Fragen rund um das Thema «Welchen Staat braucht die nachhaltige Entwicklung?».
Welchen Staat braucht die nachhaltige Entwicklung?
Der «Global Sustainable Development Report 2019» hat deutlich gemacht, wie dringlich nachhaltige Entwicklung ist. In welcher Form sie den Staat braucht, ist Thema des Swiss Governance Forum am 24. Juni. Ein Interview mit dem Organisationsteam vom Centre for Development and Environment, der Wyss Academy for Nature und dem Kompetenzzentrum für Public Management.
Anspruch und Wirklichkeit der Schweizer Klimapolitik
Das CO2-Gesetz ist nach dem Volksnein Geschichte, die Klimaziele bleiben. Was nun? Eine Auslegeordnung mit der Politikwissenschaftlerin Marlene Kammerer, die am Oeschger-Zentrum für Klimaforschung der Universität Bern die Kluft zwischen ambitionierten internationalen Versprechen und der realen politischen Umsetzung untersucht.
EthnoKino 2021: Filmfestival «Beyond Asymmetries»
Das Kollektiv vom EthnoKino – Studierende und junge Forschende der Sozialanthropologie in Bern – lädt wieder ins Kino ein: Unter dem Titel «Beyond Asymmetries» zeigt es Dokumentarfilme, die ungleiche Machtverhältnisse rund um den Globus thematisieren. Das Filmfestival findet vom 17. bis 20. Juni 2021 im Kino in der Reitschule statt, ist öffentlich und kostenlos (Kollekte). Die Universität Bern fördert EthnoKino, um einem breiten Publikum die interdisziplinäre Forschung der Philosophisch-historischen Fakultät näherzubringen.
«Man darf die Symbolkraft einzelner Ereignisse nicht unterschätzen»
Fabienne Amlinger ist eine fundierte Kennerin der Schweizer Frauengeschichte. Sie ist Mitautorin eines Buches zum 50. Jahrestag des Frauenstimmrechts und hat eine Ausstellung zum selben Thema kuratiert. Ein Interview anlässlich des 14. Juni, dem Tag der landesweiten Frauenstreiks 1991 und 2019.
Wünsche für ein besseres Leben in der Zukunft
Der Ideenwettbewerb «Wunsch-Schloss» macht Ideen von Bürgerinnen und Bürgern seit 2015 sichtbar. Nachdem das «Wunsch-Schloss» wegen Corona pausieren musste, freuten sich Veranstalter und Gäste umso mehr, wieder vor Ort die zehn besten Ideen zum Thema «Vorsorge: Länger leben? Besser leben!» präsentiert zu bekommen.
«Wir sollten den Einfluss von Reisen nicht unterschätzen»
Emma Hodcroft vom Institut für Sozial- und Präventivmedizin hat mit Hilfe der von ihr mitentwickelten Sequenzierplattform Nextstrain eine neue Coronavirus-Variante (EU1) identifiziert, die sich vergangenen Sommer in Europa rasant ausgebreitet hat. Dabei spielten Ferienreisen eine wichtige Rolle. Bald sind Sommerferien: Wie können wir reisen ohne zu hohes Risiko?
KI könnte bald Ihre Augenarzt-Termine mitbestimmen
Drei der häufigsten chronischen Augenerkrankungen erfordern regelmässige Kontrolluntersuchungen und Injektionen ins Auge, um eine drohende Erblindung abzuwenden. Eine Studie der Universität Bern und des Inselspitals, Universitätsspital Bern in Zusammenarbeit mit einem Startup für Anwendungen künstlicher Intelligenz (KI) in der Augenheilkunde zeigt nun, dass sich die ideale individuelle Untersuchungshäufigkeit von Patientinnen und Patienten recht genau durch maschinelles Lernen vorhersagen lässt – mit einem dreifachen Nutzen.
Hitzestress in der Aarestadt
Forschende der Universität Bern untersuchen die Folgen von Hitzewellen auf Schweizer Städte. Denn die zunehmende Hitze belastet nicht nur die Gesundheit, sie fordert auch die urbane Infrastruktur stark heraus. Eine soeben angelaufene Messkampagne soll den Wärmeinseleffekt für die Stadt Bern aufschlüsseln.
Als Frau* Raum einnehmen: Feministische Sommeruni
Toilet Talks, eine Filmpremiere und Slampoetin Fatima Moumouni: Die erste Feministische Sommeruni in Bern bietet ein vielgestaltiges Programm zur Förderung des Austauschs zwischen Theorie und Praxis. Die Abteilung für Gleichstellung veranstaltet sie im Rahmen ihres 30-jährigen Bestehens am 10. und 11. Juni 2021.
Plastikmüll im Meer treibt vor allem in Küstennähe
Eine am Oeschger-Zentrum für Klimaforschung der Universität Bern entstandene Studie liefert neue Erkenntnisse zur Verschmutzung der Weltmeere mit Plastikmüll. Die Modellierungen zeigen, dass der grösste Teil des Plastiks nicht auf den offenen Ozean gelangt, sondern strandet oder küstennah im Wasser treibt.
Schweiz und EU: Souveränität neu denken
Thomas Cottier und André Holenstein sind aufgrund des gescheiterten Rahmenabkommens EU-Schweiz zurzeit gefragte Interviewpartner und haben jüngst ein Buch zur Souveränität der Schweiz geschrieben. Wie erklären sie den Bundesratsentscheid aus der Geschichte des Landes und wie wirkt er sich auf den Forschungsplatz Schweiz aus?
Rücktritt von Vizerektor Forschung Daniel Candinas
Nach über fünf Jahren in der Universitätsleitung tritt Daniel Candinas als Vizerektor Forschung der Universität Bern per Ende 2021 zurück. Er möchte sich vermehrt seinen Aufgaben als Leiter eines neu geschaffenen medizinischen Bereichs am Inselspital, Universitätsspital Bern widmen. Die Universität Bern bedankt sich bei Daniel Candinas für seine langjährige, engagierte Tätigkeit als Vizerektor Forschung.
Biodiversität in der Stadt: gross, aber bedroht
In Schweizer Städten ist die Biodiversität überraschend gross. Doch die Verdichtung der Siedlungsgebiete setzt sie unter Druck. Wie können wir die Siedlungsräume naturnah gestalten? Expertinnen und Experten loten diese Frage in einer Vortragsreihe im Botanischen Garten der Universität Bern aus.
swissuniversities fordert die Weiterführung der Gespräche zum Rahmenabkommen mit der EU
Das Rahmenabkommen zwischen der Schweiz und der EU ist von zentraler Bedeutung für den Forschungs-, Bildungs- und Innovationsplatz Schweiz. Die EU hat klar signalisiert, dass sie Fortschritte im Hinblick auf den Abschluss eines Rahmenabkommens als eine Voraussetzung für die Teilnahme der Schweiz an den Forschungs- und Bildungsprogrammen erachtet. Der Vorstand von swissuniversities fordert den Bundesrat auf, den Ausschluss der Schweizer Forschenden und Studierenden aus diesen Forschungs- und Bildungsprogrammen mit allen Mitteln zu vermeiden und die Beziehungen zur EU auf eine dauerhafte Grundlage zu stellen.
Jahresbericht 2020: Wissen stärkt die Gesellschaft
Die Covid-19-Krise hat auch die Universität Bern hart gefordert. Dennoch leistet sie mit ihrer Expertise einen wichtigen Beitrag zur Bewältigung der Krise und gibt Impulse für die Zukunft, wie die Beiträge im Jahresbericht 2020 eindrücklich zeigen. In Frage gestellt ist der künftige Erfolg der Universität Bern jedoch durch die stockende Erneuerung ihrer Infrastruktur und die gefährdete Forschungszusammenarbeit mit Europa.
Online-Konferenz Data Colonialism
Mit fortschreitender Digitalisierung wird offensichtlich, dass sie auch Schattenseiten hat. Am 26. Mai diskutieren an der Online-Konferenz «Data Colonialism and a Path Towards Data Sovereignty and Digital Sustainability» Top Speaker das aufkommende Thema «Data Colonialism»: darunter die Autoren des Buches «The Costs of Connection - How Data Is Colonizing Human Life and Appropriating It for Capitalism», Vertreterinnen und Vertreter des EDA, des Geneva Water Hubs und der Universität Bern.
Neuanstellungen, Ehrungen und Preise März 2021
An der Universität Bern wurden neu angestellt: Ordentliche Professorin für Schweizer Geschichte und Neueste allgemeine Geschichte, ordentliche Professorin für Rheumatologie, ordentlicher Professor für Rekonstruktive Zahnmedizin und Gerodontologie, ausserordentliche Professorin für Theoretische Physik sowie ausserordentlicher Professor für Nachhaltige Entwicklung. Zudem erhielten Forschende der Universität Bern acht Preise und fünfzehn Ehrungen.
Weltraumtechnik im Operationssaal
Entwickelt wurden die Instrumente, um nach Lebenszeichen auf anderen Planeten zu suchen. Nun sollen sie auch dazu dienen, gesunde Nervenzellen von Hirntumorzellen zu unterscheiden. Ein Gespräch mit dem Astrophysiker Brice-Olivier Demory und Raphael Sznitman, Experte für maschinelles Lernen und künstliche Intelligenz, über ihr Projekt BrainPol.
Neue Stiftungsdozentur für Wildbienengesundheit
Die Universität Bern kann dank Unterstützung der Stiftung Vinetum eine Stiftungsdozentur für Wildbienengesundheit errichten. Diese soll dazu beitragen, den weltweiten Rückgang wilder Bienen zu bekämpfen.
Dem Hass im Internet begegnen
Wenn sich Forschende in der Öffentlichkeit exponieren, sind sie teilweise gehässigen Reaktionen ausgesetzt, so wie Christian Althaus oder Susanne Wampfler. Die Universität Bern stellt sich hinter ihre Forschenden.
Annika Frahsa wird Lindenhof-Stiftungsprofessorin für Community Health
Annika Frahsa wurde von der Universitätsleitung zur Lindenhof-Stiftungsprofessorin für Community Health (sozial-räumliche Gesundheitssystemforschung) gewählt. Die Assistenzprofessur wurde dank der Unterstützung durch die Stiftung Lindenhof Bern errichtet. Sie befasst sich mit der Gesundheitsförderung unter Einbezug der Bevölkerung und ist schweizweit einzigartig.

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