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News
Corona-Virus – Rückkehr zur normalen Lage
Update 31.03.22: Der Bundesrat hat die besondere Lage im Rahmen der Covid-19-Verordnung per 01.04.22 beendet. Damit werden auch die letzten Massnahmen auf nationaler Ebene aufgehoben: die Isolationspflicht für infizierte Personen sowie die Maskenpflicht im öffentlichen Verkehr. Für die Universität Bern bedeutet die Rückkehr zur normalen Lage, dass der Corona-Krisenstab der Universität seine Tätigkeit nun beendet.
Vortragsreihe «Physik am Freitag»
An fünf Freitagen bis Anfang Juni präsentieren Forschende der Universität Bern bei «Physik am Freitag» einem breiten Publikum aktuelle Themen aus der Welt der Physik. Den Auftakt am Freitag, 29. April 2022 macht Gilberto Colangelo, Professor für Theoretische Physik, mit einem Vortrag über das sogenannte anomale magnetische Dipolmoment des Myons. Alle Vorträge finden im Gebäude für exakte Wissenschaften (ExWi) im Hörsaal 099 statt. Beginn ist jeweils um 16.30 Uhr. Alle Vorträge sind öffentlich, der Eintritt frei.
Kein eiszeitlicher Düngeeffekt im Antarktischen Ozean
Kann eisenhaltiger Staub den Ozean düngen, dort das Algenwachstum anregen und dadurch das Kohlendioxid in der Atmosphäre wegfangen? Ob diese hypothetische Treibhausgasbremse in Eiszeiten wirkte, hat ein internationales Forschungsteam mit Beteiligung der Universität Bern und unter Leitung der Universität Bonn anhand von Tiefsee-Sedimentkernen aus der Scotia-See untersucht. Obwohl der Staubeintrag in Eiszeiten hoch war, liessen sich keine Belege für einen Düngungseffekt im antarktischen Ozean finden.
Gesprächsrunde: Orthodoxe Stimmen aus Osteuropa
Für Dienstag, 12. April 2022, 18.15 Uhr lädt das Institut für Christkatholische Theologie der Universität Bern anlässlich des Kriegs in der Ukraine zu einer Gesprächsrunde mit orthodoxen Theologinnen und Theologen ein, welche die Folgen für das Verhältnis der einzelnen orthodoxen Kirchen untereinander - in der Ukraine, Russland, anderen osteuropäischen Ländern und weltweit - analysieren. Die Veranstaltung ist öffentlich und kostenlos.
Welternährung: Ukraine-Krieg als Momentum für den Wandel?
Der Politologe Lukas Fesenfeld beschäftigt sich intensiv mit der politischen Machbarkeit einer transformativen Klima- und Ernährungspolitik. Weil der Angriffskrieg Russlands gegen die Ukraine der Ernährungslage im globalen Süden drastisch schaden kann, hat Fesenfeld einen Appell an die Politik initiiert.
Neue Kombi-Therapie bewirkt Verminderung von Plaque bei Herzinfarkten
Einem internationalen Forschungsteam unter Leitung des Inselspitals, Universitätsspital Bern und der Universität Bern ist es gelungen, die positive Wirkung einer kombinierten Gabe von Statinen und dem neuen Cholesterinsenker Alirocumab bei Herzinfarktpatientinnen und -patienten hochpräzise zu illustrieren. In einer weltweit erstmals eingesetzten Kombination dreier Bildgebungsverfahren wurden eine signifikante Verminderung der Plaque und des Cholesteringehalts sowie eine Verdickung der schützenden Plaque-Kappe in den Herzkranzgefässen nachgewiesen.
Berner Kantonsparlament: Alle Debatten 1831–1999 digitalisiert
Seit bald 200 Jahren diskutiert der Grosse Rat des Kantons Bern über politische Fragen und setzt neue Gesetze in Kraft. Die Debatten wurden seit 1832 im Tagblatt des Grossen Rates des Kantons Bern gedruckt und publiziert. Die Universitätsbibliothek Bern hat sämtliche Bände digitalisiert und auf der Plattform e-periodica öffentlich zugänglich gemacht.
Universität Bern auf Shortlist für den «Best of Swiss Web Award»
Die Universität Bern präsentiert seit 2020 als schweizweit erste Uni ihre Bachelor- und Masterinfotage auf einer innovativen digitalen Plattform. Nun ist sie für diesen Innovations-Effort, welchen sie für bisher rund 8’000 Studieninteressierte und Studierende erbracht hat, für den «Best Swiss Web Award 2022» nominiert und hat es von 351 eingereichten Projekten auf die Shortlist geschafft.
Symposium: 100 Jahre Nobelpreis für Albert Einstein
Zum 100-jährigen Jubiläum der Verleihung des Nobelpreises an Albert Einstein erinnert ein Symposium an den historischen Hintergrund und präsentiert moderne Entwicklungen in der Photonik. Die ganztägige Veranstaltung wird organisiert von der Albert Einstein-Gesellschaft, der Schweizerischen Physikalischen Gesellschaft und der Akademie der Naturwissenschaften Schweiz (SCNAT), beginnt am Samstag, 9. April 2022 um 10.15 Uhr an der UniS, ist öffentlich und kostenlos. Veranstaltungssprache ist Englisch.
Künstlerische Installationen rund um Badens Bäder
Ein Semester lang kollaborierten Studierende der Geographie der Universität Bern und Transdisziplinarität der ZHdK und beschäftigen sich mit der Kurtradition der Stadt Baden, mit der Inszenierung von Baden selbst, mit dem Wasser und möglichen Interessekonflikten. Die entstandenen Videoinstallationen werden vom 1.4.-24.4. jeweils von Donnerstag bis Samstag 16-20 Uhr und Sonntag 14-18 Uhr rund um die Bäder ausgestellt. Die Ausstellung ist öffentlich und kostenlos.
«Flucht & Studium»: Kartograph aus Leidenschaft
Drei Jahre musste Asadullah Adib nach seiner Flucht aus Afghanistan dafür kämpfen, dass sein Bachelor-Abschluss in der Schweiz anerkannt wird. Nun beginnt Adib ein Geographie-Masterstudium an der Universität Bern, wie er bei «Flucht & Studium», einer Veranstaltung der Studierendenschaft SUB, erzählte.
Vortrag zu Hirnforschung und freiem Willen
Was sagt die Gehirnforschung zu herkömmlichen Ansichten über den freien Willen, die persönliche Verantwortung und das religiöse Bewusstsein? Habe ich meine Lebensführung selbst in der Hand – oder legen letztlich meine Neuronen fest, wer ich bin und was ich tue? Dazu spricht am Mittwoch, 6. April 2022 um 18.15 Uhr in der UniS der Neurowissenschaftler Prof. William Newsome von der Stanford University (Vortrag auf Englisch).
Neue Strategie der Universität Bern verabschiedet
Mit der neuen Strategie 2030 will die Universität Bern bisherige Erfolge weiterführen und gleichzeitig auf neue Herausforderungen reagieren. Als wichtige Treiber der Entwicklung fliessen neu die Themen Digitalisierung und Infrastruktur als Teilstrategien ein.
Masterinformationstage: Hybrid in die Zukunft?
Von Anthropologie bis zu Zentralasiatischer Kulturwissenschaft: an den Masterinformationstagen der Universität Bern konnten Studieninteressierte vom 22. - 24. März einen Einblick in den Aufbau und die Materie von rund 70 Masterstudiengängen gewinnen. Zum ersten Mal wurden die Veranstaltungen hybrid, also in Präsenz und Online, angeboten.
Bedeutender Anthropologe Frankreichs zu Gast
Philippe Descola ist emerierter Professor am Collège de France (Naturanthropologie, Lehrstuhl von Claude Lévi-Strauss). Er ist Autor von u.a. Jenseits von Natur und Kultur. Im Rahmen eines Studientags des CUSO-Doktoratprogramms für französische Literatur äussert sich Descola zur Frage «Les humanités s’adressent-elles à l’humanité?». Descolas Vortrag findet am 1.4.2022 um 16.15 Uhr in der Unitobler statt, ist öffentlich, kostenlos und auf Französisch.
«Geschichte» als Waffe
Wie der Angriffskrieg Russlands auf die Ukraine zeigt, besitzt die Geschichtswissenschaft kein Monopol auf Geschichte und ihre Deutung. Stattdessen wurde und wird «Geschichte» von Politikerinnen und Politikern auch als Waffe in militärischen Konflikten eingesetzt. Im Podcast des Historischen Instituts spricht Philipp Horn mit Carmen Scheide über die Rolle von Geschichtsbildern im aktuellen Konflikt.
Herzmuskelentzündung dank Künstlicher Intelligenz personalisiert behandeln
Ein Forschungsteam der Universität Bern und des Inselspitals, Universitätsspital Bern untersucht und entwickelt innovative Ansätze, die eine personalisierte Diagnose und Behandlung der Herzmuskelentzündung ermöglichen. Künstliche Intelligenz erlaubt künftig eine individuelle Risikoabschätzung und Verlaufsprognose. Das Center for Artificial Intelligence in Medicine (CAIM) der Universität Bern und Insel Gruppe hat das Projekt für die Vergabe von Fördermitteln ausgewählt.
«Technologie? – Unbedingt!»
In der Notfallmedizin müssen alle entscheidenden Handgriffe sitzen, um das Überleben von Patientinnen und Patienten zu sichern. Das wird trainiert – auch mit Virtueller Realität. Im Interview erzählt die Notfallmedizinerin Tanja Birrenbach, wie sie solche Trainings plant und erforscht.
Unser Schlaf zeigt, wie risikofreudig wir sind
Jede Person hat ihr persönliches Schlafprofil, das sich am Muster der Hirnströme erkennen lässt. Nun zeigen Forschende der Universität Bern, dass sich an Gehirnwellen während des Tiefschlafs in einem bestimmten Gehirnareal sogar ablesen lässt, wie risikofreudig jemand im Alltag ist.
Die farbigen Skelette von Çatalhöyük
Ein internationales Team mit Forschenden der Universität Bern liefert neue spannende Erkenntnisse darüber, wie die Bewohner der «ältesten Stadt der Welt» in Çatalhöyük (Türkei) ihre Toten bestatteten. Deren Knochen wurden teilweise bemalt, mehrmals ausgegraben und wieder bestattet. Die Erkenntnisse geben einen Einblick in die Begräbnisrituale einer faszinierenden Gesellschaft, die vor 9000 Jahren lebte.
Positive Evaluation für EU-Fördergelder für zwei Berner Forscher
Der Pflanzenwissenschaftler Matthias Erb und der Astrophysiker Brice-Olivier Demory haben vom europäischen Forschungsrat ERC eine positive Evaluation ihrer Bewerbung für einen der begehrten «Consolidator Grants» erhalten. Da sie ihre Forschungsprojekte an der Universität Bern durchführen werden, werden diese nicht von der EU, sondern vom Staatssekretariat für Bildung, Forschung und Innovation SBFI finanziert.
Russland, Ukraine, Belarus: дekóder
Das Portal www.dekoder.org macht u.a. Beiträge aus unabhängigen russischen Medien einem breiten Publikum zugänglich – auf Deutsch und kommentiert. Ursprüngliches Ziel war «Russland entschlüsseln», Belarus und die Ukraine kamen hinzu. Der Gründer und die Redakteurin von дekóder sprechen über ihre Arbeit – insbesondere in Kriegszeiten – in einer Veranstaltung der Schweizerischen Osteuropabibliothek und des Vereins Ost|Est, am Dienstag, 22. März 2022, 19.15 Uhr im Hauptgebäude der Universität Bern und online; öffentlich und kostenlos.
Berner Astrophysikerin im Höhenflug
Grosser Erfolg für Audrey Vorburger: Sie wurde in ein Fachkomitee der Europäischen Weltraumagentur ESA gewählt, das die wissenschaftlichen Ziele der nächsten grossen Weltraummission der ESA definieren wird. Im Gespräch erzählt die Astrophysikerin, wie es dazu kam und warum Uranus ihr Lieblingsplanet ist.
Schweizer Impfstoffkandidaten starten in klinische Studienphase
Im Rahmen des Nationalen Forschungsprogramms «Covid-19» (NFP 78) des Schweizerischen Nationalfonds SNF entwickeln Forschende aus Bern, Genf, Berlin und Riems zwei Impfstoffkandidaten gegen SARS-CoV-2, die nun dank einer soeben unterzeichneten Forschungskooperation mit dem Basler Biotechunternehmen RocketVax AG für die Phase I der zur Zulassung notwendigen klinischen Studien vorbereitet werden.
Wege in die Energiezukunft
Die Veranstaltungsreihe des Instituts für Organisation und Personal «IOP trifft Praxis» fördert den Austausch zwischen Wissenschaft und Praxis mit Diskussionen über aktuelle Themen aus dem Personal- und Organisationswesen. Der nächste Anlass widmet sich dem Thema «Wege in die Energiezukunft: Klimawandel meistern mit Wissenschaft, Wirtschaft und Gesellschaft.» Mittwoch, 23. März 2022, 18 Uhr, Hauptgebäude der Universität Bern, anschliessend Netzwerk-Apéro. Öffentlich und kostenlos, Anmeldung erforderlich.
«Wir suchen kreative und innovative Studierende»
Mit dem Master in Precision Engineering bieten die Universität Bern und die Berner Fachhochschule BFH ab Herbstsemester 2022 gemeinsam einen völlig neuen Studiengang auf dem Gebiet der Präzisionstechnik an. Studienleiter Jürgen Burger erzählt, was die Studierenden erwartet.
Erste UniBE Venture Fellowships vergeben
Erstmals hat die Universität Bern «UniBE Venture Fellowships» vergeben, die vier unternehmerisch denkende Jungforschende und ihre vielversprechenden Innovationsprojekte fördern: zwei dienen der Bekämpfung von Antibiotikaresistenzen, eines der Therapie von Lebererkrankungen und das vierte verbesserten Psychotherapien.
Joachim Gauck spricht über Toleranz und Demokratie
«Zeitgedanken», die neue Veranstaltungsreihe der Universität Bern und der Burgergemeinde Bern im Casino Bern, beginnt mit einem Referat von Deutschlands Bundespräsidenten a.D. Joachim Gauck. Das aktuelle Weltgeschehen steigert das Interesse am Referenten zusätzlich und rückt das Veranstaltungsthema in einen besonderen Fokus.
Flucht & Studium
Im Rahmen der 12. Aktionswoche der Stadt Bern gegen Rassismus plant die Studierendenschaft der Universität Bern (SUB) am 24. März um 19:00 Uhr eine Veranstaltung zum Thema «Flucht & Studium». Sie findet im Kuppelraum des Hauptgebäudes der Uni Bern statt. Nach einem Input von Perspektiven – Studium & Marino Ferri folgt eine Gesprächsrunde mit Asadullah, Fatemeh & Irena. Anschliessend gibt es bei einem Apéro die Möglichkeit, den Gäst*innen persönlich Fragen zu stellen.
Extreme Temperaturen fordern einen hohen Preis
Eine an der Universität Bern erarbeitete Studie weist erstmals detailliert nach, wie Hitze in der Schweiz in den vergangenen 50 Jahren zunehmend zu Übersterblichkeit führte. Die Kombination von Klimawandel und Bevölkerungsalterung, so das Fazit, wird künftig zum Problem.
Eine Chance für die Schweizer Artenvielfalt
Über ein Drittel der Pflanzen-, Tier- und Pilzarten der Schweiz ist bedroht. Bund, Kantone und Gemeinden versuchen den Artenschwund zu stoppen – bislang ohne namhaften Erfolg. Warum Biodiversitätsziele selten erreicht werden und welche Instrumente dem Artenschutz dienen, weiss CDE-Forscherin Astrid Zabel.
3R-Preise für 2021 gehen an Forschende der Universität Bern
Das Schweizer 3RCC hat Bernhard Voelkl von der Vetsuisse-Fakultät der Universität Bern mit dem 3Rs Award 2021 ausgezeichnet. Damit wird seine Arbeit gewürdigt, mit der er Forschende dabei unterstützt, Tierversuche besser zu planen, um die Qualität der Forschung zu verbessern und den Einsatz von Tieren zu reduzieren. Der Young 3Rs Investigator Award 2021 geht an Pauline Zamprogno vom ARTORG Center for Biomedical Engineering Research, ebenfalls an der Universität Bern, für ihren Beitrag zu einem Lung-on-Chip-Modell, das Tierversuche ersetzen soll.
Migrations-Status ist kein Nachteil bei Herzkrankheiten
Ein Forschungsteam aus dem Inselspital, Universitätsspital Bern und der Universität Bern konnte zeigen, dass untervertretene Gruppen bei der Behandlung und Rehabilitation von Herzkranzgefässerkrankungen nicht benachteiligt sind. Jedoch sind ältere Personen und Frauen in ambulanten Rehabilitationsprogrammen untervertreten. Es besteht Handlungsbedarf zur Motivation dieser Gruppen.
Lug, Trug, Fake und Co.
Die philosophische Vortragsreihe krino fragt im Frühjahrssemester 2022 nach der Bedeutung der Wahrheit für unser Leben und versucht, die Wahrheit und ihre Feinde besser zu verstehen. krino wird von der Philosophischen Gesellschaft Bern in Kooperation mit dem Institut für Philosophie veranstaltet. Die öffentlichen und kostenlosen Vorträge finden ab 10. März jeweils donnerstags um 18.15 Uhr in der Unitobler statt und beginnen mit Mathias Frisch von der Leibniz Universität Hannover.
Fjorde im Schweizer Mittelland
Ein Team von Forschenden der Universität Bern, unterstützt vom Schweizerischen Nationalfonds, hat eine Bohrung in den Berner Untergrund abgeteuft. Ihre Entdeckungen wurden jetzt publiziert: Vor ein paar hunderttausend Jahren haben Fjorde das Bild des Schweizer Mittellands geprägt.
Dem indigenen Wissen treu bleiben
Welche Rolle sollen die armen Gesellschaften bei der Erreichung der Biodiversitätsziele spielen, fragt Boniface Kiteme mit Blick auf die kommende UNO-Biodiversitätskonferenz. Er leitet das kenianische Ausbildungs- und Forschungszentrum CETRAD, das mit der Universität Bern zusammenarbeitet.
Investition in klimaresiliente Entwicklung gefordert
Um eine lebenswerte Zukunft für alle zu sichern, müsste die Gesellschaft die Klimaerwärmung eindämmen und sich vor deren Folgen schützen. Im zweiten Teil des 6. Sachstandsberichtes untersucht der Weltklimarat IPCC die Folgen des Klimawandels, die Verletzlichkeit von Mensch und Natur und die Möglichkeiten sich anzupassen. Die umfassende Analyse zeigt deutlich: Mit fortschreitender Erwärmung vervielfachen sich die Risiken und die Anpassungsfähigkeit von Mensch und Natur wird zunehmend überschritten.
Können wir unseren Sinnen vertrauen?
Die neue Podcast-Serie der Phil.-hum. Fakultät dreht sich um die Sinne, mit denen wir die Welt wahrnehmen. In der ersten Episode spricht Professor Fred Mast vom Institut für Psychologie darüber, wie wir die Realität um uns herum wahrnehmen und ob unserer Wahrnehmungen der Wirklichkeit entsprechen. Oder sind sie nur Ergebnisse eines Informationsverarbeitungsprozesses im Gehirn? Und wie funktioniert dieser Prozess eigentlich?
«Wovor müssen wir die Biodiversität schützen?»
An der bevorstehenden UNO-Biodiversitätskonferenz wird diskutiert, 30 Prozent der Erdoberfläche unter Schutz zu stellen. Im Interview erklärt Julie Zähringer, Nachhaltigkeits-Professorin an der Universität Bern, für wie realistisch und zielführend sie diesen Ansatz hält.
Alte Buchkunst – neue Medien
450 Titel, die es in sich haben: von illustrierten Bibeln über Chroniken, Reiseberichte und Weltliteratur bis zu medizinischen und astronomischen Werken reicht die Bandbreite der ältesten gedruckten Bücher in Bern. Die Ausstellung «Alte Buchkunst – neue Medien. Die Inkunabeln der Universität Bern» des Zentrums Historische Bestände präsentiert vom 24. Februar bis 19. Juni 2022 ausgewählte Originale aus seiner Sammlung und geht ihrer Herkunft nach. Erfahren Sie Grundsätzliches über Inkunabeln und nehmen Sie Einblick in die aktuelle Forschung. Der Buchdruck revolutionierte die Welt vor über 500 Jahren, ähnlich dem Medienwandel, den wir mit Internet und Social Media heute erfahren.
Nahezu keine Bereitschaft zur Kompensation von privaten Flugreisen
Forschende der Universität Bern haben in Kooperation mit einer Schweizer Fluggesellschaft erstmals die tatsächliche Bereitschaft von Flugreisenden gemessen, die Emissionen der eigenen Flüge zu kompensieren. Eine Untersuchung von über 65’000 Buchungen zeigt, dass lediglich 4% der Flüge kompensiert werden. Die Ergebnisse deuten auf eine starke Diskrepanz zwischen Umwelteinstellung und tatsächlichem Umweltverhalten hin.
Schweizer Bevölkerung bevorzugt strenge Food-Waste-Regeln
Ein Schweizer Forschungsteam mit Berner Beteiligung zeigt, dass die Bevölkerung bereit ist, für die Reduktion von Food Waste tiefer ins Portemonnaie zu greifen. Sie bevorzugt staatliche Vorschriften, die strenge Reduktionsziele vorgeben und eine transparente Kontrolle der Umsetzung garantieren.
Strategische Interdependenzen zwischen Ländern in der Strom- und Energieversorgung
Laut jüngsten Risikoanalysen des Bundes zählt ein Blackout neben einer Pandemie und einem Ausfall des Mobilfunknetzes zu den derzeit grössten Risiken für die Schweiz. Forschende des Kompetenzzentrums für Public Management der Universität Bern konnten mit Daten aus 17 europäischen Ländern über einen Zeitraum von vierzig Jahren Abhängigkeiten im Bereich der Stromerzeugung aufzeigen. Der Rückgang der inländischen Energieproduktion mit fossilen Brennstoffen in diesen europäischen Ländern korreliert zudem mit einem Anstieg des Imports ebensolcher Energie.
Gesundheit und Geschlecht
Die neue Ringvorlesung des Interdisziplinären Zentrums für Geschlechterforschung heisst «Gesundheit und Geschlecht – ein geschärfter Blick auf physisches, psychisches und soziales Wohlbefinden». Sie startet mit David Garcia Nuñez (Bild) vom Universitätsspital Basel am Donnerstag, 24. Februar 2022, 18.15 Uhr: «Starre Geschlechterordnung & Que(e)re Diagnosen: Zum Verhältnis der Medizin zu LGBTIQ+-Personen.» Die Vorlesung ist öffentlich, kostenlos und findet im Hauptgebäude der Universität Bern statt.
David Nirenberg: «Race and Religion»
David Nirenberg, Direktor des Institute for Advanced Study in Princeton, USA, spricht über «Race and Religion» aus Anlass einer Tagung der Interfakultären Forschungskooperation «Religious Conflicts and Coping Strategies» der Universität Bern. Der Historiker Nirenberg hat wesentlich zum Verständnis der ambivalenten Potenziale von Religionen beigetragen. Der Vortrag ist auf Englisch, öffentlich und kostenlos. UniS, Freitag, 4. März 2022, 14 Uhr.
Wie Religion und Konflikt zusammenhängen
Am Freitag, 4. März 2022 präsentieren Forschende der Universität Bern ihre Erkenntnisse zum ambivalenten Verhältnis von Religion und Konflikt. Vier Jahre lang haben sie in der Interfakultären Forschungskooperation «Religious Conflicts and Coping Strategies» dieses komplexe Thema bearbeitet. Am Anlass wird der Historiker David Nirenberg, Direktor des Institute for Advanced Study (IAS) in Princeton (USA), über die lange Geschichte von «Race and Religion» sprechen.
Ringvorlesung: «Das Ende denken»
In einer interdisziplinären Ringvorlesung des Collegium generale der Universität Bern thematisieren Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler aus verschiedenen Fachrichtungen und Institutionen das Thema «Das Ende denken».
Berner Innovation für die Pathologie der Zukunft
Alessandro Lugli und Miryam Blassnigg vom Institut für Pathologie der Universität Bern haben für ihren Fachbereich eine weltweite Innovation entwickelt: den Pathojet, eine Art medizinisches Cockpit. Im Interview erklären sie, welche Vorteile das Gerät für ihr Fach und die Patientinnen und Patienten bietet.
Ringvorlesung zum Thema Wirtschaftswachstum und Wachstumskritik
In einer interdisziplinären Ringvorlesung an der Universität Bern geben Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler aus verschiedenen Fachrichtungen und Institutionen einen Überblick über zentrale Fragen des Wirtschaftswachstums und der Wachstumskritik. Wie hat sich der Diskurs in den vergangenen 50 Jahren verändert und wo stehen wir heute?
Drei Berner Forschende erhalten Pfizer-Preis
Drei Immunologinnen und Immunologen der Universität Bern und des Inselspitals, Universitätsspital Bern werden für ihre gemeinsame Arbeit mit einem Pfizer-Forschungspreis ausgezeichnet. Die Forschenden zeigen auf, wie unsere Darmbakterien die Bildung von Antikörpern beeinflussen.
«Stick to Science»
Die europaweite Kampagne «Stick to Science» wurde von Universitäten und Forschenden lanciert. Sie fordern die Politik auf, die Assoziierung des Vereinigten Königreichs und der Schweiz mit Horizon Europe sicherzustellen. In einem Video erklärt Rektor Christian Leumann, warum er sich im Namen der Universität Bern ebenfalls engagiert. Die Initiative unterzeichnen: https://stick-to-science.eu.
Ungenügender Impfschutz bei Mehrheit der Immunsupprimierten
Ein Forschungsteam der Universität Bern und des Inselspitals, Universitätsspital Bern zeigt: Immunsupprimierte Patientinnen und Patienten, deren Therapie weniger als ein halbes Jahr zurückliegt, oder die eine Nierentransplantation hatten, können häufig keinen genügenden Corona-Impfschutz aufbauen. Es braucht daher in besonders gefährdeten Fällen individuelle Betreuung zum spezifischen Aufbau eines Impfschutzes.
Forschende fordern, Land ins Zentrum zu stellen, um globale Krisen zu bewältigen
Klimawandel, Biodiversitätsverlust und andere globale Krisen erfordern neue Denkweisen. Zu diesem Schluss gelangen 50 international führende Landnutzungsforschende, darunter auch der Universität Bern. Sie fordern politische Entscheidungsträgerinnen und -träger auf, zehn Fakten bei ihren Entscheiden zu berücksichtigen.
Schwarzer Kardamom – Ausweg aus der Armut?
Im Kampf gegen die Armut im Globalen Süden sollen Agrarexporte mit hoher Wertschöpfung höhere Einkommen, Steuereinnahmen und Devisen bringen. Frauen auf dem Land könnten sie neue Perspektiven schaffen. Ein von der Universität Bern geleitetes internationales Forschungsteam hat dies am Beispiel der Kardamom-Wertschöpfungskette in Nepal geprüft.
Die letzte Eiszeit verbreiterte das Aare- und Gürbetal
Ein Team unter der Leitung der Universität Bern konnte den Nachweis erbringen, dass die Gletscher der vorletzten grossen Eiszeit den Felsuntergrund zwischen Thun und Bern vorwiegend in die Tiefe abtrugen, während die Gletscherabtragung der letzten Vereisung mehr in die Breite erfolgte. Dafür haben die Forschenden die Geometrie des Felsuntergrundes mit Schweremessungen rekonstruiert.
«Am liebsten arbeite ich mit Ratten»
Maria Erhardt ist Laborantin mit Zusatzausbildung Tierpflege am Institut für Infektionskrankheiten. Sie findet es wichtig, über Tierversuche zu sprechen.
Wissenschaftscafé Bern: Psychische Abwehrkraft
Das Wissenschaftscafé startet mit der Diskussionsrunde «Resilienz – das Immunsystem der Psyche» sein diesjähriges Programm: Wie zeigt sich die psychische Widerstandskraft, kann sie erworben und trainiert werden, ist sie eine neue Kernkompetenz? Die Neuropsychologin Barbara Studer von der Universität nimmt als Expertin teil: Am Montag, 7.2.2022, im Café Littéraire im Stauffacher, Neuengasse 25–37, von 17.30–19.00 Uhr. Eintritt frei, es gilt 2G.
Extremer Exoplanet hat eine komplexe und exotische Atmosphäre
Ein internationales Team mit Forschenden der Universität Bern und der Universität Genf sowie des Nationalen Forschungsschwerpunkts (NFS) PlanetS hat die Atmosphäre eines der extremsten bekannten Planeten detailliert analysiert. Die Ergebnisse von diesem heissen, Jupiter-ähnlichen Planeten, der erstmals mit Hilfe des Weltraumteleskops CHEOPS charakterisiert worden war, könnten Astronominnen und Astronomen dabei helfen, die Komplexität anderer Exoplaneten zu verstehen – darunter auch die von erdähnlichen Planeten.
Warmphasen beeinflussen Häufigkeit von Hochwassern
Eine Analyse von Hochwassern der vergangen 10'000 Jahre im Alpenraum hat ergeben, dass in Warmphasen kleine Hochwasser jeweils zurückgingen, grosse Ereignisse je nach Einzugsgebiet hingegen häufiger wurden. Das zeigt eine internationale Studie, an der Forschende der Universität Bern massgeblich beteiligt waren.
Wirtschaftswachstum und Wachstumskritik
50 Jahre «Grenzen des Wachstums» und 30 Jahre «Nachhaltige Entwicklung»: In einer interdisziplinären Ringvorlesung geben Forschende verschiedener Fachrichtungen einen Überblick über zentrale Fragen des Wirtschaftswachstums und der Wachstumskritik.

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