Spacetek
High-Tech-Innovation aus der Uni Bern im Dienste der weltweiten Hochpräzisionsindustrie und im Einsatz bei Weltraummissionen: Das 2018 gegründete Unternehmen Spacetek Technology macht aus dieser Vision eine Realität.
Als Lieferantin von Hochleistungs-Time-of-Flight-Massenspektrometern minimiert Spacetek den Ausschuss in Hochpräzisionsindustrien. Denn durch die Integration der ursprünglich für die Weltraumforschung konzipierten Technologie in ihre Produktionsanlagen können Industrieunternehmen in Europa, Asien und Nordamerika die Produktzuverlässigkeit und Effizienz in der Wafer-Herstellung durch Echtzeit-Überwachung deutlich steigern.
Spacetek-Initiator Jürg Jost war über 17 Jahre an der Uni Bern tätig und konzentriert sich aktuell auf das zweite Standbein der Firma: Den Space-Markt mit Spitzen-technologien zu bedienen. Wissenschaftliche Geräte für die Raumfahrt wie CaSSIS, NIM, BELA, CHEOPS, ROSINA, NGMS oder LASMA hat er mitentwickelt. Heute steuert das Unternehmen insbesondere hochpräzise Elektronik und Software bei, um bei verschiedenen ESA- und NASA-Missionen die Evolution des Mondes zu erforschen und mögliche Ressourcen für künftige bemannte Missionen nutzbar zu machen.
Für Jürg Jost war es eine logische Konsequenz, aus der einzigartigen technologischen Expertise der Uni ein kommerzielles Produkt zu entwickeln. Mitgründer Lukas Hofer, ebenfalls aus der Uni Bern, und Ingenieur Alain Péteut wirken in ihren jeweiligen Disziplinen bis heute mit, Spacetek an der Spitze der Entwicklung zu halten: mit neusten Produktionsüberwachungstechnologien zur Herstellung von Logik- und Memory-Chips bei den Branchenführern in Korea und Taiwan, wo bereits Aussenstellen bestehen.
Die Universität Bern bringt herausragende Fachleute hervor – nicht zuletzt dank ihrer weltweit führenden Rolle im Bereich der Massenspektrometrie.
Dass sich das UniBE-Spinoff zu einer soliden KMU mit 32 Mitarbeitenden in Gümligen gemausert hat, verdankt es unter anderem der exzellenten Ausbildung der Universität Bern in den Bereichen Ingenieurwesen, Elektronik, Softwareentwicklung, Physik und Chemie: „Die Universität Bern bringt herausragende Fachleute hervor – nicht zuletzt dank ihrer weltweit führenden Rolle im Bereich der Massenspektrometrie. Noch heute stellen wir gerne Absolvent:innen ein,“ sagt Jost zur derzeit wachsenden Produktion. Daneben wurde Spacetek u.a. unterstützt durch ESA BIC, die Standortförderung Bern und die Stiftung für technologische Innovation STI an der Berner Fachhochschule und neustens des Technologiefonds.
| Name | Gründungsjahr | Sektor | Mehr zum Startup |
|---|---|---|---|
| Spacetek Technology | 2018 | Highprecision Engineering |
