Hirncoach

Mehr Konzentration, Lernfähigkeit, Kreativität und emotionale Balance – das verspricht das Selbst-Training von Hirncoach Einzelpersonen, Teams und Organisationen. Entstanden aus der Forschung der Fachstelle Lernen und Gedächtnis an der Universität Bern sensibilisiert das Spin-Off für mentale Gesundheit, klärt über einen achtsamen Umgang mit digitalen Medien auf, unterstützt gehirngerechtes Lernen in Schulen und leistet einen wichtigen Beitrag zur Prävention psychischer und Demenzerkrankungen.

Barbara Studer ist das Gesicht von Hirncoach. Die Forscherin und Dozierende an der Universität Bern hat kürzlich auch ein Buch zur Hirngesundheit publiziert.

Initiantin, Mitgründerin & CEO der Hirncoach AG ist Barbara Studer. Mit einem Hintergrund in Gesundheitspsychologie und kognitiven Neurowissenschaft sowie langjähriger Forschungs- und Teamführungserfahrung ist sie auch medial das Gesicht des Startups. Weil viele Menschen ihre mentale Stärke fördern möchten und neuropsychologisches Wissen im Alltag kaum zugänglich ist, kam Studer auf die Idee Gehirnfitness ganzheitlich zu denken und Programme zu entwickeln, die wissenschaftliche Erkenntnisse praxisnah umsetzen und Menschen wirksam in der Anwendung begleiten.

Was während Corona als per E-Mail oder Video verschickte «Hirncoachings» startete, stiess auf derart positive Resonanz, dass Barbara Studer mit zwei unternehmerischen Fachkolleginnen und einem erfahrenen Unternehmer 2022 die Hirncoach AG gründete. Seither hat sich das Unternehmen dynamisch entwickelt: mit digitalen Programmen für alle Lebensphasen, Community-Angeboten, mehreren Innovationsauszeichnungen, 40 Mitarbeitenden und seit 2025 Jahr auch mit dem Ausbau in Deutschland und Österreich.

Dream-Team: Rahel Wermelinger (links) war von Anfang an mit Feuereifer am Aufbau des UniBE Spin-Offs dabei.

Dabei ist das Team ein entscheidender Faktor, sagt Studer: «Ich und Hirncoach wären nirgends ohne unser wunderbares Team – dafür bin ich sehr dankbar.» Besonders wichtig bereits zu Beginn war das Engagement von Rahel Wermelinger, damals Psychologie-Masterstudentin an der Uni Bern und herausragende Mitarbeiterin von Studer: «Ihre Reaktion auf die Idee zu Hirncoach werde ich nie vergessen: Sie war sofort hellbegeistert und von der ersten Sekunde an 'all in'.

Kurz darauf kam eine von Studer betreute Doktorandin der Uni Zürich dazu. Beide haben sich voller Hingabe, mit viel Mut und ohne Lohn am Aufbau unseres Start-ups beteiligt. Von Anfang an war es eine unglaublich bereichernde, vertrauensvolle und schöne Zusammenarbeit, die Hirncoach entscheidend geprägt hat. Als später ein erfahrener Unternehmer das Kernteam verstärkte, schafften wir den Durchbruch.»

Von Anfang an hat eine unglaublich bereichernde, vertrauensvolle und schöne Zusammenarbeit im Team Hirncoach entscheidend geprägt.

Dass Hirncoach so erfolgreich ist, liegt auch am Innovations-Ökosystem für Startups, von dem das Spin-Off profitieren konnte: «sei es durch Forschungsnetzwerke, wissenschaftliche Evaluationen oder potenziell Inkubations- und Ausgründungsdienstleistungen. Bei Letzteren war das Innovation Office der Universität wertvoll, indem Sebastien Hug mich beraten und ermutigt und Hirncoach in konkreten Fragen unterstützt hat» erinnert sich Studer.

Bei Hirncoach wenden auch die Mitarbeitenden neuropsychologische Erkenntnisse an, um die Trainings- und Präventionsprogramme für alle Generationen weiterzuentwickeln.

Heute leistet Hirncoach einen direkten Beitrag zur gesellschaftlichen Wertschöpfung, indem mentale Gesundheit gefördert, Hirn- und Medienkompetenz gestärkt und gehirngerechtes Lernen unterstützt wird. Die digitalen Programme schaffen zudem wirtschaftlichen Mehrwert, machen Forschung zugänglich, fördern Prävention und stärken die mentale Resilienz aller Generationen.

Hirncoach AG
Name Gründungsjahr Sektor Mehr zum Startup
Hirncoach AG 2022 Digital Health

hirncoach.ch