Medienmitteilungen, Infos für Medienschaffende und Medienecho Media Relations

Medienmitteilungen 2020

Hier sehen Sie die aktuellen Mitteilungen der Universität Bern aus dem Bereich Forschung. Möchten Sie die Mitteilungen regelmässig erhalten? In der Navigation links können Sie sie abonnieren.

12.02.2020

Teaser

Algorithmen helfen, «Krebs-Gene» zu identifizieren

Gemäss Schätzungen wird sich die Zahl der Krebserkrankungen bis 2040 weltweit verdoppeln. Umso bedeutender wird die Suche nach Genen, die Krebs verursachen. Ein Team von Berner Forschenden hat nun Algorithmen entwickelt, welche die Jagd nach «Krebs-Genen» im bisher wenig erforschten Teil unseres Erbguts massiv vereinfachen.

07.02.2020

Teaser

Weltraumteleskop CHEOPS macht seine ersten Bilder

Nächster Meilenstein für die Inbetriebnahme von CHEOPS: Nachdem die Abdeckung des Weltraumteleskops am 29. Januar 2020 erfolgreich geöffnet wurde, hat CHEOPS nun die ersten Himmelsbilder aufgenommen. CHEOPS ist eine gemeinsame Mission der Europäischen Weltraumorganisation (ESA) und der Schweiz unter Leitung der Universität Bern in Zusammenarbeit mit der Universität Genf.

06.02.2020

Teaser

Pfizer Preis 2020 für Berner Narkolepsieforschung

Für seine Forschung zur Rolle des Immunsystems bei exzessiver Tagesschläfrigkeit (Narkolepsie) wird PD Dr. med. Ulf Kallweit, ehemals an der Universitätsklinik für Neurologie am Inselspital, Universitätsspital Bern und Universität Bern, mit einem Pfizer Forschungspreis 2020 ausgezeichnet. Er erhält den Preis gemeinsam mit Dr. Daniela Latorre von der Università Svizzera Italiana.

05.02.2020

Teaser

Darmbakterien steuern die Darmbewegung

Darmbakterien unterstützen eine gesunde Verdauung, indem sie den Nervenzellen im Darm helfen, die Kontraktion und Entspannung der Muskelwand des Dickdarms zu regulieren. Dies haben Forschende des Crick-Instituts in London, der Universität Bern und des Inselspitals, Universitätsspital Bern entdeckt.

31.01.2020

Teaser

Coronavirus: Berner Forscher berechnen die Ausbreitung

Epidemiologen der Universität Bern benutzten Computer-Simulationen, um die Ausbreitung des in China neu aufgetretenen Coronavirus zu beschreiben. Sie haben herausgefunden, dass eine mit dem Virus infizierte Person im Schnitt zwei weitere Personen infiziert. Das bedeutet, dass es ohne starke Kontrollmassnahmen zu einer weltweiten Pandemie kommen kann.

30.01.2020

Teaser

Geteilte Macht, zufriedeneres Volk

Der Angriff autoritärer Regierungen auf die eigenen politischen Institutionen bringt zahlreiche Demokratien an ihre Grenzen. Dies wirkt sich unter anderem auf ihre Legitimität aus. In einer breit angelegten Studie zeigen Forschende der Universitäten Bern und Mannheim, dass eine starke Machtteilung in Demokratien tendenziell zu einer höheren Zufriedenheit in der Bevölkerung führt.

29.01.2020

Teaser

Abdeckung des Weltraumteleskops CHEOPS ist offen

Entscheidender Moment für das Weltraumteleskop CHEOPS: Das Öffnen der Abdeckung hat am Mittwoch, 29. Januar 2020, um 07.38 Uhr wie gewünscht geklappt. Nun wird CHEOPS auf seine Präzision hin geprüft, und es werden erste Bilder gemacht. CHEOPS ist eine gemeinsame Mission der Europäischen Weltraumorganisation (ESA) und der Schweiz unter Leitung der Universität Bern in Zusammenarbeit mit der Universität Genf.

28.01.2020

Teaser

Universitäten Bern und Zürich bieten Weiterbildung zu geschlechtsspezifischer Medizin an

Dass Krankheiten bei Mann und Frau unterschiedlich auftreten und anders verlaufen, ist zunehmend belegt. Nun wollen die Universitäten Bern und Zürich die geschlechtsspezifische Medizin voranbringen und bieten ab Mai 2020 gemeinsam einen Weiterbildungsstudiengang in Gendermedizin an. Dieser soll dazu beitragen, Geschlechterunterschiede bei der Behandlung von Patientinnen und Patienten zu berücksichtigen. Der Studiengang ist in dieser Form europaweit einzigartig.

24.01.2020

Teaser

Öffnen der Abdeckung von CHEOPS um einige Tage verschoben

Am Montag, 27. Januar 2020 sollte die Abdeckung des Weltraumteleskops CHEOPS geöffnet werden. Weil einige Tests wiederholt werden, verschiebt sich der Termin um einige Tage.

20.01.2020

Teaser

Das Salz des Kometen

Berner Forschende unter der Leitung der Astrophysikerin Kathrin Altwegg haben eine Erklärung gefunden, warum in der nebulösen Hülle von Kometen bislang wenig Stickstoff nachgewiesen werden konnte: der Lebensbaustein tritt zu einem grossen Teil in Form von Ammonium-Salzen auf, deren Vorkommen man bisher nicht messen konnte. Die Salze können ein weiterer Hinweis darauf sein, dass Kometeneinschläge Leben auf der Erde überhaupt erst möglich gemacht haben.

17.01.2020

Teaser

«Physik am Freitag»: Nobelpreisträger und Jupitermonde

Mit «Physik am Freitag» bietet die Universität Bern eine Vortragsreihe an, in der aktuelle Themen aus der Welt der Physik einem breiten Publikum präsentiert werden. In der aktuellen Ausgabe, die am Freitag, 24. Januar 2020 beginnt, drehen sich die Vorträge um Themen wie Nobelpreisträger, Weltraummissionen und Plastikmüll im Ozean.

16.01.2020

Teaser

Kunst und Krieg: Mathias Énard wird Friedrich Dürrenmatt Gastprofessor in Bern

Mathias Énard unterrichtet im Frühjahrssemester 2020 als 13. «Friedrich Dürrenmatt Gastprofessor für Weltliteratur» an der Universität Bern. Das wöchentliche Seminar des Goncourt-Preisträgers behandelt die wichtigsten Werke der Kriegsliteratur: von Homer bis in unsere Gegenwart.

15.01.2020

Teaser

Interstellare Reise des Grundbausteins Phosphor enthüllt

Phosphor gehört zu den Grundbausteinen des Lebens und ist unter anderem in der DNA und in den Zellmembranen vorhanden. Nicht geklärt war bis jetzt jedoch, wie Phosphor auf die Erde gelangte, als hier vor 4 Milliarden Jahren Leben entstand. Erstmals konnten Forschende unter Beteiligung der Universität Bern nun zeigen, dass phosphorhaltige Moleküle sich in den Entstehungsgebieten von Sternen bilden und wohl mit Kometen auf die Erde gelangten.

15.01.2020

Teaser

Ratten helfen Artgenossen, wenn diese nett zu ihnen waren

Forschende der Universität Bern und der University of St Andrews untersuchten erstmals, woran sich Ratten erinnern, um zu entscheiden, ob sie sich gegenseitig helfen. Die Studie zeigt, dass Ratten ihren Artgenossen immer dann helfen, wenn sie von ihnen bei der letzten Begegnung Hilfe erfahren haben.

13.01.2020

Teaser

Weniger Risiko für Blutgerinnsel bei künstlichen Herzklappen

Menschen mit mechanischen Herzklappen müssen täglich Blutverdünner einnehmen, da sie ein erhöhtes Risiko für Blutgerinnsel und Hirnschlag haben. Nun haben Forschende des ARTORG Center der Universität Bern entdeckt, wie in den Klappen turbulente Blutströmung entsteht, die letztlich zu Gerinnseln führen kann. Eine Design-Optimierung könnte dieses Risiko stark vermindern und den Betroffenen ein Leben ohne Medikamente ermöglichen.