CAS Asylverfahren

Universitäten Bern, Neuchâtel und Freiburg in Zusammenarbeit mit dem Zentrum für Migrationsrecht (ZFM) und dem Institut für Europarecht

Der berufsbegleitende und modular aufgebaute Studiengang bietet eine umfassende Weiterbildung im Asylverfahren. Ziel des Kurses ist es, vertiefte Kenntnisse im nationalen und internationalen (inklusive europäischen) Asylrecht zu erlangen. Das Studienprogramm erlaubt es im Weiteren, solide Fähigkeiten und Kenntnisse zum Verfassen von Entscheiden und Rechtschriften sowie zur Rolle der Rechtsvertretung und der Kommunikation zwischen den rechtsanwendenden Behörden, den Gesuchstellern und der Rechtsvertretung zu erwerben.

Die Thematik wird von erfahrenen Lehrpersonen der Partneruniversitäten sowie von Fachpersonen aus der Gerichtspraxis, der Verwaltung, der Anwaltspraxis und der Zivilgesellschaft behandelt.

Das Programm umfasst Praxismodule sowie 10 gemeinsame Kurstage, die in 3 thematische Module, eine Einführungs- und eine Schlussveranstaltung aufgeteilt sind.

Der Kurs findet definitiv statt. Es sind noch Plätze frei.

Für weitere Auskünfte stehen wir Ihnen gerne zur Verfügung. 

Überblick
Abschluss Certificate of Advanced Studies Asylverfahren, Universitäten Bern, Neuenburg und Freiburg (CAS Asyl UniBe / UniNe / UniFr)
Start 30.04.2021
Dauer April 2021 – September 2021
Umfang 15 ECTS
Turnus jährlich
Flexibler Einstieg möglich Nein
Einzelmodul besuchbar Ja
Ort Universität Bern (deutscher Kurs), Université de Fribourg (formation en français)
Aufgrund der Pandemiesituation und den damit verbundenen behördlichen Vorgaben möchten wir Sie darauf hinweisen, dass einzelne Module oder Teile davon digital durchgeführt oder verschoben werden können.
Sprache Deutsch, Französisch
Zulassung Juristische Grundausbildung (MLaw) an einer anerkannten Universität. Personen ohne juristische Ausbildung können zugelassen werden, wenn sie über eine Erstausbildung an einer Universität oder einer anerkannten Fachhochschule und über eine Berufserfahrung von mindestens drei Monaten im Asylbereich verfügen.
Anmeldung bis 12.04.2021
Kosten CHF 6’000
Trägerschaft Universitäten Bern, Neuchâtel und Freiburg in Zusammenarbeit mit dem Zentrum für Migrationsrecht (ZFM) und dem Institut für Europarecht
Anmeldung

Der Studiengang ist berufsbegleitend und modular aufgebaut. Er richtet sich an Personen, die bereits im Asylbereich tätig sind, oder dies in Zukunft beabsichtigen.

In drei Theoriemodulen werden die Teilnehmenden von erfahrenen Lehrpersonen insbesondere der drei beteiligten Universitäten sowie Expertinnen und Experten von Gerichten, Behörden, der Anwaltschaft und Organisationen der Zivilgesellschaft unterrichtet. Die Praxismodule stellen die notwendige Verbindung zum Berufsalltag her.

Die Veranstaltungen in Kleingruppen bieten den Teilnehmenden Raum für Reflexionen und Diskussionen. 

Erwartet wird eine aktive Mitwirkung der Teilnehmenden, indem eigene Erfahrungen in die Gruppe eingebracht und mindestens ein Referat zu einem praktisch relevanten Thema gehalten werden. Als Leistungsnachweis wird eine schriftliche Prüfung durchgeführt. 

In drei Modulen wird die Thematik durch Referate, Übungen und Fallstudien behandelt.

  • Modul 1: Materielles Asylrecht (Grundlagen des schweizerischen, europäischen und internationalen Flüchtlingsrechts)  (3 Tage)
  • Modul 2: Verfahrensrecht und Schreibkompetenz (3 Tage)
  • Modul 3: Rollenverständnis und Kommunikation (3 Tage)

Die Träger des Studiengangs sind die Rechtswissenschaftlichen Fakultäten der Universitäten Bern, Neuenburg und Freiburg. Die Studienleitung, Prof. Astrid Epiney (Studiendirektorin), Prof. Pascal Mahon und Prof. Alberto Achermann, ist für die Durchführung des Studiengangs verantwortlich.

Als Dozierende konnten erfahrenen Lehrpersonen der Partneruniversitäten sowie Fachpersonen aus der Gerichtspraxis, der Verwaltung, der Anwaltspraxis und der Zivilgesellschaft gewonnen werden.

Das Programm steht Personen offen, die eine juristische Grundausbildung (MLaw) an einer anerkannten Universität absolviert haben.

Personen ohne juristische Ausbildung können zum Kurs zugelassen werden, wenn sie eine Erstausbildung an einer Universität oder einer anerkannten Fachhochschule (z.B. Bachelor, Master oder Lizentiat) absolviert haben und über eine Berufserfahrung von mindestens drei Monaten im Asylbereich verfügen. Die Zulassung erfolgt im Einzelfall aufgrund eines Dossiers.

Die Anzahl der am Kurs Teilnehmenden ist auf 30 begrenzt.

Sofern der Kurs nicht ausgebucht ist, besteht die Möglichkeit, einzelne Module des Studiengangs als Hörerin/Hörer zu besuchen.

Erlauben die eingegangenen Anmeldungen keine kostendeckende Durchführung des Programms, kann die Studienleitung das Programm absagen oder verschieben.

Der nächste Lehrgang in deutscher Sprache beginnt am 30. April 2021. 

Bewerbungsfrist: 12. April 2021

Das Studiengeld beträgt 6'000.- CHF und ist in zwei Tranchen zu entrichten: die Hälfte vor dem Kursbeginn, die andere Hälfte vor der Absolvierung des letzten Moduls.

Im Studiengeld inbegriffen sind die Kosten für Kursunterlagen und Prüfungsgebühren. Nicht inbegriffen sind die Kosten für Übernachtungen, Verpflegung und spezielle Literatur.

Besucht eine Person als Hörerin/Hörer nur einzelne Module des Studiengangs, so ist pro Kurstag eine Studiengebühr in Höhe von 650.- CHF vor Beginn des Moduls zu entrichten.

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