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Medienmitteilungen 2020

Hier sehen Sie die aktuellen Mitteilungen der Universität Bern aus dem Bereich Forschung. Möchten Sie die Mitteilungen regelmässig erhalten? In der Navigation links können Sie sie abonnieren.

01.04.2020

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Über die Verteilung der Artenvielfalt auf unserem Planeten

In den offenen Meeren der gemässigten Klimazone machen grosse Raubfische wie Thunfische oder Haie intensiver Jagd auf Beute als in tropischen Gewässern nahe des Äquators. Mit diesem Resultat fordert eine Studie unter der Leitung von Marius Rösti von der Universität Bern eine schon lange bestehende Erklärung für die Verteilung der Artenvielfalt auf unserem Planeten neu heraus.

31.03.2020

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EU-Forschungsgelder für Berner Spitzenforschung

Jean-Louis Reymond vom Institut für Chemie und Biochemie und Sven Rottenberg vom Institut für Tierpathologie der Universität Bern werden vom Europäischen Forschungsrat (ERC) mit je einem renommierten ERC Advanced Grant ausgezeichnet. Ihre Forschungsprojekte werden mit je 2,5 Millionen Euro über 5 Jahre unterstützt.

27.03.2020

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Neue App zum Umgang mit infektiösen Proben

Das Institut für Infektionskrankheiten der Universität Bern und das universitäre Notfallzentrum vom Inselspital, Universitätsspital Bern haben zusammen die «Biorisk-Manager»-App entwickelt. Sie gibt Fachpersonen umfassend Auskunft über Risiken und bietet Anleitung im Umgang mit infektiösen Proben von Mensch und Tier.

25.03.2020

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Gratis Online-Training zur Stärkung der Paarbeziehung

Die Universität Zürich und die Universität Bern stellen Paaren kostenlos ein Online-Training zur Verfügung. Ziel ist es, Paarbeziehungen in Zeiten von Stress zu stärken und die gegenseitige Unterstützung zu stärken. Das Paarlife-Online-Training wurde von Prof. Guy Bodenmann und seinem Team entwickelt und zusammen mit Prof. Thomas Berger, Universität Bern, wissenschaftlich evaluiert.

24.03.2020

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Ratten können den Hunger riechen

Wanderratten duften anders, wenn sie hungrig sind, als wenn sie satt sind. Anhand dieser Geruchsinformationen entscheiden die Nagetiere, hungrigen Artgenossen schneller zu helfen, an Futter zu kommen, als den satten Tieren. Dies zeigt eine neue Studie von Forschenden der Universität Bern und den Universitäten Neuenburg und Potsdam.

13.03.2020

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Coronavirus: Lehrbetrieb wird digital weitergeführt

Aufgrund der politischen Entscheide wird der Präsenzlehrbetrieb an der Universität Bern bis auf Weiteres eingestellt und durch digitale Lösungen ersetzt.

13.03.2020

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Naturrisiken und Klimafolgen weiter erforschen

Die Universität Bern und die Mobiliar führen ihre Zusammenarbeit bei der Erforschung von Naturrisiken fort. Die Verträge für die Stiftungsprofessur für Klimafolgenforschung im Alpenraum und das Mobiliar Lab für Naturrisiken werden bis 2024 verlängert.

12.03.2020

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Coronavirus: Neue Massnahmen für den Lehrbetrieb

Die Situation rund um das Coronavirus entwickelt sich rasch. Die Universität bereitet sich auf weitergehende Massnahmen vor, welche von den zuständigen Behörden von Bund und Kanton erlassen werden können. Die Lehrtätigkeit soll wenn immer möglich aufrecht erhalten bleiben.

12.03.2020

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Rätsel um Stickstoff dank nachgebildeten Kometen gelöst

Einer der Grundbausteine des Lebens ist Stickstoff. Ein internationales Konsortium konnte dank einer Methode mit nachgebildeten Kometenoberflächen Ammoniumsalz, das Stickstoff enthält, auf der Oberfläche des Kometen Chury nachweisen. Die Methode, worauf die Studie zum Nachweis von Ammoniumsalz aufbaut, war an der Universität Bern entwickelt worden.

11.03.2020

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Präventionskampagne gegen sexuelle Belästigung

«Wer zu nah kommt, geht zu weit», so lautet das Motto der Aktionswoche der Universität Bern gegen sexuelle Belästigung. Ziel der Kampagne ist es, die universitäre Kultur des gegenseitigen Respekts zu fördern und einzufordern und auf Unterstützungsmassnahmen aufmerksam zu machen. Medienschaffende sind speziell zum ersten interaktiven Rundgang eingeladen.

10.03.2020

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Neues Inventar für Soziale Innovationen im Schweizer Berggebiet

Schweizer Bergregionen sind durchaus innovativ, wenn es um Lösungsansätze für spezifische Herausforderungen von peripheren Gebieten geht. Mit einem neuen Online-Inventar dieser «Sozialen Innovationen» wollen das Geographische Institut und die Forschungsstelle Tourismus der Universität Bern in Zusammenarbeit mit der Eidgenössischen Forschungsanstalt für Wald, Schnee und Landschaft (WSL) den Behörden und der Bevölkerung die innovativen Potenziale der Berggebiete besser bewusstmachen.

10.03.2020

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Zahnmedizin der Universität Bern zum dritten Mal in den Top Ten der Welt

Die Zahnmedizinischen Kliniken der Universität Bern sind Weltspitze: Das globale QS World University Ranking führt die Berner Zahnmedizin zum dritten Mal in Folge unter den Top Ten ihres Fachgebiets weltweit. Dort sind die Zahnmedizinischen Kliniken aktuell die einzige Schweizer Institution unter den ersten zehn.

09.03.2020

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Neue Stiftungsprofessur für Klinische Pharmazie

Die Universität Bern kann dank Unterstützung des Schweizerischen Apothekerverbands pharmaSuisse eine Stiftungsprofessur für Klinische Pharmazie errichten. Diese soll dazu beitragen, die Sicherheit der Arzneimitteltherapie bei Patientinnen und Patienten zu verbessern. Angesiedelt wird sie in der Abteilung Klinische Pharmakologie der Universitätsklinik für Allgemeine Innere Medizin am Inselspital, Universitätsspital Bern.

04.03.2020

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Religiöser Glaube und Rechtsextremismus

Eine Studie der Universität Bern und der Universität Leipzig zum Zusammenhang von Religiosität und Rechtsextremismus zeigt, dass kirchlicher Glaube im Osten Deutschlands gegen Rechtsextremismus «immunisieren» kann. Aberglaube geht dagegen in ganz Deutschland häufig mit rechtsextremen Einstellungen einher. Während die Kirche Weltoffenheit und Toleranz fördern kann, ist Aberglaube mit einer simplen Weltsicht, Ethnozentrismus und Fremdenfeindlichkeit verbunden.

28.02.2020

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Dem Rätsel der Materie auf der Spur

Forschende der Universität Bern, des Paul Scherrer Instituts (PSI) und der ETH Zürich haben gemeinsam mit internationalen Partnern in einem aufwändigen Experiment am PSI eine Eigenschaft des Neutrons so genau wie noch nie vermessen: sein elektrisches Dipolmoment. Die Forschenden fanden heraus, dass das Dipolmoment deutlich kleiner ist als bisher angenommen. Damit ist es unwahrscheinlicher geworden, dass man die Existenz der Materie im Universum mit eben diesem Dipolmoment erklären kann.

25.02.2020

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Investitionen von Superreichen fördern die Abholzung

Reiche Privatpersonen investieren zunehmend in den Agrarsektor. Das heizt den Anbau von pflanzlichen Rohstoffen an, die sich für die menschliche Ernährung, für die Industrie und als Tierfutter eignen. Dieser Kapitalfluss trägt direkt zur Entwaldung im globalen Süden bei, insbesondere in den Tropen. Zu diesem Schluss kommt eine Studie des Centre for Development and Environment (CDE) der Universität Bern.

24.02.2020

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Preisfeier des Berner Umwelt-Forschungspreises 2019/2020

Clau Dermont untersuchte, wie sich die Bevölkerung ihre Meinung zu erneuerbaren Energien bildet. Michael Scheurer zeigte, dass 90 Prozent der Schweizer Auenböden Mikroplastik enthalten. Am 5. März 2020 stellen die beiden Preisträger des Berner Umwelt-Forschungspreises 2019/2020 ihre prämierten Arbeiten vor. Mit dem Preis werden alle zwei Jahre Nachwuchsforschende für herausragende Beiträge im Bereich Umweltwissenschaften und Nachhaltigkeit ausgezeichnet.

12.02.2020

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Algorithmen helfen, «Krebs-Gene» zu identifizieren

Gemäss Schätzungen wird sich die Zahl der Krebserkrankungen bis 2040 weltweit verdoppeln. Umso bedeutender wird die Suche nach Genen, die Krebs verursachen. Ein Team von Berner Forschenden hat nun Algorithmen entwickelt, welche die Jagd nach «Krebs-Genen» im bisher wenig erforschten Teil unseres Erbguts massiv vereinfachen.

07.02.2020

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Weltraumteleskop CHEOPS macht seine ersten Bilder

Nächster Meilenstein für die Inbetriebnahme von CHEOPS: Nachdem die Abdeckung des Weltraumteleskops am 29. Januar 2020 erfolgreich geöffnet wurde, hat CHEOPS nun die ersten Himmelsbilder aufgenommen. CHEOPS ist eine gemeinsame Mission der Europäischen Weltraumorganisation (ESA) und der Schweiz unter Leitung der Universität Bern in Zusammenarbeit mit der Universität Genf.

06.02.2020

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Pfizer Preis 2020 für Berner Narkolepsieforschung

Für seine Forschung zur Rolle des Immunsystems bei exzessiver Tagesschläfrigkeit (Narkolepsie) wird PD Dr. med. Ulf Kallweit, ehemals an der Universitätsklinik für Neurologie am Inselspital, Universitätsspital Bern und Universität Bern, mit einem Pfizer Forschungspreis 2020 ausgezeichnet. Er erhält den Preis gemeinsam mit Dr. Daniela Latorre von der Università Svizzera Italiana.

05.02.2020

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Darmbakterien steuern die Darmbewegung

Darmbakterien unterstützen eine gesunde Verdauung, indem sie den Nervenzellen im Darm helfen, die Kontraktion und Entspannung der Muskelwand des Dickdarms zu regulieren. Dies haben Forschende des Crick-Instituts in London, der Universität Bern und des Inselspitals, Universitätsspital Bern entdeckt.

31.01.2020

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Coronavirus: Berner Forscher berechnen die Ausbreitung

Epidemiologen der Universität Bern benutzten Computer-Simulationen, um die Ausbreitung des in China neu aufgetretenen Coronavirus zu beschreiben. Sie haben herausgefunden, dass eine mit dem Virus infizierte Person im Schnitt zwei weitere Personen infiziert. Das bedeutet, dass es ohne starke Kontrollmassnahmen zu einer weltweiten Pandemie kommen kann.

30.01.2020

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Geteilte Macht, zufriedeneres Volk

Der Angriff autoritärer Regierungen auf die eigenen politischen Institutionen bringt zahlreiche Demokratien an ihre Grenzen. Dies wirkt sich unter anderem auf ihre Legitimität aus. In einer breit angelegten Studie zeigen Forschende der Universitäten Bern und Mannheim, dass eine starke Machtteilung in Demokratien tendenziell zu einer höheren Zufriedenheit in der Bevölkerung führt.

29.01.2020

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Abdeckung des Weltraumteleskops CHEOPS ist offen

Entscheidender Moment für das Weltraumteleskop CHEOPS: Das Öffnen der Abdeckung hat am Mittwoch, 29. Januar 2020, um 07.38 Uhr wie gewünscht geklappt. Nun wird CHEOPS auf seine Präzision hin geprüft, und es werden erste Bilder gemacht. CHEOPS ist eine gemeinsame Mission der Europäischen Weltraumorganisation (ESA) und der Schweiz unter Leitung der Universität Bern in Zusammenarbeit mit der Universität Genf.

28.01.2020

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Universitäten Bern und Zürich bieten Weiterbildung zu geschlechtsspezifischer Medizin an

Dass Krankheiten bei Mann und Frau unterschiedlich auftreten und anders verlaufen, ist zunehmend belegt. Nun wollen die Universitäten Bern und Zürich die geschlechtsspezifische Medizin voranbringen und bieten ab Mai 2020 gemeinsam einen Weiterbildungsstudiengang in Gendermedizin an. Dieser soll dazu beitragen, Geschlechterunterschiede bei der Behandlung von Patientinnen und Patienten zu berücksichtigen. Der Studiengang ist in dieser Form europaweit einzigartig.

24.01.2020

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Öffnen der Abdeckung von CHEOPS um einige Tage verschoben

Am Montag, 27. Januar 2020 sollte die Abdeckung des Weltraumteleskops CHEOPS geöffnet werden. Weil einige Tests wiederholt werden, verschiebt sich der Termin um einige Tage.

20.01.2020

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Das Salz des Kometen

Berner Forschende unter der Leitung der Astrophysikerin Kathrin Altwegg haben eine Erklärung gefunden, warum in der nebulösen Hülle von Kometen bislang wenig Stickstoff nachgewiesen werden konnte: der Lebensbaustein tritt zu einem grossen Teil in Form von Ammonium-Salzen auf, deren Vorkommen man bisher nicht messen konnte. Die Salze können ein weiterer Hinweis darauf sein, dass Kometeneinschläge Leben auf der Erde überhaupt erst möglich gemacht haben.

17.01.2020

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«Physik am Freitag»: Nobelpreisträger und Jupitermonde

Mit «Physik am Freitag» bietet die Universität Bern eine Vortragsreihe an, in der aktuelle Themen aus der Welt der Physik einem breiten Publikum präsentiert werden. In der aktuellen Ausgabe, die am Freitag, 24. Januar 2020 beginnt, drehen sich die Vorträge um Themen wie Nobelpreisträger, Weltraummissionen und Plastikmüll im Ozean.

16.01.2020

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Kunst und Krieg: Mathias Énard wird Friedrich Dürrenmatt Gastprofessor in Bern

Mathias Énard unterrichtet im Frühjahrssemester 2020 als 13. «Friedrich Dürrenmatt Gastprofessor für Weltliteratur» an der Universität Bern. Das wöchentliche Seminar des Goncourt-Preisträgers behandelt die wichtigsten Werke der Kriegsliteratur: von Homer bis in unsere Gegenwart.

15.01.2020

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Interstellare Reise des Grundbausteins Phosphor enthüllt

Phosphor gehört zu den Grundbausteinen des Lebens und ist unter anderem in der DNA und in den Zellmembranen vorhanden. Nicht geklärt war bis jetzt jedoch, wie Phosphor auf die Erde gelangte, als hier vor 4 Milliarden Jahren Leben entstand. Erstmals konnten Forschende unter Beteiligung der Universität Bern nun zeigen, dass phosphorhaltige Moleküle sich in den Entstehungsgebieten von Sternen bilden und wohl mit Kometen auf die Erde gelangten.

15.01.2020

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Ratten helfen Artgenossen, wenn diese nett zu ihnen waren

Forschende der Universität Bern und der University of St Andrews untersuchten erstmals, woran sich Ratten erinnern, um zu entscheiden, ob sie sich gegenseitig helfen. Die Studie zeigt, dass Ratten ihren Artgenossen immer dann helfen, wenn sie von ihnen bei der letzten Begegnung Hilfe erfahren haben.

13.01.2020

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Weniger Risiko für Blutgerinnsel bei künstlichen Herzklappen

Menschen mit mechanischen Herzklappen müssen täglich Blutverdünner einnehmen, da sie ein erhöhtes Risiko für Blutgerinnsel und Hirnschlag haben. Nun haben Forschende des ARTORG Center der Universität Bern entdeckt, wie in den Klappen turbulente Blutströmung entsteht, die letztlich zu Gerinnseln führen kann. Eine Design-Optimierung könnte dieses Risiko stark vermindern und den Betroffenen ein Leben ohne Medikamente ermöglichen.