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Medienmitteilungen 2020

Hier sehen Sie die aktuellen Mitteilungen der Universität Bern aus dem Bereich Forschung. Möchten Sie die Mitteilungen regelmässig erhalten? In der Navigation links können Sie sie abonnieren.

06.07.2020

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Alterungsprozesse im Tiermodell rückgängig gemacht

Erhöhte Gebrechlichkeit und Immunschwäche gehören zu den Hauptmerkmalen des Alterns. Forschenden der Universität Bern und vom Inselspital, Universitätsspital Bern ist es nun im Tiermodell gelungen, diese zwei altersbedingten Beeinträchtigungen mit einer neuartigen Zelltherapie zu entschleunigen und teilweise rückgängig zu machen.

02.07.2020

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Neue Vizerektorin und neuer Vizerektor gewählt

Der Regierungsrat des Kantons Bern hat eine neue Vizerektorin und einen neuen Vizerektor in die Universitätsleitung gewählt. Per August 2021 übernehmen Virginia Richter das Vizerektorat Entwicklung und Fritz Sager das Vizerektorat Lehre.

01.07.2020

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Erstmals freigelegter Planetenkern entdeckt

Forschende unter der Leitung der Universität Warwick haben erstmals den freigelegten Kern eines Exoplaneten entdeckt, der einen noch nie dagewesenen Blick ins Innere eines Planeten erlaubt. Federführend beteiligt an der theoretischen Interpretation dieser Entdeckung ist Christoph Mordasini von der Universität Bern.

01.07.2020

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Alarmierende Langzeitwirkungen von Insektengiften auf Ameisen

Forschende des Instituts für Bienengesundheit der Universität Bern zeigen in einer Studie, dass schon geringe Rückstände von Neonikotinoid-Insektengiften die schwarze Gartenameise nachhaltig beeinträchtigen. Die Forschenden hinterfragen den derzeitigen Einsatz von chemischen Schädlingsbekämpfungsmitteln und rufen zu nachhaltigeren Lösungen in der Landwirtschaft auf.

01.07.2020

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swissuniversities und Springer Nature schliessen Open-Access-Vereinbarung ab

swissuniversities hat eine neue transformative Open-Access-Vereinbarung mit Springer Nature abgeschlossen. Auf diesem Weg erhalten Schweizer Forschende Zugang zu SpringerLink mit über 2000 Hybrid-Zeitschriften. Autorinnen und Autoren aus den akademischen Einrichtungen und Forschungsinstitutionen der Schweiz haben die Möglichkeit, ihre angenommenen Forschungsarbeiten in Open Access zu veröffentlichen, sodass diese Primärforschung unmittelbar ab dem Zeitpunkt der Publikation frei zugänglich ist.

30.06.2020

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Wie Präzisionsmedizin bei einer seltenen Hormonerkrankung hilft

Dank «Next Generation Sequencing» können Milliarden von Genen gleichzeitig untersucht werden. Forschende der Universität Bern und vom Inselspital, Universitätsspital Bern konnten nun dank dieser zukunftsweisenden Methode eine Genmutation identifizieren, die zu einer seltenen Hormonerkrankung führt. Dies ist ein Beispiel dafür, wie dank Präzisionsmedizin künftig massgeschneiderte Therapien entwickelt und Nebenwirkungen vermieden werden können.

26.06.2020

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Projekt untersucht die Rolle der Kultur in der Umweltkrise

Welchen Beitrag kann die Kultur zur Bewältigung der ökologischen Krise leisten? Der Schweizerische Nationalfonds SNF finanziert ein interdisziplinäres Sinergia-Forschungsprojekt dreier Institute der Philosophisch-historischen Fakultät der Universität Bern mit 1,4 Millionen Franken – einer bemerkenswert hohen Summe für die Kulturwissenschaften.

26.06.2020

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Stellungsnahme von swissuniversities zur Begrenzungsinitiative

Gefährdung der Mobilität, Ausschluss von Europäischen Forschung- und Bildungsprogrammen und fehlende Rechtssicherheit: Die Auswirkungen einer Annahme der Begrenzungsinitiative auf die Wettbewerbsfähigkeit und Innovationskraft der Hochschulen wären gravierend. Für die Bewältigung der globalen Herausforderungen, vor denen unsere Gesellschaft steht, ist die Teilnahme an multidisziplinären und internationalen Forschungsprojekten unverzichtbar. swissuniversities empfiehlt deshalb im Interesse eines starken Wissenschafts- und Wirtschaftsstandortes Schweiz die Ablehnung der Begrenzungsinitiative.

25.06.2020

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Online-Tool zeigt: Drohende Hochwasserschäden werden unterschätzt

Mögliche Hochwasserrisiken wurden in der Schweiz bis anhin unterschätzt. Gebiete, in denen nur eine geringe Hochwassergefährdung besteht, sind vielerorts dicht bebaut, deshalb fallen die möglichen Gebäudeschäden in ihrer Summe viel stärker ins Gewicht als bisher angenommen. Das zeigt ein neues Online-Tool, das am Mobiliar Lab für Naturrisiken der Universität Bern entwickelt wurde.

24.06.2020

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Video erklärt, weshalb ein Bergbach schneeweiss wird

Im Engadiner Val Lavirun ist ein Abschnitt eines Bachbetts schneeweiss gefärbt. In einem Video erklären Christoph Wanner vom Institut für Geologie der Universität Bern und Gerhard Furrer von der ETH Zürich vor einer eindrücklichen Bergkulisse, wie dieses Alpen-Phänomen entsteht. Dank Hinweisen aus der Bevölkerung wissen die Forschenden mittlerweile von weiteren Standorten, an denen es ebenfalls zu beobachten ist.

22.06.2020

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Rätsel um Klimaschock im alten Rom gelöst

Ein Vulkanausbruch im Jahr 43 vor Christus hat womöglich zum Untergang der Römischen Republik beigetragen. Das zeigt eine neue Studie mit Beteiligung der Universität Bern. Die grosse Überraschung: Der Vulkan Okmok, der damals das Klima im Mittelmeerraum durcheinanderbrachte, befindet sich am anderen Ende der Welt in Alaska.

19.06.2020

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Professor Thierry Carrel verlässt das Inselspital und die Universität Bern

Der Klinikdirektor der Universitätsklinik für Herz- und Gefässchirurgie, Prof. Dr. med. Dr. h.c. Thierry Carrel, wird die Insel Gruppe und die Universität Bern zum 31. Januar 2021 verlassen. Nach einer 25-jährigen Tätigkeit wechselt er als Direktor Weiterbildung und Forschung der Herzchirurgie zur Spitalgruppe Hirslanden. Mit dem 2019 gebildeten Medizinbereich Herz/Gefäss wird die Fortsetzung und Weiterentwicklung der hochstehenden, universitären Spitzenmedizin im Bereich der Herz- und Gefässchirurgie sichergestellt.

17.06.2020

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Versauerung des Arktischen Ozeans grösser als erwartet

Der Arktische Ozean wird in diesem Jahrhundert mehr CO2 aufnehmen, als die meisten Klimamodelle bisher berechnet haben. Damit wird auch die zu erwartende Versauerung deutlich grösser. Dies belegt eine Studie von Klimaforschenden der Universität Bern und der ENS in Paris. Die Ozeanversauerung bedroht Lebewesen mit Kalkschalen – etwa Muscheln oder Meeresschnecken – und kann so gravierende Auswirkungen auf die gesamte Nahrungskette haben.

16.06.2020

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Schweizweit einzigartiges Biosicherheitslabor nimmt Betrieb auf

In Anwesenheit von Regierungsrat Christoph Ammann nahm heute das neue Biosicherheitslabor der Stufe BSL-3 des Instituts für Infektionskrankheiten (IFIK) der Universität Bern den Betrieb auf. Das Labor befindet sich im Gebäude des Schweizer Zentrums für Translationale Medizin und Unternehmertum (sitem-insel). Es ist national eines der grössten und vereint schweizweit als einziges BSL-3-Labor Diagnostik, Forschung, und Translation unter einem Dach.

09.06.2020

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Universität Bern: Jahresbericht 2019 als digitales Content-Paket

Der Jahresbericht 2019 der Universität Bern ist zum ersten Mal in digitaler Form erschienen. Das neue Format wurde gemeinsam mit den Agenturen Zeix AG und Monami entwickelt. Der Jahresbericht ist ein Meilenstein bei der Digitalisierung der Kommunikationsaktivitäten der Universität.

09.06.2020

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Medieneinladung: Inbetriebnahme des Biosicherheitslabors BSL-3 der Universität Bern in sitem-insel

In sitem-insel, dem ersten nationalen Kompetenzzentrum für Translationale Medizin und Unternehmertum, nimmt in diesen Tagen das neue Biosicherheitslabor BSL-3 des IFIK (Institut für Infektionskrankheiten der Universität Bern) den Betrieb auf. Das Biosicherheitslabor BSL-3 auf dem Insel-Campus eröffnet schweizweit einzigartige Möglichkeiten und ist ein weiterer Meilenstein zum Ausbau des Medizinalstandortes Bern.

04.06.2020

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Tödliche Bakterieninfektion bei Schweinen entschlüsselt

Neugeborene Ferkel sterben oft qualvoll an einer Infektion mit einem Darmbakterium. Ein Team von Forschenden aus drei Fakultäten der Universität Bern hat nun herausgefunden, wie das Bakterium tödliche Darmblutungen auslöst. Damit ist ihnen ein Durchbruch in der tiermedizinischen Forschung gelungen. Jetzt öffnen sich vielversprechende Aussichten für Impfstoffe und Medikamente auch für Anwendung beim Menschen.

03.06.2020

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Entstehung zweier «kosmischer Diamanten» geklärt

«Bennu» und «Ryugu» sind zwei erdnahe Asteroiden mit einer diamantenähnlichen Form, über deren Entstehung lange gerätselt wurde. Nun zeigen Simulationen von Kollisionen, an denen unter anderen Martin Jutzi von der Universität Bern beteiligt war, wie die besondere Form zustande kam. Die Ergebnisse könnten auch helfen, die Vorgänge bei der Entstehung der Erde besser zu verstehen.

02.06.2020

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Tierversuche sollen verlässlichere Resultate bei geringerer Tierzahl erzielen

Internationale Expertinnen und Experten haben auf Einladung der Universität Bern neue Empfehlungen zur Planung von Tierversuchen ausgearbeitet. Sie fordern einen Paradigmenwechsel, um die Reproduzierbarkeit von Versuchsergebnissen zu verbessern und gleichzeitig die Zahl der Versuchstiere zu vermindern.

25.05.2020

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Auch «natürliche Stoffe» können Ungeborene schädigen

Pflanzliche Stoffe, welche Schwangere über ihre Nahrung aufnehmen, werden von der Darmflora in chemische Substanzen zerlegt, welche teilweise die Plazentaschranke durchqueren und in den Fötus gelangen. Diese körperfremden Stoffe können dem Ungeborenen schaden, auch wenn sie «natürlichen Ursprungs» sind. Forschende des Department for BioMedical Research (DBMR) der Universität Bern und Inselspital, Universitätsspital Bern, warnen daher davor, die Einwirkung solcher Stoffe zu unterschätzen.

20.05.2020

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Dynamische Massnahmen gegen das Coronavirus untersucht

Ein sich abwechselnder Zyklus von Eindämmungs- und Lockerungsmassnahmen könnte insbesondere in Entwicklungsländern eine pragmatische Lösung bieten, um eine Überlastung der Gesundheitssysteme zu verhindern, und gleichzeitig die Wirtschaft und Gesellschaft nicht zu stark zu belasten. Dies zeigt eine internationale Studie mit massgeblicher Beteiligung des Instituts für Sozial- und Präventivmedizin (ISPM) der Universität Bern.

19.05.2020

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Ökologie-Experiment in Münchenbuchsee bringt erste Resultate

Auf einer 3000 Quadratmeter grossen Wiese in Münchenbuchsee starteten Forschende des Instituts für Pflanzenwissenschaften der Universität Bern vor vier Jahren das grösste Experiment für Biodiversität und Ökosystemfunktionen in der Schweiz. Nun ist die erste wissenschaftliche Publikation aus dem Projekt erschienen: Eine Studie zu den Auswirkungen der Stickstoffdüngung auf die Funktionsweise von Ökosystemen.

18.05.2020

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Digitaler Jahresbericht 2019: Wissen, das Zukunft schafft

Der Jahresbericht 2019 der Universität Bern ist zum ersten Mal in digitaler Form erschienen. Grosse Erfolge wie der Start der CHEOPS-Mission, die Errichtung der Wyss Academy for Nature oder die Eröffnung des Translationszentrums sitem-insel prägten das vergangene Jahr. Erstmals zählt die Universität Bern mehr als 18’500 Studierende.

14.05.2020

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Geographie von Krebserkrankungen bei Kindern in der Schweiz untersucht

Eine Forschungsgruppe unter der Leitung des Instituts für Sozial- und Präventivmedizin (ISPM) der Universität Bern hat für den Zeitraum 1985-2015 die räumliche Verteilung des Krebsrisikos bei Kindern in der Schweiz untersucht. Die Gruppe fand Hinweise auf ein erhöhtes Krebsrisiko in bestimmten Gebieten, insbesondere bei Hirntumoren. Die Forschenden fordern, dass die Suche nach Ursachen dieser Tumor-Erkrankungen bei Kindern intensiviert wird.

05.05.2020

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Siegerprojekt für Bau des Forschungs- und Ausbildungszentrums Medizin steht fest

Der Kanton Bern realisiert auf dem Inselareal ein Forschungs- und Ausbildungszentrum Medizin für die Universität Bern. Jetzt steht das Siegerprojekt fest: «JANUS» hat das Preisgericht des Architekturwettbewerbs unter der Leitung des Amts für Grundstücke und Gebäude (AGG) am meisten überzeugt. Verantwortlich für das Projekt ist ein Planerteam mit vier Architekturbüros – davon drei aus Bern. Das neue Zentrum ist ein Meilenstein in der Entwicklung des Medizinalstandorts Bern.

05.05.2020

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Hinweise auf aktives tektonisches System auf dem Mond

Vermutet wird, dass der Mond schon lange tot ist. Forscher haben nun jedoch Bergrücken entdeckt, auf denen frisch freigelegte Felsbrocken verstreut sind. Laut den Forschern könnten diese Grate Beweise für seismische Aktivitäten auf dem Mond sein, die vor 4,3 Milliarden Jahren in Gang gesetzt wurden und die heute noch andauern könnten. Adomas Valantinas, Doktorand an der Universität Bern, leitete die Forschungsarbeiten während seinem Aufenthalt als Gastwissenschaftler an der Brown University.

04.05.2020

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Berner Coronavirus-Klon geht «viral»

Forschende der Virologie und Veterinärbakteriologie der Universität Bern haben das neue Coronavirus (SARS-CoV-2) geklont. Diese synthetischen Klone werden nun von Forschergruppen weltweit eingesetzt, um Corona-Proben zu testen, antivirale Medikamente zu finden, und möglichst rasch Impfstoffe zu entwickeln. Die in Bern entwickelte Methode kann zukünftig auch für die Bekämpfung anderer hochinfektiöser Viren verwendet werden.

30.04.2020

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Prüfungen sollen wegen der Corona-Krise online stattfinden

Aufgrund der unsicheren Prognosen bezüglich der COVID-19-Pandemie hält die Universität Bern daran fest, Prüfungen zu den geplanten Terminen im Mai und Juni durchzuführen. Die Leistungskontrollen sollen allerdings grundsätzlich digital stattfinden.

28.04.2020

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Bei der Wiederansiedlung achten Wölfe auf das Beuteangebot

Wölfe halten sich bei der Wiederansiedlung hauptsächlich in Gebieten auf, wo sie viel Beute wie Rot- und Rehwild vorfinden. Dies zeigt eine neue Studie von Forschenden der Universität Bern, die vier Winter lang die Aufenthaltsorte von Wölfen im Wallis verfolgten. Diese Erkenntnis ist wertvoll, um Konflikten zwischen den Raubtieren und der Bevölkerung vorzubeugen.

24.04.2020

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Neue Impfstrategie gegen Durchfallerkrankungen entwickelt

Infektiöse Darm- und Durchfallerkrankungen fordern auch heute noch weltweit viele Todesopfer, darunter jährlich über eine halbe Million Kinder unter 5 Jahren. Nun haben Berner Forschende des Instituts für Infektionskrankheiten (IFIK) unter der Leitung von Siegfried Hapfelmeier eine Strategie entwickelt, die ein bisheriges Problem von Impfungen gegen diese Erkrankungen lösen könnte.

24.04.2020

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ABCD-Konferenzen für eine integrative und nachhaltige Wissenschaft

ABCD: alle Kontinente (all continents), ausgewogenes Verhältnis der Geschlechter (balanced gender), kohlenstoffarmer Transport (low carbon tranport) und unterschiedliche Hintergründe (diverse backgrounds). Diese Kriterien sollen die wissenschaftlichen Konferenzen der Zukunft prägen. Entwickelt wurde das neue ABCD-Format unter anderem von Ole Seehausen, Professor für aquatische Ökologie und Evolution an der Universität Bern.

23.04.2020

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Risikoabschätzungen von Chemikalien für die Umwelt sind ungenügend

Forschende des Instituts für Bienengesundheit der Universität Bern plädieren für einen evolutionsbiologischen Ansatz bei der Risikoabschätzung von Chemikalien. Die bisherige Abschätzung des Umweltrisikos beruht primär auf Sterblichkeit durch Chemikalien und berücksichtigt nicht in erster Linie die Einschränkungen der Fortpflanzung (Fitness). Die Fitness ist aber entscheidend für den Schutz wilder Arten. Da der massive Einsatz von Chemikalien zum Massenaussterben von Arten beiträgt, erscheint es dringend notwendig, Risikoabschätzungen schnellstmöglich zu reformieren.

20.04.2020

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5000 Jahre altes Erbgut deutet auf Parallelgesellschaften in der frühen Schweiz hin

Altansässige und neue Einwanderer lebten bis zur frühen Bronzezeit der heutigen Schweiz vermutlich nebeneinander – Auch wurde einer der frühesten laktosetoleranten Menschen in der Schweiz entdeckt. Dies zeigt eine neue Studie unter Beteiligung der Universität Bern.

17.04.2020

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Mit EU-Fördermitteln die Auswirkungen des Coronavirus vermindern

Im Rahmen eines europäischen Konsortiums untersuchen Forschende der Universität Bern, wie sich das Coronavirus ausbreitet, wie gefährlich es ist und welche Massnahmen zur Eindämmung der Pandemie wirksam sind. Das EU-Forschungsrahmenprogramm «Horizon 2020» unterstützt das Projekt des Konsortiums mit insgesamt drei Millionen Euro.

16.04.2020

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Weltraumteleskop CHEOPS ist bereit für Wissenschaftsbetrieb

Nächster Meilenstein für CHEOPS: Nach umfangreichen Tests in der Erdumlaufbahn, die wegen der Coronakrise vom Missionspersonal teilweise vom Homeoffice aus durchgeführt werden mussten, wurde das Weltraumteleskop für wissenschaftsreif erklärt. CHEOPS steht für «CHaracterising ExOPlanets Satellite» und dient der Untersuchung bereits bekannter Exoplaneten, um unter anderem zu bestimmen, ob auf ihnen lebensfreundliche Bedingungen herrschen.

15.04.2020

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Sechs Marie Skłodowska-Curie Fellows kommen an die Universität Bern

Die Universität Bern heisst in diesem Jahr sechs Marie Skłodowska-Curie Fellows willkommen. Mit den jährlich von der Europäischen Kommission vergebenen «Marie Skłodowska-Curie Individual Fellowships» erhalten erfahrene Forschende die Chance, ihre wissenschaftliche Laufbahn mit einem Auslandsaufenthalt zu bereichern.

14.04.2020

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Neuer Ansatz zur Verbesserung der biologischen Bekämpfung von Pflanzenschädlingen

Forschende der Universität Bern haben in einer neuen Studie einen Ansatz entwickelt, der es erlaubt, ein breites Spektrum von Organismen zu verbessern, die zur biologischen Schädlingsbekämpfung eingesetzt werden können. Diese Strategie kann zu einer nachhaltigeren Landwirtschaft mit geringerem Pestizideinsatz beitragen.

14.04.2020

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Universität Bern erhöht Testkapazität für Coronaverdachts-Proben

Das Institut für Infektionskrankheiten (IFIK) der Universität Bern ist mit drei unterschiedlichen Analysesystemen bestens gerüstet für ein allfälliges breiteres Testen von Coronaverdachts-Proben. Ein neues Gerät ermöglicht vollautomatisierte Tests einer grossen Anzahl Proben. Damit hätte das IFIK genügend Kapazitäten für die Spitäler der Insel Gruppe AG, falls die Behörden ein breiteres Testen beschliessen sollten.

09.04.2020

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Unterstützung der mentalen Gesundheit in Corona-Zeiten

Covid-19 zwingt ältere Personen, die eigenen vier Wände kaum oder gar nicht mehr zu verlassen und schränkt ihre Möglichkeiten für geistig anregende Aktivitäten ein. Synapso, die Fachstelle für Lernen und Gedächtnis der Universität Bern, hat für diese Zielgruppe das kostenlose Online-Programm «Hirncoach.ch» entwickelt, um sie während der Corona-Krise in ihrer mentalen Fitness und Gesundheit zu unterstützen.

08.04.2020

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«Nacht der Forschung» wird um ein Jahr verschoben

Aufgrund der ausserordentlichen Lage und deren Auswirkung auf Forschung und Lehre hat die Universitätsleitung entschieden, die vierte Ausgabe der «Nacht der Forschung» um ein Jahr zu verschieben. Sie hätte am 5. September 2020 stattfinden sollen.

08.04.2020

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Landwirtschaft begann im Amazonas vor 10’000 Jahren

Wie eine neue Studie zeigt, begannen die Menschen vor mehr als 10’000 Jahren im Südwesten des Amazonas mit dem Anbau von Maniok und Kürbissen, 8'000 Jahre früher als bisher angenommen. Das Gebiet ist somit eines der frühen holozänen Zentren der Pflanzendomestikation auf der Welt. Die Menschen veränderten dabei auch die Landschaft, indem sie Tausende von Erdhügeln anlegten, die sogenannten Waldinseln.

06.04.2020

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Führende Universitäten gründen internationale Klimaallianz

Die Universität Bern gehört zu den Gründungsmitgliedern eines neuen Netzwerks, in dem sich Hochschulen zusammenschliessen, die in den Klimawissenschaften eine führende Rolle spielen. Die International Universities Climate Alliance (IUCA) will in Klimafragen zu einer Stimme mit weltweitem Gewicht werden, indem sie Innovation, Wissenstransfer und Forschungszusammenarbeit vorantreibt.

01.04.2020

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Über die Verteilung der Artenvielfalt auf unserem Planeten

In den offenen Meeren der gemässigten Klimazone machen grosse Raubfische wie Thunfische oder Haie intensiver Jagd auf Beute als in tropischen Gewässern nahe des Äquators. Mit diesem Resultat fordert eine Studie unter der Leitung von Marius Rösti von der Universität Bern eine schon lange bestehende Erklärung für die Verteilung der Artenvielfalt auf unserem Planeten neu heraus.

31.03.2020

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EU-Forschungsgelder für Berner Spitzenforschung

Jean-Louis Reymond vom Institut für Chemie und Biochemie und Sven Rottenberg vom Institut für Tierpathologie der Universität Bern werden vom Europäischen Forschungsrat (ERC) mit je einem renommierten ERC Advanced Grant ausgezeichnet. Ihre Forschungsprojekte werden mit je 2,5 Millionen Euro über 5 Jahre unterstützt.

27.03.2020

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Neue App zum Umgang mit infektiösen Proben

Das Institut für Infektionskrankheiten der Universität Bern und das universitäre Notfallzentrum vom Inselspital, Universitätsspital Bern haben zusammen die «Biorisk-Manager»-App entwickelt. Sie gibt Fachpersonen umfassend Auskunft über Risiken und bietet Anleitung im Umgang mit infektiösen Proben von Mensch und Tier.

25.03.2020

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Gratis Online-Training zur Stärkung der Paarbeziehung

Die Universität Zürich und die Universität Bern stellen Paaren kostenlos ein Online-Training zur Verfügung. Ziel ist es, Paarbeziehungen in Zeiten von Stress zu stärken und die gegenseitige Unterstützung zu stärken. Das Paarlife-Online-Training wurde von Prof. Guy Bodenmann und seinem Team entwickelt und zusammen mit Prof. Thomas Berger, Universität Bern, wissenschaftlich evaluiert.

24.03.2020

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Ratten können den Hunger riechen

Wanderratten duften anders, wenn sie hungrig sind, als wenn sie satt sind. Anhand dieser Geruchsinformationen entscheiden die Nagetiere, hungrigen Artgenossen schneller zu helfen, an Futter zu kommen, als den satten Tieren. Dies zeigt eine neue Studie von Forschenden der Universität Bern und den Universitäten Neuenburg und Potsdam.

13.03.2020

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Coronavirus: Lehrbetrieb wird digital weitergeführt

Aufgrund der politischen Entscheide wird der Präsenzlehrbetrieb an der Universität Bern bis auf Weiteres eingestellt und durch digitale Lösungen ersetzt.

13.03.2020

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Naturrisiken und Klimafolgen weiter erforschen

Die Universität Bern und die Mobiliar führen ihre Zusammenarbeit bei der Erforschung von Naturrisiken fort. Die Verträge für die Stiftungsprofessur für Klimafolgenforschung im Alpenraum und das Mobiliar Lab für Naturrisiken werden bis 2024 verlängert.

12.03.2020

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Coronavirus: Neue Massnahmen für den Lehrbetrieb

Die Situation rund um das Coronavirus entwickelt sich rasch. Die Universität bereitet sich auf weitergehende Massnahmen vor, welche von den zuständigen Behörden von Bund und Kanton erlassen werden können. Die Lehrtätigkeit soll wenn immer möglich aufrecht erhalten bleiben.

12.03.2020

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Rätsel um Stickstoff dank nachgebildeten Kometen gelöst

Einer der Grundbausteine des Lebens ist Stickstoff. Ein internationales Konsortium konnte dank einer Methode mit nachgebildeten Kometenoberflächen Ammoniumsalz, das Stickstoff enthält, auf der Oberfläche des Kometen Chury nachweisen. Die Methode, worauf die Studie zum Nachweis von Ammoniumsalz aufbaut, war an der Universität Bern entwickelt worden.

11.03.2020

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Präventionskampagne gegen sexuelle Belästigung

«Wer zu nah kommt, geht zu weit», so lautet das Motto der Aktionswoche der Universität Bern gegen sexuelle Belästigung. Ziel der Kampagne ist es, die universitäre Kultur des gegenseitigen Respekts zu fördern und einzufordern und auf Unterstützungsmassnahmen aufmerksam zu machen. Medienschaffende sind speziell zum ersten interaktiven Rundgang eingeladen.

10.03.2020

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Neues Inventar für Soziale Innovationen im Schweizer Berggebiet

Schweizer Bergregionen sind durchaus innovativ, wenn es um Lösungsansätze für spezifische Herausforderungen von peripheren Gebieten geht. Mit einem neuen Online-Inventar dieser «Sozialen Innovationen» wollen das Geographische Institut und die Forschungsstelle Tourismus der Universität Bern in Zusammenarbeit mit der Eidgenössischen Forschungsanstalt für Wald, Schnee und Landschaft (WSL) den Behörden und der Bevölkerung die innovativen Potenziale der Berggebiete besser bewusstmachen.

10.03.2020

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Zahnmedizin der Universität Bern zum dritten Mal in den Top Ten der Welt

Die Zahnmedizinischen Kliniken der Universität Bern sind Weltspitze: Das globale QS World University Ranking führt die Berner Zahnmedizin zum dritten Mal in Folge unter den Top Ten ihres Fachgebiets weltweit. Dort sind die Zahnmedizinischen Kliniken aktuell die einzige Schweizer Institution unter den ersten zehn.

09.03.2020

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Neue Stiftungsprofessur für Klinische Pharmazie

Die Universität Bern kann dank Unterstützung des Schweizerischen Apothekerverbands pharmaSuisse eine Stiftungsprofessur für Klinische Pharmazie errichten. Diese soll dazu beitragen, die Sicherheit der Arzneimitteltherapie bei Patientinnen und Patienten zu verbessern. Angesiedelt wird sie in der Abteilung Klinische Pharmakologie der Universitätsklinik für Allgemeine Innere Medizin am Inselspital, Universitätsspital Bern.

04.03.2020

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Religiöser Glaube und Rechtsextremismus

Eine Studie der Universität Bern und der Universität Leipzig zum Zusammenhang von Religiosität und Rechtsextremismus zeigt, dass kirchlicher Glaube im Osten Deutschlands gegen Rechtsextremismus «immunisieren» kann. Aberglaube geht dagegen in ganz Deutschland häufig mit rechtsextremen Einstellungen einher. Während die Kirche Weltoffenheit und Toleranz fördern kann, ist Aberglaube mit einer simplen Weltsicht, Ethnozentrismus und Fremdenfeindlichkeit verbunden.

28.02.2020

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Dem Rätsel der Materie auf der Spur

Forschende der Universität Bern, des Paul Scherrer Instituts (PSI) und der ETH Zürich haben gemeinsam mit internationalen Partnern in einem aufwändigen Experiment am PSI eine Eigenschaft des Neutrons so genau wie noch nie vermessen: sein elektrisches Dipolmoment. Die Forschenden fanden heraus, dass das Dipolmoment deutlich kleiner ist als bisher angenommen. Damit ist es unwahrscheinlicher geworden, dass man die Existenz der Materie im Universum mit eben diesem Dipolmoment erklären kann.

25.02.2020

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Investitionen von Superreichen fördern die Abholzung

Reiche Privatpersonen investieren zunehmend in den Agrarsektor. Das heizt den Anbau von pflanzlichen Rohstoffen an, die sich für die menschliche Ernährung, für die Industrie und als Tierfutter eignen. Dieser Kapitalfluss trägt direkt zur Entwaldung im globalen Süden bei, insbesondere in den Tropen. Zu diesem Schluss kommt eine Studie des Centre for Development and Environment (CDE) der Universität Bern.

24.02.2020

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Preisfeier des Berner Umwelt-Forschungspreises 2019/2020

Clau Dermont untersuchte, wie sich die Bevölkerung ihre Meinung zu erneuerbaren Energien bildet. Michael Scheurer zeigte, dass 90 Prozent der Schweizer Auenböden Mikroplastik enthalten. Am 5. März 2020 stellen die beiden Preisträger des Berner Umwelt-Forschungspreises 2019/2020 ihre prämierten Arbeiten vor. Mit dem Preis werden alle zwei Jahre Nachwuchsforschende für herausragende Beiträge im Bereich Umweltwissenschaften und Nachhaltigkeit ausgezeichnet.

12.02.2020

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Algorithmen helfen, «Krebs-Gene» zu identifizieren

Gemäss Schätzungen wird sich die Zahl der Krebserkrankungen bis 2040 weltweit verdoppeln. Umso bedeutender wird die Suche nach Genen, die Krebs verursachen. Ein Team von Berner Forschenden hat nun Algorithmen entwickelt, welche die Jagd nach «Krebs-Genen» im bisher wenig erforschten Teil unseres Erbguts massiv vereinfachen.

07.02.2020

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Weltraumteleskop CHEOPS macht seine ersten Bilder

Nächster Meilenstein für die Inbetriebnahme von CHEOPS: Nachdem die Abdeckung des Weltraumteleskops am 29. Januar 2020 erfolgreich geöffnet wurde, hat CHEOPS nun die ersten Himmelsbilder aufgenommen. CHEOPS ist eine gemeinsame Mission der Europäischen Weltraumorganisation (ESA) und der Schweiz unter Leitung der Universität Bern in Zusammenarbeit mit der Universität Genf.

06.02.2020

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Pfizer Preis 2020 für Berner Narkolepsieforschung

Für seine Forschung zur Rolle des Immunsystems bei exzessiver Tagesschläfrigkeit (Narkolepsie) wird PD Dr. med. Ulf Kallweit, ehemals an der Universitätsklinik für Neurologie am Inselspital, Universitätsspital Bern und Universität Bern, mit einem Pfizer Forschungspreis 2020 ausgezeichnet. Er erhält den Preis gemeinsam mit Dr. Daniela Latorre von der Università Svizzera Italiana.

05.02.2020

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Darmbakterien steuern die Darmbewegung

Darmbakterien unterstützen eine gesunde Verdauung, indem sie den Nervenzellen im Darm helfen, die Kontraktion und Entspannung der Muskelwand des Dickdarms zu regulieren. Dies haben Forschende des Crick-Instituts in London, der Universität Bern und des Inselspitals, Universitätsspital Bern entdeckt.

31.01.2020

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Coronavirus: Berner Forscher berechnen die Ausbreitung

Epidemiologen der Universität Bern benutzten Computer-Simulationen, um die Ausbreitung des in China neu aufgetretenen Coronavirus zu beschreiben. Sie haben herausgefunden, dass eine mit dem Virus infizierte Person im Schnitt zwei weitere Personen infiziert. Das bedeutet, dass es ohne starke Kontrollmassnahmen zu einer weltweiten Pandemie kommen kann.

30.01.2020

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Geteilte Macht, zufriedeneres Volk

Der Angriff autoritärer Regierungen auf die eigenen politischen Institutionen bringt zahlreiche Demokratien an ihre Grenzen. Dies wirkt sich unter anderem auf ihre Legitimität aus. In einer breit angelegten Studie zeigen Forschende der Universitäten Bern und Mannheim, dass eine starke Machtteilung in Demokratien tendenziell zu einer höheren Zufriedenheit in der Bevölkerung führt.

29.01.2020

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Abdeckung des Weltraumteleskops CHEOPS ist offen

Entscheidender Moment für das Weltraumteleskop CHEOPS: Das Öffnen der Abdeckung hat am Mittwoch, 29. Januar 2020, um 07.38 Uhr wie gewünscht geklappt. Nun wird CHEOPS auf seine Präzision hin geprüft, und es werden erste Bilder gemacht. CHEOPS ist eine gemeinsame Mission der Europäischen Weltraumorganisation (ESA) und der Schweiz unter Leitung der Universität Bern in Zusammenarbeit mit der Universität Genf.

28.01.2020

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Universitäten Bern und Zürich bieten Weiterbildung zu geschlechtsspezifischer Medizin an

Dass Krankheiten bei Mann und Frau unterschiedlich auftreten und anders verlaufen, ist zunehmend belegt. Nun wollen die Universitäten Bern und Zürich die geschlechtsspezifische Medizin voranbringen und bieten ab Mai 2020 gemeinsam einen Weiterbildungsstudiengang in Gendermedizin an. Dieser soll dazu beitragen, Geschlechterunterschiede bei der Behandlung von Patientinnen und Patienten zu berücksichtigen. Der Studiengang ist in dieser Form europaweit einzigartig.

24.01.2020

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Öffnen der Abdeckung von CHEOPS um einige Tage verschoben

Am Montag, 27. Januar 2020 sollte die Abdeckung des Weltraumteleskops CHEOPS geöffnet werden. Weil einige Tests wiederholt werden, verschiebt sich der Termin um einige Tage.

20.01.2020

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Das Salz des Kometen

Berner Forschende unter der Leitung der Astrophysikerin Kathrin Altwegg haben eine Erklärung gefunden, warum in der nebulösen Hülle von Kometen bislang wenig Stickstoff nachgewiesen werden konnte: der Lebensbaustein tritt zu einem grossen Teil in Form von Ammonium-Salzen auf, deren Vorkommen man bisher nicht messen konnte. Die Salze können ein weiterer Hinweis darauf sein, dass Kometeneinschläge Leben auf der Erde überhaupt erst möglich gemacht haben.

17.01.2020

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«Physik am Freitag»: Nobelpreisträger und Jupitermonde

Mit «Physik am Freitag» bietet die Universität Bern eine Vortragsreihe an, in der aktuelle Themen aus der Welt der Physik einem breiten Publikum präsentiert werden. In der aktuellen Ausgabe, die am Freitag, 24. Januar 2020 beginnt, drehen sich die Vorträge um Themen wie Nobelpreisträger, Weltraummissionen und Plastikmüll im Ozean.

16.01.2020

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Kunst und Krieg: Mathias Énard wird Friedrich Dürrenmatt Gastprofessor in Bern

Mathias Énard unterrichtet im Frühjahrssemester 2020 als 13. «Friedrich Dürrenmatt Gastprofessor für Weltliteratur» an der Universität Bern. Das wöchentliche Seminar des Goncourt-Preisträgers behandelt die wichtigsten Werke der Kriegsliteratur: von Homer bis in unsere Gegenwart.

15.01.2020

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Ratten helfen Artgenossen, wenn diese nett zu ihnen waren

Forschende der Universität Bern und der University of St Andrews untersuchten erstmals, woran sich Ratten erinnern, um zu entscheiden, ob sie sich gegenseitig helfen. Die Studie zeigt, dass Ratten ihren Artgenossen immer dann helfen, wenn sie von ihnen bei der letzten Begegnung Hilfe erfahren haben.

15.01.2020

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Interstellare Reise des Grundbausteins Phosphor enthüllt

Phosphor gehört zu den Grundbausteinen des Lebens und ist unter anderem in der DNA und in den Zellmembranen vorhanden. Nicht geklärt war bis jetzt jedoch, wie Phosphor auf die Erde gelangte, als hier vor 4 Milliarden Jahren Leben entstand. Erstmals konnten Forschende unter Beteiligung der Universität Bern nun zeigen, dass phosphorhaltige Moleküle sich in den Entstehungsgebieten von Sternen bilden und wohl mit Kometen auf die Erde gelangten.

13.01.2020

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Weniger Risiko für Blutgerinnsel bei künstlichen Herzklappen

Menschen mit mechanischen Herzklappen müssen täglich Blutverdünner einnehmen, da sie ein erhöhtes Risiko für Blutgerinnsel und Hirnschlag haben. Nun haben Forschende des ARTORG Center der Universität Bern entdeckt, wie in den Klappen turbulente Blutströmung entsteht, die letztlich zu Gerinnseln führen kann. Eine Design-Optimierung könnte dieses Risiko stark vermindern und den Betroffenen ein Leben ohne Medikamente ermöglichen.