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Medienmitteilungen 2017

Hier sehen Sie die aktuellen Mitteilungen der Universität Bern aus dem Bereich Forschung. Möchten Sie die Mitteilungen regelmässig erhalten? In der Navigation links können Sie sie abonnieren.

22.05.2017

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Goldenes «Nano-Schachbrett» für zukünftige Technologien

Eine Goldoberfläche, auf der sich Moleküle mit verschiedenen magnetischen Zentren zu einem Nano-Schachbrettmuster selbst anordnen, stellt den ersten sogenannten ebenen Ferrimagneten dar. Die Existenz solcher zweidimensionaler magnetischer Systeme wurde bisher ausgeschlossen. Dank geschickter Materialwahl wurde dies nun von einer internationalen Forschergruppe mit Berner Beteiligung möglich gemacht.

22.05.2017

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Forschung in Rekordzeit zum Planeten TRAPPIST-1h

Forschenden der Universität Bern gelang es, in einem internationalen Team innert kürzester Zeit die Umlaufperiode des äussersten Planeten von TRAPPIST-1 zu bestimmen – jenem Stern, der weltweit für Schlagzeilen gesorgt hat. Die Forschergruppe hat damit eine Art globalen Forschungswettlauf gewonnen. Das neue Resultat bestätigt, dass die sieben erdähnlichen Planeten beim kühlen Zwergstern wie in einer Kette aufgereiht sind und untereinander interagieren.

18.05.2017

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Zwei Forscher der Universität Bern erhalten 5 Millionen Franken

Der Gastroenterologe Andrew Macpherson und der Pflanzenwissenschaftler Cris Kuhlemeier erhalten vom Europäischen Forschungsrat je einen «Advanced Grant» von rund zweieinhalb Millionen Franken. Ihre Projekte befassen sich mit dem Immunsystem bei Neugeborenen und mit der Artbildung bei Petunien.

17.05.2017

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Pilotversuch Cannabisregulierung (SCRIPT):
Gesuch für Ausnahmebewilligung beim Bundesamt für Gesundheit eingereicht

Das Klinische Studienzentrum (CTU Bern) und das Institut für Sozial- und Präventivmedizin der Universität Bern (ISPM) planen in der Stadt Bern die Durchführung einer Studie zur Cannabisregulierung. Nach Vorliegen der Bewilligung durch die Kantonale Ethikkommission Bern ist nun das Gesuch um Erteilung einer Ausnahmebewilligung beim Bundesamt für Gesundheit eingereicht.

16.05.2017

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Geschichte eines Sees mit einfachen Mitteln aufgeklärt

Die Sedimente im türkischen Vansee sind ein besonderes Klimaarchiv. Durch die Analyse des Porenwassers von Bohrkernen der Sedimente konnte jetzt eine internationale Forschergruppe mit Beteiligung der Universität Bern die immensen Seespiegelschwankungen der letzten 250‘000 Jahre nachzeichnen. Eine an sich simple Idee, die künftig nicht nur für den Vansee Anwendung finden dürfte.

11.05.2017

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Der Duftstoff Hedion beeinflusst menschliches Verhalten

Ob Menschen – so wie Tiere – über Pheromone kommunizieren, ist umstritten. Eine interdisziplinäre Studie von Riech- und Verhaltensforschern der Universitäten Bern, Köln und Bochum könnte der Forschung neuen Antrieb geben.

10.05.2017

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Möglicher Ansatz für neue Antibiotika entdeckt

Zwei Forschungsteams aus Bern und Zürich haben eine neue Methode entwickelt, um einen Einblick in einen bislang kaum erforschten Teil der bakteriellen Proteinherstellung zu erhalten. Die Resultate könnten bei der Entwicklung neuer Antibiotika helfen.

09.05.2017

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Das Tor zu Mitochondrien schliessen

Ein Forschungsteam der Universitäten Bern und Freiburg (D) hat eine Methode entwickelt, mit der sich importierte mitochondriale Proteine bestimmen lassen. Dies führt zu einem besseren Verständnis von Krankheitsmechanismen, die mit fehlerhaften Zell-Funktionen zusammenhängen.

08.05.2017

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Was alte Weisstannen-DNA über die Wälder der Jungsteinzeit verrät

Mit einer neuen Methode lässt sich Erbmaterial aus Pflanzen- und Tierresten, die nicht oder nur teilweise versteinert sind, kostengünstig analysieren. Damit haben die Entwickler des Verfahrens der WSL und der Universitäten Lausanne und Bern die DNA von Weisstannennadeln in Tessiner Seesedimenten untersucht. Sie fanden Hinweise darauf, wie die Wälder auf den Beginn des Ackerbaus reagierten.

27.04.2017

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Wie vor Jahrtausenden Pferde gezüchtet wurden

Eine internationale Studie mit Berner Beteiligung zeigt, dass schon früher als angenommen Pferdezucht betrieben wurde – nämlich bereits in der Eisenzeit, wie DNA aus archäologischen Knochenfunden belegt. Die Studie zeigt zudem, dass Pferde aus der Eisenzeit im Gegensatz zu heutigen Pferden eine viel höhere genetische Vielfalt aufwiesen.

26.04.2017

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Neues Antibiotikaresistenz-Gen in Milch entdeckt

In Bakterien, die natürlicherweise in Kuhmilch vorkommen können, haben Forschende der Universität Bern ein Antibiotikaresistenz-Gen entdeckt. Dieses verursacht auch Resistenz gegen die neueste Generation von Breitband-Antibiotika. Diese Resistenz könnte sich auf menschliche Bakterien übertragen, womit insbesondere die Behandlung von Spitalinfektionen durch Breitband-Antibiotika gefährdet würde.

19.04.2017

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Weitere Teleskopstation zur Erforschung von Weltraumschrott in Betrieb

Das Astronomische Institut der Universität Bern (AIUB) hat zusammen mit dem Deutschen Satelliten-Kontrollzentrum in Oberpfaffenhofen (GSOC) die erste Teleskopstation in Südafrika in Betrieb genommen. Die Station dient zur permanenten Überwachung des geostationären Orbits und ist Teil des SMARTnet™-Netzwerkes (Small Aperture Robotic Telescope Networks). Ihre Sensoren liefern wichtige Informationen für die Erforschung von Weltraumschrott und um Kollisionen im täglichen Satellitenbetrieb zu verhindern.

06.04.2017

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Prähistorische Alpwirtschaft im Berner Oberland

Bereits vor 7'000 Jahren, und damit viel früher als bisher angenommen, waren die Menschen in der Schweiz in den Hochalpen unterwegs und betrieben Alpwirtschaft. Zu diesem Schluss kommt eine Studie der Universität Bern, in der archäologisches Wissen mit Erkenntnissen aus der Paläoökologie kombiniert werden. Eine entscheidende Rolle spielten dabei prähistorische Funde vom Schnidejoch Pass.

04.04.2017

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Kontroverse um besten Zeitpunkt für Antibiotikaprophylaxe ist beendet

Das Hin und Her ist vorbei: Nun herrscht Klarheit, wann vor einem chirurgischen Eingriff der optimale Zeitpunkt für die Verabreichung von Antibiotika ist. Eine neue Studie zeigt, dass das ganze Zeitfenster von einer Stunde vor dem Hautschnitt geeignet ist, um chirurgische Wundinfektionen zu vermeiden. Die grosse randomisierte Studie ist unter Federführung des Universitätsspitals Basel mit Beteiligung der Universität Bern entstanden und wurde soeben in der wichtigsten Fachzeitschrift für Infektionskrankheiten «The Lancet Infectious Diseases» publiziert.

24.03.2017

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Der steile Aufstieg der Berner Alpen

Die markante Nordfront der Berner Alpen ist das Resultat des steilen Aufstiegs der Gesteine aus der Tiefe nach der Kollision zweier Erdplatten. Dieses steile Aufsteigen gibt neue Einblicke in das Endstadium einer Gebirgsbildung und liefert wichtige Erkenntnisse im Hinblick auf aktive Naturgefahren und Geothermie. Die Resultate von Forschern der Universität Bern und der ETH Zürich werden im Fachjournal «Scientific Reports» publiziert.

20.03.2017

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Ein DNA-Pantoffelheld

Pantoffeltierchen haben einen ganz besonderen Trick entwickelt, um die Zellmaschinerie auch in scheinbar unmöglichen Situationen noch nutzen zu können. Forschende des Nationalen Forschungsschwerpunkts «RNA & Disease – Die Rolle von RNS in Krankheitsmechanismen» von der Universität Bern haben zum ersten Mal einen Mechanismus beschrieben, wie «Junk»-DNA noch ausgelesen statt gleich abgebaut wird – und dieser ist von erstaunlicher Raffinesse.

17.03.2017

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26 ERC Grants in Bern innerhalb von 10 Jahren

2017 feiert der Europäische Forschungsrat (ERC) sein zehnjähriges Jubiläum. Von seinen beliebten Förderungsprogrammen profitiert auch die Forschung an der Universität Bern: Seit der Gründung gingen insgesamt 26 «ERC Grants» nach Bern.

15.03.2017

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«Instrumentenflug» zum Innenohr

Chirurgen und Ingenieure des Inselspitals und des ARTORG Center for Biomedical Engineering Research der Universität Bern haben gemeinsam einen hochpräzisen Operationsroboter für die Cochlea-Implantation entwickelt. Die Forschungsarbeit zur weltweit ersten, erfolgreich durchgeführten roboterassistierten Cochlea-Implantation wird am 15. März in der Fachzeitschrift «Science Robotics» publiziert.

02.03.2017

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Fünf neue Förderungsprofessuren an der Universität Bern

Der Schweizerische Nationalfonds (SNF) vergibt dieses Jahr 42 Förderungsprofessuren an ausgezeichnete Nachwuchsforscherinnen und -forscher. Fünf der Professuren gehen an Wissenschaftler der Universität Bern.

02.03.2017

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Ein «Delete-Knopf» für die DNA

Forschende unter der Leitung des Molekularbiologen Rory Johnson der Universität Bern haben eine Software entwickelt, mit der Teile der menschlichen DNA rasch und einfach aus lebenden Zellen gelöscht werden können. Die Software wird zu einem besseren Verständnis der «Dunklen Materie» unserer DNA führen, der sogenannten nicht-codierenden DNA, und könnte die Suche nach krankheitsverursachenden Genen sowie neuen Therapien erleichtern.

28.02.2017

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Maus-Stammzellen auf Chip könnten Tierversuche ersetzen

Forschende des Instituts für Infektionskrankheiten der Universität Bern haben auf einem Chip einen Test entwickelt, der auf Maus-Stammzellen basiert und fähig ist, das Nervengift Botulinum nachzuweisen. Bisher benötigte man dafür hauptsächlich Tierversuche. Der neue Test könnte nun einerseits diese Tierversuche reduzieren und andererseits dazu dienen, weitere gefährliche Stoffe nachzuweisen.

22.02.2017

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Ein Zwergstern und seine sieben Planeten

Ein internationales Astronomen-Team hat in 40 Lichtjahren Entfernung sieben Exoplaneten aufgespürt, die um einen Zwergstern kreisen und auf denen flüssiges Wasser auf der Oberfläche existieren könnte. Brice-Olivier Demory vom Center for Space and Habitability (CSH) der Universität Bern hat die Daten des Spitzer-Weltraumteleskops der NASA analysiert und berechnet, dass diese neuentdeckten Exoplaneten ähnliche Massen wie die Erde haben.

10.02.2017

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Kreuzung zweier Arten liess Artbildung explodieren

Nicht weniger als 500 neue Buntbarsch-Arten – farbige Verwandte unseres Eglis – sind im ostafrikanischen Viktoriasee in den letzten 15'000 Jahren entstanden, ein Rekord in der Tier- und Pflanzenwelt. In der Zeitschrift Nature Communications haben Forschende der Eawag und der Universität Bern jetzt dieses Evolutions-Rätsel gelöst und erstmals bewiesen: Als die Verhältnisse passten, hat die früher erfolgte Kreuzung zweier entfernt verwandter Buntbarscharten aus dem Nil- und dem Kongo-Einzugsgebiet diese explosionsartige Artbildung ermöglicht.

07.02.2017

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Berner Studie rehabilitiert Klimamodelle

Mit Hilfe neuer Rekonstruktionsmethoden können Berner Klimaforscher zeigen, dass es im Mittelmeerraum vor 9'000 bis 5'000 Jahren deutlich wärmer war, als frühere Studien vermuten liessen. Damit werden nicht zuletzt Zweifel an der Zuverlässigkeit von Klimamodellen ausgeräumt.

06.02.2017

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Neue Diagnose und Therapiemöglichkeit für Brust- und Nierenkrebs

Bei der Radionuklidtherapie, der radioaktiven Bestrahlung von Krebstumoren, tun sich neue Möglichkeiten auf: Wie eine internationale Forschergruppe unter Berner Leitung herausfand, könnten neuartige Wirkstoffe (sogenannte Somatostatin-Rezeptor- Antagonisten) nicht nur wie bisher in den seltenen neuroendokrinen Tumoren eingesetzt werden, sondern auch bei häufigen Krebsarten wie Brust- oder Nierenkrebs.

02.02.2017

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Neue Vizerektorin gewählt

Der Regierungsrat des Kantons Bern hat eine neue Vizerektorin in die Universitätsleitung gewählt. Silvia Schroer übernimmt das Vizerektorat Qualität von Doris Wastl-Walter, die per 31. Juli 2017 in dieser Funktion zurücktritt.

02.02.2017

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Buntbarsche kommunizieren Aggressivität mittels Urin

Forscher aus Bern haben den Buntbarsch «Prinzessin vom Tanganjikasee» bei territorialen Kämpfen beobachtet und Erstaunliches entdeckt: Die Fische verfügen nicht nur über ein grosses Reportoir an Drohgesten, sondern kommunizieren ihre Agressivität auch geruchlich. Hierzu verändern sie während der Kämpfe ihr Urinierverhalten.

24.01.2017

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Im Schatten der Drogenbarone: Juan Gabriel Vásquez ist siebter Friedrich Dürrenmatt Gastprofessor

Die «Friedrich Dürrenmatt Gastprofessur für Weltliteratur» an der Universität Bern übernimmt im Frühjahrssemester 2017 der kolumbianische Schriftsteller Juan Gabriel Vásquez. Er bietet ein wöchentliches Seminar über «Die Kunst des Romans» an.

23.01.2017

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Betriebsstart für sitem-insel – neues Gebäude seit kurzem im Bau

Das vom Kanton Bern vor gut zwei Jahren initiierte Technologiekompetenzzentrum für translationale Medizin und Unternehmertum wird konkret. Anfang Jahr hat die sitem-insel AG ihren Betrieb aufgenommen. Mit dem Bau eines eigenen Gebäudes auf dem Areal des Inselspitals wurde begonnen. Wegen seiner zentralen Aufgabe – Erleichtern des Überführens von medizinischen Forschungsresultaten in die klinische Praxis und in die industrielle Produktion – hat der Bund sitem-insel als Forschungszentrum von höchster nationaler Bedeutung anerkannt. Auf dieser Grundlage gewähren Bund und Kanton sitem-insel eine Anschubfinanzierung. Die Universität Bern ist an der sitem-insel AG als Aktionärin beteiligt.

18.01.2017

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Drei Forschende der Universität Bern werden mit 6 Millionen unterstützt

Die Biologin Smita Saxena, der Neurobiologe Antoine Adamantidis und der Teilchenphysiker Marc Schumann erhalten vom Europäischen Forschungsrat je einen «Consolidator Grant» von rund zwei Millionen Franken. Ihre Projekte befassen sich mit Hirnerkrankungen, dem Schlaf-Wach-Mechanismus sowie mit Dunkler Materie.

17.01.2017

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Der Heilung von Blutkrebs auf der Spur

Am Berner Inselspital und dem Departement Klinische Forschung der Universität Bern läuft die erste klinische Studie für eine neue Immuntherapie gegen Leukämie an. Im Labor entdeckte Antikörper sollen das Wachstum der Tumorzellen hemmen.

12.01.2017

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Peter Messerli zum Ko-Vorsitzenden des UNO-Weltberichts über Nachhaltige Entwicklung gewählt

Peter Messerli, Professor für Nachhaltige Entwicklung an der Universität Bern, wird künftig als Ko-Vorsitzender das wissenschaftliche Expertengremium leiten, welches den UNO-Weltbericht zur Nachhaltigen Entwicklung verfasst. Ernannt wurde Peter Messerli zusammen mit Endah Murniningtyas aus Indonesien von Ban Ki-moon, dem ehemaligen UNO-Generalsekretär. Der erste Bericht soll 2019 erscheinen.