Schweizerische Osteuropabibliothek SOB

Geschichte • Politik • Gesellschaft Osteuropas

Öffnungszeiten

Die SOB ist eine öffentliche wissenschaftliche Bibliothek zur Geschichte und Gegenwart Osteuropas. Sie bietet Fachberatung, vermittelt Recherchekompetenzen und veranstaltet regelmässig Veranstaltungen, die auch als Podcasts nachzuhören sind. Als Teil der UB Bern ist sie Teil des Studienganges Osteuropa-Studien Bern-Fribourg. Ihr Bestand umfasst rund 150'000 Medien von historischen Sammlungen bis zu aktueller Forschungsliteratur. 

Infrastruktur

  • 18 Arbeitsplätze
  • Wireless-LAN (eduroam / Netz der Universität Bern)
  • Berner Kurier und IDS-Kurier; Postversand und internationale Fernleihe
  • Uniprint-Scanner/-Kopierer, modernes Mikrofilm-/Mikrofiche-Lesegerät mit Scanfunktion
  • Unicard-Aufladung an der Kasse

Dienstleistungen

Die Ausleihbedingungen basieren auf dem Benutzungsreglement der Universitätsbibliothek Bern und den Tarifen. Für die Ausleihe benötigen Sie ein Benutzungskonto.

In der SOB bieten wir Ihnen insbesondere

  • Recherche-Beratung: Sprechstunde jeweils Do 15-16 h während des Semesters; sonst n.V. per Mail
  • Scan- und Kopierdienste
  • allgemeine Einführungen/Schulungen (auf Anfrage)
  • Auftragsrecherchen (auf Anfrage)

Informationsangebote

  • Der SOB-Newsletter informiert ca. 4-5mal jährlich über Neues aus der SOB (hier abonnieren)
  • Aktuelles aus der SOB gibt es auch auf Facebook

Aus unseren Neuerwerbungen (Auswahl)

In der Schweizerischen Osteuropabibliothek SOB finden Sie rund 160'000 Medien zur Geschichte und Gegenwart Osteuropas in osteuropäischen und westlichen Sprachen. Die Bibliothek ist öffentlich und die meisten Medien sind ausleihbar.
Der Bestand umfasst

Mit den Rossica Europeana beherbergt die SOB zudem eine wertvolle Sondersammlung von Druckschriften, Karten und Grafiken zu Russland aus (west)europäischer Sicht (16.-19. Jh.).

Leitung

Team

Die Schweizerische Osteuropabibliothek SOB entstand aus der privaten Sammlung zur Sowjetunion und den kommunistisch dominierten Staaten Osteuropas, die der Berner Politologe Peter Sager seit dem Ende des Zweiten Weltkriegs angelegt hatte. 1959 wurde die Bibliothek in die Stiftung Schweizerische Osteuropa-Bibliothek (SOEB) eingebracht. Im gleichen Jahr gründete Sager auch das Schweizerische Ost-Institut (SOI) - beide Institutionen blieben bis zu Beginn der 1990er Jahre an der Jubiläumsstrasse beheimatet. 1997 wurde die Schweizerische Osteuropabibliothek auf Beschluss des Grossen Rates des Kantons Bern als Filiale in die damalige Stadt- und Universitätsbibliothek Bern (StUB) eingegliedert und zog an die Hallerstrasse 6 um. 2007 wurde sie Teil der neuen Universitätsbibliothek Bern (UB), wo sie heute zum Teilbereich Theologie und Geisteswissenschaften (TGW) gehört.

Ausführlichere Informationen zur Geschichte der Institution und ihrer Bestände:

  • Hasselmann, Anne E.: Die Schweizerische Osteuropabibliothek, in: Traverse 23 (2), 2016, S. 125–135. Online: <https://doi.org/10.5169/seals-650827>.

  • Dutoit, Jan. Bibliographie zu den Publikationen des Schweizerischen Ost-Instituts (SOI) und der Schweizerischen Osteuropabibliothek (SOB) (2016): SOI-Bibliographie_Dez_2018.pdf (PDF, 472KB)

  • Maurer, Eva: Spuren aus Ostmitteleuropa. Die Schweizerische Osteuropa-Bibliothek als Ort des Exils und seiner Erforschung, in: Gillabert, Matthieu; Robert, Tiphaine (Hg.): Zuflucht suchen. Phasen des Exils aus Osteuropa im Kalten Krieg / Chercher refuge. Les phases de l’exil d’Europe centrale pendant la Guerre froide, Bd. 42, Basel 2017, S. 169–185. (Katalog)

  • von Werdt, Christophe: «Antikommunismus als Antitotalitarismus» : das Schweizerische Ost-Institut, in: Martig, Peter; Affolter, Heinrich Christoph; Gutscher, Charlotte (Hg.): Berns moderne Zeit : das 19. und 20. Jahrhundert neu entdeckt, Bern 2011, S. 41–45. (Katalog)

  • von Werdt, Christophe, Die Schweizerische Osteuropabibliothek und die Osteuropaforschung in der Schweiz, (1998) - Vortragsmanuskript (pdf, 22kb).