2020

Hier sehen Sie die aktuellen Mitteilungen der Universität Bern aus dem Bereich Forschung. Möchten Sie die Mitteilungen regelmässig erhalten? In der Navigation links können Sie sie abonnieren.

18.12.2020

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Eine «Wettervorhersage» für epileptische Anfälle

Ein internationales Forschungsteam mit Beteiligung der Universität Bern hat eine neue Methode entwickelt, um epileptische Anfälle frühzeitig voraussagen zu können. Ein im Hirn implantiertes Gerät zeichnet die Hirnaktivitäten während mindestens sechs Monaten auf. Die Auswertung der Aufzeichnungen erlaubt eine zuverlässige, mehrtägige Vorhersage eines möglichen nächsten Anfalls.

17.12.2020

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Einjähriges Raketenstartjubiläum von CHEOPS

In seinem ersten Jahr im Orbit hat das Weltraumteleskop CHEOPS bereits Details eines der extremsten Exoplaneten enthüllt und seine Manövrierfähigkeit beim Ausweichen vor Weltraumschrott unter Beweis gestellt. CHEOPS ist eine gemeinsame Mission der Europäischen Weltraumorganisation (ESA) und der Schweiz, unter der Leitung der Universität Bern in Zusammenarbeit mit der Universität Genf.

15.12.2020

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Unerschrocken und unermüdlich: Die Pionierinnen im Bundeshaus

Das Bernische Historische Museum zeigt zusammen mit dem Interdisziplinären Zentrum für Geschlechterforschung (IZFG) der Universität Bern eine Ausstellung anlässlich des 50. Jahrestags des Frauenstimmrechts. Sie kann ab morgen bis zum 4. Juli 2021 besucht werden. Die Stimme haben dabei die eidgenössischen Politikerinnen der ersten Stunde, die ihre Geschichten und Erfahrungen mit den Besuchenden teilen. Die Ausstellung umfasst ein halbes Jahrhundert Zeitgeschichte, das mit der Einführung des Frauenstimmrechts begann und bis heute andauert.

11.12.2020

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KI erkennt COVID-19 bei Röntgenbildern zuverlässiger als der Mensch

Ein Team von Forschenden des Inselspitals, Universitätsspital Bern und Universität Bern hat eine neue Methode der Thorax-Röntgenbildanalyse mittels Künstlicher Intelligenz (KI) entwickelt. Die KI-gestützte Analyse wurde mit einer herkömmlichen Auswertung durch Röntgenärztinnen und Röntgenärzte verglichen. Dabei lieferte die KI-gestützte Analyse vor allem bei der Erkennung von COVID-19-Lungenerkrankungen deutlich zuverlässigere Ergebnisse.

09.12.2020

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Krebsforschung Bern: Analyse und Lösungsansätze zur Therapieresistenz

Bei verschiedenen Krebsarten können Tumore sich an die Behandlungsstrategie anpassen und Resistenzen entwickeln. Dazu hat Prof. Mark Rubin, Department of Biomedical Research, zusammen mit Kolleginnen und Kollegen von Weill Cornell Medicine und der Universität Manchester einen «Perspective-Artikel» in der Zeitschrift «Molecular Cell» publiziert. Am Beispiel zweier Krebsarten erörtern sie die Herausforderungen der Resistenzbildung und die Bemühungen, die aggressivsten Krebsformen zu bekämpfen. Ihr Bericht weist zudem auf die Bedeutung einer vernetzten Krebsforschung hin, wie sie durch das Tumorzentrum Bern UCI gefördert wird.

26.11.2020

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Die Schweizer Alpen wachsen weiter in die Höhe

Ein internationales Team unter der Leitung der Universität Bern erbringt erstmals den Nachweis, dass die Schweizer Alpen schneller angehoben als abgetragen werden – und somit noch weiter in die Höhe wachsen. Dafür haben die Forschenden die Abtragung der Alpen mit Hilfe von Isotopen, die durch kosmische Strahlung gebildet werden, im Sand von mehr als 350 Flüssen im ganzen Alpenraum gemessen.

26.11.2020

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Deutscher Zukunftspreis: Prof. Dr. Andreas Raabe im «Kreis der Besten»

Grosse Ehre für das Inselspital und die Universität Bern beim Deutschen Zukunftspreis: Prof. Dr. Andreas Raabe, ordentlicher Professor an der Universität Bern sowie Direktor und Chefarzt der Universitätsklinik für Neurochirurgie am Inselspital, wurde von Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier mit einer Urkunde geehrt und durch die Jury in den «Kreis der Besten» aufgenommen. Die Auszeichnung erhielt er zusammen mit zwei Wissenschaftlern der Carl Zeiss Meditec AG. Der Deutsche Zukunftspreis ist in Deutschland die höchste Anerkennung für Innovationen und ehrt herausragende technische, ingenieur- und naturwissenschaftliche Leistungen.

18.11.2020

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Insel Gruppe erhält Zuschlag für Covid-19-Impfforschung

Die Schweizerische Agentur für Innovationsförderung Innosuisse unterstützt ein innovatives Forschungsprojekt zu Covid-19. Die Universitätsklinik für Pneumologie des Inselspitals, Universitätsspital Bern führt das Vorhaben gemeinsam mit dem Department for Biomedical Research der Universität Bern und dem Industriepartner Mymetics SA in Epalinges durch. Die präklinische Untersuchung klärt am Tiermodell Fragen im Zusammenhang mit einem virosomalen Impfstoff der Firma Mymetics.

17.11.2020

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Berner Zentrum für Künstliche Intelligenz in der Medizin

Die Universität Bern und das Inselspital, Universitätsspital Bern, gründen ein Zentrum für Künstliche Intelligenz in der Medizin. Das neue «Center for Artificial Intelligence in Medicine» (CAIM) vereint medizinische Spitzenforschung, Ingenieurswesen und Digitalisierung. Es soll mit Hilfe von Künstlicher Intelligenz neue Technologien entwickeln, um eine massgeschneiderte und effiziente Patientenversorgung zu ermöglichen. Partner des neuen Zentrums sind sitem-insel, das nationale Zentrum für Translationale Medizin und Unternehmertum, und die Universitären Psychiatrischen Dienste Bern (UPD).

04.11.2020

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Projekt über Prostatakrebs ausgezeichnet

Der diesjährige Johanna Dürmüller-Bol DBMR Forschungspreis des Department for BioMedical Research (DBMR) der Universität Bern geht an Joanna Triscott. Sie wird für ihre Forschung zu Stoffwechselprozessen von Prostatakrebstumoren ausgezeichnet. Der mit CHF 30'000.- dotierte Nachwuchs-Forschungspreis wird heute Mittwoch am «Day of BioMedical Research» verliehen.

03.11.2020

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Neue Behandlungsansätze für Prostatakrebs

Im Rahmen einer internationalen Zusammenarbeit haben Forschende der Universität Bern bisher nicht bekannte Schwachstellen von therapieresistentem Prostatakrebs identifizieren können. Diese Erkenntnisse können die Entwicklung neuer Therapieansätze für Männer vorantreiben, die an der aggressivsten Form von Prostatakrebs leiden.

27.10.2020

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Heilende Schlaf-Förderung nach Hirnschlag

Bisher ist die Neurorehabilitation der einzige Ansatz, um die Schäden nach einem Schlaganfall zu behandeln. Nun zeigen Forschende der Universitätsklinik für Neurologie der Universität Bern und des Inselspitals, dass die Genesung nach einem Hirnschlag durch die Beeinflussung des Schlafs gefördert wird.

08.10.2020

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Verdampftes Metall in der Luft eines Exoplaneten

Ein internationales Team von Forschenden unter der Leitung des Nationalen Forschungsschwerpunktes PlanetS der Universität Bern und der Universität Genf untersuchte die Atmosphäre des ultra-heissen Exoplaneten WASP-121b. Darin fanden sie eine Reihe gasförmiger Metalle. Die Ergebnisse sind ein nächster Schritt auf der Suche nach potentiell bewohnbaren Welten.

28.09.2020

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Erste Studie mit CHEOPS-Daten beschreibt einen der extremsten Planeten im Universum

CHEOPS hält, was es verspricht: Beobachtungen mit dem Weltraumteleskop ermöglichen eine nähere Beschreibung des Exoplaneten WASP-189b – einer der extremsten bekannten Planeten. CHEOPS ist eine gemeinsame Mission der Europäischen Weltraumorganisation (ESA) und der Schweiz unter Leitung der Universität Bern in Zusammenarbeit mit der Universität Genf.

22.09.2020

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Die meisten Menschen, die mit SARS-CoV-2 infiziert sind, entwickeln Symptome

Einige Menschen, die an einer SARS-CoV-2-Infektion erkranken, zeigen nie irgendwelche Symptome. Es besteht nach wie vor Uneinigkeit darüber, welchen Anteil diese Fälle an der Gesamtzahl der Infektionen ausmachen. Eine Studie von Forschenden des Instituts für Sozial- und Präventivmedizin der Universität Bern legt nahe, dass echte asymptomatische Fälle von SARS-CoV-2 eine Minderheit der Infektionen ausmachen.

18.09.2020

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Die Wirksamkeit von Immuntherapien gegen Hautkrebs ausweiten

Forschende der Universität Bern haben einen Mechanismus im körpereigenen Abwehrsystem entdeckt, der für die Reifung und Aktivierung von Immunzellen zuständig ist. Im Kampf gegen Hautkrebs haben die Resultate das Potenzial, Immuntherapien auch bei denjenigen Patientinnen und Patienten zum Erfolg zu verhelfen, bei denen sie bisher keine Wirkung erzielten.

14.09.2020

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Mechanismus entdeckt, wie das Coronavirus die Zelle kapert

Forschende der Universität Bern und der ETH Zürich haben einen Mechanismus entdeckt, wie das Coronavirus menschliche Zellen manipuliert, um seine eigene Vermehrung sicherzustellen. Dieses Wissen wird helfen, Medikamente und Impfstoffe gegen das Coronavirus zu entwickeln.

02.09.2020

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Lustvolle Theatergeschichte: Abschiedsvorlesung und Buchvernissage von Prof. Andreas Kotte

Aus Anlass der Emeritierung von Anderas Kotte, dem Gründungsdirektor des Instituts für Theaterwissenschaft (ITW) der Universität Bern, würdigt dieses seinen 28-jährigen Einsatz in Forschung, Lehre und Aufbau des schweizweit einzigen theaterwissenschaftlichen Universitätsinstitut mit einer Publikation. Medienschaffende sind zur Abschiedsvorlesung am 9. September, die gleichzeitig Buchvernissage ist, eingeladen.

27.08.2020

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Die Begrenzungsinitiative schadet Bildung, Forschung und Innovation

Die Schweizer Hochschulen und Organisationen der Forschungs- und Innovationsförderung lehnen die Volksinitiative «Für eine massvolle Zuwanderung» ab. Die Initiative gefährdet grundlegende Rahmenbedingungen des Denk- und Werkplatzes Schweiz. Eine Annahme dieser Initiative hätte die Kündigung der Personenfreizügigkeit und somit auch das Ende des Forschungsabkommens mit der EU zur Folge. Um Spitzenleistungen erbringen zu können, sind die Schweizer Akteure aus Bildung, Forschung und Innovation (BFI) auf den freien Personenverkehr und die enge internationale Zusammenarbeit angewiesen.

06.08.2020

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REM-Schlaf beeinflusst Essverhalten

Viele verschiedene Hirnregionen zeigen eine erhöhte Aktivität während des REM-Schlafs – warum, ist aber weitgehend unbekannt. Forschende der Universität Bern und des Inselspitals, Universitätsspital Bern, haben nun entdeckt, dass die Aktivität bestimmter Nervenzellen während des REM-Schlafs unser Essverhalten reguliert: wird diese Aktivität bei Mäusen unterdrückt, ist ihr Appetit gestört.

05.08.2020

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Darmbakterien «programmieren» unsere Antikörper

Unsere Darmflora enthält Billionen von Bakterien, die nicht nur für unsere Verdauung, sondern auch für ein gesundes Immunsystem unerlässlich sind. Forschende des Departments für BioMedical Research (DBMR) der Universität Bern und des Inselspitals, Universitätsspital Bern konnten nun zeigen, wie diese gutartigen Darmbakterien die weissen Blutkörperchen zur Produktion von Antikörpern anregen, noch bevor diese auf schädliche Erreger treffen.

30.07.2020

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Schneller Antikörper-Test gegen SARS-CoV-2 entwickelt

Ein schweizerisch-deutsches Team stellt einen Test vor, der die Menge neutralisierender Antikörper binnen kurzer Zeit bestimmt. Der Test wurde am Institut für Virologie und Immunologie (IVI) der Universität Bern und des Bundesamtes für Lebensmittelsicherheit und Veterinärwesen BLV entwickelt und in Zusammenarbeit mit der Ruhr-Universität Bochum an Serumproben von COVID-19-Erkrankten evaluiert.

06.07.2020

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Alterungsprozesse im Tiermodell rückgängig gemacht

Erhöhte Gebrechlichkeit und Immunschwäche gehören zu den Hauptmerkmalen des Alterns. Forschenden der Universität Bern und vom Inselspital, Universitätsspital Bern ist es nun im Tiermodell gelungen, diese zwei altersbedingten Beeinträchtigungen mit einer neuartigen Zelltherapie zu entschleunigen und teilweise rückgängig zu machen.

01.07.2020

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Alarmierende Langzeitwirkungen von Insektengiften auf Ameisen

Forschende des Instituts für Bienengesundheit der Universität Bern zeigen in einer Studie, dass schon geringe Rückstände von Neonikotinoid-Insektengiften die schwarze Gartenameise nachhaltig beeinträchtigen. Die Forschenden hinterfragen den derzeitigen Einsatz von chemischen Schädlingsbekämpfungsmitteln und rufen zu nachhaltigeren Lösungen in der Landwirtschaft auf.

01.07.2020

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swissuniversities und Springer Nature schliessen Open-Access-Vereinbarung ab

swissuniversities hat eine neue transformative Open-Access-Vereinbarung mit Springer Nature abgeschlossen. Auf diesem Weg erhalten Schweizer Forschende Zugang zu SpringerLink mit über 2000 Hybrid-Zeitschriften. Autorinnen und Autoren aus den akademischen Einrichtungen und Forschungsinstitutionen der Schweiz haben die Möglichkeit, ihre angenommenen Forschungsarbeiten in Open Access zu veröffentlichen, sodass diese Primärforschung unmittelbar ab dem Zeitpunkt der Publikation frei zugänglich ist.

26.06.2020

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Projekt untersucht die Rolle der Kultur in der Umweltkrise

Welchen Beitrag kann die Kultur zur Bewältigung der ökologischen Krise leisten? Der Schweizerische Nationalfonds SNF finanziert ein interdisziplinäres Sinergia-Forschungsprojekt dreier Institute der Philosophisch-historischen Fakultät der Universität Bern mit 1,4 Millionen Franken – einer bemerkenswert hohen Summe für die Kulturwissenschaften.

26.06.2020

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Stellungsnahme von swissuniversities zur Begrenzungsinitiative

Gefährdung der Mobilität, Ausschluss von Europäischen Forschung- und Bildungsprogrammen und fehlende Rechtssicherheit: Die Auswirkungen einer Annahme der Begrenzungsinitiative auf die Wettbewerbsfähigkeit und Innovationskraft der Hochschulen wären gravierend. Für die Bewältigung der globalen Herausforderungen, vor denen unsere Gesellschaft steht, ist die Teilnahme an multidisziplinären und internationalen Forschungsprojekten unverzichtbar. swissuniversities empfiehlt deshalb im Interesse eines starken Wissenschafts- und Wirtschaftsstandortes Schweiz die Ablehnung der Begrenzungsinitiative.

24.06.2020

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Video erklärt, weshalb ein Bergbach schneeweiss wird

Im Engadiner Val Lavirun ist ein Abschnitt eines Bachbetts schneeweiss gefärbt. In einem Video erklären Christoph Wanner vom Institut für Geologie der Universität Bern und Gerhard Furrer von der ETH Zürich vor einer eindrücklichen Bergkulisse, wie dieses Alpen-Phänomen entsteht. Dank Hinweisen aus der Bevölkerung wissen die Forschenden mittlerweile von weiteren Standorten, an denen es ebenfalls zu beobachten ist.

25.05.2020

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Auch «natürliche Stoffe» können Ungeborene schädigen

Pflanzliche Stoffe, welche Schwangere über ihre Nahrung aufnehmen, werden von der Darmflora in chemische Substanzen zerlegt, welche teilweise die Plazentaschranke durchqueren und in den Fötus gelangen. Diese körperfremden Stoffe können dem Ungeborenen schaden, auch wenn sie «natürlichen Ursprungs» sind. Forschende des Department for BioMedical Research (DBMR) der Universität Bern und Inselspital, Universitätsspital Bern, warnen daher davor, die Einwirkung solcher Stoffe zu unterschätzen.

19.05.2020

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Ökologie-Experiment in Münchenbuchsee bringt erste Resultate

Auf einer 3000 Quadratmeter grossen Wiese in Münchenbuchsee starteten Forschende des Instituts für Pflanzenwissenschaften der Universität Bern vor vier Jahren das grösste Experiment für Biodiversität und Ökosystemfunktionen in der Schweiz. Nun ist die erste wissenschaftliche Publikation aus dem Projekt erschienen: Eine Studie zu den Auswirkungen der Stickstoffdüngung auf die Funktionsweise von Ökosystemen.

05.05.2020

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Hinweise auf aktives tektonisches System auf dem Mond

Vermutet wird, dass der Mond schon lange tot ist. Forscher haben nun jedoch Bergrücken entdeckt, auf denen frisch freigelegte Felsbrocken verstreut sind. Laut den Forschern könnten diese Grate Beweise für seismische Aktivitäten auf dem Mond sein, die vor 4,3 Milliarden Jahren in Gang gesetzt wurden und die heute noch andauern könnten. Adomas Valantinas, Doktorand an der Universität Bern, leitete die Forschungsarbeiten während seinem Aufenthalt als Gastwissenschaftler an der Brown University.

24.04.2020

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Neue Impfstrategie gegen Durchfallerkrankungen entwickelt

Infektiöse Darm- und Durchfallerkrankungen fordern auch heute noch weltweit viele Todesopfer, darunter jährlich über eine halbe Million Kinder unter 5 Jahren. Nun haben Berner Forschende des Instituts für Infektionskrankheiten (IFIK) unter der Leitung von Siegfried Hapfelmeier eine Strategie entwickelt, die ein bisheriges Problem von Impfungen gegen diese Erkrankungen lösen könnte.

23.04.2020

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Risikoabschätzungen von Chemikalien für die Umwelt sind ungenügend

Forschende des Instituts für Bienengesundheit der Universität Bern plädieren für einen evolutionsbiologischen Ansatz bei der Risikoabschätzung von Chemikalien. Die bisherige Abschätzung des Umweltrisikos beruht primär auf Sterblichkeit durch Chemikalien und berücksichtigt nicht in erster Linie die Einschränkungen der Fortpflanzung (Fitness). Die Fitness ist aber entscheidend für den Schutz wilder Arten. Da der massive Einsatz von Chemikalien zum Massenaussterben von Arten beiträgt, erscheint es dringend notwendig, Risikoabschätzungen schnellstmöglich zu reformieren.

16.04.2020

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Weltraumteleskop CHEOPS ist bereit für Wissenschaftsbetrieb

Nächster Meilenstein für CHEOPS: Nach umfangreichen Tests in der Erdumlaufbahn, die wegen der Coronakrise vom Missionspersonal teilweise vom Homeoffice aus durchgeführt werden mussten, wurde das Weltraumteleskop für wissenschaftsreif erklärt. CHEOPS steht für «CHaracterising ExOPlanets Satellite» und dient der Untersuchung bereits bekannter Exoplaneten, um unter anderem zu bestimmen, ob auf ihnen lebensfreundliche Bedingungen herrschen.

09.04.2020

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Unterstützung der mentalen Gesundheit in Corona-Zeiten

Covid-19 zwingt ältere Personen, die eigenen vier Wände kaum oder gar nicht mehr zu verlassen und schränkt ihre Möglichkeiten für geistig anregende Aktivitäten ein. Synapso, die Fachstelle für Lernen und Gedächtnis der Universität Bern, hat für diese Zielgruppe das kostenlose Online-Programm «Hirncoach.ch» entwickelt, um sie während der Corona-Krise in ihrer mentalen Fitness und Gesundheit zu unterstützen.

01.04.2020

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Über die Verteilung der Artenvielfalt auf unserem Planeten

In den offenen Meeren der gemässigten Klimazone machen grosse Raubfische wie Thunfische oder Haie intensiver Jagd auf Beute als in tropischen Gewässern nahe des Äquators. Mit diesem Resultat fordert eine Studie unter der Leitung von Marius Rösti von der Universität Bern eine schon lange bestehende Erklärung für die Verteilung der Artenvielfalt auf unserem Planeten neu heraus.

27.03.2020

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Neue App zum Umgang mit infektiösen Proben

Das Institut für Infektionskrankheiten der Universität Bern und das universitäre Notfallzentrum vom Inselspital, Universitätsspital Bern haben zusammen die «Biorisk-Manager»-App entwickelt. Sie gibt Fachpersonen umfassend Auskunft über Risiken und bietet Anleitung im Umgang mit infektiösen Proben von Mensch und Tier.

25.03.2020

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Gratis Online-Training zur Stärkung der Paarbeziehung

Die Universität Zürich und die Universität Bern stellen Paaren kostenlos ein Online-Training zur Verfügung. Ziel ist es, Paarbeziehungen in Zeiten von Stress zu stärken und die gegenseitige Unterstützung zu stärken. Das Paarlife-Online-Training wurde von Prof. Guy Bodenmann und seinem Team entwickelt und zusammen mit Prof. Thomas Berger, Universität Bern, wissenschaftlich evaluiert.

24.03.2020

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Ratten können den Hunger riechen

Wanderratten duften anders, wenn sie hungrig sind, als wenn sie satt sind. Anhand dieser Geruchsinformationen entscheiden die Nagetiere, hungrigen Artgenossen schneller zu helfen, an Futter zu kommen, als den satten Tieren. Dies zeigt eine neue Studie von Forschenden der Universität Bern und den Universitäten Neuenburg und Potsdam.

10.03.2020

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Zahnmedizin der Universität Bern zum dritten Mal in den Top Ten der Welt

Die Zahnmedizinischen Kliniken der Universität Bern sind Weltspitze: Das globale QS World University Ranking führt die Berner Zahnmedizin zum dritten Mal in Folge unter den Top Ten ihres Fachgebiets weltweit. Dort sind die Zahnmedizinischen Kliniken aktuell die einzige Schweizer Institution unter den ersten zehn.

12.02.2020

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Algorithmen helfen, «Krebs-Gene» zu identifizieren

Gemäss Schätzungen wird sich die Zahl der Krebserkrankungen bis 2040 weltweit verdoppeln. Umso bedeutender wird die Suche nach Genen, die Krebs verursachen. Ein Team von Berner Forschenden hat nun Algorithmen entwickelt, welche die Jagd nach «Krebs-Genen» im bisher wenig erforschten Teil unseres Erbguts massiv vereinfachen.

07.02.2020

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Weltraumteleskop CHEOPS macht seine ersten Bilder

Nächster Meilenstein für die Inbetriebnahme von CHEOPS: Nachdem die Abdeckung des Weltraumteleskops am 29. Januar 2020 erfolgreich geöffnet wurde, hat CHEOPS nun die ersten Himmelsbilder aufgenommen. CHEOPS ist eine gemeinsame Mission der Europäischen Weltraumorganisation (ESA) und der Schweiz unter Leitung der Universität Bern in Zusammenarbeit mit der Universität Genf.

06.02.2020

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Pfizer Preis 2020 für Berner Narkolepsieforschung

Für seine Forschung zur Rolle des Immunsystems bei exzessiver Tagesschläfrigkeit (Narkolepsie) wird PD Dr. med. Ulf Kallweit, ehemals an der Universitätsklinik für Neurologie am Inselspital, Universitätsspital Bern und Universität Bern, mit einem Pfizer Forschungspreis 2020 ausgezeichnet. Er erhält den Preis gemeinsam mit Dr. Daniela Latorre von der Università Svizzera Italiana.

05.02.2020

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Darmbakterien steuern die Darmbewegung

Darmbakterien unterstützen eine gesunde Verdauung, indem sie den Nervenzellen im Darm helfen, die Kontraktion und Entspannung der Muskelwand des Dickdarms zu regulieren. Dies haben Forschende des Crick-Instituts in London, der Universität Bern und des Inselspitals, Universitätsspital Bern entdeckt.

30.01.2020

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Geteilte Macht, zufriedeneres Volk

Der Angriff autoritärer Regierungen auf die eigenen politischen Institutionen bringt zahlreiche Demokratien an ihre Grenzen. Dies wirkt sich unter anderem auf ihre Legitimität aus. In einer breit angelegten Studie zeigen Forschende der Universitäten Bern und Mannheim, dass eine starke Machtteilung in Demokratien tendenziell zu einer höheren Zufriedenheit in der Bevölkerung führt.

28.01.2020

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Universitäten Bern und Zürich bieten Weiterbildung zu geschlechtsspezifischer Medizin an

Dass Krankheiten bei Mann und Frau unterschiedlich auftreten und anders verlaufen, ist zunehmend belegt. Nun wollen die Universitäten Bern und Zürich die geschlechtsspezifische Medizin voranbringen und bieten ab Mai 2020 gemeinsam einen Weiterbildungsstudiengang in Gendermedizin an. Dieser soll dazu beitragen, Geschlechterunterschiede bei der Behandlung von Patientinnen und Patienten zu berücksichtigen. Der Studiengang ist in dieser Form europaweit einzigartig.

13.01.2020

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Weniger Risiko für Blutgerinnsel bei künstlichen Herzklappen

Menschen mit mechanischen Herzklappen müssen täglich Blutverdünner einnehmen, da sie ein erhöhtes Risiko für Blutgerinnsel und Hirnschlag haben. Nun haben Forschende des ARTORG Center der Universität Bern entdeckt, wie in den Klappen turbulente Blutströmung entsteht, die letztlich zu Gerinnseln führen kann. Eine Design-Optimierung könnte dieses Risiko stark vermindern und den Betroffenen ein Leben ohne Medikamente ermöglichen.