Porträt Selbstverständnis

Weiterbildung

Die Weiterbildung der Universität Bern fundiert auf Wissenschaft und Forschung. Sie fördert die Fähigkeit der Studentinnen und Studenten zu einem wissenschaftlich reflektierten Transfer der Bildungsinhalte in die Arbeitswelt und ihr weiteres Lebensumfeld.

Um dies zu erreichen hat die Universität Bern im Rahmen der Qualitätssicherung und Qualitätsentwicklung in der universitären Weiterbildung auf der Basis der Dokumente Nationalen Qualifikationsrahmen für den schweizerischen Hochschulbereich nqf.ch-HS der Schweizerischen Universitätskonferenz, den Empfehlungen für die Qualitätsentwicklung von Swissuni (in Zusammenarbeit mit dem Organ für Akkreditierung und Qualitätssicherung der schweizerischen Hochschulen) sowie fachspezifisch den einschlägigen internationalen Standards, eigene Grundsätze und Standards formuliert sowie Instrumente entwickelt.

In ihrem Qualitätsverständnis folgt die Universität Bern den Empfehlungen von Swissuni – der Organisation der Weiterbildungsstellen der schweizerischen universitären Hochschulen – für die Qualitätsentwicklung in der universitären Weiterbildung.* Darauf aufbauend hat sie das Dokument Leitfaden und Standards für Studiengänge der universitären Weiterbildung formuliert.

Schema der Qualitätsentwicklung

Schema Qualitätsentwicklung der universitären Weiterbildung
© www.swissuni.ch

Die Qualitätssicherung und -entwicklung in der Weiterbildung bezieht sich auf den gesamten Entwicklungs- und Realisierungszyklus der Angebote und wird mit folgenden Instrumenten durchgesetzt und unterstützt:

  • Die Studiengänge (CAS, DAS, MAS) verfügen über Studienreglemente der Fakultäten. Diese werden im Rahmen des Genehmigungsverfahrens durch das Zentrum für universitäre Weiterbildung ZUW, den Rechtsdienst, die Weiterbildungskommission, die Fakultät, die Universitätsleitung und den Senat auf die Einhaltung der Standards geprüft.
  • Das Zentrum für universitäre Weiterbildung ZUW bietet den Trägern der Weiterbildungsangebote umfassende Beratung von der Konzeption über die Durchführung bis zur Evaluation an und hat viele Hilfsmittel wie Checklisten, Prozessbeschreibungen und Mustervorlagen entwickelt.
  • Den Verantwortlichen und Lehrenden in der universitären Weiterbildung stehen die Angebote der Hochschuldidaktik und Lehrentwicklung zur Verfügung, ebenso wie spezielle Veranstaltungen (Kurse, Erfahrungsaustausch) und Tagungen.
  • Basis für die Evaluation bilden die Evaluationsrichtlinien der Weiterbildungskommission von 2005 sowie deren Empfehlungen für externe Evaluation von 2012. Das Zentrum für universitäre Weiterbildung ZUW unterstützt die Trägerschaften bei der Erfüllung der Anforderungen der Richtlinien.
    Das ZUW hat einen Leitfaden zur Evaluation von Weiterbildungsprogrammen erarbeitet, der sowohl den Weg zu einem Evaluationskonzept aufzeigt wie auch eine Fülle von Hinweisen zu praxiserprobten Evaluationsinstrumenten gibt (siehe Arbeitsbericht 36 der KWB). Zudem hat es seine Erfahrungen mit der externen Evaluation in einem Bericht dokumentiert (Anhang zu den Empfehlungen von 2012).
  • Mit dem Reporting des Zentrums für universitäre Weiterbildung ZUW wird ein Überblick über die Entwicklungen bei den Programmen geschaffen, das Monitoring erfasst die externen Trends. Die Erkenntnisse fliessen in die Erneuerung der Programme ein.
  • Die Weiterbildung wird Teil der institutionellen Akkreditierung der Universität gemäss den Akkreditierungsrichtlinien des Schweizerischen Hochschulrats sein. Bereits bisher wurde sie in die Quality Audits einbezogen.