CAS Nachhaltigkeitstransformation

Centre for Development and Environment (CDE)

Berufsbegleitende Weiterbildung in Nachhaltigkeit und Nachhaltigkeitstransformation

Der CAS Nachhaltigkeitstransformation ist eine berufsbegleitende, wissenschaftlich fundierte und praxisorientierte Weiterbildung der Universität Bern. Er richtet sich an ambitionierte Fach- und Führungspersonen, die Nachhaltigkeit nicht nur analysieren und dokumentieren, sondern Veränderungsprozesse aktiv gestalten wollen. Wissenschaftlich fundiertes Transformationswissen wird dabei konsequent mit der eigenen beruflichen Praxis verbunden. Durch den CAS sowie die einzeln besuchbaren Veranstaltungen erhalten Teilnehmende zudem Zugang zu einer relevanten Community of Practice zu Nachhaltigkeit.

Der Gegenwind ist real: sinkende Budgets, politischer Backlash, Ermüdung in den eigenen Reihen. Die Spielräume sind enger geworden, Errungenschaften drohen verloren zu gehen. Zugleich wächst der Handlungsdruck — Zukunft wird heute gestaltet oder verbaut. Resignation ist keine Option.

Wer das weiss und trotzdem handelt, braucht mehr als guten Willen: fundiertes Transformationsverständnis, strategisches Denken unter Ungewissheit, Orientierung im unübersichtlichen Gelände — und die Fähigkeit, auch bei Rückschlägen dranzubleiben.

Der klassische Werkzeugkasten reicht dafür nicht mehr aus: Leitbilder, Nachhaltigkeitsreporting, SDG-Mapping, CO₂- oder Ökobilanzen, Zertifizierungen etc. Diese Instrumente sind notwendig und bleiben es. Sie messen, dokumentieren und legitimieren; aber sie bewirken oft zu wenig und verändern keine Kräfteverhältnisse. Genau dort beginnt Transformationsgestaltung.

Unser Weiterbildungsangebot – von relevanten Einzelmodulen zum zukunftsweisenden CAS

Der CAS Nachhaltigkeitstransformation und seine einzeln besuchbaren Veranstaltungen sind ein Entwicklungsraum für ambitionierte Praktiker*innen, die die schwierigen Fakten kennen und trotzdem gestalten wollen. Die zentrale Frage: Wie lässt sich der Nachhaltigkeitswandel trotz vieler offener Fragen strategisch gestalten — und wie bleibt man dabei handlungsfähig? Der CAS arbeitet an beidem: an der Kompetenz, Möglichkeiten zu schaffen und zu nutzen, und an der eigenen Widerstandsfähigkeit, die es braucht, um auch bei Gegenwind dranzubleiben.

Überblick
Abschluss Certificate of Advanced Studies in Nachhaltigkeitstransformation, Universität Bern (CAS NT Unibe)
Start 03/2027
Dauer 2 Jahre
Umfang 15 ECTS (ca. 25 Präsenztage)
Turnus Jährlich
Flexibler Einstieg möglich Nein
Einzelmodul besuchbar Ja
Ort Bern und online
Sprache Deutsch
Zulassung Abgeschlossenes Hochschulstudium und Berufspraxis in einem nachhaltigkeitsrelevanten Bereich. Aufnahmen "sur Dossier" sind möglich.
Anmeldung bis 15.02.2027
Kosten CHF 9'600
Spezialpreise Anmeldungen bis 31. Oktober profitieren von einem Early-Bird Rabatt. Weitere Spezialpreise finden Sie unter Anmeldung und Kosten.
Trägerschaft Centre for Development and Environment (CDE)
Anmeldung

Was unterscheidet den CAS Nachhaltigkeitstransformation von klassischem Nachhaltigkeitsmanagement?

Der CAS richtet sich an ambitionierte Fach- und Führungspersonen, die Veränderung anstossen und gestalten wollen — in Unternehmen, Verwaltung, NGOs, Bildung, Raumplanung, Gesundheit, Kultur oder Politik. Was sie verbindet, ist nicht der Sektor, sondern die Haltung: Sie sehen die Dringlichkeit, wollen über kleine Schritte hinausdenken und suchen strategische Wirksamkeit auch dort, wo Nachhaltigkeit unter Druck steht.  

Wir lehren und lernen nicht Nachhaltigkeitsmanagement, sondern Transformationsgestaltung. Wir lehren und lernen nicht nur Werkzeuge, sondern auch das Urteil, wann welches greift, und wann nicht. Wir fördern nicht Einzelkämpfer*innen, sondern gemeinsame Fallarbeit in einem belastbaren professionellen Netzwerk.Und wir machen dort weiter, wo andere oft aufhören: Wir fördern die Übersetzung des gelernten, aktuellen Transformationswissens in die eigene Praxis, unter realen Bedingungen und mit realen Widerständen.

Der CAS ist somit kein Einsteigerkurs. Er richtet sich an Praktiker*innen, die:

  • Nachhaltigkeit bereits als Handlungsfeld kennen,
  • merken, dass der klassische Werkzeugkasten — Leitbilder, Nachhaltigkeitsreporting, SDG-Mapping, CO₂- oder Ökobilanzen, Zertifizierungen etc, — nicht mehr ausreicht,
  • bereit sind, den springenden Punkt anzugehen: die Übersetzung und Implementierung von aktuellem Transformationswissen in die eigene Praxis,
  • offen dafür sind, durch kritische Reflexion und neue Gewohnheiten die eigene Handlungsfähigkeit und Widerstandskraft zu stärken,
  • an realen Fällen arbeiten wollen — den eigenen und denen der anderen,
  • ein sektorübergreifendes professionelles Netzwerk aufbauen wollen.

Kompetenzbereiche und Module

Der Studiengang ist in vier Kompetenzbereiche gegliedert, welche aus jeweils einem bis mehreren Einzelmodulen bestehen.

  1. Kompetenzbereich Grundlagen
  2. Kompetenzbereich Community of Practice
  3. Kompetenzbereich Transformationsgestaltung
  4. Kompetenzbereich Thematische Spezialisierung (mit Wahlkatalog)

Die fünfte Komponente bildet die individuelle, praxisorientierte CAS-Abschlussarbeit.

Übersichtsgrafik zum Aufbau der Kompetenzbereiche und Module des CAS Nachhaltigkeitstransformation

Arbeitsweise

Der CAS kombiniert Präsenzunterricht mit synchronen und asynchronen Online-Elementen. Zudem bietet er Blockveranstaltungen wie Retraiten und Blockkurse an, integriert interaktive Formate wie Peer-Coaching und Exkursionen, sowie selbstständige Lern- und Vorbereitungsphasen. Dem Erlernen von Fähigkeiten, Methoden und Fachwissen wird genau so viel Gewicht verliehen wie dem Vernetzen der Teilnehmenden untereinander und mit anderen Expert*innen.

Als berufsbegleitende Weiterbildung soll dieser Studiengang einen direkten Nutzen für die aktuelle und zukünftige professionelle Tätigkeit der Teilnehmenden haben. Der CAS ist daher bestrebt, für alle Teilnehmenden einen individuell geprägten Lernprozess zu ermöglichen, welcher auf den individuell-professionellen Erfahrungen, Bedürfnissen und Interessen aufbaut. Aus diesem Grund wird im CAS wiederholt eine individuelle Kompetenz-Standortbestimmung durchgeführt, welche den Teilnehmenden zur Planung und Dokumentation ihres eigenen Lernprozesses dient.

Arbeiten

Die Formate für die Leistungskontrollen sowie die Zertifikatsarbeit sind so gewählt, dass sie erstens zur vielbeschäftigten Zielgruppe der erfahrenen, berufstätigen Erwachsenen passen, die sich weiterbilden und vernetzen wollen. Die Formate sind daher praxisorientiert, wirkungsvoll und möglichst zeiteffizient; und wo möglich weisen sie eine vernetzende Komponente auf. Zweitens fördern die Formate gezielt praxisrelevante Schlüsselkompetenzen für Nachhaltigkeitstransformationen. 

Leistungskontrolle

Für die Leistungskontrollen wird jeweils gegen Ende von jedem Modul, noch "im Klassenzimmer", ein ca. 30-minütiger Block mit schriftlicher Kursevaluation und individueller Reflexion zum Transfer in die eigene Praxis durchgeführt. Letzteres stellt die Leistungskontrolle dar und beinhaltet die Formulierung von fundierten Take-home Messages aus diesem Modul entlang der Learning Outcomes, und wie diese Einsichten in die eigene Praxis transferiert werden können. Diese Reflexion und Integration ermöglicht dadurch niederschwellig eine langanhaltende Lernerinnerung. 

Zertifikatsarbeit

Das Ziel der CAS-Abschlussarbeit von 2 ECTS ist es, die erlernten Instrumente sowie die erworbenen Fähigkeiten, Methoden und Fachwissen praxisrelevant anzuwenden. Die Teilnehmenden erarbeiten zu diesem Zweck ein Praxisprodukt ihrer freien Wahl (bspw. eine Strategie, Workshop-Serie, Ausbildungseinheit, Projektantrag) für die eigene professionelle Tätigkeit mit direktem Bezug zu Nachhaltigkeitstransformation. Begleitend zum Produkt erarbeiten die Studierenden in einem schriftlichen, standardisierten Begleittext eine Reflexion einerseits zu ihrem Kompetenzerwerb und andererseits zu ihrem veränderten Verständnis von Transformationsgestaltung, und wie sich drittens beides in diesem Produkt spiegelt. Das Praxisprodukt wird zudem an der sogenannten «Praxiskonferenz» des CAS präsentiert, wo auch nachfolgende CAS-Teilnehmende, Alumni, externe Expert*innen und weitere Studierende des CDE eingeladen sind. Diese Praxiskonferenz ist den CAS-Abschlüssen gewidmet und wird von einer interessanten Keynote begleitet. Weiter wird das Erstellen der CAS-Arbeit und die Präsentationsvorbereitung mit einem eintägigen Peer-Coaching begleitet.

Präsenzzeit, Kurstage, Sperrzeiten und Kursort

Der CAS ist aktuell auf ca. 25 Präsenztage ausgelegt. Die physische Präsenzeit vor Ort überwiegt die virtuelle Präsenzzeit. Der Freitag ist der häufigste Wochentag für die Präsenzzeit. Bei zweitägigen Veranstaltungen werden meistens der Donnerstag und Freitag aneinandergehängt. Selten wird auch ein Mittwoch betroffen sein, dies aber nur bei mehrtägigen Veranstaltungen. Einzelheiten finden Sie in der Übersicht der Einzelmodule. Bei den meisten Veranstaltungen erwarten wir von unseren Teilnehmenden eine Anwesenheitsrate von min. 80%.

Schulferien und andere Sperrzeiten: Um die Belastung für Berufstätige und Eltern zu reduzieren, bieten wir bewusst keine Veranstaltungen während den Berner Schulferien an, zudem auch nicht in der zweiten Junihälfte und in den letzten drei Wochen vor Weihnachten.

Kursort: Die meisten Veranstaltungen werden an der Mittelstrasse 43 in Bern durchgeführt. Vereinzelt finden Veranstaltungen auch in einem anderen Universitätsgebäude in Bern statt. Für die Retraiten und Exkursionen werden wir die Räumlichkeiten der Universität verlassen und anderweitig unterwegs sein. Details dazu finden Sie in der Beschreibung der Einzelmodule.

Mehrwert des CAS

Dem CAS Studiengang liegt ein durchdachtes Kompetenzraster zugrunde. Durch den CAS und mit Hilfe dieses Kompetenzrasters als Orientierungsrahmen werden die Kompetenzen der Teilnehmenden strategisch und gezielt gefördert. Wenn Sie das Kompetenzraster vor Studienbeginn einsehen möchten, können Sie uns gerne via E-Mail kontaktieren.

Für Teilnehmende

Teilnehmende erwerben nachweisbare Kompetenzen entlang des Kompetenzrahmens. Nach Abschluss können die Absolvent*innen unter anderem:

  • Transformationssituationen systemisch analysieren,
  • Hebel identifizieren und priorisieren,
  • Prozesse unter Unsicherheit planen, umsetzen und steuern,
  • Zusammenarbeit über Interessengrenzen hinweg gestalten,
  • mit Widerstand strategisch umgehen,
  • das eigene Anliegen anschlussfähig kommunizieren — und dabei selbst handlungsfähig bleiben.

Durch die hohe Priorisierung der Community of Practice im CAS mit überdurchschnittlich starkem Networking-Charakter erweitern die Teilnehmenden zudem ihr professionelles Netzwerk bedeutend. Dadurch wirken sie auch nach CAS Abschluss noch aktiv in immer weiter wachsenden professionellen Netzwerken mit, um fachliche und überfachliche Kompetenzen weiterzuentwickeln und Transformationsstrategien gemeinsam zu reflektieren und voranzutreiben.

Für Arbeitgebende und Organisationen

Absolvent*innen tragen unter anderem mit folgenden Errungenschaften zur Stärkung der Organisation bei:

  • direkt anwendbare und wissenschaftlich belegte Instrumente,
  • konkrete Lösungsansätze für bestehende Herausforderungen aus dem Betätigungsfeld der Organisation,
  • Fachwissen zu Themen von besonderem Interesse,
  • einem konkreten Praxisprodukt für die Organisation,
  • Dokumentation der erworbenen Kompetenzen,
  • sektorenübergreifendes, professionelles, stetig weiterwachsendes Netzwerk.

Dadurch fördern Arbeitgebende auch ihre Personalentwicklung, Führungskräfteentwicklung und die Nachhaltigkeitskompetenzen ihrer Organisation.

Übersicht der Module

Sämtliche Einzelmodule können dem CAS Nachhaltigkeitstransformation angerechnet werden. Viele dieser Einzelmodule sind jedoch auch unabhängig vom CAS buchbar. Nachfolgende Tabelle gibt einen Überblick über die Module in chronologischer Reihenfolge.

 

Beschreibung der Module

Im Herbst wird jeweils eine detaillierte Beschreibung aller Module hier auf der Webseite publiziert. Darin finden Sie pro Veranstaltung eine Zusammenfassung der Inhalte, Lernziele, die Namen der Lehrpersonen, Angaben zu Zeiten und Räumen, sowie Kosten für Einzelmodulbesuchende.

Trägerschaft

Der Studiengang wird vom Centre for Development and Environment (CDE) getragen.

Programmleitung

Prof. Dr. Sabin Bieri, Centre for Development and Environment (CDE), Universität Bern

Dr. Christina Cuonz, Lifelong Learning Centre (LLC), Universität Bern

Daniel Dubas, Bundesamt für Raumentwicklung (ARE)

Prof. Dr. Ulf Liebe, Department of Sociology, University of Warwick

Dr. Christoph Bader, Centre for Development and Environment (CDE), Universität Bern

Studienleitung

Die Studienleitung besteht aus einem sich ergänzenden Team des CDE:

Prof. Dr. Sabin Bieri (Profil)

Dr. Lara Lundsgaard-Hansen (Profil)

Dr. Björn Müller (Profil)

Kursadministration

Marlène Thibault

Samira Wittenwiller

Zulassungsbedingungen

Voraussetzung für die vereinfachte Zulassung zum CAS-Studiengang sind ein abgeschlossenes Hochschulstudium einer universitären Hochschule, üblicherweise auf Master-Stufe, sowie Berufspraxis in einem nachhaltigkeitsrelevanten Bereich. Erfüllen Sie diese Voraussetzungen für die vereinfachte Zulassung nur teilweise (Sie verfügen zum Beispiel über einen Fachhochschulabschluss), freuen wir uns dennoch über Ihre Bewerbung. Ausnahmen bezüglich der Zulassungsvoraussetzungen können von der Studienleitung „sur Dossier“ genehmigt werden. Bei Personen ohne abgeschlossenes Hochschulstudium oder Berufspraxis kann die Studienleitung weitere Auflagen für die Zulassung machen, damit sichergestellt ist, dass diese den Studiengang erfolgreich absolvieren können.

Interessentinnen und Interessenten, die nur an einzelnen Modulen teilnehmen wollen, können zugelassen werden, sofern freie Plätze vorhanden sind. Für die Teilnahme an einzelnen Modulen bestehen in der Regel keine spezifischen Zulassungsbedingungen, ausser in der Modulausschreibung werden solche explizit formuliert.

Sind Sie unsicher, ob Sie die Zulassungsbedingungen erfüllen? Oder möchten Sie von uns eine erste unverbindliche Einschätzung Ihrer "sur Dossier" Bewerbung erhalten? Bitte zögern Sie nicht, mit uns Kontakt aufzunehmen. Wir freuen uns immer über motivierte Personen mit Gestaltungswille für eine nachhaltige Zukunft.

Sprachkenntnisse

Deutsch: Sehr gute Kenntnisse in Schrift und Sprache erforderlich

Englisch und Französisch: Einzelne Kursinhalte und -unterlagen können auf Englisch oder Französisch sein. Daher ist eine gute passive Kenntnis dieser Sprachen von Vorteil, jedoch keine Zulassungsbedingung.

Diversität

Wir begrüssen Diversität in unserem Studiengang und sind um Inklusion bemüht. Neurodiversität, Gender-Diversität, Alters-Diversität, kulturelle Diversität, Branchen-Diversität... Wir freuen uns auf diverse Bereicherungen im gemeinsamen Lern- und Entwicklungsprozess.

Informationsveranstaltungen

Haben Sie noch Fragen oder möchten Sie uns und den CAS näher kennenlernen? Wir bieten von Oktober bis Januar vier unverbindliche Informationsveranstaltungen von je ca. 45 Minuten an. Bei Interesse melden Sie sich bitte via dieses Formular an. Nach Eingang Ihrer Anmeldung erhalten Sie die Details zum Raum bzw. den Link zum virtuellen Treffen.

Dienstag, 13.10.2026, online, 12:30 – 13:15h

Dienstag, 20.10.2026, vor Ort im Uni Bern Hauptgebäude, 17:15 – 18:00h (Hochschulstrasse 4, direkt beim Bahnhof)

Dienstag, 8.12.2026, online, 12:30 – 13:15h

Mittwoch, 20.1.2027, vor Ort im Uni Bern Hauptgebäude, 17:15 – 18:00h (Hochschulstrasse 4, direkt beim Bahnhof)

Sie dürfen sich bei Fragen auch gerne via E-Mail an uns wenden oder ein unverbindliches Telefongespräch bzw. einen Video-Call vorschlagen.

 

Anmeldung

CAS Studiengang

Anmeldeschluss für den CAS ist jeweils der 15. Februar um 23:55 Uhr.

Spätestens Anfang März wird bekannt gegeben, ob der CAS durchgeführt werden kann. Ist die Mindestanzahl Teilnehmender bereits früher erreicht, wird die Durchführung des CAS bereits früher bestätigt.

Das On-Boarding für die CAS-Teilnehmenden findet im März statt. Im April wird das erste Modul durchgeführt.

Um sich zum CAS Studiengang anzumelden, füllen Sie bitte das Anmeldeformular aus und senden uns dieses inkl. Anhänge via E-Mail an die unten aufgeführte Adresse.

Einzelmodule

Die meisten unserer Veranstaltungen sind auch als Einzelmodule besuchbar. Unter der Rubrik "Die einzelnen Module" finden Sie eine Übersicht, welche Veranstaltungen wir ohne Zugehörigkeit zum CAS anbieten. 

Um sich zu einem Einzelmodul anzumelden, steht Ihnen in Kürze ein entsprechendes Anmeldeformular zur Verfügung.

 

Kosten CAS 

CHF 9'600

Teilnehmende des CAS tragen keine weiteren Kosten, die im direkten Zusammenhang mit dem CAS und dessen Veranstaltungen entstehen (z.B. Einschreibegebühren, Exkursionen, Retraiten inkl. Übernachtung, Prüfungen usw.). Diese sowie Kaffee und Tee à discretion sind bereits in den Kurskosten enthalten.

Nicht enthalten sind Kosten, die von den Teilnehmenden selbständig organisiert werden und individuell unterschiedlich sind, wie z.B. die Anreise zum Kurstag in Bern oder das eigene Mittagessen.

Kosten Einzelmodule

Die Kosten für ein Einzelmodul hängen von dessen Umfang ab und sind bei der jeweiligen Modulausschreibung sichtbar. Als Richtwert kann ein ungefährer Betrag von CHF 600 bis CHF 700 pro 0.5 ECTS (1 Kurstag) angenommen werden.

Von Einzelmodulen zum CAS

Bereits bezahlte Einzelmodule können an den CAS angerechnet werden. 

Rabatte und Stipendien

Anmeldungen zum CAS bis am 31. Oktober profitieren von einem Early-Bird Rabatt. In diesem Fall kostet der CAS nur CHF 8'888.

Wenn Sie für den gesamten CAS-Studiengang eingeschrieben sind und eine neue Teilnehmerin oder einen neuen Teilnehmer für den gesamten CAS-Studiengang anwerben, gewähren wir Ihnen 50% Rabatt auf jedes zusätzlich über den obligatorischen Umfang hinaus besuchte Wahlmodul.

Pro Jahrgang können bis zu zwei Stipendien vergeben werden. Antragsberechtigt sind Personen, die keine Finanzierung oder Teilfinanzierung durch eine Arbeitgeberin beanspruchen können. Interessierte Personen melden sich bitte via E-Mail bei der Studienleitung für weitere Informationen und Erfüllungskriterien.

Annulierungsbestimmungen

Ein Rückzug der Anmeldung für den CAS-Studiengang vor dem Anmeldeschluss am 15. Februar ist ohne Kostenfolge möglich. Bei einer Abmeldung nach Anmeldeschluss werden die Kursgelder für den gesamten Studiengang in voller Höhe in Rechnung gestellt. Wenn für die abgemeldete Person ein Ersatz gefunden werden kann durch die zurücktretende Person, werden einzig Bearbeitungskosten von CHF 200 in Rechnung gestellt. Werden Teile oder der ganze Studiengang nicht besucht, besteht kein Anspruch auf Rückerstattung oder Erlass der Kursgelder. Der Abschluss einer Annullationskostenversicherung wird empfohlen. Weitere Details sind im Studienreglement zu finden.

Anmeldeformulare

Um sich zum CAS Studiengang anzumelden, füllen Sie bitte das Anmeldeformular aus und schicken uns dieses inkl. Anhänge per E-Mail.

Das Anmeldeformular für einzelne Module wird bald auch zur Verfügung stehen.

 

Flyer zum CAS


Reglement & Studienplan

Was ist der CAS Nachhaltigkeitstransformation?

Der CAS Nachhaltigkeitstransformation der Universität Bern ist eine berufsbegleitende, wissenschaftlich fundierte und praxisorientierte Weiterbildung zu Nachhaltigkeit und Transformation. Im Zentrum steht die Frage, wie Fach- und Führungspersonen komplexe Nachhaltigkeitsherausforderungen verstehen und wirksame Veränderungsprozesse in Unternehmen, Verwaltung, NGOs und weiteren Organisationen gestalten können. Der CAS verbindet Erkenntnisse der Nachhaltigkeits- und Transformationsforschung mit konkreten Methoden, Werkzeugen und Anwendungen für die berufliche Praxis.

Für wen eignet sich der CAS Nachhaltigkeitstransformation?

Der CAS richtet sich an ambitionierte Fach- und Führungspersonen, die Nachhaltigkeit und Transformation in ihrem beruflichen Umfeld voranbringen möchten. Besonders geeignet ist er für Personen, die bereits über berufliche Erfahrung verfügen und ihre fachlichen Kompetenzen um systemisches Denken, Transformationskompetenz und konkrete Gestaltungsmöglichkeiten erweitern möchten. Die Teilnehmenden kommen aus unterschiedlichen Branchen, Disziplinen und Organisationstypen – diese Vielfalt wird im CAS gezielt als Lernressource und für die Erweiterung der Community of Practice zu Nachhaltigkeit genutzt.

Was unterscheidet Nachhaltigkeitstransformation von klassischem Nachhaltigkeitsmanagement?

Nachhaltigkeitsmanagement konzentriert sich häufig darauf, Nachhaltigkeitsziele innerhalb bestehender Strukturen und Prozesse umzusetzen. Nachhaltigkeitstransformation setzt dort an, wo bestehende Strukturen selbst verändert werden müssen oder wo die Wirkung bisher ausgeblieben ist. Der CAS beschäftigt sich deshalb mit komplexen Veränderungsprozessen, unterschiedlichen Interessen und Machtverhältnissen, Unsicherheit und Zielkonflikten. Die Teilnehmenden lernen nicht nur einzelne Instrumente kennen, sondern entwickeln das Urteilsvermögen, wann welche Ansätze sinnvoll sind – und wann andere Wege erforderlich werden.

Welche Kompetenzen vermittelt der CAS?

Die Teilnehmenden lernen, komplexe Nachhaltigkeitsherausforderungen systemisch zu analysieren, relevante Akteur*innen und Hebelpunkte zu erkennen und Transformationsprozesse strategisch zu gestalten. Sie stärken ihre Fähigkeiten im Umgang mit Unsicherheit, Zielkonflikten und unterschiedlichen Perspektiven sowie in Führung und Zusammenarbeit. Gleichzeitig erwerben sie konkrete Methoden und Werkzeuge, die sie auf Herausforderungen aus ihrer eigenen beruflichen Praxis übertragen können.

Welche Themen werden im CAS Nachhaltigkeitstransformation behandelt?

Der CAS verbindet Grundlagen der Nachhaltigkeits- und Transformationsforschung mit aktuellen Themen und konkreten Anwendungsfeldern. Dazu gehören unter anderem Transformationsgestaltung, Führung und Zusammenarbeit unter Unsicherheit, Kommunikation, Klimagerechtigkeit, soziale Innovation, Sustainable Finance, künstliche Intelligenz sowie interkulturelle Zusammenarbeit. Die Themen werden inter- und transdisziplinär behandelt und konsequent mit Fragestellungen aus der beruflichen Praxis verbunden.

Ist der CAS Nachhaltigkeitstransformation berufsbegleitend?

Ja. Der CAS der Universität Bern ist ausdrücklich als berufsbegleitende Weiterbildung konzipiert. Er erstreckt sich über zwei Jahre und umfasst 15 ECTS. Die zeitliche Gestaltung ermöglicht es den Teilnehmenden, Weiterbildung und Berufstätigkeit miteinander zu verbinden und neue Erkenntnisse laufend in der eigenen beruflichen Praxis anzuwenden. Zudem erlaubt die Dauer von zwei Jahren, die Community of Practice vollumfänglich zu erschliessen (im Gegensatz zu einem halbjährigen Studiengang).

Wie praxisorientiert ist die Weiterbildung?

Der Transfer in die berufliche Praxis ist ein zentraler Bestandteil des CAS. Die Teilnehmenden arbeiten mit realen Nachhaltigkeitsherausforderungen, Fallbeispielen und konkreten Methoden und bringen ihre eigenen beruflichen Erfahrungen und Fragestellungen ein. Dadurch werden wissenschaftliche Erkenntnisse nicht nur vermittelt, sondern auf konkrete Transformationsprozesse angewendet. Auch die Abschlussarbeit ist auf einen möglichst hohen Praxisnutzen ausgerichtet.

Können auch nur einzelne Veranstaltungen besucht werden?

Ja. Viele der Module sind auch unabhängig vom CAS besuchbar. Eine Übersicht dazu finden Sie bei der Beschreibung der Module. Sollten Sie sich nach besuchter Veranstaltung(en) entschliessen, den CAS doch noch zu absolvieren, werden bereits erbrachte Leistungen und Kosten angerechnet.

Warum eine Weiterbildung in Nachhaltigkeit an der Universität Bern?

Der CAS verbindet wissenschaftlich fundiertes Wissen zu Nachhaltigkeit und Transformation mit einem konsequenten Fokus auf die berufliche Anwendung. Die Universität Bern ermöglicht dabei einen inter- und transdisziplinären Zugang und bringt unterschiedliche wissenschaftliche und praktische Perspektiven zusammen. Die heterogene Zusammensetzung der Teilnehmenden schafft zudem ein Netzwerk über Fachgebiete, Branchen und Organisationen hinweg.

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