Studienangebote Doktorat

Doktoratsprogramme

Neben den Graduate Schools besteht für Doktorierende der Universität Bern die Möglichkeit, ein strukturiertes Doktorat im Rahmen 

  • eines SUK-Doktoratsprogrammes (Programme von Kompetenzzentren sowie fakultäre Programme)
  • eines CUSO-Programmes (Programme der Universitätskonferenz der Westschweiz / Conférence universitaire de Suisse occidentale)

zu absolvieren.

SUK- und CUSO-Doktoratsprogramme sind interuniversitär organisiert und fördern insbesondere den wissenschaftlichen Austausch der Doktorierenden. Wie in den Graduate Schools beinhaltet das Doktorat in diesen Programmen neben dem Verfassen einer Dissertation auch obligatorische curriculare Anteile. Im Gegensatz zu den Graduate Schools sind SUK- und CUSO-Doktoratsprogramme i.d.R. nicht mit Themenschwerpunkten der Universität Bern verknüpft und meistens weniger formalisiert.

Mit dem Programm der Schweizerischen Universitätskonferenz (SUK) “Doktoratsprogramme“  (2013-2016) unterstützt die CRUS die Entwicklung interuniversitärer Doktoratsprogramme auf nationaler Ebene. Im Rahmen strukturierter Doktoratsprogramme werden den Doktorierenden verschiedene Formen des (interuniversitären) Austauschs und der Ausbildung angeboten. Damit soll die Qualität und Attraktivität der Doktoratsausbildung sowie die Karriereperspektiven der Doktorierenden verbessert werden.

Weitere Informationen zum SUK-Programm 2013-2016 P-1 «Doktoratsprogramme».

Die Universität Bern fördert folgende interuniversitäre Doktoratsprogramme/Aktivitäten:

 

PhD-Program Chemistry and Molecular Sciences

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Fächergruppe: Naturwissenschaften
Beteiligte Institutionen
Universität Bern: Departement für Chemie und Biochemie
Partnerinstitutionen: UZH

Graduate School of Climate Sciences

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Fächergruppe: Naturwissenschaften; Interdisziplinär
Beteiligte Institutionen
Universität Bern: Oeschger Centre for Climate Change Research; WISO Fakultät; Phil.-hist. Fakultät; RW Fakultät
Partnerinstitutionen: ETH; Paul Scherrer Institut; Eidg. Forschungsanstalt für Wald, Schnee und Landschaft (WSL); Agroscope, Institute for Sustainability Sciences

International Graduate School North-South

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Fächergruppe: Naturwissenschaften; Interdisziplinär
Beteiligte Institutionen
Universität Bern: Centre for Development and Environment
Partnerinstitutionen: UniBas; UZH

Graduate Program on Cell Migration

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Fächergruppe: Naturwissenschaften; Medizin und Pharmazie
Beteiligte Institutionen
Universität Bern: Theodor Kocher Institut (Med. Fakultät)
Partnerinstitutionen: UniFr; Institute for Research in Biomedicine (Bellinzona)

PhD Program Public Health

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Fächergruppe: Interdisziplinär
Beteiligte Institutionen
Universität Bern: Institut für Sozial- und Präventivmedizin
Partnerinstitutionen: Swiss School of Public Health (SSPH+)

BENEFRI Neuroscience

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Fächergruppe: Interdisziplinär
Beteiligte Institutionen
Universität Bern: Med. Fakultät; Vetsuisse-Fakultät; Phil.-nat. Fakultät
Partnerinstitutionen: UniFr

Interuniversitäres Doktoratsprogramm Gender Studies

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Fächergruppe: Interdisziplinär
Beteiligte Institutionen
Universität Bern: Interdisziplinäres Zentrum für Geschlechterforschung IZFG
Partnerinstitutionen: Universität Basel, Universität Zürich, Netzwerk Gender Studies Schweiz

Wolfsberg Meeting

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Fächergruppe: Medizin
Beteiligte Institutionen
Universität Bern: Institut für Pathologie (Med. Fakultät)
Partnerinstitutionen: ETH; UZH; EPFL; UniL

Cutting Edge Microscopy

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Fächergruppe: Medizin, Naturwissenschaften
Beteiligte Institutionen
Universität Bern: Graduate School for Cellular and Biomedical Sciences (GCB), The Microscopy Imaging Center Commission of the University of Bern
Partnerinstitutionen: Adolphe Merkle Institute of the University of Fribourg

Swiss Doctoral Program Network in Accounting Research (DAR-CH)

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Fächergruppe: Wirtschaftswissenschaften
Beteiligte Institutionen
Universität Bern: Institut für Unternehmensrechnung und Controlling
Partnerinstitutionen: UniBas; UniNe; UZH; Doctoral Program in Accounting, Reporting and Taxation (DART) der Universitäten Graz und Wien (AUT)

Swiss Graduate Program in Environmental and Energy Economics (SPEE)

Fächergruppe: Wirtschaftswissenschaften
Beteiligte Institutionen
Universität Bern: Departement Volkswirtschaftslehre
Partnerinstitutionen: UniBas; UniNe; EPFL; ETH

Doktoratsprogramm in Public Administration

Fächergruppe: Rechtswissenschaften; Wirtschaftswissenschaften
Beteiligte Institutionen
Universität Bern: Kompetenzzentrum für Public Management
Partnerinstitutionen: UniL; USI

Doktoratsprogramm Recht, Ideen und Politik Europas

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Fächergruppe: Rechtswissenschaften; Geistes- und Sozialwissenschaften
Beteiligte Institutionen
Universität Bern: World Trade Institute, Institut für Philosophie
Partnerinstitutionen: UniFr

Graduate School of the Humanities

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Fächergruppe: Geistes-­und Sozialwissenschaften
Beteiligte Institutionen
Universität Bern: Graduate School of the Humanities (Phil.hist. Fakultät)
Partnerinstitutionen: UniLu

Interdisziplinäre (problemorientierte) Sportwissenschaft – Internationales Doktoratsprogramm Bern –Tübingen

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Fächergruppe: Sportwissenschaften
Beteiligte Institutionen
Universität Bern: Institut für Sportwissenschaft
Partnerinstitutionen: Universität Tübingen (Institut für Sportwissenschaft)

Deutschschweizer Doktorierendenkolloquium Erziehungswissenschaft

Fächergruppe: Sozialwissenschaften
Beteiligte Institutionen
Universität Bern: Institut für Erziehungswissenschaft
Partnerinstitutionen: UZH; UniFr

Interuniversitäres strukturiertes Doktoratsprogramm Theologie

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Fächergruppe: Theologie
Beteiligte Institutionen
Universität Bern: Theologische Fakultät
Partnerinstitutionen: UniBas; UZH

PhD-Program Studies in Language and Society

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Fächergruppe: Sprach- und Literaturwissenschaften; Interdisziplinär
Beteiligte Institutionen
Universität Bern: Center for the Study of Language and Society (Phil.hist. Fakultät)
Partnerinstitutionen: UniFr; UZH

 

SUK-Nachfolgeprogramm "Doktoratsprogramme universitäre Hochschulen (TP1)"

Das derzeit laufende SUK-Programm «Doktoratsprogramme 2012/2013-2016» findet mit dem Programm «Doktoratsprogramme universitäre Hochschulen» eine Nachfolge für die Periode 2017-2020. Das Programm «Doktoratsprogramme universitäre Hochschulen 2017-2020» unterstützt die universitären Hochschulen in der Entwicklung von Doktoratsprogrammen und bezweckt wie sein Vorgänger die Stärkung der Qualität und Attraktivität der Doktoratsausbildung und damit die Verbesserung der Karriereperspektiven der Doktorierenden im universitären und ausseruniversitären Bereich.
Grundlage für das Projekt «Doktoratsprogramme universitäre Hochschulen» ist der Projektantrag «Doktoratsprogramme und zukunftsgerichtete Entwicklung des dritten Zyklus», den swissuniversities Ende Februar 2016 zuhanden der Schweizerischen Hochschulkonferenz eingereicht hat.

Im Rahmen des Nachfolgeprogramms sollen einerseits Programme und Aktivitäten weiter finanziert werden, die in der Programmperiode 2013-2016 entwickelt und gefördert wurden. Andererseits soll eine Reihe neuer Doktoratsprogramme resp. Aktivitäten entstehen. Das Projekt «Doktoratsprogramme universitäre Hochschulen» präzisiert die Ziele seines Vorgängers wie folgt:

  • Geistes- und Sozialwissenschaften: Doktoratsprogramme in diesen Disziplinen stehen im Fokus der Förderung; neue Doktoratsprogramme in weiteren Disziplinen sind jedoch ebenfalls erwünscht
  • Interdisziplinarität über institutionelle Strukturen hinweg: Geförderte Programme und Aktivitäten sind interuniversitär (zwei oder mehrere universitäre Hochschulen) oder interinstitutionell (zwei oder mehrere Einheiten einer universitären Hochschule)
  • Nachhaltigkeit: Die universitären Hochschulen übernehmen erfolgreiche Programme / Aktivitäten, die im Einklang mit ihrer Strategie / Planung stehen.


Anforderungen

Sämtliche (bestehende und neue) im Rahmen des Programms «Doktoratsprogramme universitäre Hochschulen» geförderten Programme müssen den von swissuniversities vorgegebenen Kriterien entsprechen:

  • sie berücksichtigen die Bestimmungen des gemeinsamen Positionspapiers der Schweizer Universitäten zum Doktorat
  • sie zeichnen sich durch eine strukturierte Betreuung aus, die zur wissenschaftlichen Sozialisation der Doktorierenden beiträgt (Gemeinschaft, Netzwerk, Kursangebot)
  • sie fördern die Zusammenarbeit im Hinblick auf die kritische Masse und die Sozialisierung der Doktorierenden (mind. 20) in folgenden Formen:
    a) interuniversitäre Zusammenarbeit: Es sind mindestens zwei universitäre Hochschulen beteiligt,
    b) oder interinstitutionelle Zusammenarbeit: Es sind mindestens zwei Einheiten (Fakultäten, Departemente oder Institute) einer universitären Hochschule beteiligt.

    Die entsprechende Aktivität ist interdisziplinär ausgerichtet.

Gegenstand der Finanzierung

Die Mittel dienen der Finanzierung von Aktivitäten, die mit der Schaffung, der Weiterentwicklung / dem Ausbau und dem Betrieb von Programmen sowie weiterer strukturierter Betreuungsaktivitäten verbunden sind.

Für Doktoratsprogramme der universitären Hochschulen stehen in den Jahren 2017-2020 schweizweit voraussichtlich insgesamt CHF 20 Mio. zur Verfügung. Diese Mittel werden aufgeteilt in:

  • Pfeiler «Laufende Programme»: Mittel für die Weiterführung von in den Jahren 2012/2013-2016 geschaffenen Doktoratsprogrammen und Aktvitäten (d.h. im Rahmen des SUK-Programms «Doktoratsprogramme 2013-2016» geförderter Programme).
    Für den Pfeiler «Laufende Programme» können keine neuen Finanzierungsanträge gestellt werden.
  • Pfeiler «Neue Programme»: Mittel für neue, ab 2017 geschaffene oder den Ausbau / die Weiterentwicklung bestehender Doktoratsprogramme und Aktivitäten (z.B. Erweiterung der Angebote, neue Kooperationen).
    Für den Pfeiler «Neue Programme» können Finanzierungsanträge gestellt werden.


Was kann nicht gefördert werden?

Nicht gefördert werden können:

  • die blosse Übernahme bestehender Strukturen
  • die Forschung der Doktorierenden (inkl. Saläre und Stipendien aller Art)
  • Reise- und Übernachtungskosten für auswärtige Doktorierende

Bitte beachten Sie die Bestimmungen und Ausführungen von swissuniversities.

Eingabe von Finanzierungsanträgen

Informationen zur Eingabe von Finanzierungsanträgen für neue Doktoratsprogramme bzw. den Ausbau / die Weiterentwicklung bestehender Programme finden Sie unter nachstehendem Link:

Eingabe von Finanzierungsanträgen
Die Eingabefrist ist abgelaufen