Medienmitteilungen, Infos für Medienschaffende und Medienecho Media Relations

2018

Hier sehen Sie die aktuellen Mitteilungen der Universität Bern aus dem Bereich Forschung. Möchten Sie die Mitteilungen regelmässig erhalten? In der Navigation links können Sie sie abonnieren.

19.12.2018

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Ein Virus, das Schweizer Geschichte abbildet

Um die weltweit auftretende Rinderkrankheit BVD (Bovine Virusdiarrhö) in der Schweiz besser bekämpfen zu können, legten Forschende der Vetsuisse-Fakultät der Universität Bern eine Datenbank von BVD-Viren an. Dabei entdeckten sie, dass die zwei grössten Schweizer Rinderrassen von zwei unterschiedlichen Virentypen infiziert waren. Dank der Hilfe von Historikern fanden sie heraus, dass diese Verbreitung auf ein religiöses Machtgerangel im 15. Jahrhundert zurückgeht.

17.12.2018

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Satellitenbilder entlarven Grabräuberei

Weltweit wird kulturelles Erbe rapide durch Grabräuberei zerstört. Die Beraubung archäologischer Stätten vernichtet die Forschungsgrundlagen zu alten Kulturen – der Verlust von Wissen über deren Herkunft und Identität sind die Folgen. Forschungen der Universität Bern zeigen nun, dass mittels Satellitendaten die fortschreitende Zerstörung archäologischer Stätten verfolgt werden kann. Damit ergibt sich auch erstmals ein Bild des Ausmasses der Grabräuberei in schwer zugänglichen Weltregionen.

17.12.2018

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Qualität der Böden langfristig erhalten

Das Nationale Forschungsprogramm «Nachhaltige Nutzung der Ressource Boden» (NFP 68) schlägt diverse Massnahmen vor, um die Bodenqualität in der Schweiz langfristig zu sichern. Im Rahmen des NFP 68 hat das Centre for Development and Environment (CDE) gemeinsam mit dem Geographischen Institut die Auswirkungen der Bodennutzung durch die Schweiz im Ausland untersucht.

17.12.2018

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Bern feiert 50 Jahre Mondlandung

Vom 27. bis 30. Juni 2019 wird in Bern ein Wissenschaftsfest anlässlich des 50-jährigen Jubiläums der Mondlandung gefeiert. Die Universität Bern und Bern Welcome freuen sich, dass die Europäische Weltraumorganisation ESA die Berner Aktivitäten als Partnerin unterstützt.

11.12.2018

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Grosser Erfolg für die Nachwuchsförderung der Universität Bern

Der Schweizerische Nationalfonds (SNF) hat im Rahmen der erstmals ausgeschriebenen «Eccellenza»-Beiträge die Finanzierung von neun neuen Assistenzprofessuren an der Universität Bern zugesagt. Gleichzeitig wurde auch ein «Eccellenza»-Grant bewilligt, so dass insgesamt rund 16.2 Millionen an Fördergeldern nach Bern fliessen.

10.12.2018

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Thomas Zurbuchen erhält den Greinacher-Preis 2018

Am 19. Dezember verleiht die Heinrich-Greinacher-Stiftung an der Universität Bern die Greinacher-Preise 2018. Thomas Zurbuchen, Wissenschaftsdirektor der NASA, wird mit dem Hauptpreis ausgezeichnet für seine Errungenschaften auf dem Gebiet der Weltraumforschung. Zurbuchen wird den Preis persönlich in Empfang nehmen und in einem Vortrag unter anderem über aktuelle Missionen der NASA und die Bedeutung von Innovationen in der Wissenschaft sprechen.

07.12.2018

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Folgen der Enthornung können über die Akutphase hinausreichen

In einer Studie der Vetsuisse-Fakultät der Universität Bern wurde die Entstehung von akuten und chronischen Schmerzen nach der Enthornung bei Kälbern untersucht. Die bereits bekannte Studie, die nun publiziert worden ist, zeigt, dass trotz optimaler Betäubung und Schmerzausschaltung sowohl eine akute wie auch eine chronische Schmerz- und Überempfindlichkeit bei den Kälbern entstehen kann.

06.12.2018

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Durchbruch bei der Entwicklung der Xenotransplantation

Einem internationalen Team unter Leitung des Klinikums München mit Beteiligung von Berner Forschenden ist es erstmals gelungen, genetisch veränderte Schweineherzen lebenserhaltend langfristig in Paviane zu verpflanzen.

06.12.2018

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Vier Berner Forschende erhalten EU-Förderpreise

Vier der begehrten «ERC Consolidator Grants», Förderpreise des Europäischen Forschungsrats (ERC), gehen an Forschende der Universität Bern. Dies widerspiegelt die Exzellenz der Berner Forschung – insbesondere in den Bereichen Medizin, der Weltraum- sowie der Klimaforschung.

29.11.2018

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Die Polarregionen kommunizieren via «Postkarten» und «SMS»

Eine neue Studie unter Beteiligung der Universität Bern zeigt, dass zwischen Nordatlantik und Antarktis eine zweiteilige klimatische Verbindung existiert. Sie besteht aus einem schnellen atmosphärischen Kanal und einer viel langsameren Verbindung im Ozean. Diese sorgte während der letzten Eiszeit für abrupte klimatische Veränderungen – und könnte das auch in Zukunft wieder tun.

22.11.2018

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Wie wir unsere Wälder vielseitiger nutzen können

Die meisten europäischen Wälder dienen vor allem der Holzproduktion. Der Wald bietet aber auch Erholungsraum und speichert Kohlendioxid, aber es ist nicht klar, wie Wälder für diese vielfältigen Vorteile bewirtschaftet werden können. Eine neue Studie unter der Leitung der Universität Bern zeigt nun, was die Forstwirtschaft verbessern kann, so dass Waldflächen möglichst viele Funktionen erfüllen.

19.11.2018

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Einladung zum Dies academicus und zum Hans-Sigrist-Symposium 2018

Der Dies academicus ist die Stiftungsfeier der Universität Bern und erinnert an ihre Gründung im Jahre 1834. An ihrer 184. Stiftungsfeier verleiht die Universität Bern sieben Ehrendoktortitel und vergibt den mit 100'000 Franken dotierten Hans-Sigrist-Preis sowie weitere Auszeichnungen. Der Dies academicus findet dieses Jahr am Samstag, 1. Dezember 2018 im Stadttheater Bern statt.

19.11.2018

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Neuer Stall ermöglicht innovative Forschung für tiergerechte Haltungssysteme

Ende November wird am Aviforum in Zollikofen ein neuer Versuchsstall für Geflügel und Kaninchen eröffnet. Der Stall bietet neue Möglichkeiten zur Erforschung tiergerechter Haltungssysteme. Die Anlage wird gemeinsam vom Bundesamt für Lebensmittelsicherheit und Veterinärwesen (BLV) und der Universität Bern betrieben.

16.11.2018

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Markus Brönnimann wird neuer Verwaltungsdirektor

Der Regierungsrat des Kantons Bern hat Markus Brönnimann als neuen Verwaltungsdirektor der Universität Bern ernannt. Brönnimann war vom Senat der Universität Bern zur Wahl vorgeschlagen worden. Er tritt per 1. Juni 2019 die Nachfolge von Daniel Odermatt an, der im Juli 2018 verstorben ist.

15.11.2018

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Empfehlungen für neues EU-Rahmenprogramm «Horizon Europe»

Die Universität Bern ist Mitglied bei «The Guild», einem Hochschulnetzwerk von forschungsintensiven Universitäten. Im Rahmen der Gesetzgebungsarbeiten zum neuen EU-Rahmenprogramm für Forschung und Innovation hat «The Guild» nun Empfehlungen an das Europäische Parlament, den Europarat und die Europäsische Kommission herausgegeben. Empfohlen wird, die wissenschaftliche Führungsrolle von Spitzenforscherinnen und -forschern und eine globale Ausrichtung des «Horizon Europe»-Programms als Top-Prioritäten zu behandeln.

13.11.2018

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Die Klimazukunft wird konkret

Die Universität Bern war massgeblich an der Erarbeitung der heute veröffentlichten Klimaszenarien CH2018 beteiligt. Auf Basis dieser Modellberechnungen entwickeln Berner Klimaforschende neue Tools, um Hochwasserrisiken besser zu erkennen. Dafür lancieren sie jetzt die «Forschungsinitiative Hochwasserrisiko».

07.11.2018

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Projekt über positiven Einfluss von mütterlichen Darm-Mikroben ausgezeichnet

Der diesjährige Johanna Dürmüller-Bol DBMR Forschungspreis des Department for BioMedical Research (DBMR) der Universität Bern geht an Stephanie Ganal-Vonarburg. Der mit CHF 30'000.- dotierte Nachwuchs-Forschungspreis wurde am «Tag der BioMedizinischen Forschung», am Mittwoch, 7. November 2018, verliehen.

02.11.2018

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Einladung zur Performance «The War to End All Wars»

Sechs Institute der Philosophisch-historischen Fakultät der Universität Bern haben sich für ein interdisziplinäres Forschungsprojekt zusammengeschlossen, um Studierenden die Möglichkeit zu geben, das Phänomen des Ersten Weltkriegs als geschichtliches, kulturelles und soziales Ereignis eingehend zu erfassen. Die Forschungsergebnisse werden im Rahmen einer öffentlichen Performance am 9., 10. und 11. November 2018, jeweils von 19.30 bis 21.00 Uhr, präsentiert.

01.11.2018

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Wyss Foundation unterstützt Universität Bern

Die Wyss Foundation teilte gestern mit, dass sie eine globale Kampagne für den Naturschutz initiiert. In diesem Zusammenhang gab sie auch bekannt, dass sie mit der Universität Bern in einem einjährigen Pilotprojekt in Kenia und Peru zusammenarbeitet. Dieses soll Möglichkeiten aufzeigen, wie eine nachhaltige Entwicklung für Natur und Mensch in Zukunft ausgestaltet werden kann.

31.10.2018

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Einstein Lectures 2018: Nobelpreisträger Barry Barish zum direkten Nachweis von Gravitationswellen

Barry Barish wurde 2017 der Physik-Nobelpreis für den erstmaligen direkten Nachweis von Gravitationswellen verliehen. An den Einstein Lectures 2018 spricht er darüber, was Gravitationswellen mit Albert Einstein zu tun haben, wie man sie nachweisen kann und was sie für die Wissenschaft in Zukunft bedeuten werden.

30.10.2018

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Stellungsnahme von swissuniversities zur Selbstbestimmungsinitiative

Am 25. November 2018 stimmt die Schweizer Bevölkerung über die Volksinitiative «Schweizer Recht statt fremde Richter» (Selbstbestimmungsinitiative) ab. Die Rektorenkonferenz der schweizerischen Hochschulen, swissuniversities, nimmt Stellung zu der Initiative: Die Rechtsunsicherheit bei einem «Ja» zur Initiative wäre laut swissuniversities Gift für den Bildungs-, Forschungs- und Innovationsstandort Schweiz.

29.10.2018

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Studie mit Berner Beteiligung empfiehlt neues Vorgehen gegen Chlamydien

In der Schweiz wie auch in vielen weiteren Industrieländern sind Chlamydien die häufigste sexuell übertragbare Krankheit. Ein internationales Forschungsteam mit Berner Beteiligung zeigt nun, dass bisherige Präventionsmassnahmen zu wenig greifen, und empfiehlt ein neues Vorgehen.

25.10.2018

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Schweizweite Plattform für Zelltherapie in Bern lanciert

Die Regenerative Medizin gehört zu den sich am schnellsten entwickelnden Bereichen innerhalb der biomedizinischen Forschung – sie stellt kranke Zellen, Gewebe oder Organe wieder her. Nun wurde in Bern eine nationale, öffentlich-private Plattform unter dem Namen «Translational and Clinical Bio-Manufacturing (TCBM)» lanciert. Ihr Ziel ist es, die Expertise in der Translation von Forschungsergebnissen in die klinische Anwendung zu bündeln, um die Regenerative Medizin sowie neue Zelltherapieansätze in der Schweiz zu fördern.

24.10.2018

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Ein Moos könnte Hanf in der Medizin schlagen

Berner Forschende haben in Zusammenarbeit mit Kollegen von der ETH Zürich erstmals eine THC-ähnliche Substanz aus Lebermoos molekular und pharmakologisch untersucht. Die psychoaktive Substanz, die als legale Rauschdroge («Legal High») konsumiert wird, hat auch eine schmerzstillende und entzündungshemmende Wirkung, die derjenigen von THC überlegen ist.

23.10.2018

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6,4 Millionen Euro für Forschungen zu den Anfängen der europäischen Landwirtschaft

Ein interdisziplinäres Team der Universitäten Bern, Oxford und Thessaloniki wird vom Europäischen Forschungsrat (ERC) mit 6,4 Millionen Euro gefördert. Beteiligt sind Forschende aus den Disziplinen Archäologie und Biologie. Sie erhalten einen der hartumkämpften «ERC Synergy Grants». Das Projekt soll anhand von Untersuchungen in den Seen Griechenlands und des südlichen Balkans zeigen, wie sich Klima, Umwelt und Landwirtschaft in den letzten 10'000 Jahren entwickelt und gegenseitig beeinflusst haben.

18.10.2018

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Komplexe antike Stadtanlage in der Türkei entdeckt

Archäologische Forschungen der Universität Bern im türkischen Sirkeli Höyük haben zur Entdeckung einer bronze- und eisenzeitlichen Stadtanlage geführt. Mit über 80 Hektaren handelt es sich damit um eine der grössten bekannten Siedlungen dieser Periode in der Türkei. Bemerkenswerte Funde unterstreichen die Bedeutung der antiken Stadt, bei der es sich sogar um das als Kultort bekannte Kummanni handeln könnte.

17.10.2018

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Reise zum Merkur mit Berner Beteiligung

Am Samstag, 20. Oktober 2018 um 03:45 Uhr MEZ soll die Raumsonde BepiColombo vom Weltraumbahnhof Kourou in Französisch-Guayana ihre Reise zum Merkur antreten. Mit an Bord der Raumsonde der europäischen Weltraumorganisation ESA und der japanischen Weltraumorganisation JAXA sind Instrumente, die am Physikalischen Institut der Universität Bern konzipiert und gebaut wurden: Das Laser Altimeter BELA – das grösste und heikelste Instrument der Mission – und das neuartige Massenspektrometer STROFIO.

15.10.2018

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«Liebste Lina!» Eugen Hubers Briefe an die verstorbene Frau

Acht Jahre lang schrieb Eugen Huber, Rechtsgelehrter und Verfasser des Schweizerischen Zivilgesetzbuches, fast täglich seiner 1910 verstorbenen Frau Lina Huber-Weissert einen Brief. Dieses Brieftagebuch ist eine wichtige und sehr ergiebige zeithistorische Quelle für die rechtswissenschaftliche und historische Forschung. Der erste von acht geplanten Briefbänden ist jetzt auf der Plattform Bern Open Publishing (BOP) frei zugänglich.

09.10.2018

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Tag der offenen Tür an der Mittelstrasse 43

Zehn Organisationseinheiten aus vier verschiedenen Fakultäten der Universität Bern arbeiten und forschen seit dem Frühsommer 2018 im ehemaligen SBB-Verwaltungsgebäude an der Mittelstrasse 43. Die neu eingezogenen Institute laden am Samstag, 27. Oktober 2018 ein, das renovierte Gebäude zu besichtigen und in ihre aktuelle Forschung einzutauchen.

09.10.2018

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Der fehlerhafte Massstab in der Genomik und wie man damit umgeht

Genetische Marker, die sich zufällig entwickelt haben und nicht durch einen selektiven Prozess, werden in der Genetik als zuverlässige «Standards» zum Vergleich verschiedener Populationen verwendet. Nun haben jedoch Forschende der Universität Bern und des SIB Schweizerischen Instituts für Bioinformatik entdeckt, dass einige dieser früher als «neutral» betrachteten Marker anscheinend zu verzerrten Einschätzungen führen.

02.10.2018

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Menschliche Hörzellen aus dem Reagenzglas

Forschenden der Universität und des Inselspitals Bern ist es erstmals gelungen, menschliche Innenohr-Zellen im Labor zu erzeugen und deren Herkunft zu untersuchen. Dies wird es in Zukunft ermöglichen, neue Behandlungsmethoden für Hörbeeinträchtigung zu erforschen.

28.09.2018

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Zwei Jahre nach Rosetta

Am 30. September 2016 ging mit dem kontrollierten Absturz der Sonde auf der Oberfläche des Kometen Chury die aktive Phase der Rosetta-Mission der ESA zu Ende. Dank dem Berner Schlüsselexperiment ROSINA konnten Erkenntnisse zur Entstehung unseres Sonnensystems gewonnen werden. Über 2 Millionen Datensätze harren jedoch noch der Auswertung.

27.09.2018

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Insekten als Lebensmittel: Der Preis bestimmt den Geschmack

Vor mehr als einem Jahr kamen Insekten erstmals auf die Schweizer Teller. Für viele Menschen ist der Konsum von Insekten trotz verschiedener Vorteile nicht besonders attraktiv. Neue Forschungsergebnisse der Universität Bern zeigen, dass Konsumentinnen und Konsumenten Insekten jedoch positiver bewerten, wenn diese im Luxuspreissegment angesiedelt sind.

19.09.2018

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Narkolepsie: Ursache der rätselhaften Schlafkrankheit entdeckt

Die seltene Schlafkrankheit Narkolepsie verursacht Tagesschläfrigkeit und kurzfristigen Verlust des Muskeltonus. Der zugrundeliegende Mechanismus blieb jedoch bislang ein Rätsel. Eine Forschungsgruppe mit Beteiligung des Universitären Schlaf-Wach-Epilepsie-Zentrums SWEZ hat nun die Ursache der Krankheit identifiziert. Dies hat grosse Auswirkungen auf ihre Diagnose und Therapie.

17.09.2018

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Kinderkrebs besser erfassen, erforschen und behandeln

Das Schweizer Kinderkrebsregister (SKKR) an der Universität Bern erfasst seit über 40 Jahren Angaben von an Krebs erkrankten Kindern und Jugendlichen in der Schweiz. Nun wird daraus im Auftrag des Bundes ein Bundeskinderkrebsregister, das die Dokumentation, Diagnose und Behandlung von Krebs bei Kindern und Jugendlichen zusätzlich verbessern wird.

14.09.2018

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Eine ganz besondere Proteinmaschinerie

Der Erreger der Schlafkrankheit enthält eine aussergewöhnliche Maschinerie für die Herstellung von Proteinen. Eine Gruppe von Forschenden der ETH Zürich und der Universität Bern hat nun erstmals deren Struktur aufgeklärt.

14.09.2018

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Buchvernissage «Das Parlament in der Schweiz. Macht und Ohnmacht der Volksvertretung»

An der Präsentation der ersten Übersicht und Bestandsaufnahme zu den Parlamenten seit über 25 Jahren diskutieren Flavia Wasserfallen, Andrea Caroni und Adrian Vatter an einer Podiumsdiskussion im Polit-Forum Bern.

13.09.2018

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Stärkung des Medizinalstandortes Bern

An der Medizinischen Fakultät der Universität Bern beginnen im neuen Semester hundert zusätzliche Medizinstudentinnen und -studenten ihr Studium. Im neuen akademischen Jahr treibt die Universität Bern zudem ihre internationale Vernetzung, Public Private Partnerships, die Digitalisierung und diverse Bauprojekte voran.

12.09.2018

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Immer der Nase nach: Bestimmte Frauen sind für Männer besonders dufte

Sexualhormone steuern den Monatszyklus der Frau, sorgen für ihre Fruchtbarkeit – und sie sorgen für einen wohlriechenden Körpergeruch. Wie Forschende der Universität Bern nun zeigen, duften einige Frauen in Männernasen besser als andere. Nämlich diejenigen, die für die Fortpflanzung am «fittesten» sind.

10.09.2018

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Pop–Power–Positions: Konferenz zu den Machtverhältnissen in der globalen Popmusik

An einer interdisziplinären Tagung, die vom Institut für Musikwissenschaft der Universität Bern mit organisiert wird, diskutieren die Teilnehmenden die Verankerung von populärer Musik in einer global vernetzten Welt.

04.09.2018

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Einladung zum Eröffnungsvortrag der Reihe «Gender-Forschung an den Fakultäten der Universität Bern»

Von Geschlechterverhältnissen in der Antike über Varianten der Geschlechtsentwicklung bei Kindern hin zu aktuellen Fragen um die Lohngleichheit: Gender-Forschung findet inzwischen an allen acht Fakultäten der Universität Bern statt, wie das vielseitige Programm einer Vortragsreihe zeigt. Michèle Amacker teilt sich mit Patricia Purtschert die Leitung des Interdisziplinären Zentrums für Geschlechterforschung (IZFG) und wird gemeinsam mit ihr den Eröffnungsvortrag halten.

27.08.2018

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Jupiter hatte Wachstumsstörungen

Aufgrund von Meteoritendaten zeigen Forschende der Universitäten Bern und Zürich sowie der ETH Zürich, wie der Jupiter entstanden ist. Daten aus Meteoriten hatten darauf hingedeutet, dass das Wachstum des Riesenplaneten während zwei Millionen Jahre verzögert wurde. Nun liegt die Erklärung vor: Kollisionen mit kilometergrossen Blöcken erzeugten hohe Energie, was dazu führte, dass in dieser Phase kaum Anreicherung von Gas stattfinden und der Planet somit nur langsam wachsen konnte.

23.08.2018

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Neue Kometen-Modelle dank Daten von «Chury»

Das MiARD-Projekt (Multi-Instrument Analysis of Rosetta Data) war ein 30-monatiges, von der Universität Bern geleitetes internationales Forschungsprojekt, um die enorme Datenmenge der Rosetta-Mission zum Kometen Churyumov-Gerasimenko optimal zu nutzen. Nun wurden an einem Sonderanlass die wichtigsten Ergebnisse, Modelle und ein künstlerisches Projekt zu MiARD vorgestellt.

22.08.2018

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Phänomen des schneeweissen Bachs erklärt

Ein internationales Team unter der Leitung der Universität Bern ging einem seltsamen Phänomen nach: Ein Abschnitt eines Bergbachs im Engadin ist weiss gefärbt. Die Untersuchungen ergaben, dass kleine Aluminium-Flocken dem Wasser seine Farbe verleihen. Die Flocken entziehen dem Bach auch umweltschädliches Arsen.

16.08.2018

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Wie Maispflanzen sich ihr eigenes Verderben bereiten

Im Kampf um Eisen entscheidet sich das Schicksal von Wirtspflanze und Schädling: Maispflanzen scheiden Stoffe in den Boden aus, die Eisen binden und so das Wachstum der Pflanzen steigern. Der Maiswurzelbohrer, der weltweit schlimmste Maisschädling, wird durch diese Stoffe angelockt, raubt der Pflanze das Eisen und optimiert damit seine eigene Ernährung. Mit dieser Erkenntnis liefern Forschende der Universität Bern und des Max-Planck-Instituts für Chemische Ökologie eine neue Erklärung für den ausserordentlichen Erfolg dieses Schädlings.

15.08.2018

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Eisen und Titan in der Atmosphäre eines Exoplaneten entdeckt

Forschende der Universitäten Bern und Genf haben erstmals in der Atmosphäre eines Exoplaneten Eisen und Titan nachgewiesen. Die Existenz dieser Elemente in Gasform wurde von einem Team um den Berner Astronomen Kevin Heng theoretisch vorausgesagt und konnte nun von Genfern Astronominnen und Astronomen bestätigt werden.

15.08.2018

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Hitzewellen im Meer bedrohen Ökosysteme

Hitzewellen im Meer können Ökosysteme unwiderruflich schädigen und stellen damit auch eine Bedrohung für die Fischerei dar. Wie ein Team geleitet vom Berner Physiker Thomas Frölicher in einer soeben im Fachmagazin «Nature» publizierten Studie zeigt, haben marine Hitzewellen in den vergangenen Jahrzehnten stark zugenommen. Dieser Trend wird sich als Folge des Klimawandels weiter verstärken.

02.08.2018

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Der Berner Stadthitze auf der Spur

Ein für die Schweiz einzigartig dichtes Temperaturmessnetz in Bern zeichnet ein detailliertes räumliches Bild der Hitzewellen dieses Sommers. Die Unterschiede zwischen einzelnen Messpunkten innerhalb der Stadt Bern und zwischen Bern und den umliegenden Gemeinden betragen bis zu 4 °C, wie Berner Forschende zeigen. Diese Information ist wichtig für die Planung von Massnahmen gegen die Hitzebelastung.

31.07.2018

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Im Kampf gegen Bakterien braucht es genügend Energie

Um Bakterien und Pilze einzufangen und abzutöten, bauen weisse Blutkörperchen Netze aus DNA und toxischen Proteinen. Diese «Fangnetze» unseres Immunsystems sind nur dank einer zusätzlichen Energiequelle in diesen Abwehrzellen möglich, wie Forschende der Universität Bern herausfanden.

30.07.2018

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Wie resistente Krebszellen bekämpft werden können

Ein internationales Forschungsteam unter der Co-Leitung der Universität Bern und des Niederländischen Krebsforschungszentrums (NKI) hat verschiedene Mechanismen der Krebstherapieresistenz entschlüsselt. Die Erkenntnisse tragen dazu bei, die Selbst-Reparatur von Krebszellen nach einer Therapie zu verstehen und somit resistente Tumore effizienter zu bekämpfen.

19.07.2018

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Selbstwertgefühl entwickelt sich bei Kindern und Teenagern positiver als bisher angenommen

Schon bei Kindern wächst das Selbstwertgefühl, und es sinkt auch nicht in der Pubertät – anders als bisher vermutet. Zudem steigt es im jungen Erwachsenenalter stark an und erreicht im Alter von etwa 60 bis 70 Jahren den Höhepunkt. Erst im hohen Alter sinkt unsere Selbstachtung. Dies zeigen Forschende des Instituts für Psychologie der Universität Bern in einer umfassenden Untersuchung.

09.07.2018

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Mitteilung der Universitätsleitung: Verwaltungsdirektor Dr. Daniel Odermatt verstorben

Dr. Daniel Odermatt, Verwaltungsdirektor der Universität, ist in der Nacht vom 5. auf den 6. Juli in den Ferien in Pula, Sardinien, völlig unerwartet an akutem Herzversagen gestorben. Die Universitätsleitung und alle Mitarbeitenden sind tief betroffen und erschüttert. Unsere Gedanken sind bei seinen Angehörigen, seiner Frau und seinen Kindern. Wir sprechen ihnen an dieser Stelle unser tiefstes und herzlichstes Beileid aus und wünschen ihnen alle Kraft, um diesen Verlust zu verarbeiten.

03.07.2018

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Die Kunst der Zeit: Peter Stamm übernimmt die Friedrich Dürrenmatt Gastprofessur in Bern

Als zehnter «Friedrich Dürrenmatt Gastprofessor für Weltliteratur» unterrichtet der Schweizer Schriftsteller Peter Stamm im Herbstsemester 2018 an der Universität Bern. Er bietet ein wöchentliches Seminar zum Thema Zeit in der Literatur an.

28.06.2018

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Blutdruck-Medikamente können im hohen Alter schaden

Alte und gebrechliche Patientinnen und Patienten haben ein erhöhtes Sterberisiko und Gedächtnisprobleme, wenn ihr Blutdruck mit Medikamenten zu stark gesenkt wird. Dies haben Forschende der Universität Bern und der Universität Leiden (NL) in einer gross angelegten Studie entdeckt – und relativieren damit die offiziellen Empfehlungen zu Blutdrucksenkern. Für ihre Arbeit wurden sie vom Kollegium für Hausarztmedizin mit dem Forschungspreis 2018 ausgezeichnet.

26.06.2018

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Leben im All finden

Astrophysiker der Universität Bern haben an einer Reihe von NASA-Studien mitgewirkt. Diese umfassen Strategien für die Suche nach Spuren von Leben jenseits unseres Sonnensystems. Die Forschenden gehen davon aus, dass Hinweise in der Atmosphäre einiger potenziell bewohnbarer Planeten vor 2030 entdeckt werden könnten.

25.06.2018

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Daten aus der Vergangenheit zeigen, wie eine wärmere Welt künftig aussehen wird

Daten zu einzelnen Wärmeperioden aus der Vergangenheit liefern Hinweise darauf, wie die Erde künftig aufgrund der globalen Klimaerwärmung aussehen könnte. Eine internationale Gruppe von 59 Forschenden aus 17 Ländern hat nun Daten zu vergangenen Wärmeperioden ausgewertet. Die Ergebnisse zeigen, dass sich Ökosysteme und Klimazonen wegen der Erwärmung verschieben und die polaren Eismassen im Verlauf der nächsten Jahrtausende stark schmelzen werden.

25.06.2018

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Wo sich Medizintechnik und Astrophysik treffen

An der Universität Bern haben Forschende aus der Astrophysik und der Medizintechnik gemeinsam eine neue Methode entwickelt, mit der sie Planeten ausserhalb unseres Sonnensystems untersuchen. Die ungewöhnliche Zusammenarbeit setzt auf maschinelles Lernen, einem Teilgebiet der künstlichen Intelligenz.

21.06.2018

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Erstes internationales Weiterbildungsprogramm in Schlafmedizin

Diesen Herbst startet die erste Durchführung des CAS (Certificate of Advanced Studies) «Sleep, Consicousness and Related Disorders». Die neue Weiterbildung in einem wachsenden Gebiet der Medizin ist eine Kooperation der Universität Bern mit der Università della Svizzera italiana, sowie dem Inselspital Bern und dem Ente Ospedaliero Cantonale im Tessin.

18.06.2018

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Neuer Abwehrmechanismus gegen Sauerstoffradikale entdeckt

Sauerstoffradikale entstehen als Nebenprodukt, wenn Lebewesen Kohlenhydrate oder Fett verbrennen. Sie stehen unter Verdacht, den Alterungsprozess in Mensch und Tier voranzutreiben und schwere Krankheiten wie Alzheimer oder bestimmte Krebsarten mitzuverantworten. Forschende der Universität Bern und der Universität Stockholm haben nun einen Abwehrmechanismus gegen Sauerstoffradikale entdeckt, der als Ansatz für verschiedene Medikamente dienen könnte.

14.06.2018

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Dem Mysterium der verschränkten Lichtteilchen auf der Spur

Berner Forschenden ist ein wichtiger Schritt auf dem Weg zu neuen Messmethoden wie der Quanten-Spektroskopie gelungen. In einem Experiment gelang es ihnen, einen Teil des Mysteriums um die sogenannten «verschränkten Photonen» zu lüften und deren Korrelationen zu kontrollieren.

12.06.2018

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Fünf neue Sinergia-Projekte in Bern

Bakterieller Stoffwechsel in der Leber, Radiochemie, Membranbiologie, Epilepsiediagnostik, oder die Rezeption des Autors Flavius Josephus – die Forschungsfelder der fünf neuen Projekte an der Universität Bern, die von den Sinergia-Beiträgen des Schweizerischen Nationalfonds (SNF) profitieren, sind vielfältig. Die Projekte erhalten vom SNF Förderbeiträge in der Höhe von insgesamt 12,3 Millionen Franken über vier Jahre.

12.06.2018

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Forschungsintensive Universitäten rufen zur Stärkung von europäischer Wissenschaft und Innovation auf

Das Hochschulnetzwerk «The Guild», bei dem die Universität Bern Mitglied ist, ruft Horizon Europe und Erasmus dazu auf, Europas globale Position in Wissenschaft, Bildung und Innovation zu stärken.

11.06.2018

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Berner Forschende entdecken Schlaf-Wach-Schaltzentrale im Hirn

Bisher wurde vermutet, dass verschiedene Hirnregionen für das Einschlafen und Aufwachen zuständig sind. Nun haben Berner Neurowissenschaftlerinnen und -wissenschaftler entdeckt, dass eine einzelne Schaltzentrale im Gehirn den Schlaf-Wach-Rhythmus steuert. Die Erkenntnisse sind von grosser Bedeutung für die Behandlung von Schlafstörungen und den damit verbundenen Krankheiten.

04.06.2018

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Medieneinladung zum Swiss Governance Forum 2018: Digitale Gesundheit

Welche Möglichkeiten und Herausforderungen bietet die Digitalisierung des Gesundheitssektors? Können digitale Gesundheitsangebote, wie die elektronische Patientenakte, die Versorgung tatsächlich verbessern? Mit diesen und anderen Fragen zum Thema «Digitale Gesundheit» befasst sich am Freitag, 29. Juni 2018 das Swiss Governance Forum des Kompetenzzentrums für Public Management (KPM) der Universität Bern. Den Eröffnungsvortrag hält Regierungsrat Christoph Ammann.

01.06.2018

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Medieneinladung zur Eröffnung der internationalen Tagung «Multiple Religious Identities»

Was bedeutet es, in einer zunehmend säkularen und pluralen Welt «religiös» zu sein? Trägt der Individualismus in der globalen Moderne dazu bei, dass eine immer grössere Vielfalt an religiösen Praktiken und Gemeinschaften entsteht? Wie trägt man der Tatsache Rechnung, dass Menschen zunehmend Lehren und Praktiken unterschiedlicher Religionen gleichzeitig befolgen und ausüben? Diese aktuellen Fragen stehen im Zentrum der Tagung der European Association for the Study of Religions (EASR), die vom 17. bis 21. Juni 2018 an der Universität Bern stattfinden wird. Das Institut für Religionswissenschaft erwartet mehr als 500 Religionsforschende aus aller Welt.

31.05.2018

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«Top of Europe» – auch bei Treibhausgasmessungen

Die Forschungsstation auf dem Jungfraujoch gehört nicht nur durch ihren einzigartigen Standort zur Spitze von Europa. Im Rahmen der europäischen Forschungsinfrastruktur «Integrated Carbon Observation System» (ICOS) ist das Labor inmitten der Alpen nun offiziell zertifiziert. ICOS liefert Daten zum besseren Verständnis des globalen Kohlenstoffkreislaufs und dessen Beeinflussung durch menschliche Aktivitäten. Dahinter steht ein Messnetz von Stationen, die strenge Qualitätskriterien erfüllen müssen. Messungen im Rahmen von ICOS werden auf dem Jungfraujoch auch von der Universität Bern durchgeführt.

29.05.2018

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Stern-Gattiker-Preis: Prof. Annalisa Berzigotti ist erste Preisträgerin

Viele Ärztinnen können es bezeugen: Irgendwann während ihrer Laufbahn haben sie Kolleginnen getroffen, die sie als Vorbild motivierten, sich im Berufsleben zu festigen, geschlechterspezifische Stereotypen in Frage zu stellen oder das persönliche Verständnis von Erfolg neu zu definieren. Um diese Vorbilder zu würdigen, hat die Schweizerische Akademie der Medizinischen Wissenschaften (SAMW) den mit 15'000.– Franken dotierten Stern-Gattiker-Preis lanciert. Die erste Preisträgerin ist Frau Prof. Annalisa Berzigotti, leitende Ärztin Hepatologie am Inselspital Bern und Gruppenleiterin am Department for Biomedical Research (DBMR) der Universität Bern.

28.05.2018

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Erster Durchgang des Studiengangs zu religiöser Begleitung im Migrationskontext abgeschlossen

Zum ersten Mal in der Schweiz haben Angehörige verschiedener Religionen gemeinsam einen Studiengang im Bereich religiös-existenzielle Begleitung an der Theologischen Fakultät der Universität Bern besucht. Unter den Teilnehmenden des CAS «Religious Care in Migration Contexts» befanden sich drei Muslima, fünf Muslime (darunter drei Imame), ein Hindupriester und zwei Christen (darunter ein reformierter Pfarrer).

24.05.2018

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Neuer Ansatz im Kampf gegen Prostatakrebs entdeckt

Forschende des Inselspitals, der Universität Bern sowie der Universität Barcelona haben entdeckt, wie die Produktion von spezifischen menschlichen Sexualhormonen, sogenannten Androgenen, unterbrochen wird. Die Erkenntnisse können dazu beitragen, neue Therapieansätze zu entwickeln, da eine Überproduktion dieser Androgene zu Krankheiten wie Prostatakrebs oder dem polyzystischen Eierstocksyndrom führen kann.

23.05.2018

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Wie Fische ihre Spermien auf Erfolg trimmen

Buntbarsch-Männchen haben verschiedene Taktiken entwickelt, um sich bei der Befruchtung von Weibchen durchzusetzen. Sogar ihre Spermien sind der jeweiligen Taktik angepasst, wie Forschende des Instituts für Ökologie und Evolution der Universität Bern nun entdeckt haben.

23.05.2018

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Rätsel um Malaria-Parasit gelöst

Malaria ist eine der schlimmsten Infektionskrankheiten, an der weltweit jedes Jahr mehrere hundert Millionen Menschen erkranken. Forschende der Universitäten Bern und Glasgow haben nun herausgefunden, wie der Parasit, der Malaria verursacht, im Menschen heranreift und so der Mensch wiederum zum Überträger der Krankheit werden kann. Die Ergebnisse könnten dazu beitragen, Malaria dereinst auszurotten.

21.05.2018

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Kosmische Ravioli und Spätzle

Die inneren Monde des Saturns sehen aus wie riesige Ravioli und Spätzle. Das enthüllten Bilder der Raumsonde Cassini. Nun konnten Forscher der Universität Bern erstmals zeigen, wie diese Monde entstanden sind. Die eigenartigen Formen sind eine natürliche Folge von Zusammenstössen zwischen kleinen Monden ähnlicher Grösse, wie Computersimulationen demonstrieren.

18.05.2018

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Raumschrott im Fokus

Das Astronomische Institut der Universität Bern (AIUB) hat sein Observatorium in Zimmerwald um zwei zusätzliche Kuppelbauten erweitert sowie eine Kuppel erneuert. Damit stehen nun sechs vollautomatisierte Teleskope zur Himmelsüberwachung zur Verfügung – insbesondere zur Detektion und Katalogisierung von Raumschrott. Unter dem Namen «Swiss Optical Ground Station and Geodynamics Observatory» erhält die Forschungsstation damit eine noch grössere internationale Bedeutung.

17.05.2018

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Kollektive Gedächtnisstütze für vergessliche Schweiz

Das Mobiliar Lab für Naturrisiken der Universität Bern will Behörden und Bevölkerung die mit Überschwemmungen verbundenen Risiken besser bewusstmachen. Dazu baut es auf dem Web eine interaktive Bilderdatenbank zu Hochwasserereignissen auf, das «Kollektive Überschwemmungsgedächtnis».

15.05.2018

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Ausstellung «Botanik in Bewegung – Humboldts Expeditionen»

Vom 2. Juni bis 30. September 2018 findet im Botanischen Garten Bern BOGA die Ausstellung «Botanik in Bewegung – Humboldts Expeditionen» statt. Die Ausstellung vermittelt Humboldts botanisches Werk und sein abenteuerliches Leben. Anlass ist der 250. Geburtstag des Naturforschers im Jahr 2019.

14.05.2018

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Der Drang nach Entscheidungsfreiheit ist im Gehirn messbar

Wer die Wahl hat, hat nicht immer die Qual: Menschen legen unterschiedlich viel Wert auf Wahlfreiheit. Während einige froh sind, wenn ihnen die Entscheidung abgenommen wird, fühlen sich andere in ihrer Entscheidungsfreiheit eingeschränkt. Berner Forschende können nun anhand von Aktivierungen im Gehirn diese individuellen Unterschiede erklären.

14.05.2018

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Ein Glücksfall für den Hochschulstandort

Am Montag, 14. Mai 2018 haben Regierungsrätin Barbara Egger-Jenzer und der Rektor der Universität Bern, Christian Leumann, ein neues Universitätsgebäude eingeweiht. Das ehemalige Verwaltungsgebäude der SBB an der Mittelstrasse 43 in Bern wurde saniert und zu einem polyvalenten Institutsgebäude mit Freihandbibliothek umgebaut.

02.05.2018

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Niedrige Selbstkontrolle beeinflusst Smartphone-Gebrauch

Die breite Nutzung von Smartphones in Berufs- und Privatleben führt zu nie dagewesener Vernetzung zwischen den Menschen. Neben den Möglichkeiten, die das Smartphone bietet, gibt es aber auch Nebenwirkungen wie Ablenkung am Steuer oder bei der Arbeit. Berner Forschende zeigen nun, dass Persönlichkeitsunterschiede in der Fähigkeit zur Selbstkontrolle erklären können, ob Menschen unmittelbar auf Smartphone-Signale reagieren.

30.04.2018

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Sieben Marie Curie Fellowships für die Universität Bern

Jedes Jahr vergibt die Europäische Kommission die «Marie Skłodowska-Curie Individual Fellowships» an Postdoktorierende. Bei der letzten Ausschreibung waren sieben Forschende der Universität Bern erfolgreich. Die Universität Bern erzielte damit eine überdurchschnittliche Erfolgsquote.

27.04.2018

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Böden in Schweizer Naturschutzgebieten enthalten beträchtliche Mengen Mikroplastik

Es ist eine der ersten Forschungen über das Vorkommen von Mikroplastik in Böden überhaupt: Wissenschaftler der Universität Bern haben Auenböden in Schweizer Naturschutzgebieten auf Mikroplastik untersucht und wurden fündig. Sie schätzen, dass in den obersten fünf Zentimeter der Auen rund 53 Tonnen Mikroplastik liegen. Selbst viele Böden entlegener Berggebiete sind mit Mikrokunststoff kontaminiert.

26.04.2018

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Berner Mars-Kamera liefert erste farbige Bilder vom Mars

Die Mars-Kamera CaSSIS auf der ExoMars-Sonde hat die ersten farbigen Bilder des roten Planeten aufgenommen. Damit ist das Berner Kamerasystem bereit für den Start seiner Hauptmission am 28. April 2018.

25.04.2018

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Universität Bern wird Durchführungsort von Weltbank-Programm

Zum ersten Mal überhaupt findet diesen Sommer das weltweit führende Weiterbildungsprogramm für Evaluation in der Schweiz statt. Die Weltbank hat die Universität Bern zusammen mit dem Centrum für Evaluation in Saarbrücken (CEval) als Trägerin des internationalen Programms für Entwicklungsevaluationstraining (IPDET) ausgewählt.

23.04.2018

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Der Dicer würfelt nicht

Dicer-Proteine sind im Zellapparat dafür verantwortlich, grosse RNA-Stränge zu zerteilen, um daraus kleinere Moleküle (sRNA) herzustellen. Forschende der Universität Bern haben nun herausgefunden, dass dieser biologische Aktenvernichter nicht einfach wahllos zerhackt, sondern gezielt funktionale Schnipsel produziert. Die so produzierten sRNA-Stücke lösen einen raffinierten zellulären Abwehrmechanismus aus. Zuvor war noch nie ein Dicer-Protein mit ähnlichen Eigenschaften beobachtet worden.

20.04.2018

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Grundstein für neues Laborgebäude gelegt

Am Freitag, 20. April 2018 haben Regierungsrätin Barbara Egger-Jenzer und der Rektor der Universität Bern, Christian Leumann, den Grundstein für das neue Laborgebäude der Universität gelegt. Im Neubau am Rande des Inselareals werden die dringend benötigten Räumlichkeiten für die Rechtsmedizin und die medizinische Forschung bereitgestellt.

19.04.2018

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Paedocypris – Miniaturisierte Fische mit winzigen Genomen

Zwergbärblinge (Paedocypris) sind die kleinsten Fische der Welt. Ihnen fehlen etliche Teile des Skeletts und geschlechtsreife Tiere sind nur knapp acht Millimeter gross. Ein internationales Forschungsteam unter Mit-Leitung von Dr. Lukas Rüber vom Institut für Ökologie und Evolution der Universität Bern hat zum ersten Mal die Genome von zwei Vertretern dieser faszinierenden Fische sequenziert. Sie fanden heraus, dass sich die einfache Anatomie der Fische auch in deren Genen widerspiegelt.

17.04.2018

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3 Millionen Franken für Berner Klimarekonstruktionsprojekt

Der Klimatologe Stefan Brönnimann erhält vom Europäischen Forschungsrat einen «Advanced Grant» von rund drei Millionen Franken. In seinem Projekt erarbeitet er eine globale Klimarekonstruktion, mit der sich vergangene Klimaschwankungen weit umfassender als bisher untersuchen lassen.

11.04.2018

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Tabakrauchen verkalkt Arterien stärker als reiner Cannabis-Konsum

Langfristiger Cannabis-Konsum wurde wiederholt mit Ablagerungen in Herzarterien (Plaques) in Verbindung gebracht. Nun konnte in einer Langzeitstudie unter Leitung der Universität Bern nachgewiesen werden, dass nicht der Cannabis-Konsum an sich, sondern Tabakrauch der Hauptauslöser ist.

05.04.2018

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Weltraumteleskop CHEOPS verlässt die Universität Bern

Das Weltraumteleskop CHEOPS ist fertig gebaut. Die Ingenieure vom Center for Space and Habitability (CSH) der Universität Bern werden das Instrument diese Woche verpacken und am 10. April 2018 nach Madrid schicken, wo es auf der Satellitenplattform eingebaut wird. CHEOPS (CHaracterising ExOPlanet Satellite) soll Anfang 2019 startbereit sein und beobachten, wie Exoplaneten in anderen Sonnensystemen vor ihrem Mutterstern vorbeiziehen – und die Suche nach potenziell lebensfreundlichen Planeten unterstützen.

04.04.2018

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Verbesserter Impfstoff gegen Allergien bei Pferden und Hunden entwickelt

Chronische allergische Erkrankungen bei Pferden und Hunden können dank einem innovativen Impfstoff neu behandelt werden. Dieser wurde von Forschenden unter Leitung der Universität Bern und in Zusammenarbeit mit der Universität Zürich sowie mit privatwirtschaftlichen Partnern entwickelt. Die neuen Erkenntnisse, die nun bei Pferden und Hunden gewonnen wurden, könnten helfen, ähnliche Impfstoffe für den Menschen zu entwickeln.

23.03.2018

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Weltbiodiversitätsrat verabschiedet ersten Zustandsbericht für Europa & Zentralasien

Die Biodiversität in Europa und Zentralasien hat einen enorm hohen Wert für die Region, aber schwindet Jahr für Jahr. Immer mehr Menschen werden längerfristig in ihrer Lebensqualität beeinträchtigt. Dies besagt der erste vom Weltbiodiversitätsrat IPBES erarbeitete Zustandsbericht für Europa und Zentralasien, der unter massgeblicher Beteiligung der Universität Bern entstanden ist.

22.03.2018

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Der schweizerische Arbeitsmarkt aus psychologischer Sicht

Berner Forschende des Instituts für Psychologie haben die Entwicklung des schweizerischen Arbeitsmarktes seit 1991 analysiert und stellen fest: Frauen und Männer arbeiten seit über zwanzig Jahren insbesondere in typisch «weiblichen», beziehungsweise «männlichen» Berufen.

21.03.2018

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Stand-by von Windturbinen bei schwachem Wind reduziert Kollisionsrisiko von Fledermäusen

Die zunehmende Nutzung von Windkraftanlagen stellt für Vögel und Fledermäuse ein Risiko dar. Schweizer Forschende unter der Leitung der Universität Bern konnten nun anhand des Flugprofils von Fledermäusen zeigen, dass das Nichtanschalten von Windturbinen bei niedrigen Windgeschwindigkeiten das Kollisionsrisiko von Fledermäusen mit den Rotoren um 95% reduziert. Diese Massnahme ist einfach umsetzbar und würde nur einen marginalen Verlust der Stromproduktion bedeuten.

19.03.2018

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Zahnmedizin der Universität Bern aktuell in den Top Ten der Welt

Die Zahnmedizinischen Kliniken der Universität Bern sind Weltspitze: Das globale QS Ranking führt die Berner Zahnmedizin aktuell auf Platz sieben. Die Universität Bern ist in diesem Fachgebiet die einzige Schweizer Universität unter den ersten zehn.

13.03.2018

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Der Klimawandel treibt Schneehasen in die Höhe

Wenn sich das Klima erwärmt, werden die Lebensräume für den Schneehasen in den Schweizer Alpen kleiner und zerstückelter. Damit dürften die Bestände schrumpfen, legt eine internationale Studie unter Leitung der Universität Bern und der Eidg. Forschungsanstalt für Wald, Schnee und Landschaft WSL nahe.

09.03.2018

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Mehr Nahrung dank Teamwork

Erstmals wurde bei Fischen ein spezielles kooperatives Verhalten beschrieben. Wie Forschende der Universität Bern zeigen, sichert sich die Buntbarschart Neolamprologus obscurus durch Teamwork zusätzliche Nahrungsquellen.

08.03.2018

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Erfolg für die Nachwuchsförderung der Universität Bern

Der Schweizerische Nationalfonds (SNF) vergibt dieses Jahr 39 Förderungsprofessuren an ausgezeichnete Nachwuchsforscherinnen und -forscher. Fünf der Professuren gehen an Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler der Universität Bern.

05.03.2018

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Komet «Churys» späte Geburt

Der zweiteilige Komet «Chury» könnte nach einem heftigen Zusammenstoss grösserer Körper entstanden sein. Solche Kollisionen gab es auch in einer späteren Phase unseres Sonnensystems – womit der Komet viel jünger sein kann als angenommen. Dies zeigen Computersimulationen einer internationalen Forschungsgruppe mit Beteiligung der Universität Bern.

01.03.2018

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Warum seltene Pflanzen selten sind

Seltene Pflanzen haben eine schwächere Abwehr gegen krankmachende Mikroorganismen als häufigere Pflanzenarten. Die Anfälligkeit gegen Pilze und Bakterien, die im Boden leben, ist also mit ein Grund, wieso seltene Arten selten sind. Dies haben Forschende der Universität Bern herausgefunden - und sind somit der Antwort auf die Frage nähergekommen, die Biologinnen und Biologen seit Darwins Zeiten beschäftigt.

22.02.2018

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Multilaborstudien erhöhen Aussagekraft von Tierversuchen

Studien mit Tierversuchen beruhen meist auf Einzellaborstudien unter hoch standardisierten Bedingungen; eine Praxis, die weltweit in Fachbüchern und Kursen gelehrt wird. In einer neuen Studie im Fachmagazin PLOS Biology belegen Forschende der Universitäten Bern und Edinburgh, dass dieses Streben nach Homogenität oft Ergebnisse liefert, die nur unter ganz spezifischen Bedingungen gelten. Im Gegensatz dazu verbesserten Multilaborstudien, die auf Diversität setzen, die Aussagekraft und Reproduzierbarkeit von Tierversuchen erheblich und könnten damit helfen, die Zahl der Versuchstiere weiter zu reduzieren.

16.02.2018

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Neuer Schwachpunkt beim Erreger der Schlafkrankheit entdeckt

Parasiten wie Trypanosomen lösen schwere Krankheiten in Mensch und Tier aus, etwa die Schlafkrankheit. Darüber hinaus dienen sie der Forschung auch als Modellsystem, um grundlegende biologische Fragestellungen zu untersuchen. Forschende der Universität Bern haben nun aufgeklärt, wie Trypanosomen vorgehen, um bei der Zellteilung das «Kraftwerk» der Zelle gleichmässig an die Tochterzellen zu verteilen. Der neu entdeckte Mechanismus bietet mögliche Angriffspunkte für neue Medikamente.

06.02.2018

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Zebrafische können ihr Herz flexibel reparieren

Dass Zebrafische ihr Herz nach Schäden regenerieren können, ist bereits bekannt. Nun zeigt eine Studie unter der Leitung der Universität Bern, dass Zebrafische ihr Herz nicht nach einem fixen Plan, sondern auf eine flexible Weise reparieren können. Dabei bauen Zellen aus verschiedenen Schichten die Herzmuskeln wieder auf. Die gewonnenen Erkenntnisse könnten dazu dienen, einen ähnlichen Reparatur-Prozess auch im menschlichen Herzen anzustossen.

05.02.2018

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Wie die TRAPPIST-1-Planeten aussehen könnten

Forscher der Universität Bern liefern die bisher genaueste Berechnung der Massen der sieben Planeten beim Stern TRAPPIST-1. Daraus ergeben sich neue Erkenntnisse über deren Dichte und Zusammensetzung: Alle TRAPPIST-1-Planeten bestehen hauptsächlich aus Gestein und enthalten bis zu fünf Prozent Wasser. Dies ist ein entscheidender Schritt, um die Bewohnbarkeit der Planeten zu bestimmen.

01.02.2018

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STARMUS Festival soll zum 50-Jahr-Jubiläum der Mondlandung 2019 nach Bern kommen

Im Sommer 2019 jährt sich die erste Mondlandung zum 50. Mal. Die erfolgreiche Apollo 11 Mission ist eng mit der Universität Bern verbunden. Aufgrund dieses Jubiläums soll das renommierte STARMUS Festival vom 24. bis 29. Juni 2019 in Bern stattfinden. Es ist ein Festival, das Wissenschaft – vornehmlich Astronomie und Weltraumforschung –, Musik und Kunst zusammenbringt und einer breiten Öffentlichkeit Forschung näher bringen und erlebbar machen will.

01.02.2018

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Ratten treiben untereinander Handel

Forschende der Universität Bern belegen erstmals mit einem Experiment, dass auch Tiere Gutes mit Gutem vergelten. Menschen handeln untereinander mit verschiedenen Waren und Leistungen, was wir gerne als Kernkompetenz unserer Spezies ansehen. Diese Fähigkeit ist aber nicht exklusiv menschlich: Auch Wanderratten tauschen miteinander unterschiedliche Dienstleistungen aus. Sie gehen dabei rigoros nach dem Prinzip vor: «wie Du mir, so ich Dir» – auch wenn mit verschiedenen «Währungen» bezahlt wird, wie der Bereitstellung von Futter und Fellpflege.

24.01.2018

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Universität Bern stärkt Forschung über die Fachgrenzen hinweg

An der Universität Bern wird die Forschung intensiviert: Mit drei neuen Interfakultären Forschungskooperationen IFK werden Netzwerkprojekte aus verschiedenen Fachbereichen gefördert. Die Projekte befassen sich mit der Gesundheit von Umwelt, Tier und Mensch, mit religiösen Konflikten sowie mit Schlaf.

23.01.2018

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Als Migrantin schreiben: Xiaolu Guo übernimmt die Friedrich Dürrenmatt Gastprofessur in Bern

Als neunte «Friedrich Dürrenmatt Gastprofessorin für Weltliteratur» unterrichtet die anglo-chinesische Schriftstellerin und Filmemacherin Xiaolu Guo im Frühjahrssemester 2018 an der Universität Bern. Sie bietet ein wöchentliches Seminar zur Migrationsliteratur im Postkolonialismus an.

16.01.2018

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Nichtbewertung der Prüfung war rechtmässig

Die Rekurskommission der Universität Bern hat entschieden, dass eine Prüfung im Fach Schuldbetreibungs- und Konkursrecht richtigerweise nicht bewertet wurde, weil sie keine geeignete Grundlage für einen Leistungsnachweis darstellte. Die Prüfung war nicht valide. Die Wiederholung der Prüfung war rechtmässig. Die Rechtswissenschaftliche Fakultät hatte verfügt, dass die Prüfung nicht bewertet wird, weil der Prüfungsfall im Jahr 2017 praktisch identisch war mit einem Prüfungsfall aus dem Jahr 2013. Mehrere Studentinnen und Studenten hatten Beschwerde gegen diese Verfügung erhoben. Sie hatten verlangt, dass die Prüfung zu bewerten und dass die Ergebnisse zu eröffnen seien.

11.01.2018

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Berner Archäologe entdeckt das älteste Grab eines Skythenfürsten

Tief in einem Sumpf in der russischen Republik Tuwa hat der vom SNF geförderte Archäologe Gino Caspari einen ungestörten skythischen Grabhügel entdeckt. Alles deutet darauf hin, dass es nicht nur das grösste, sondern auch das früheste skythische Fürstengrab Südsibiriens ist – und möglicherweise hervorragend konservierte Schätze birgt.

09.01.2018

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Versteinerte Flüsse zeichnen die Landschaftsentwicklung auf

Bergstürze und reissende Wildbäche begannen vor rund 25 Millionen Jahren das Bild der heutigen Alpen zu prägen. Innerhalb weniger Millionen Jahre entstanden aus einer ursprünglich hügeligen Landschaft die tiefen und steilen Alpentäler. Dank digitaler Technologien konnten Berner Geologen diese Entwicklung anhand versteinerter Flussläufe erstmals rekonstruieren.

08.01.2018

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Ein internationales Forscherteam ermittelt in einem mutmasslichen Tötungsdelikt

Unter Verwendung mehrerer, bisher noch nie gemeinsam genutzter Datierungsmethoden analysierte eine internationale Expertengruppe mit Beteiligung des Instituts für Rechtsmedizin der Universität Bern menschliche Überreste, die in einem Schweizer Wald gefunden wurden. Die Experten konnten das Opfer identifizieren und nähere Informationen über den Todeszeitpunkt gewinnen. Diese Ergebnisse werden in der Zeitschrift Scientific Reports veröffentlicht.

04.01.2018

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Ein Thermometer für den Ozean

Die Durchschnittstemperatur des Meeres ist ein wesentlicher Parameter des globalen Klimas – der allerdings nur sehr schwer zu messen ist. Zumindest bis jetzt, denn ein internationales Forschungsteam mit Beteiligung der Universität Bern hat nun eine entsprechende Methode entwickelt, und zwar mittels Edelgasen im ewigen Eis. Damit lassen sich Rückschlüsse auf die Veränderungen in der Meerestemperatur von der letzten Eiszeit bis heute ziehen.