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Medienmitteilungen 2021

Hier sehen Sie die aktuellen Mitteilungen der Universität Bern aus dem Bereich Forschung. Möchten Sie die Mitteilungen regelmässig erhalten? In der Navigation links können Sie sie abonnieren.

15.10.2021

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Modell von SARS-CoV-2 verbessert Forschung und Entwicklung von Medikamenten

Forschende unter Leitung des Nobelpreisträgers Charles Rice von der Rockefeller University und Volker Thiel von der Universität Bern und Institut für Virologie und Immunologie haben ein nicht-ansteckendes Modell von SARS-CoV-2 entwickelt, das es ermöglicht, das Virus und neue Varianten einfacher, schneller und sicherer zu untersuchen. Zudem lassen sich mit dem realistischen Modell Medikamente besser testen.

14.10.2021

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Der Planet fällt nicht weit vom Stern

Ein Zusammenhang zwischen der Zusammensetzung von Planeten und ihrem jeweiligen Wirtsstern wurde in der Astronomie schon lange vermutet. Ein Team von Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftlern, an dem auch Forschende des Nationalen Forschungsschwerpunkts (NFS) PlanetS von der Universität Bern und der Universität Zürich beteiligt sind, liefert dafür nun erstmals empirische Belege – und widerspricht der langjährigen Annahme teilweise zugleich.

14.10.2021

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swissuniversities warnt vor einem Medizin- und Forschungsverbot

Eine Annahme der Initiative für ein Verbot von Tier- und Menschenversuchen würde insbesondere die biomedizinische Forschung und neue medizinische Behandlungsmethoden verhindern. Auf dem Spiel stehen die hohe Qualität der Gesundheitsversorgung und die verantwortungsvolle Forschung in der Schweiz im Dienste der Bevölkerung und der Umwelt.

13.10.2021

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Immunsystem hält Darmflora im Gleichgewicht

Im Darm leben Billionen von Bakterien. Sie werden vom Immunsystem in einem permanenten Gleichgewicht gehalten und sind deshalb unschädlich für den Menschen. Forschende des Departementes für BioMedical Research (DBMR) der Universität Bern, des Inselspitals, Universitätsspital Bern und des Deutschen Krebsforschungszentrums konnten nun zeigen, wie Antikörper im Darm diese Bakterien in Schach halten. Diese Erkenntnis könnte einen wichtigen Beitrag zur Entwicklung von besseren Impfstoffen leisten.

06.10.2021

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Philosoph Philip Pettit hält Einstein Lectures 2021

Die diesjährigen Einstein Lectures widmen sich der Frage nach den Voraussetzungen und der Entwicklung vom menschlichen Denken und sozialen Handeln. Der renommierte irisch-australische Philosoph Philip Pettit beschäftigt sich an drei Abenden mit der sozialen Natur unseres geistigen Lebens: vom 18. bis 20. Oktober 2021 im Hauptgebäude der Universität Bern.

05.10.2021

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Der Herzaktivität optisch und elektrisch auf der Spur

Bisher ist nicht geklärt, inwiefern Interaktionen zwischen den verschiedenen Zelltypen des Herzens den normalen Herzrhythmus beeinflussen und möglicherweise auch lebensbedrohliche Rhythmusstörungen auslösen. Eine an der Universität Bern neu entwickelte Messmethode erlaubt es erstmals, die Herzaktivierung gleichzeitig optisch und elektrisch zu erfassen und so umfassende Antworten auf diese Fragen zu finden.

01.10.2021

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Hitzewellen im Meer haben drastische Folgen für Fischerei

Marine Hitzewellen in stark befischten Gewässern werden in Zukunft negative Auswirkungen haben für die Fischbestände, den Fischfang und alle Menschen, die davon abhängig sind. Dies zeigt eine neue Studie unter der Leitung der University of British Columbia, an der auch Thomas Frölicher von der Universität Bern beteiligt war.

28.09.2021

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Das Dorf als Labor: Neue Geschichten um Friedrich Dürrenmatt

Vierzehn Autorinnen und Autoren, die alle die Dürrenmatt Gastprofessur inne hatten, haben neue Erzählungen geschrieben, die sich mit dem Leitthema von Friedrich Dürrenmatt auseinandersetzen: dem Verhältnis des Kleinen zum Grossen, des Eigenen zum Universalen, des Dorfes zur Welt. Die Texte werden als Anthologie veröffentlicht und am 11. November 2021 in der Schweizerischen Nationalbibliothek vorgestellt.

28.09.2021

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Sterblichkeit nach seltener Nebenwirkung sinkt

Eine gross angelegte internationale Studie mit Co-Projektleitung des Inselspitals und der Universität Bern untersuchte die sehr seltene Verstopfung von Hirnvenen (Sinusvenenthrombosen) nach Gabe der Impfstoffe von Oxford-AstraZeneca und Janssen/Johnson&Johnson. Beide Impfstoffe werden in der Schweiz bisher nicht eingesetzt. Die Sterblichkeit aufgrund dieser Komplikation sank von 61% auf 42% nachdem der Mechanismus zu ihrer Entstehung im Frühjahr 2021 geklärt werden konnte.

23.09.2021

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Lungenfibrose: längeres Überleben nach erfolgreicher Rehabilitation

In einer umfangreichen, multizentrischen Studie fand ein internationales Forschungsteam aus der Schweiz, Deutschland, Kanada, USA, und Australien deutliche Hinweise, dass erfolgreiche Rehabilitation bei einer Lungenfibrose mit einer signifikant grösseren Überlebenswahrscheinlichkeit einhergeht. Die im British Medical Journal «Thorax» veröffentlichte Studie mit PD Dr. Sabina Guler Inselspital, Universitätsspital Bern als Erstautorin, wurde von der University of British Columbia in Vancouver geleitet. In der Schweiz arbeiteten das Berner Reha Zentrum in Heiligenschwendi und das Inselspital eng zusammen.

22.09.2021

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Mit BeLEARN engagieren sich fünf Hochschulen gemeinsam für die Digitalisierung

Fünf Hochschulen haben sich zusammengeschlossen, um gemeinsam im neuen Kompetenzzentrum BeLEARN die Digitalisierung in der Bildung voranzutreiben. Unter einem Dach arbeiten Forscher*innen, Start-ups und Bildungsakteur*innen aller Bildungsstufen hochschulübergreifend zusammen, nehmen Fragestellungen der Bildungspraxis auf und bieten forschungsbasierte Lösungen für die Praxis an.

21.09.2021

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Wyss Academy for Nature und Kanton stellen Umsetzungsprogramm vor

Der Hub Bern der Wyss Academy for Nature ermittelt in 15 Projekten im Kanton Bern Ansätze und Lösungen für die dringendsten Probleme an der Schnittstelle zwischen Klima, Biodiversität und Landnutzung. An einem Medienanlass beim Hochmoor Lörmoos zeigten Vertreterinnen und Vertreter der Wyss Academy for Nature und des Kantons, wie neue Erkenntnisse möglichst rasch in konkretes Handeln übergehen sollen. In den nächsten zehn Jahren werden im Kanton Bern 30 Millionen Franken investiert.

17.09.2021

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Dr. Josef Steiner Krebsforschungspreis 2021 geht an Immunologin

Der mit 1 Million Schweizer Franken dotierte Dr. Josef Steiner Krebsforschungspreis 2021, der auch als «Nobelpreis für Krebsforschung» gilt, geht an Prof. Dr. med. Andrea Ablasser von der Eidgenössischen Technischen Hochschule (EPFL) in Lausanne. In ihrer Arbeit hat sie neue Mechanismen entdeckt, mit denen das Immunsystem Viren als Fremdkörper erkennt, und auch Krebszellen bekämpft. Diese Erkenntnisse eröffnen neue Perspektiven in der Krebsimmuntherapie.

16.09.2021

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Eingeschränkter Impferfolg nach Antikörpertherapie

In einer wegweisenden Studie untersuchten Forschende des Inselspitals, Universitätsspital Bern und der Universität Bern die Wirkung von mRNA-Impfstoffen bei Patientinnen und Patienten nach einer Antikörpertherapie. Bei dieser besonders vulnerablen Patientengruppe ist die Impfantwort des Immunsystems nach der Anti-CD20-Behandlung deutlich vermindert. Gleichzeitig zeigen die Forschenden Möglichkeiten auf, wie der Impfschutz zumindest für einen Teil dieser Risikogruppe trotzdem optimiert werden kann.

15.09.2021

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Forschungsplattform NeuroTec ist eröffnet

Gemeinsam mit der Universität Bern und sitem-insel eröffnete die Insel Gruppe am Dienstag, den 14. September, die Forschungsplattform NeuroTec in sitem-insel auf dem Insel Campus in Bern. NeuroTec vereint das klinische Knowhow des Universitätsspitals und die Expertise in Medizintechnik der Universität Bern und wird die führende Position der Berner Neurologie, wie sie vom Team um Prof. Dr. Claudio Bassetti aufgebaut wurde, weiter ausbauen.

14.09.2021

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Alexander von Humboldt geht online

Die umfangreichste Humboldt-Edition – die «Berner Ausgabe» von Alexander von Humboldts «Sämtlichen Schriften» – erscheint in digitaler Form, zwei Jahre nach ihrer zehnbändigen Druckfassung, die als Sensation gefeiert wurde. Am 17. September 2021 wird sie erweitert in die virtuelle Welt überführt und weltweit frei zugänglich gemacht.

14.09.2021

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«Welcome back» an der Universität Bern

Die Universität Bern hat auch das zweite Corona-Jahr gut gemeistert und heisst die Studierenden zum Semesterstart wieder im vollen Präsenzmodus willkommen. Die Zertifikatspflicht wird ab Montag, 20. September 2021 auf alle Lehrveranstaltungen auf Bachelor- und Masterstufe ausgeweitet. Aktuell sind rund 18’400 Studierende immatrikuliert, was einem leichten Rückgang im Vergleich zum Vorjahr entspricht. Neue Herausforderungen ergeben sich durch die Bausituation und den Ausschluss der Schweiz vom Forschungsprogramm Horizon Europe.

13.09.2021

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Schweizer Wissenschaftspreis Marcel Benoist geht an Pionier der Online-Psychotherapie

Thomas Berger von der Universität Bern wird für seine innovativen Beiträge zur Entwicklung von internetbasierten Psychotherapien mit dem Schweizer Wissenschaftspreis Marcel Benoist ausgezeichnet. Nicola Aceto von der ETH Zürich erhält den Schweizer Wissenschaftspreis Latsis 2021.

10.09.2021

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Erstmals solide Daten zum Ärztemangel in der Grundversorgung im Kanton Bern

In welchen Regionen zeichnet sich in den kommenden Jahren ein Mangel an Haus- und Kinderärzten ab? Wie viele Ärztinnen und Ärzte arbeiten heute im Kanton Bern in der Grundversorgung und mit welchen Pensen? Die Workforce-Studie 2020-2025 des Berner Instituts für Hausarztmedizin BIHAM liefert erstmals solide Daten zu Fragen wie diesen. Die Studien zeigt auf, mit welchen Massnahmen dem Ärztemangel zu begegnen wäre.

09.09.2021

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Ein wegweisender Event zur Schweizer Chormusik

Am 17. und 18. September 2021 findet an der Universität Bern die wissenschaftliche Tagung «Chorleben in der Schweiz, 19.-21. Jahrhundert» statt, die von Konzerten mit Uraufführungen von Chorwerken zweier Schweizer Komponisten umrahmt wird. Dahinter steht ein musikwissenschaftliches Forschungsprojekt, das die gesellschaftliche Bedeutung des Chorlebens aufzeigt.

07.09.2021

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Fischweibchen können über ihre Eier das Fluchtverhalten ihrer Nachkommen beeinflussen

Buntbarsch-Weibchen können über die Zusammensetzung ihrer Eier beeinflussen, wie schnell ihre Nachkommen bei Gefahr die Flucht ergreifen können. Dies konnten Forschende unter der Leitung von Barbara Taborsky vom Institut für Ökologie und Evolution der Universität Bern anhand von Experimenten mit sozial brütenden Buntbarschen erstmals zeigen.

03.09.2021

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Berner Jurist und Pionier des Arbeitsrechts Philipp Lotmar wird geehrt

Philipp Lotmar, ehemaliger Rechtsprofessor, Dekan und Rektor der Universität Bern, erhält von der Stadt Bern und dem Romanistischen Institut der Universität Bern eine Gedenktafel. Er wird damit als Mitbegründer des modernen Arbeitsrechts in Europa gewürdigt und als Akademiker, der sich bereits Anfang des 20. Jahrhunderts intensiv mit Gleichstellungsfragen beschäftigte.

02.09.2021

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50 Jahre Frauenstimm- und Wahlrecht – so weit, so gut?

Am Dienstag, 7. September 2021, findet an der Universität Bern eine wissenschaftliche Tagung zu 50 Jahren Frauenstimmrecht statt. Die zweisprachige Tagung befasst sich mit der Geschichte der Einführung des Frauenstimmrechts und mit aktuellen Fragen zu Gleichstellung sowie politischer Partizipation. Die Tagung wird von der Universität Bern und dem Bundesamt für Justiz in Zusammenarbeit mit dem Eidgenössischen Büro für die Gleichstellung von Frau und Mann sowie der Bundeskanzlei organisiert.

01.09.2021

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Rund 1’400 wildlebende Bewohner im Botanischen Garten Bern beobachtet

Wie viele Arten lockt der Botanische Garten der Universität Bern (BOGA) mit seiner Pflanzen- und Strukturvielfalt an? Um ein möglichst genaues Bild der Biodiversität auf seinem Gelände zu erhalten, hat der BOGA zum zweiten Mal zusammen mit rund 20 Expertinnen und Experten die Tiere, Pilze und wildgewachsenen Pflanzen auf seinem Gelände gezählt. Dadurch ist die vorläufig ermittelte Anzahl wildlebender Arten auf rund 1’400 angestiegen. Am 4. und 5. September 2021 macht der BOGA mit einem 24h langen Thementag die Biodiversität für Besucherinnen und Besucher zum Erlebnis.

31.08.2021

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Die ersten Bauern Europas

Einem Forschungsteam der Universität Bern ist die erste präzise Datierung von Pfahlbauten am Ufer des Ohridsees im südwestlichen Balkan gelungen: Sie sind in der Mitte des 5. Jahrtausends vor Christus entstanden. Die Region um den ältesten See Europas spielte bei der Ausbreitung der Landwirtschaft eine Schlüsselrolle.

31.08.2021

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Neues Laborgebäude eingeweiht

Das neue Laborgebäude der Universität an der Murtenstrasse 24 bis 28 in Bern ist fertig. Im Neubau am Rande des Inselareals, der heute eingeweiht wurde, bekommen die Rechtsmedizin und die medizinische Forschung dringend benötigte Räumlichkeiten für ihre Tätigkeit.

30.08.2021

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Neue mathematische Formeln für ein altes Problem der Astronomie

Dem Berner Astrophysiker Kevin Heng ist ein seltenes Kunststück gelungen: Auf Papier hat er für ein altes mathematisches Problem neue Formeln entwickelt, die nötig sind, um Lichtreflektionen von Planeten und Monden berechnen zu können. Nun lassen sich auf einfache Weise Daten interpretieren, um etwa Planetenatmosphären zu beschreiben. Die neuen Formeln werden sehrwahrscheinlich in zukünftige Lehrbücher eingehen.

27.08.2021

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Palästinensische Schriftstellerin Adania Shibli ist neue Friedrich Dürrenmatt Gastprofessorin

Die palästinensische Schriftstellerin Adania Shibli lehrt im Herbstsemester 2021 als 16. «Friedrich Dürrenmatt Gastprofessorin für Weltliteratur» an der Universität Bern. In ihrem wöchentlichen Seminar stellt sie die Frage, wie sich aus dem Fallen, dem Fliehen und dem Scheitern neue Sichtweisen ergeben.

26.08.2021

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Antigen-Schnelltests erkennen 2 von 3 Ansteckungen

Ein Forschungsteam des Inselspitals, Universitätsspital Bern und Institut für Infektionskrankheiten der Universität Bern hat den direkten Vergleich von Antigen-Schnelltests mit PCR-Tests unter realen Bedingungen angestellt. Die Antigen-Schnelltests zeigten insgesamt nur zwei von drei Infektionen an, bei Personen ohne Symptome sogar nicht einmal die Hälfte. Die Studie zeigt, dass Antigen-Schnelltests nur bedingt geeignet sind, um eine SARS-CoV-2 Infektion zuverlässig auszuschliessen.

25.08.2021

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Neue Direktorin der Universitätsbibliothek Bern

Dr. Sonia Abun-Nasr, 1965 in Beirut geboren und schweizerisch-deutsche Doppelbürgerin, ist die neue Direktorin der Universitätsbibliothek Bern. Sie tritt ihre Stelle am 1. Dezember als Nachfolgerin von Dr. Niklaus Landolt an, der die Universitätsbibliothek Bern von 2015 bis 2021 geleitet hat.

24.08.2021

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Könizerinnen und Könizer erarbeiten selbständig einen smartvote-Fragebogen

In einem schweizweit einzigartigen Pilotprojekt konnten 9’000 Wahlberechtigte der Gemeinde Köniz erstmals selbst darüber entscheiden, welche Fragen in den Fragenkatalog der Online-Wahlhilfe smartvote einfliessen. Im Rahmen eines Projektes des Schweizerischen Nationalfonds unter der Leitung des Instituts für Politikwissenschaft der Universität Bern hatten die Wahlberechtigten die Möglichkeit, auf der eigens dafür entwickelten Online-Plattform «Demokratiefabrik», den smartvote-Fragebogen für die anstehenden Gemeindewahlen zu erarbeiten. Nun zeigt ein erster Ergebnisbericht, dass diese neue Beteiligungsform gut funktioniert hat.

20.08.2021

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Prominent besetzte COVID-19 Tagung in Bern

Das Institut für Sozial- und Präventivmedizin der Universität Bern (ISPM) feiert dieses Jahr sein 50jähriges Bestehen. Anlässlich des Jubiläums findet die Swiss Public Health Conference 2021 am 25. und 26. August 2021 in Bern statt. Der Schwerpunkt der internationalen Tagung ist COVID-19 und die Bewältigung von Pandemien im öffentlichen Gesundheitswesen. Unter anderen werden Christian Althaus, Thomas Abel und Nicola Low vom ISPM sowie Maria Neira, WHO und Alfredo Morabia, Columbia University (USA), Vorträge halten.

19.08.2021

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Detaillierter «Katalog» von Abbau-Produkten in Zellen erstellt

Zellen haben eine eigene Qualitätskontrolle, um die Produktion und Anhäufung schädlicher Proteine zu verhindern. Diese Qualitätskontrolle ist essenziell für die korrekte Embryonalentwicklung in allen Säugetieren und spielt eine wichtige Rolle bei Tumoren und genetisch bedingten Krankheiten wie Cystischer Fibrose. Eine Gruppe von Forschenden der Universität Bern und der Universität Basel hat nun «Baupläne», die zu fehlerhaften Proteinen führen und normalerweise in den Zellen erkannt und rasch abgebaut werden, erstmals sichtbar gemacht und katalogisiert. Dies führt zu einem besseren Verständnis dieses Abbau-Mechanismus und hilft bei der Entwicklung neuer therapeutischer Ansätze.

16.08.2021

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Migrations- und Grenzpolitiken im Fokus

Um den Dialog zwischen Wissenschaft und Gesellschaft zu fördern, organisieren Forschende vom Institut für Sozialanthropologie der Universität Bern eine Ausstellung, die auf die Konsequenzen von menschenrechtswidrigen Grenz- und Migrationspolitiken aufmerksam macht. Die Ausstellung «Confronting Hostile Terrains» findet im Kornhausforum Bern statt und wird am Donnerstag, 19. August 2021 mit einer Lesung eröffnet.

13.08.2021

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Präsenzmodus wird beibehalten

An der Universität Bern wird das kommende Herbstsemester weiterhin im Präsenzmodus geplant. Für Veranstaltungen an Hochschulen gibt es keine Beschränkung der Personenzahl mehr und die Raumkapazitäten können voll ausgenützt werden. In den Innenräumen besteht Maskenpflicht. Die Universität Bern empfiehlt allen Studierenden und Mitarbeitenden, sich impfen zu lassen, es werden jedoch keine Zertifikate verlangt.

12.08.2021

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Genetisches Rätsel gelöst: So entstehen die Farbmuster im Hundefell

Ein internationales Konsortium von Forschenden mit Beteiligung des Instituts für Genetik der Universität Bern konnte zeigen, wie Fellfarben bei Hunden vererbt werden. Zudem konnten sie nachweisen, dass eine Genvariante für helles Fell bei Hunden und Wölfen von einem inzwischen ausgestorbenen Verwandten des Wolfs stammt und mehr als zwei Millionen Jahre alt ist.

10.08.2021

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Der Weg zum Glück: Das barocke Mindset in Bildern

Ein monumentales Gemälde im Bestand des Kunstmuseum Bern zeigt den Weg des Menschen zum Glück. In einer Ausstellung, welche in Kooperation mit dem Institut für Kunstgeschichte der Universität Bern entstand, wird die berühmte Kebes-Tafel von 1633 erstmals in ihren kulturhistorischen Zusammenhang gesetzt. Eingebettet in einen Kontext aus Grafiken, Zeichnungen und Gemälden gibt Der Weg Zum Glück. Die Berner Kebes-Tafel und die Bilderwelten des Barock einen vertieften Einblick in die bürgerliche Lebensrealität des 17. Jahrhunderts.

05.08.2021

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Künstliches Pankreas kann Blutzucker auch nach Nierenversagen automatisch regulieren

Diabetes in Verbindung mit Nierenversagen macht die Regulierung des Blutzuckerspiegels sehr anspruchsvoll. Eine Studie mit Beteiligung der Universität Bern und Inselspital, Universitätsspital Bern zeigt, dass Closed-Loop-Systeme (künstliches Pankreas) auch in schweren Fällen von Diabetes nach Nierenversagen den Blutzucker vollautomatisiert regulieren können.

19.07.2021

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«In vitro»-Zoo hilft, SARS-CoV-2 zu verstehen

Forschende des Instituts für Infektionskrankheiten (IFIK) der Universität Bern und des Instituts für Virologie und Immunologie (IVI) konnten dank innovativer Zellkulturmodelle bestimmen, welche Tiere für eine SARS-CoV-2-Infektion empfänglich sind. Das Team fand heraus, dass die Atemwegszellen von Affen und Katzen besonders leicht von SARS-CoV-2 infiziert werden. Dies legt nahe, bei diesen Tieren und nahen Verwandten eine SARS-CoV-2-Überwachung einzuführen.

16.07.2021

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Wie Mikro-Schaltkreise im Gehirn die Angst regulieren

Forschende der Universität Bern und des Friedrich-Miescher-Instituts in Basel haben entdeckt, dass die Aktivität bestimmter Nervenzellen in der Amygdala, einer zentralen Hirnregion, eine wichtige Rolle spielen für die Regulation von Furchtreaktionen. Fehlfunktionen dieses Hirnmechanismus können unter anderem zu Angststörungen führen.

12.07.2021

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Unser Gehirn vergisst unbewusste Erlebnisse nicht

Forschende vom Institut für Psychologie der Universität Bern konnten nachweisen, dass nicht nur bewusste, sondern auch unbewusste alltägliche Erlebnisse von unserem Gedächtnis abgespeichert werden. Bemerkenswert ist zudem, dass die unbewussten Erlebnisse – im Unterschied zu den bewussten – vom Gehirn nicht wieder gelöscht werden.

30.06.2021

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KI verbessert Hörerlebnis bei Hörimplantaten

In lauter Umgebung ist es mit einem Hörgerät oder Hörimplantat schwer, ein Gegenüber zu verstehen, weil derzeitige Audioprozessoren noch Schwierigkeiten haben, sich präzise genug auf bestimmte Schallquellen zu fokussieren. Dass Künstliche Intelligenz dieses Problem lösen könnte, zeigen Forschende des Hörforschungslabors der Universität Bern und des Inselspitals nun in einer Machbarkeitsstudie.

30.06.2021

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Laacher See Vulkanausbruch um 126 Jahre vordatiert

Ein internationales Forschungsteam mit Berner Beteiligung zeigt, dass der Ausbruch des Laacher See Vulkans und damit auch der letzte grosse Temperatursturz am Ende der letzten Eiszeit (die Jüngere Dryas) 126 Jahre früher stattfanden als bisher angenommen. Dieses Resultat soll nun helfen, die globalen Klimafolgen des Ausbruchs genauer zu rekonstruieren sowie die Ursachen für den Kälterückfall der Jüngeren Dryas zu entschlüsseln.

30.06.2021

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Für eine schnelle Assoziierung der Schweiz an Horizon Europe

swissuniversities fordert den Bundesrat und das Parlament auf, die Beziehungen zur Europäischen Union so schnell wie möglich zu stabilisieren, damit die Schweiz rasch an Horizon Europe angeschlossen werden kann. Dies ist von Bedeutung für die akademische Welt, aber auch für Unternehmen und darüber hinaus für die Erhaltung der Lebensqualität der Schweizer Bevölkerung in Bezug auf Wohlstand, Gesundheit, Bildung und Sicherheit.

29.06.2021

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Sinergia-Fördergelder für drei Forscherinnen der Uni Bern

Für ihre Forschungsprojekte erhalten drei Forscherinnen der Universität Bern Sinergia-Beiträge des Schweizerischen Nationalfonds (SNF). Während drei bis vier Jahren werden die Projekte vom SNF mit Geldern in der Höhe von insgesamt rund 7,3 Millionen Franken unterstützt.

28.06.2021

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Einzigartiger Exoplanet platzt in CHEOPS-Studie herein

Bei der Untersuchung von zwei Exoplaneten in einem hellen, nahe gelegenen Sternsystem hat der CHEOPS-Satellit den dritten bekannten Planeten des Systems ausgemacht, der unerwarteterweise die Oberfläche des Sterns kreuzte. Dieser Transit offenbart spannende Details über einen «beispiellosen Planeten», wie das wissenschaftliche Team unter der Leitung der Universitäten Genf und Bern sowie Mitglieder des Nationalen Forschungsschwerpunkts PlanetS betonen.

25.06.2021

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Forschende sehen Wilderei als Grund für die geringe Luchsdichte im Kanton Wallis

Im Vergleich zu anderen Regionen der Schweiz wie Jura und Nordalpen weist die Luchspopulation in den südwestlichen Schweizer Alpen eine unerwartet niedrige Dichte auf. Um dies zu erklären, haben Forschende unter der Federführung von Raphaël Arlettaz vom Institut für Ökologie und Evolution der Universität Bern vier Hypothesen getestet. Sie kommen zum Schluss, dass Wilderei die Hauptursache für die extrem geringe Luchsdichte ist. Dies wird gestützt durch die Entdeckung eines Netzwerks von Fallensystemen.

18.06.2021

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Signatur des Lebens aus der Ferne gemessen

Es könnte ein Meilenstein auf dem Weg zum Nachweis von Leben auf anderen Planeten sein: Forschenden unter der Leitung des Nationalen Forschungsschwerpunkts (NFS) PlanetS, den die Universität Bern gemeinsam mit der Universität Genf leitet, ist es gelungen, mehrere Kilometer über dem Boden aus einem Hubschrauber eine zentrale molekulare Eigenschaft aller Lebewesen zu messen. Die Messtechnik könnte auch Möglichkeiten zur Fernerkundung der Erde eröffnen.

17.06.2021

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Swiss Governance Forum 2021: Welchen Staat braucht die nachhaltige Entwicklung?

Am Donnerstag, 24. Juni 2021, findet das öffentliche Swiss Governance Forum (SGF) 2021 an der Universität Bern statt. Bei der vierten Ausgabe des Forums diskutieren Vertreterinnen und Vertreter aus Politik, Verwaltung, Wirtschaft, Wissenschaft und Gesellschaft Fragen rund um das Thema «Welchen Staat braucht die nachhaltige Entwicklung?».

08.06.2021

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KI könnte bald Ihre Augenarzt-Termine mitbestimmen

Drei der häufigsten chronischen Augenerkrankungen erfordern regelmässige Kontrolluntersuchungen und Injektionen ins Auge, um eine drohende Erblindung abzuwenden. Eine Studie der Universität Bern und des Inselspitals, Universitätsspital Bern in Zusammenarbeit mit einem Startup für Anwendungen künstlicher Intelligenz (KI) in der Augenheilkunde zeigt nun, dass sich die ideale individuelle Untersuchungshäufigkeit von Patientinnen und Patienten recht genau durch maschinelles Lernen vorhersagen lässt – mit einem dreifachen Nutzen.

02.06.2021

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Plastikmüll im Meer treibt vor allem in Küstennähe

Eine am Oeschger-Zentrum für Klimaforschung der Universität Bern entstandene Studie liefert neue Erkenntnisse zur Verschmutzung der Weltmeere mit Plastikmüll. Die Modellierungen zeigen, dass der grösste Teil des Plastiks nicht auf den offenen Ozean gelangt, sondern strandet oder küstennah im Wasser treibt.

31.05.2021

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Klimaerwärmung bereits für jeden dritten Hitzetod verantwortlich

Eine internationale Studie, koordiniert von der Universität Bern und der London School of Hygiene & Tropical Medicine, zeigt erstmals den tatsächlichen Beitrag des menschengemachten Klimawandels an hitzebedingten Todesfällen. Zwischen 1991 und 2018 waren mehr als ein Drittel aller Todesfälle, bei denen Hitze eine Rolle spielte, auf die Klimaerwärmung zurückzuführen. Die bisher grösste Studie dieser Art mit Daten aus 732 Städten in 43 Ländern weltweit wurde soeben in der Fachzeitschrift «Nature Climate Change» veröffentlicht.

20.05.2021

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Rücktritt von Vizerektor Forschung Daniel Candinas

Nach über fünf Jahren in der Universitätsleitung tritt Daniel Candinas als Vizerektor Forschung der Universität Bern per Ende 2021 zurück. Er möchte sich vermehrt seinen Aufgaben als Leiter eines neu geschaffenen medizinischen Bereichs am Inselspital, Universitätsspital Bern widmen. Die Universität Bern bedankt sich bei Daniel Candinas für seine langjährige, engagierte Tätigkeit als Vizerektor Forschung.

17.05.2021

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Jahresbericht 2020: Wissen stärkt die Gesellschaft

Die Covid-19-Krise hat auch die Universität Bern hart gefordert. Dennoch leistet sie mit ihrer Expertise einen wichtigen Beitrag zur Bewältigung der Krise und gibt Impulse für die Zukunft, wie die Beiträge im Jahresbericht 2020 eindrücklich zeigen. In Frage gestellt ist der künftige Erfolg der Universität Bern jedoch durch die stockende Erneuerung ihrer Infrastruktur und die gefährdete Forschungszusammenarbeit mit Europa.

17.05.2021

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swissuniversities fordert die Weiterführung der Gespräche zum Rahmenabkommen mit der EU

Das Rahmenabkommen zwischen der Schweiz und der EU ist von zentraler Bedeutung für den Forschungs-, Bildungs- und Innovationsplatz Schweiz. Die EU hat klar signalisiert, dass sie Fortschritte im Hinblick auf den Abschluss eines Rahmenabkommens als eine Voraussetzung für die Teilnahme der Schweiz an den Forschungs- und Bildungsprogrammen erachtet. Der Vorstand von swissuniversities fordert den Bundesrat auf, den Ausschluss der Schweizer Forschenden und Studierenden aus diesen Forschungs- und Bildungsprogrammen mit allen Mitteln zu vermeiden und die Beziehungen zur EU auf eine dauerhafte Grundlage zu stellen.

10.05.2021

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Neue Stiftungsdozentur für Wildbienengesundheit

Die Universität Bern kann dank Unterstützung der Stiftung Vinetum eine Stiftungsdozentur für Wildbienengesundheit errichten. Diese soll dazu beitragen, den weltweiten Rückgang wilder Bienen zu bekämpfen.

07.05.2021

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Annika Frahsa wird Lindenhof-Stiftungsprofessorin für Community Health

Annika Frahsa wurde von der Universitätsleitung zur Lindenhof-Stiftungsprofessorin für Community Health (sozial-räumliche Gesundheitssystemforschung) gewählt. Die Assistenzprofessur wurde dank der Unterstützung durch die Stiftung Lindenhof Bern errichtet. Sie befasst sich mit der Gesundheitsförderung unter Einbezug der Bevölkerung und ist schweizweit einzigartig.

06.05.2021

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Die Universität Bern empfängt sieben Marie Skłodowska-Curie Fellows

Sieben Forschende kommen dieses Jahr als Marie Skłodowska-Curie Fellows an die Universität Bern. Die jährlich von der Europäischen Kommission vergebenen «Marie Skłodowska-Curie Individual Fellowships» sind für erfahrene Forschende eine Gelegenheit, ihre Karriere durch einen Auslandaufenthalt voranzutreiben.

05.05.2021

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Beruflicher Erfolg beeinflusst die Persönlichkeit

Eine Studie des Instituts für Psychologie der Universität Bern in Kooperation mit der Universität Gent ergibt, dass beruflicher Erfolg grundlegende Persönlichkeitseigenschaften verändern kann: Stiegen im Verlauf von acht Jahren das berufliche Prestige und Einkommen an, ging dies mit zunehmender emotionaler Stabilität und Offenheit für Erfahrungen sowie abnehmender Extraversion einher.

04.05.2021

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CO2-Preise beeinflussen die individuelle Bereitschaft zum Klimaschutz

Forschende der Universität Bern haben eine neue verhaltensökonomische Methode entwickelt, um die Wirkung von CO2-Preisen und ihrer Folgen für die Umwelt unter kontrollierten Laborbedingungen zu testen: der Carbon Emission Task. Die Ergebnisse ermöglichen eine Erforschung der Wirksamkeit von CO2-Steuern, die in der Bekämpfung des Klimawandels als zentrales Lenkungsinstrument gelten.

28.04.2021

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Unsicherheit bezüglich CO2-Aufnahme im Südpolarmeer halbiert

Die Weltmeere sind ein wichtiger CO2-Speicher. Doch wieviel Kohlendioxid können sie künftig tatsächlich aufnehmen? Entsprechende Prognosen wiesen bisher eine grosse Bandbreite auf. Berner Klimaforschende konnten nun die Leistung des Südpolarmeers als sogenannte CO2-Senke genauer bestimmen.

27.04.2021

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Digitale Beratung für Kleinbauernfamilien in Afrika und Asien

Ein Forschungs- und Innovationsprojekt der Universität Bern will mit digital gestützter landwirtschaftlicher Beratung nachhaltige Anbaumethoden von Kleinbauernfamilien in Afrika und Asien stärken und so deren Produktivität, Einkommen und Klimaresilienz verbessern. Das Projekt wird mit internationalen Partnern durchgeführt und durch das TRANSFORM Programm der Direktion für Entwicklung und Zusammenarbeit (DEZA) mit 5 Millionen Franken gefördert.

23.04.2021

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Natur braucht Stadt: Themenjahr soll Biodiversität fördern

Im Siedlungsraum gibt es viel Potenzial, dem Biodiversitätsverlust entgegenzuwirken. Stadtgrün Bern und der Botanische Garten der Universität Bern (BOGA) führen deshalb von Ende April bis Ende Oktober mit Unterstützung von zahlreichen Organisationen und städtischen Ämtern das Themenjahr «Natur braucht Stadt – Mehr Biodiversität in Bern» durch. Vielfältige Aktivitäten und Praxishilfen sollen möglichst viele Bernerinnen und Berner motivieren, naturnahe Lebensräume anzulegen.

23.04.2021

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Welt-Labortag 2021: Talente für Spitzenforschung gegen Krebs

Aus Anlass des Welt-Labortages 2021 geben das Inselspital, Universitätsspital Bern und die Universität Bern einen Einblick in ein Forschungslabor und befragen die SNF Professorin Dr. Georgia Konstantinidou zu ihrer Arbeit und den jüngsten Resultaten.

22.04.2021

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Langeweile und Selbstkontrolle in der Pandemie

Forschende der Universitäten Bern und Konstanz sowie der FernUni Schweiz zeigen, dass grosse Langweile und geringe Selbstkontrolle mit mehr Schwierigkeiten von Schülerinnen und Schülern im Homeschooling während der COVID-19-Pandemie zusammenhängen. Diese Ergebnisse decken sich mit weiteren Befunden und theoretischen Arbeiten des Forschungsteams, die zeigen, dass grosse Langeweile und geringe Selbstkontrolle eine geringere Einhaltung der pandemiebedingten Verhaltensrichtlinien vorhersagen.

21.04.2021

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Präventionskampagne gegen sexuelle Belästigung

«Wer zu nah kommt, geht zu weit», so lautet das Motto der Aktionswoche der Universität Bern gegen sexuelle Belästigung. Ziel der Kampagne ist es, die universitäre Kultur des gegenseitigen Respekts zu fördern und einzufordern und auf Unterstützungsmassnahmen aufmerksam zu machen. Medienschaffende sind speziell zum interaktiven online-Forumtheater eingeladen.

16.04.2021

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Transparente Klimapolitik stösst auf Zustimmung

Wer die Klimaerwärmung als dringendes Problem wahrnimmt, befürwortet ehrgeizige Klimaziele stärker – nicht aber konkrete politische Massnahmen, die auf persönliche Verhaltensänderungen abzielen. Einschneidenden Massnahmen werden eher mitgetragen, wenn deren Bedeutung für den Klimaschutz verstanden wird. Dies zeigt eine neue Studie unter Leitung des Berner Politologen Lukas Fesenfeld.

14.04.2021

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Ozeantemperatur der letzten 700’000 Jahre rekonstruiert

Erstmals haben Forschende des Oeschger-Zentrums für Klimaforschung der Universität Bern mithilfe von antarktischen Eiskerndaten die globale mittlere Ozeantemperatur für ausgewählte Zeitabschnitte der letzten 700'000 Jahre rekonstruiert. Die so gewonnen Erkenntnisse dienen dem besseren Verständnis des Klimasystems.

14.04.2021

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Die bewegte Besiedlungsgeschichte der Südpazifik-Inseln

Ein internationales Forschungsteam rekonstruierte anhand von Genomsequenzierungen die menschliche Besiedlungsgeschichte im Südpazifik. Beteiligt an der Studie war auch Laurent Excoffier, Professor am Institut für Ökologie und Evolution der Universität Bern und Gruppenleiter am SIB Schweizerisches Institut für Bioinformatik. Die Resultate stellen bisherige Erkenntnisse zur erstmaligen Besiedlung von Inselgruppen wie Vanuatu oder Polynesien in Frage.

14.04.2021

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Wie Mikroben die Erdatmosphäre vor drei Milliarden Jahren beeinflussten

Lange konnten sich Klimaforschende die hohe Konzentration an Treibhausgasen in der Erdatmosphäre vor rund drei Milliarden Jahren nicht erklären. Nun hat ein internationales Forschungsteam mit Beteiligung von Hendrik Vogel vom Institut für Geologie und vom Oeschger-Zentrum für Klimaforschung der Universität Bern das Rätsel gelöst. Sedimentanalysen ergaben die überraschende Erkenntnis, dass Mikroben unter den damaligen Bedingungen beim Stoffwechsel hauptsächlich das hochwirksame Treibhausgas Methan produzierten.

08.04.2021

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Jedes vierte Kind wünscht bessere Schmerzbehandlung

In einer grossen Studie haben das Inselspital, Universitätsspital Bern und die Universität Bern in zwölf Zentren und vier europäischen Ländern Untersuchungen zur Schmerzbehandlung während einer Operation bei Kindern durchgeführt. Die Analyse der Daten ergab bei fast jedem vierten Kind Optimierungsbedarf. Das Forschungsteam hat Möglichkeiten entdeckt, den Einsatz opioidhaltiger Schmerzmittel nach der Operation vorsorglich zu vermindern.

08.04.2021

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Kälbermast: Es geht mit weniger Antibiotika

Mit einigen einfachen Massnahmen können Landwirte den Antibiotikaeinsatz drastisch reduzieren und das Tierwohl verbessern, ohne dass ihnen deswegen Wettbewerbsnachteile entstehen. Das zeigen Berner Forschende in einem für die Schweiz bisher einmaligen Praxistest ihrer eigens entwickelten «Freiluftkalb»-Methode.

07.04.2021

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Hochpräzises physikalisches Experiment liefert Hinweis auf neue Teilchen

Das US-amerikanische Forschungslabor «Fermilab» hat die mit Spannung erwarteten Ergebnisse der experimentellen Messung des sogenannten anomalen magnetischen Dipolmoments des Myons veröffentlicht. Als Mitglieder der «Muon g-2 Theory Initiative» haben Forschende der Universität Bern parallel dazu dieselbe physikalische Grösse basierend auf dem Standardmodell theoretisch berechnet. Die Abweichung der experimentellen Messung von der theoretischen Berechnung könnte auf die Existenz neuer Teilchen hinweisen.

31.03.2021

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Warum sich SARS-CoV-2 in den oberen Atemwegen besser vermehrt

Was passiert in unseren Atemwegen nach einer Infektion mit SARS-CoV-2? Berner Forschende des Instituts für Infektionskrankheiten (IFIK) der Universität Bern und des eidgenössischen Instituts für Virologie und Immunologie (IVI) konnten aufzeigen, wie sich das Virus in den Atemwegen vermehrt und wie die dortige angeborene Immunantwort reagiert. Die Erkenntnisse können dazu dienen, antivirale Medikamente und präventive Massnahmen zu entwickeln.

30.03.2021

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Neuer Weiterbildungsstudiengang zu sexueller Gesundheit

Ein neu lanciertes Weiterbildungsprogramm der Universität Bern soll Fachpersonen im Schweizer Gesundheitswesen befähigen, mit Fragen und Anliegen zur sexuellen Gesundheit kompetent umzugehen. Die Integration der Sexualität in den Praxisalltag entspricht einem wachsenden Bedürfnis, jedoch fehlte bisher eine fundierte Weiterbildung für Ärztinnen, Psychologen und andere Gesundheitsfachleute auf diesem Gebiet.

19.03.2021

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Center for Artificial Intelligence in Medicine (CAIM) wird eröffnet

Das Center for Artificial Intelligence in Medicine (CAIM) der Universität Bern und der Insel Gruppe mit den Partnern sitem-insel und Universitäre Psychiatrische Dienste Bern (UPD) wird heute offiziell eröffnet. Die virtuelle Veranstaltung bietet Einblicke in kontrovers diskutierte Themen und aktuelle Forschungsprojekte zu Künstlicher Intelligenz in der Medizin. 500 Teilnehmende werden online erwartet.

17.03.2021

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Mehr Forellenwanderungen führen nicht zur Ausbreitung von Fisch-Krankheit

Forschende der Universität Bern konnten zeigen, dass die Beseitigung einer Barriere im Fluss dazu führt, dass einheimische Bachforellen wieder in Laichgewässer aufsteigen, und dabei nicht zur Ausbreitung der gefürchteten Fisch-Erkrankung PKD beitragen. Die Ergebnisse bekräftigen, dass die Durchgängigkeit von einheimischen Gewässern wichtig ist, um bedrohte Fischarten und somit auch die Biodiversität zu erhalten.

12.03.2021

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Eröffnung des Zentrums für Künstliche Intelligenz in der Medizin (CAIM)

Das «Center for Artificial Intelligence in Medicine» (CAIM) vereint medizinische Spitzenforschung, Ingenieurswesen und Digitalisierung am Medizinalstandort Bern. Es wird mit Hilfe von Künstlicher Intelligenz (KI) neue Technologien entwickeln, um eine massgeschneiderte und effiziente Patientenversorgung zu ermöglichen. Das CAIM wird am Freitag, 19. März 2021 an einem digitalen Anlass mit Podiumsdiskussion, einem Vortrag von Gregory D. Hager, KI-Experte im Medizinalbereich der Johns Hopkins University (USA), und einem Symposium eröffnet.

12.03.2021

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Gletscher und rätselhafte Steinstreifen im Äthiopischen Hochland

Obwohl vergangene Temperaturschwankungen in den Tropen für das Verständnis des globalen Klimasystems von grosser Bedeutung sind, ist über ihr Ausmass und den zeitlichen Verlauf noch wenig bekannt. Forschende unter der Leitung der Universität Bern konnten nun anhand von Gletscherschwankungen und riesigen Steinstreifen im Äthiopischen Hochland eine starke lokale Abkühlung in den Tropen während der letzten Kaltzeit nachweisen.

11.03.2021

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Wie Gesteine die Bewohnbarkeit von Exoplaneten beeinflussen

Die Verwitterung von Silikatgesteinen trägt massgeblich dazu bei, dass auf der Erde ein gemässigtes Klima herrscht. Forschende unter der Leitung der Universität Bern und des nationalen Forschungsschwerpunkts (NFS) PlanetS, untersuchten die allgemeinen Prinzipien dieses Prozesses. Ihre Ergebnisse könnten beeinflussen, wie wir die Signale von fernen Welten interpretieren – auch solche, die auf Leben hindeuten könnten.

09.03.2021

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Europaweit einmaliges Seelsorge-Ausbildungsprogramm

Professionelle Seelsorgerinnen und Seelsorger müssen insbesondere in öffentlichen Institutionen wie Spitälern, Heimen und Gefängnissen hohen Anforderungen gerecht werden. Die Theologische Fakultät der Universität Bern hat mit einer neuen ökumenischen Kooperation Kräfte gebündelt, um gemeinsam akademische Qualitätsstandards für Seelsorge und Spiritual Care in der Schweiz zu garantieren. Zudem ist das neue Aus- und Weiterbildungsprogramm auch offen für nicht-christliche Geistliche wie Imame und Rabbinerinnen.

08.03.2021

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Mit individuellen Krebsmodellen den therapeutischen Erfolg vorhersagen

Aus von Prostata-Tumoren entnommenen Biopsien haben Forschende der Universität Bern und des Inselspitals, Universitätsspital Bern sogenannte Organoide gezüchtet. An diesen kleinen Zellhaufen lässt sich die Wirksamkeit verschiedener Medikamente testen. So kann vor Therapiebeginn ermittelt werden, von welcher Behandlung die Betroffenen am ehesten profitieren.

05.03.2021

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Verwachsungen im Bauch bekämpfen

Verwachsungen im Bauchraum, die etwa nach Operationen entstehen, haben oft schwerwiegende Folgen. Nun haben Forschende der Universität Bern und des Inselspitals, Universitätsspital Bern, in Zusammenarbeit mit kanadischen Forschenden entdeckt, wie sich solche Verwachsungen bilden. Die Erkenntnisse können dazu beitragen, ein Medikament zu entwickeln, um künftig Verwachsungen verhindern zu können. Die Studie wurde vom Fachmagazin «Science» als Titelgeschichte veröffentlicht.

04.03.2021

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Vulkane könnten den Nachthimmel dieses Planeten erhellen

Bisher haben Forschende keine Anzeichen auf globale tektonische Aktivität auf Planeten ausserhalb unseres Sonnensystems gefunden. Unter der Leitung der Universität Bern und dem Nationalen Forschungsschwerpunkt NFS PlanetS haben Wissenschaftler nun herausgefunden, dass das Material im Innern des Planeten LHS 3844b von einer Hemisphäre in die andere fliesst und für zahlreiche Vulkanausbrüche auf der einen Seite des Planeten sorgen könnte.

03.03.2021

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Virus-Varianten in der Pandemie schneller aufspüren

Forschende weltweit fordern eine bessere Integration von Virusgenetik, Bioinformatik und Gesundheitswesen, um Pandemien besser zu bekämpfen zu können. Zu den Vorteilen aus Schweizer Sicht äussern sich in der Fachzeitschrift Nature Emma Hodcroft der Universität Bern und vom SIB Swiss Institute of Bioinformatics, und Christophe Dessimoz von der Universität Lausanne und vom SIB.

02.03.2021

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Die Masterstudiengänge der Uni Bern virtuell erkunden

Am 10. März 2021 findet der Masterinformationstag der Universität Bern statt – dieses Jahr komplett digital. Die rund 1‘000 angehenden Masterstudierenden können bei einem innovativen virtuellen 360-Grad-Rundgang durch die Uni-Räumlichkeiten rund 70 Masterstudiengänge kennenlernen, live mit Studierenden sowie Professorinnen und Professoren chatten und dabei Informationen rund ums Masterstudium und zu akademischen Karrieren sammeln.

01.03.2021

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Erste Covid-19-Welle bedeutete mehr Stress für Pflegepersonal

Das Pflegepersonal in Schweizer Spitälern erlebte während der ersten Covid-19-Welle deutlich mehr Stress und eine höhere Arbeitsbelastung als im Jahr 2019. Zudem sank die Zufriedenheit mit der Bezahlung stark, während die Arbeitszufriedenheit leicht anstieg. Das zeigt eine Umfrage des Instituts für Unternehmensrechnung und Controlling der Universität Bern zur Arbeitssituation bei mehr als 4'100 Pflegefachkräften in 19 Spitälern.

26.02.2021

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Sars-CoV-2-Mutanten im Wettlauf

Wie gefährlich sind neue Mutationen des Sars-CoV-2-Virus? Ein internationales Team mit Beteiligung des Instituts für Virologie und Immunologie (IVI) des Bundesamts für Lebensmittelsicherheit und Veterinärwesen BLV und der Universität Bern, der Centers for Disease Control and Prevention (USA), und des Friedrich-Loeffler Instituts (Deutschland), hat ein Vorgehen entwickelt, das die Übertragbarkeit von neuen Virus-Mutanten genau bestimmen kann.

25.02.2021

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«Happy Helvetia?» Ringvorlesung zu 50 Jahren Frauenstimmrecht

Das Interdisziplinäre Zentrum für Geschlechterforschung (IZFG) der Universität Bern widmet dem 50. Jahrestag der Einführung des Stimm- und Wahlrechts für Frauen in der Schweiz seine öffentliche Ringvorlesung.

23.02.2021

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«Eine kleine Geschichte des Wahnsinns»

Sämtliche Veranstaltungen von Lukas Bärfuss als Friedrich Dürrenmatt Gastprofessor für Weltliteratur an der Universität Bern werden für das Publikum frei zugänglich übertragen.

16.02.2021

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Gezieltes Ausschalten leukämischer Stammzellen

Die Berner Krebsforschung hat einen weiteren Mechanismus gegen Leukämie entdeckt: Einem Forschungsteam des Inselspitals, Universitätsspital Bern und der Universität Bern ist die Identifikation eines wichtigen Signalweges zur Regulierung leukämischer Stammzellen gelungen. Damit erweitern die Forschenden das Arsenal potenziell hoch wirksamer Medikamente gegen Leukämien («Blutkrebs»).

08.02.2021

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Berner Forschende bauen hochentwickelte «Lunge auf Chip»

Forschende der Universität Bern und des Inselspitals, Universitätsspital Bern haben ein Lungen-Modell der zweiten Generation mit lebensgrossen Lungenbläschen in einer rein biologischen, dehnbaren Membran entwickelt. Das neue Modell bildet das Lungengewebe viel lebensnäher nach als bisherige Lungen-auf-Chip. Dies eröffnet neue Möglichkeiten für die Grundlagenforschung, die Erforschung von Lungenerkrankungen, das Testen von Medikamenten und die Präzisionsmedizin.

04.02.2021

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Nur 14% der Berner Bevölkerung haben Antikörper gegen Coronavirus

Im Kanton Bern haben sich nur 14% der erwachsenen Bevölkerung mit dem Coronavirus infiziert und Antikörper gegen SARS-Cov-2 entwickelt. Dies sind die vorläufigen Ergebnisse einer Seroprävalenzstudie, die von der «Swiss School of Public Health» koordiniert und in Bern von der Universität Bern in Zusammenarbeit mit dem Inselspital, Universitätsspital Bern, durchgeführt wurde.

28.01.2021

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Vier Berner Forschende erhalten Pfizer-Preis

Vier von insgesamt fünfzehn Pfizer-Forschungspreisen gehen dieses Jahr an Berner Medizinerinnen und Mediziner der Universität Bern und des Inselspitals, Universitätsspital Bern. Die ausgezeichneten Arbeiten befassen sich mit Leukämie, Herzrhythmusstörungen und der Fiebergrenze bei krebskranken Kindern und Jugendlichen.

27.01.2021

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Durchbruch bei der Modellierung von Nervenzellen beschleunigt die Hirnforschung

Nervenzellen im Gehirn verfügen über komplexe baumartige Verästelungen – die Dendriten – um Informationen zu verarbeiten. In der Künstlichen Intelligenz (KI) wurden diese Strukturen bisher allerdings vernachlässigt. Nun haben Berner Forschende eine Methode entwickelt, mit der sich der komplizierte Aufbau der Nervenzellen deutlich vereinfachen lässt, ohne an Genauigkeit zu verlieren. Dadurch könnten KI-Anwendungen künftig Informationen ähnlich wie das Gehirn verarbeiten.

25.01.2021

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CHEOPS findet einzigartiges Planetensystem

Das Weltraumteleskop CHEOPS entdeckt sechs Planeten, die den Stern TOI-178 umkreisen. Fünf der Planeten befinden sich trotz sehr unterschiedlicher Zusammensetzungen in einem harmonischen Rhythmus - ein Novum. CHEOPS ist eine gemeinsame Mission der Europäischen Weltraumorganisation (ESA) und der Schweiz, unter der Leitung der Universität Bern in Zusammenarbeit mit der Universität Genf.

22.01.2021

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Die TRAPPIST-1-Planeten könnten aus ähnlichem Material bestehen

Das Planetensystem TRAPPIST-1 beherbergt die grösste Ansammlung von etwa erdgrossen Planeten, die jemals ausserhalb unseres Sonnensystems gefunden wurde. Eine internationale Studie mit Beteiligung von Forschenden der Universitäten Bern, Genf und Zürich zeigt nun, dass diese Exoplaneten bemerkenswert ähnliche Dichten haben und gibt auch Aufschluss über deren Beschaffenheit.

21.01.2021

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Bernhard Pulver wird Honorarprofessor der Universität Bern

Bernhard Pulver, langjähriger Erziehungsdirektor des Kantons Bern, wurde zum Honorarprofessor der Universität Bern ernannt. Mit der Ernennung werden sein politisches Engagement für die Universität Bern und die Schweizer Hochschullandschaft sowie seine aktuelle Lehrtätigkeit an der Rechtswissenschaftlichen Fakultät gewürdigt.

20.01.2021

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Multidisziplinäres Zentrum für die Erforschung von Infektionskrankheiten und Immunität gegründet

Um die Entstehung von Infektionskrankheiten und deren Auswirkungen auf die Gesundheit, Gesellschaft und Wirtschaft zu untersuchen, gründet die Universität Bern ein multidisziplinäres Zentrum. Das neue Forschungszentrum wird durch die Stiftung Vinetum für einen Zeitraum von 10 Jahren mit einem Betrag von 30 Millionen Franken unterstützt.

18.01.2021

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Berner Universitätsschriften nun auch als Open Access verfügbar

Der neue Band der Berner Universitätsschriften zu Alexander von Humboldt erscheint sowohl gedruckt als auch frei zugänglich elektronisch. Das ist ein Novum in der 110-jährigen Geschichte der Buchreihe.

15.01.2021

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Thomas Sauter wird Stiftungsprofessor für Telenotfallmedizin

Thomas Sauter, Leiter Bildung, eHealth und Telenotfallmedizin am Universitären Notfallzentrum des Inselspitals, Universitätsspital Bern, wurde von der Universitätsleitung zum Stiftungsprofessor für Telenotfallmedizin gewählt. Die Assistenzprofessur wurde dank der Unterstützung durch den Touring Club Schweiz (TCS) errichtet. Sie befasst sich mit «eHealth» auf dem Gebiet der Notfallmedizin und ist weltweit eine der ganz wenigen ihrer Art.

13.01.2021

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Berner Forschende untersuchen den Stadt-Land-Graben in Europa

Am Institut für Politikwissenschaft der Universität Bern wird in den kommenden drei Jahren zum Stadt-Land-Graben in Europa geforscht: In einem internationalen Forschungsprojekt, an dem sich fünf weitere Universitäten beteiligen, werden die Forschenden die Unterschiede politischer Einstellungen bei der städtischen und der ländlichen Bevölkerung sowie deren Folgen für die politischen Entwicklungen in Demokratien untersuchen.

12.01.2021

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«Wahnsinnige und Idioten»: Lukas Bärfuss wird Friedrich Dürrenmatt Gastprofessor an der Universität Bern

Der Schweizer Schriftsteller Lukas Bärfuss lehrt im Frühjahrssemester 2021 als 15. «Friedrich Dürrenmatt Gastprofessor für Weltliteratur» an der Universität Bern. Anlässlich des 100. Geburtstags von Dürrenmatt setzt er sich in einer wöchentlichen Vorlesung mit dessen Werk auseinander.

11.01.2021

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4D-Simulation bringt Durchbruch bei Hirnoperation

Operationen von erweiterten Hirn-Arterien gehören zu den heikelsten Eingriffen der Neurochirurgie. Ein am Inselspital, Universitätsspital Bern und am ARTORG, Universität Bern entwickeltes System wird die Patientensicherheit verbessern: Ein neuer 4D-Simulator erlaubt die Planung, Erprobung und Optimierung des Eingriffes an einem exakten 4D-Modell inklusive Blut, Blutgefässen und Puls.

07.01.2021

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Lungenschäden nach Covid-19 nachgewiesen

Die heute veröffentlichte, gesamtschweizerische Studie unter der Leitung des Inselspitals, Universitätsspital Bern und unter Mitwirkung der Universität Bern stellt erstmals fest: schwere Covid-19-Erkrankungen können auch nach vier Monaten noch anhaltende Beeinträchtigungen der Sauerstoffaufnahme der Lunge zur Folge haben. Eine Langzeitbeobachtung und Behandlung dieser Patientinnen und Patienten ist wichtig und dringlich.