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News
Coronavirus – aktuelle Massnahmen
Update 16.04.2021: Mit den Öffnungsschritten des Bundesrates vom 14.04.2021 sind an der Universität unter gewissen Bedingungen Präsenzveranstaltungen in der Lehre wieder möglich. Die Pflicht zum Home-Office bleibt jedoch grundsätzlich bestehen. Die Situation ist weiterhin sehr fragil. Das Umsetzen der Schutzkonzepte und die Einhaltung der Abstands- und Hygieneregeln bleiben zentral.
«JEDER FRAU IHRE STIMME»
Was hat sich seit der Einführung des Frauenstimmrechts 1971 getan? In dem neuen Buch «Jeder Frau ihre Stimme» behandeln renommierte Historikerinnen in fünf Essays, wie stark sich die Schweiz in jedem dieser fünf vergangenen Jahrzehnte gewandelt hat. Fabienne Amlinger liest in einer öffentlichen Zoom-Veranstaltung am Dienstag, 04.05.2021, 12:15 Uhr aus ihrem Kapitel zu den 90er Jahren. Anschliessend findet eine Frage- und Diskussionsrunde statt.
Unsicherheit bezüglich CO2-Aufnahme im Südpolarmeer halbiert
Die Weltmeere sind ein wichtiger CO2-Speicher. Doch wieviel Kohlendioxid können sie künftig tatsächlich aufnehmen? Entsprechende Prognosen wiesen bisher eine grosse Bandbreite auf. Berner Klimaforschende konnten nun die Leistung des Südpolarmeers als sogenannte CO2-Senke genauer bestimmen.
Finale STAGE UP
Das grosse Finale des Berner Business Creation Wettbewerbs STAGE UP steht kurz bevor. Am Dienstag, 4. Mai 2021 um 18:30 Uhr präsentieren die Finalistinnen und Finalisten ihre Geschäftsideen via Livestream aus dem Bierhübeli. Die Jury wird unter Einbezug des Public Voting die drei Preisträger küren. Wollen Sie dabei sein, wenn gepitched wird und wissen, wer als Siegerin und Sieger aus dem Bierhübeli schreitet? Melden Sie sich noch heute für den Livestream an.
Tests als zusätzliche Möglichkeit für mehr Sicherheit
Daniel Candinas, Vizerektor Forschung und Mitglied des Corona-Krisenstabs, konnte bei der Erarbeitung der Teststrategie der Universität Bern die Erfahrungen aus seiner klinischen Umgebung einfliessen lassen. Dort werden seit Beginn der Pandemie die Mitarbeitenden regelmässig getestet.
Digitale Beratung für Kleinbauernfamilien in Afrika und Asien
Ein Forschungs- und Innovationsprojekt der Universität Bern will mit digital gestützter landwirtschaftlicher Beratung nachhaltige Anbaumethoden von Kleinbauernfamilien in Afrika und Asien stärken und so deren Produktivität, Einkommen und Klimaresilienz verbessern. Das Projekt wird mit internationalen Partnern durchgeführt und durch das TRANSFORM Programm der Direktion für Entwicklung und Zusammenarbeit (DEZA) mit 5 Millionen Franken gefördert.
Natur braucht Stadt: Themenjahr soll Biodiversität fördern
Im Siedlungsraum gibt es viel Potenzial, dem Biodiversitätsverlust entgegenzuwirken. Stadtgrün Bern und der Botanische Garten der Universität Bern (BOGA) führen deshalb von Ende April bis Ende Oktober mit Unterstützung von zahlreichen Organisationen und städtischen Ämtern das Themenjahr «Natur braucht Stadt – Mehr Biodiversität in Bern» durch. Vielfältige Aktivitäten und Praxishilfen sollen möglichst viele Bernerinnen und Berner motivieren, naturnahe Lebensräume anzulegen.
Langeweile und Selbstkontrolle in der Pandemie
Forschende der Universitäten Bern und Konstanz sowie der FernUni Schweiz zeigen, dass grosse Langweile und geringe Selbstkontrolle mit mehr Schwierigkeiten von Schülerinnen und Schülern im Homeschooling während der COVID-19-Pandemie zusammenhängen. Diese Ergebnisse decken sich mit weiteren Befunden und theoretischen Arbeiten des Forschungsteams, die zeigen, dass grosse Langeweile und geringe Selbstkontrolle eine geringere Einhaltung der pandemiebedingten Verhaltensrichtlinien vorhersagen.
Langweilig?
Viele von uns langweilen sich in der Pandemie mehr – was nicht per se schlecht ist, wie Wanja Wolff sagt. Der Psychologe am Institut für Erziehungswissenschaften erforscht Langeweile in Zeiten von Covid-19 und kommt zum Schluss: Langeweile ist ein mächtiger Motivator.
Präventionskampagne gegen sexuelle Belästigung
«Wer zu nah kommt, geht zu weit», so lautet das Motto der Aktionswoche der Universität Bern gegen sexuelle Belästigung. Ziel der Kampagne ist es, die universitäre Kultur des gegenseitigen Respekts zu fördern und einzufordern und auf Unterstützungsmassnahmen aufmerksam zu machen. Medienschaffende sind speziell zum interaktiven online-Forumtheater eingeladen.
Forschung trotz Pandemie
«Forschung nicht über, sondern trotz Covid-19»: Zwei renommierte Forschende der Universität Bern – Musikwissenschaftlerin Cristina Urchueguía und Weltraumforscher Peter Wurz – nehmen an einer Podiumsdiskussion des Schweizerischen Wissenschaftsrats teil: Was heisst es, unter erschwerten Bedingungen in der Forschung zu arbeiten? Am Donnerstag, 22. April 2021 von 13.15 bis 14.15 Uhr («Science after Noon», via Zoom, auf Englisch).
Transparente Klimapolitik stösst auf Zustimmung
Wer die Klimaerwärmung als dringendes Problem wahrnimmt, befürwortet ehrgeizige Klimaziele stärker – nicht aber konkrete politische Massnahmen, die auf persönliche Verhaltensänderungen abzielen. Einschneidenden Massnahmen werden eher mitgetragen, wenn deren Bedeutung für den Klimaschutz verstanden wird. Dies zeigt eine neue Studie unter Leitung des Berner Politologen Lukas Fesenfeld.
«Ambitionierte Klimapolitik ist politisch machbar»
Eine konsequente Klimapolitik verliert an Zustimmung, wenn persönliche Verhaltensänderungen gefragt sind, zeigt eine Studie unter Leitung des Berner Politologen Lukas Fesenfeld. Zugleich macht sie deutlich, wie sich beim Thema Klimaerwärmung die Kluft zwischen Wissen und Handeln überbrücken lässt.
Die bewegte Besiedlungsgeschichte der Südpazifik-Inseln
Ein internationales Forschungsteam rekonstruierte anhand von Genomsequenzierungen die menschliche Besiedlungsgeschichte im Südpazifik. Beteiligt an der Studie war auch Laurent Excoffier, Professor am Institut für Ökologie und Evolution der Universität Bern und Gruppenleiter am SIB Schweizerisches Institut für Bioinformatik. Die Resultate stellen bisherige Erkenntnisse zur erstmaligen Besiedlung von Inselgruppen wie Vanuatu oder Polynesien in Frage.
Wie Mikroben die Erdatmosphäre vor drei Milliarden Jahren beeinflussten
Lange konnten sich Klimaforschende die hohe Konzentration an Treibhausgasen in der Erdatmosphäre vor rund drei Milliarden Jahren nicht erklären. Nun hat ein internationales Forschungsteam mit Beteiligung von Hendrik Vogel vom Institut für Geologie und vom Oeschger-Zentrum für Klimaforschung der Universität Bern das Rätsel gelöst. Sedimentanalysen ergaben die überraschende Erkenntnis, dass Mikroben unter den damaligen Bedingungen beim Stoffwechsel hauptsächlich das hochwirksame Treibhausgas Methan produzierten.
Der Physiker und das uralte, eiskalte Klimaarchiv
Der Berner Physikprofessor Hubertus Fischer ist ein weltweit anerkannter Spezialist für die Analyse von Eisbohrkernen als Klimaarchiv. Sein Erfolgsgeheimnis: eine selbstentwickelte hocheffiziente Messtechnologie. Damit soll künftig das älteste Eis der Erde untersucht werden, aus dem Klimainformationen der Vergangenheit gewonnen werden können.
Was ist da draussen? – UniPress im Weltall
Mehr als 4’000 Planeten wurden bereits entdeckt, seit Michel Major und Didier Queloz 1995 den ersten Exoplaneten, der um einen sonnenähnlichen Stern kreist, aufspürten – und damit eine Revolution in der Astronomie auslösten. Mit dem Nationalen Forschungsschwerpunkt NFS PlanetS ist die Schweiz an der Weltspitze mit dabei bei diesem Abenteuer, wie die aktuelle Ausgabe des Wissenschaftsmagazins UniPress zeigt.
«Die Leitlinien zu wissenschaftlicher Information und Meinungsäusserungen geben einen Rahmen und sind keine Verbote»
In den letzten Tagen wurde in den Medien und auf Twitter über Leitlinien der Universität Bern zu Information und Meinungsäusserungen auf sozialen Medien berichtet und diskutiert. Dabei wurde auch die Verletzung der Wissenschaftsfreiheit moniert. Worum geht es dabei eigentlich? Rektor Christian Leumann erläutert die Zusammenhänge im Interview.
Kälbermast: Es geht mit weniger Antibiotika
Mit einigen einfachen Massnahmen können Landwirte den Antibiotikaeinsatz drastisch reduzieren und das Tierwohl verbessern, ohne dass ihnen deswegen Wettbewerbsnachteile entstehen. Das zeigen Berner Forschende in einem für die Schweiz bisher einmaligen Praxistest ihrer eigens entwickelten «Freiluftkalb»-Methode.
Jedes vierte Kind wünscht bessere Schmerzbehandlung
In einer grossen Studie haben das Inselspital, Universitätsspital Bern und die Universität Bern in zwölf Zentren und vier europäischen Ländern Untersuchungen zur Schmerzbehandlung während einer Operation bei Kindern durchgeführt. Die Analyse der Daten ergab bei fast jedem vierten Kind Optimierungsbedarf. Das Forschungsteam hat Möglichkeiten entdeckt, den Einsatz opioidhaltiger Schmerzmittel nach der Operation vorsorglich zu vermindern.
Hochpräzises physikalisches Experiment liefert Hinweis auf neue Teilchen
Das US-amerikanische Forschungslabor «Fermilab» hat die mit Spannung erwarteten Ergebnisse der experimentellen Messung des sogenannten anomalen magnetischen Dipolmoments des Myons veröffentlicht. Als Mitglieder der «Muon g-2 Theory Initiative» haben Forschende der Universität Bern parallel dazu dieselbe physikalische Grösse basierend auf dem Standardmodell theoretisch berechnet. Die Abweichung der experimentellen Messung von der theoretischen Berechnung könnte auf die Existenz neuer Teilchen hinweisen.
Warum sich SARS-CoV-2 in den oberen Atemwegen besser vermehrt
Was passiert in unseren Atemwegen nach einer Infektion mit SARS-CoV-2? Berner Forschende des Instituts für Infektionskrankheiten (IFIK) der Universität Bern und des eidgenössischen Instituts für Virologie und Immunologie (IVI) konnten aufzeigen, wie sich das Virus in den Atemwegen vermehrt und wie die dortige angeborene Immunantwort reagiert. Die Erkenntnisse können dazu dienen, antivirale Medikamente und präventive Massnahmen zu entwickeln.
Neuer Weiterbildungsstudiengang zu sexueller Gesundheit
Ein neu lanciertes Weiterbildungsprogramm der Universität Bern soll Fachpersonen im Schweizer Gesundheitswesen befähigen, mit Fragen und Anliegen zur sexuellen Gesundheit kompetent umzugehen. Die Integration der Sexualität in den Praxisalltag entspricht einem wachsenden Bedürfnis, jedoch fehlte bisher eine fundierte Weiterbildung für Ärztinnen, Psychologen und andere Gesundheitsfachleute auf diesem Gebiet.
«Die Förderung sexueller Gesundheit hat ein enormes Potenzial»
Die Sexologin Stefanie Gonin-Spahni ist Studienleiterin des neuen Weiterbildungsgangs «Sexuelle Gesundheit», den das Institut für Psychologie ab nächstem Herbstsemester anbietet. Worum es darin geht, für wen es sich eignet und weshalb das Gesundheitssystem profitieren kann, erzählt sie im Interview.
Stellungnahme in eigener Sache
Die NZZ bezeichnet in einem Artikel die Wissenschaftskommunikation der Universität Bern als unehrlich. Die Universität Bern weist diese Unterstellung zurück. Christian Degen, Leiter der Abteilung Kommunikation & Marketing, bezieht in einem offenen Brief Stellung.
Gastvortrag mit Historiker Werner Eck
Ein als weltweit führend geltender Experte der römischen Kaiserzeit und der frühen jüdischen Geschichte in Deutschland – Werner Eck – hält als Gast des Instituts für Judaistik und des Historischen Instituts zwei Vorträge. Am Mittwoch, 24. März um 14.15 Uhr unter dem Titel «Juden im Stadtrat des römischen Köln» und am Donnerstag, 25. März um 18.15 Uhr zum Thema «Iudaea und das römische Heer». Beide Veranstaltungen sind öffentlich, kostenlos und werden via Zoom übertragen.
Vortragsreihe der Berner Chemischen Gesellschaft
Am Mittwoch, 24. März startet die Vortragsreihe der Berner Chemischen Gesellschaft ins Frühjahrssemester. Jeweils mittwochs um 16.30 Uhr sprechen Forschende aus dem In- und Ausland zum Beispiel über die Atmosphäre von Exoplaneten oder mRNA-Impfungen. Alle Veranstaltungen werden via Zoom übertragen, die Links sind jeweils im Voraus auf dcb.unibe.ch/bcg zu finden.
Center for Artificial Intelligence in Medicine (CAIM) wird eröffnet
Das Center for Artificial Intelligence in Medicine (CAIM) der Universität Bern und der Insel Gruppe mit den Partnern sitem-insel und Universitäre Psychiatrische Dienste Bern (UPD) wird heute offiziell eröffnet. Die virtuelle Veranstaltung bietet Einblicke in kontrovers diskutierte Themen und aktuelle Forschungsprojekte zu Künstlicher Intelligenz in der Medizin. 500 Teilnehmende werden online erwartet.
«Ich suche in allen Projekten nach dem Aha-Moment»
Raphael Sznitman, Direktor des Center for Artificial Intelligence in Medicine (CAIM), ist ein führender Experte an der Schnittstelle zwischen Medizin, Künstlicher Intelligenz (KI) und Ingenieurwesen. Ein Interview zur Eröffnung des CAIM.
Mehr Forellenwanderungen führen nicht zur Ausbreitung von Fisch-Krankheit
Forschende der Universität Bern konnten zeigen, dass die Beseitigung einer Barriere im Fluss dazu führt, dass einheimische Bachforellen wieder in Laichgewässer aufsteigen, und dabei nicht zur Ausbreitung der gefürchteten Fisch-Erkrankung PKD beitragen. Die Ergebnisse bekräftigen, dass die Durchgängigkeit von einheimischen Gewässern wichtig ist, um bedrohte Fischarten und somit auch die Biodiversität zu erhalten.
Erdbebenschwarm wegen Bruchzone im Untergrund Berns?
Innerhalb weniger Wochen hat im Raum Bern die Erde zwei Mal spürbar gebebt. Marco Herwegh, Professor für Strukturgeologie an der Universität Bern, hat Antworten auf die wichtigsten Fragen.
Wie Gesteine die Bewohnbarkeit von Exoplaneten beeinflussen
Die Verwitterung von Silikatgesteinen trägt massgeblich dazu bei, dass auf der Erde ein gemässigtes Klima herrscht. Forschende unter der Leitung der Universität Bern und des nationalen Forschungsschwerpunkts (NFS) PlanetS, untersuchten die allgemeinen Prinzipien dieses Prozesses. Ihre Ergebnisse könnten beeinflussen, wie wir die Signale von fernen Welten interpretieren – auch solche, die auf Leben hindeuten könnten.
Berner Studierende gewinnen Finanzanalysen-Challenge
Vier Master-Studierende der Universität Bern haben die CFA Institute Research Challenge Schweiz gewonnen: Sie haben sich mit der Präsentation ihrer Finanzanalyse gegen elf andere studentische Teams durchgesetzt. Ein Gespräch mit Team Captain Rahel Zbinden und ihrem Professor Philip Valta.
Seelsorge als Basisgrammatik aller Religionen und Weltanschauungen
Fortschrittliche Seelsorge: Das Aus- und Weiterbildungsprogramm in Seelsorge, Spiritual Care und Pastoralpsychologie AWS ist neu ökumenisch aufgestellt, offen für Geistliche nicht-christlicher Religionen und hat «Spiritual Care» in seinen Titel aufgenommen. Warum, erklärt AWS-Präsidentin Isabelle Noth.
Mit individuellen Krebsmodellen den therapeutischen Erfolg vorhersagen
Aus von Prostata-Tumoren entnommenen Biopsien haben Forschende der Universität Bern und des Inselspitals, Universitätsspital Bern sogenannte Organoide gezüchtet. An diesen kleinen Zellhaufen lässt sich die Wirksamkeit verschiedener Medikamente testen. So kann vor Therapiebeginn ermittelt werden, von welcher Behandlung die Betroffenen am ehesten profitieren.
«Ich glaube an die Präzisionsmedizin»
Marianna Kruithof-de Julio und ihr Team entwickeln Methoden, um aus Tumorbiopsien kleine Zellhaufen zu züchten. Damit wollen die Forschenden die Behandlung massgeschneidert auf jede Patientin und jeden Patienten ausrichten. Ihr Ziel sei vielleicht noch fünf bis zehn Jahre entfernt, schätzt die Expertin.
Verwachsungen im Bauch bekämpfen
Verwachsungen im Bauchraum, die etwa nach Operationen entstehen, haben oft schwerwiegende Folgen. Nun haben Forschende der Universität Bern und des Inselspitals, Universitätsspital Bern, in Zusammenarbeit mit kanadischen Forschenden entdeckt, wie sich solche Verwachsungen bilden. Die Erkenntnisse können dazu beitragen, ein Medikament zu entwickeln, um künftig Verwachsungen verhindern zu können. Die Studie wurde vom Fachmagazin «Science» als Titelgeschichte veröffentlicht.
Vulkane könnten den Nachthimmel dieses Planeten erhellen
Bisher haben Forschende keine Anzeichen auf globale tektonische Aktivität auf Planeten ausserhalb unseres Sonnensystems gefunden. Unter der Leitung der Universität Bern und dem Nationalen Forschungsschwerpunkt NFS PlanetS haben Wissenschaftler nun herausgefunden, dass das Material im Innern des Planeten LHS 3844b von einer Hemisphäre in die andere fliesst und für zahlreiche Vulkanausbrüche auf der einen Seite des Planeten sorgen könnte.
Virus-Varianten in der Pandemie schneller aufspüren
Forschende weltweit fordern eine bessere Integration von Virusgenetik, Bioinformatik und Gesundheitswesen, um Pandemien besser zu bekämpfen zu können. Zu den Vorteilen aus Schweizer Sicht äussern sich in der Fachzeitschrift Nature Emma Hodcroft der Universität Bern und vom SIB Swiss Institute of Bioinformatics, und Christophe Dessimoz von der Universität Lausanne und vom SIB.
«Heute sind der Narren viele und der Vernünftigen wenige»
Lukas Bärfuss hat seine Arbeit als 15. Friedrich Dürrenmatt Gastprofessor für Weltliteratur aufgenommen. Was will Bärfuss, der sich an der Universität als «fremder Vogel» sieht, mit seiner Vorlesung «Wahnsinn und Idioten» bewirken, was erwartet er von seinen Studierenden und was sagt ihm Dürrenmatt heute?
Erste Covid-19-Welle bedeutete mehr Stress für Pflegepersonal
Das Pflegepersonal in Schweizer Spitälern erlebte während der ersten Covid-19-Welle deutlich mehr Stress und eine höhere Arbeitsbelastung als im Jahr 2019. Zudem sank die Zufriedenheit mit der Bezahlung stark, während die Arbeitszufriedenheit leicht anstieg. Das zeigt eine Umfrage des Instituts für Unternehmensrechnung und Controlling der Universität Bern zur Arbeitssituation bei mehr als 4'100 Pflegefachkräften in 19 Spitälern.
«Wertschätzung motiviert Pflegekräfte in der Pandemie»
Die Wirtschaftsprofessoren Markus Arnold und Arthur Posch haben untersucht, wie sich die erste Covid-19-Welle auf das Pflegepersonal von 19 Schweizer Spitälern ausgewirkt hat. Trotz erhöhter Arbeits- und Stressbelastung stieg die Arbeitszufriedenheit der über 4'100 befragten Pflegekräfte minimal an.
Sars-CoV-2-Mutanten im Wettlauf
Wie gefährlich sind neue Mutationen des Sars-CoV-2-Virus? Ein internationales Team mit Berner Beteiligung hat ein Vorgehen entwickelt, das die Übertragbarkeit von neuen Virus-Mutanten genau bestimmen kann.
«Happy Helvetia?»
Das Interdisziplinäre Zentrum für Geschlechterforschung der Universität Bern widmet dem 50. Jahrestag der Einführung des Stimm- und Wahlrechts für Frauen in der Schweiz seine öffentliche Ringvorlesung: «Happy Helvetia?» setzt die Frauen ins Zentrum, die in der Bundespolitik von ihren neuen politischen Rechten Gebrauch machten, und beleuchtet die Situation von Politikerinnen der Gegenwart. Die online übertragene Vortragsreihe beginnt am Donnerstag, 4. März 2021, 18.15 Uhr.
«Eine kleine Geschichte des Wahnsinns»
Sämtliche Veranstaltungen von Lukas Bärfuss als Friedrich Dürrenmatt Gastprofessor für Weltliteratur an der Universität Bern werden für das Publikum frei zugänglich übertragen.
Künstliche Intelligenz und Medizin
Wie wird Künstliche Intelligenz die Medizin revolutionieren? Dies wird am 19. März bei der Eröffnung des Center for Artificial Intelligence in Medicine (CAIM) der Universität Bern im Fokus stehen. Online-Veranstaltung mit Podium, Chat und faszinierenden Einblicken in die aktuelle Forschung.
«Arbeiten, arbeiten und noch mehr arbeiten»
Mit dem lebensrettenden Medikament CAL02 revolutioniert die Combioxin SA die Behandlung von schweren Infektionen wie Lungenentzündungen. Geschäftsführerin Dr. Samareh Azeredo da Silveira Lajaunias erklärt, wie das Spin-off die am Institut für Anatomie der Universität Bern entwickelte Innovation erfolgreich in ein marktreifes Pharmaprodukt umsetzt.
Dürrenmatts Welten
Eine vielgestaltige Ringvorlesung anlässlich Dürrenmatts 100. Geburtstag mit Referierenden u.a. aus Psychiatrie, Philosophie, Kunst-, Rechts- und Literaturwissenschaft ist zugleich Auftakt für Lukas Bärfuss’ Dürrenmatt Gastprofessur für Weltliteratur an der Universität Bern: «Eine kleine Geschichte des Wahnsinns» heisst sein Vortrag. Die Ringvorlesung des Collegium generale beginnt am Mittwoch, 24. Februar 2021, 18:15 Uhr. Sie ist öffentlich und kostenlos. Teilnahme via Zoom mit Online-Anmeldung.
Gezieltes Ausschalten leukämischer Stammzellen
Die Berner Krebsforschung hat einen weiteren Mechanismus gegen Leukämie entdeckt: Einem Forschungsteam des Inselspitals, Universitätsspital Bern und der Universität Bern ist die Identifikation eines wichtigen Signalweges zur Regulierung leukämischer Stammzellen gelungen. Damit erweitern die Forschenden das Arsenal potenziell hoch wirksamer Medikamente gegen Leukämien («Blutkrebs»).
Know the GAP!
Gleichberechtigte Teilhabe, Repräsentation und Empowerment von Frauen sind die diesjährigen Themen der vom World Trade Institute organisierten virtuellen Gender Lecture Series. Am 17. Februar spricht Prof. Marilisa D'Amico von der Universität Mailand über «Die ambivalente Parität – Die Verfassung und die Rechte der Frauen» (auf Englisch).
Berner Forschende bauen hochentwickelte «Lunge auf Chip»
Forschende der Universität Bern und des Inselspitals, Universitätsspital Bern haben ein Lungen-Modell der zweiten Generation mit lebensgrossen Lungenbläschen in einer rein biologischen, dehnbaren Membran entwickelt. Das neue Modell bildet das Lungengewebe viel lebensnäher nach als bisherige Lungen-auf-Chip. Dies eröffnet neue Möglichkeiten für die Grundlagenforschung, die Erforschung von Lungenerkrankungen, das Testen von Medikamenten und die Präzisionsmedizin.
TV-Tipp: Frauen vermessen das Universum
Zum internationalen Tag der Frauen in der Wissenschaft am 11. Februar rückt SRF «Einstein» Forscherinnen in den Fokus. Unter anderem erzählen Kathrin Altwegg, Nora Hänni und Susanne Wampfler von ihrem Alltag als Astrophysikerinnen an der Universität Bern und berichten von Hürden und Hindernissen in der Männerdomäne Weltraumforschung. Ausgestrahlt wird die Sendung auf SRF 1 am Donnerstag, 11. Februar 2021 um 21.05 Uhr.
Tag der Lehre am 19. Februar 2021
Digitalisiert lernen und lehren – was bewährt sich wirklich? Im Zentrum des neunten «Tags der Lehre» steht die wirksame Mischung von Online- und Offline-Sequenzen aufgrund von Erkenntnissen aus der Lernforschung. Die virtuell via Zoom durchgeführte Tagung stellt anhand von Referaten und Diskussionen erfolgreiche hybride Lernszenarien sowie Projekte zur Förderung der digitalen Skills in der Lehre vor, die von den neuen eCoaches der Universität Bern begleitet wurden. Interessiert? Dann melden Sie sich jetzt an!
Auf gutem Weg zur festen Professur
Das Förderinstrument Eccellenza des Schweizerischen Nationalfonds SNF ermöglicht hochqualifizierten Forschenden, ihre Projekte im Rahmen einer Assistenzprofessur an einer Schweizer Universität umzusetzen. Wir stellen vier ausgezeichnete Forschende und ihre Projekte an der Universität Bern vor.
Vier Berner Forschende erhalten Pfizer-Preis
Vier von insgesamt fünfzehn Pfizer-Forschungspreisen gehen dieses Jahr an Berner Medizinerinnen und Mediziner der Universität Bern und des Inselspitals, Universitätsspital Bern. Die ausgezeichneten Arbeiten befassen sich mit Leukämie, Herzrhythmusstörungen und der Fiebergrenze bei krebskranken Kindern und Jugendlichen.
«Die Uni muss mit dem Markt mitwachsen»
Die Universität Bern ist im Corona-Jahr 2020 gewachsen. Sie konnte die gesellschaftliche Bedeutung ihrer Forschung zeigen und hat mehr Studierende als je zuvor überzeugt, in Bern zu studieren. Verwaltungsdirektor Markus Brönnimann spricht im Interview über die Verbundenheit der Universität mit der Region und zeigt auf, dass sie dem Kanton mehr bringt, als er beiträgt.
Zum Tod von Hans Balsiger
Der ehemalige Direktor des Physikalischen Instituts und Professor für Experimentalphysik der Universität Bern, Hans Balsiger, ist im Alter von 83 Jahren verstorben. Balsiger hat massgeblich dazu beigetragen, den weltweiten Ruf des Physikalischen Instituts der Universität Bern in der Weltraumforschung zu stärken.
Die TRAPPIST-1-Planeten könnten aus ähnlichem Material bestehen
Das Planetensystem TRAPPIST-1 beherbergt die grösste Ansammlung von etwa erdgrossen Planeten, die jemals ausserhalb unseres Sonnensystems gefunden wurde. Eine internationale Studie mit Beteiligung von Forschenden der Universitäten Bern, Genf und Zürich zeigt nun, dass diese Exoplaneten bemerkenswert ähnliche Dichten haben und gibt auch Aufschluss über deren Beschaffenheit.
Klimarisiken der Zukunft verstehen
Mit der Klimaerwärmung werden Extremereignisse wie etwa Hitze- und Trockenperioden bisher ungeahnten Ausmasses plausibel. Warum wir solche kombinierten Wetter- und Klimaereignisse, sogenannte Compound Events, besser verstehen müssen, erklärt Olivia Romppainen, Mitorganisatorin einer internationalen Tagung zum Thema.
Bernhard Pulver wird Honorarprofessor der Universität Bern
Bernhard Pulver, langjähriger Erziehungsdirektor des Kantons Bern, wurde zum Honorarprofessor der Universität Bern ernannt. Mit der Ernennung werden sein politisches Engagement für die Universität Bern und die Schweizer Hochschullandschaft sowie seine aktuelle Lehrtätigkeit an der Rechtswissenschaftlichen Fakultät gewürdigt.

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