Ehrendoktorin der Medizinischen Fakultät

Die Medizinische Fakultät verleiht dieses Jahr die Würde eines Doctor medicinae honoris causa Frau Prof. Dr. Stefanie Dimmeler, Frankfurt, Deutschland.

Stefanie Dimmeler, Ehrendoktorin und Claudio Bassetti, Dekan Medizinische Fakultät
Stefanie Dimmeler, Ehrendoktorin und Claudio Bassetti, Dekan Medizinische Fakultät © Universität Bern, Bild: Manu Friederich

Laudatio

Stefanie Dimmeler,

  • die mit ihrer Forschung wichtige Beiträge zum Verständnis der Pathophysiologie von Herz-Kreislauferkrankungen erbracht hat;
  • die das Verständnis für die Mechanismen der Aktivierung von NO Synthase in Endothelzellen auf eine neue Ebene gehoben hat;
  • die Pionierarbeit zur Eruierung der Rolle von nicht-kodierender RNA in Endothelzellen und deren Auswirkung auf das Herz geleistet hat;
  • die neue therapeutische Ansätze diskutiert hat, um die vaskuläre und kardiale Reparatur und Regeneration nach Herzinfarkten zu verbessern;
  • die mit ihrer Produktivität, ihrer Motivation und ihrer Art des Auftretens Menschen für ihren Forschungsbereich begeistern kann.

Werdegang

  • geboren 1967
  • 1986–1991 Studium der Biologie, Universität Konstanz, DE
  • 1991–1993 PhD thesis, Department of Biological Chemistry, Universität Konstanz
  • 1992–1995 Wissenschaftliche Assistentin, Biochemische und Experimentelle Abteilung des II. Chirurgischen Lehrstuhls, Universität zu Köln, DE
  • 1995–2001 Wissenschaftliche Assistentin, Medizinische Klinik III, Kardiologie, Goethe Universität Frankfurt, DE
  • 1998 Habilitation für Experimentelle Medizin
  • seit 2008 W3-Professur und Direktorin, Institut für Kardiovaskuläre Regeneration, Zentrum für Molekulare Medizin, Goethe Universität Frankfurt
  • seit 2019 Direktorin des «Cardiopulmonary Institute» (CPI)
  • seit 2017 Mitglied Leopoldina Nationale Akademie der Wissenschaften
  • Vorsitzende des Verwaltungsrats des German Centre for Cardiovascular Research (DZHK)