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Medienmitteilungen 2017

Hier sehen Sie die aktuellen Mitteilungen der Universität Bern aus dem Bereich Forschung. Möchten Sie die Mitteilungen regelmässig erhalten? In der Navigation links können Sie sie abonnieren.

11.12.2017

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Mit 3D-Zellkulturen gegen Krebsresistenzen

Ein internationales Forschungsteam unter der Co-Leitung der Universität Bern und des Niederländischen Krebsforschungszentrums (NKI) hat 3D-Zellkulturen entwickelt, deren Gene sie gezielt verändern können. So kann untersucht werden, welche Bedeutung einzelne Gene für die Entstehung von Resistenzmechanismen bei Brustkrebs haben. Dieses Wissen könnte die Wirksamkeit neuer gezielter Therapien erhöhen.

07.12.2017

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Willy Benz zum Präsidenten des ESO-Rats gewählt

Der ESO-Rat, das Leitungsorgan der Europäischen Südsternwarte ESO, hat Professor Willy Benz von der Abteilung für Weltraumforschung und Planetologie der Universität Bern und vom NCCR PlanetS heute zum neuen Präsidenten des ESO-Rats gewählt.

06.12.2017

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Gene und soziale Signale beeinflussen Schwangerschaften bei Pferden

Der weibliche Organismus entscheidet, ob er eine Trächtigkeit respektive Schwangerschaft aufrechterhält oder nicht. Dies tut er nicht nur mittels Partnerwahl, sondern auch noch nach der Befruchtung. Die Signale hierzu hängen mit dem sogenannten Haupthistokompatibilitätskomplex (MHC) des Partners zusammen. Dies haben die Universitäten Bern, Lausanne und Hannover sowie das Schweizer Nationalgestüt von Agroscope in einer Studie zur Fruchtbarkeit bei Pferden herausgefunden.

06.12.2017

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Bund fördert neue Wege und Alternativmethoden in der Tierversuchsforschung

Das Staatssekretariat für Bildung, Forschung und Innovation (SBFI) unterstützt das neue dezentrale Schweizerische Kompetenzzentrum 3RCC als Forschungseinrichtung von nationaler Bedeutung mit einem Beitrag von insgesamt 2,9 Millionen Franken in den Jahren 2018-2020. Das Kompetenzzentrum 3RCC ist ein breit abgestützter Verein, der an der Universität Bern angesiedelt ist.

05.12.2017

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Zwei Forschende der Universität Bern werden mit 4.8 Millionen unterstützt

Der Planetenphysiker Kevin Heng und die Kunsthistorikerin Beate Fricke erhalten vom Europäischen Forschungsrat je einen «Consolidator Grant» von rund zweieinhalb Millionen Franken. Ihre Projekte befassen sich mit der Suche nach Leben auf Exoplaneten und der Bedeutung des Horizonts in der Kunst.

02.12.2017

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«Die Universität Bern ist flott unterwegs»

Am 183. Dies academicus der Universität Bern thematisierte Rektor Christian Leumann die Freiheit von Lehre und Forschung und zog Bilanz über die erste «Halbzeit» der Universitätsstrategie. Regierungspräsident Bernhard Pulver betonte die Bedeutung der politischen Rahmenbedingungen für den Erfolg der Universität – und blickte auf zwölf Jahre als Erziehungsdirektor zurück. Zoë Lehmann Imfeld sprach für die Mittelbauvereinigung MVUB und über Aristoteles als Vorbild. Neun Persönlichkeiten wurden mit einem Ehrendoktortitel und elf Forschende mit akademischen Preisen geehrt.

01.12.2017

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Grosser Erfolg für den Medizinalstandort Bern

Das Swiss Personalized Health Network (SPHN) unterstützt neun Forschungsprojekte mit Berner Beteiligung, die den Aufbau einer national koordinierten Infrastruktur von Gesundheitsdaten zum Ziel haben. Zwei der Projekte stehen unter Leitung von Forschenden der Universität und des Inselspitals Bern. Sie werden insgesamt mit einer Summe von 5.3 Millionen Franken gefördert.

28.11.2017

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Maisschädling schlägt Mais mit dessen eigenen Waffen

Eine neue Studie des Instituts für Pflanzenwissenschaften der Universität Bern und des Max-Planck-Instituts für chemische Ökologie zeigt, wie der Maiswurzelbohrer den Abwehrmechanismus der Maispflanze ausser Gefecht setzen kann. Die Ergebnisse erklären, warum biologische Massnahmen zur Bekämpfung des Ernteschädlings oft wirkungslos blieben.

21.11.2017

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Wie Schweizer Gemeinden mit Risiken umgehen

Berner Forschende haben mit einer breit angelegten Umfrage erstmals erfasst, welche Risiken aktuell für Schweizer Gemeinden besonders relevant sind und welche Massnahmen sie dagegen ergreifen. Die Ergebnisse zeigen auf, wie wichtig ein erfolgreiches Risikomanagement und interne Kontrollmechanismen in Gemeinden sind.

17.11.2017

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Bedeutung von Biodiversität in Wäldern könnte mit Klimawandel zunehmen

Wälder erfüllen zahlreiche wichtige Funktionen für die Menschheit besonders gut, wenn sie reich an unterschiedlichen Baumarten sind. Gleichzeitig könnten europäische Wälder noch mehr Funktionen erfüllen, als sie dies im Moment tun. Dies zeigen zwei neue Studien, an denen auch Forschende des Instituts für Pflanzenwissenschaften der Universität Bern beteiligt waren.

15.11.2017

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Noch keine Spur von dunkler Materie

Auf der Suche nach der dunklen Materie, die einen grossen Anteil unseres Universums ausmacht, sind sogenannte Axionen vielversprechend. Axionen sind hypothetische Elementarteilchen, aus denen die dunkle Materie bestehen könnte. An einem internationalen Präzisionsexperiment mit Berner Beteiligung konnten sie nun aber nicht nachgewiesen werden. Die Erkenntnisse leisten einen wichtigen Beitrag zur Suche nach der dunklen Materie.

13.11.2017

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Botanischer Garten wird vollumfänglich in die Universität Bern integriert

Organisatorisch ist der Botanische Garten BOGA seit 2010 der Verwaltungsdirektion der Universität angegliedert. Ab 2018 wird der Beitrag des Kantons für den BOGA nun in das Budget der Universität Bern integriert. Damit muss das Betriebsbudget des BOGA nicht mehr separat beantragt werden. Der Betrieb und das Personal können so langfristig im Rahmen der Vereinbarung zwischen Kanton und Universität gesichert werden.

08.11.2017

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Christian Degen übernimmt die Leitung der Abteilung Kommunikation & Marketing der Universität Bern

Ab 1. Januar 2018 leitet Christian Degen die Abteilung Kommunikation & Marketing der Universität Bern. Zu einem Wechsel kommt es auch in der Leitung des Bereichs Corporate Communication.

06.11.2017

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Darmbakterien können autoimmune Krankheiten auslösen

Eine Studie der Universität Bern und der University of Calgary (CA) zeigt, dass spezielle Darmbakterien eine Reaktion des Immunsystems auslösen, die in gewissen Fällen zu autoimmunen Krankheiten führen kann. Der entdeckte Mechanismus könnte dabei helfen, einen neuen Ansatz gegen chronisch-entzündliche Darmkrankheiten und andere autoimmune Erkrankungen zu entwickeln.

31.10.2017

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Forschungspreis 2017 zeichnet Projekt über Lungenfibrose aus

Der diesjährige Johanna Dürmüller-Bol DBMR Forschungspreis des Department for BioMedical Research DBMR der Universität Bern geht an Manuela Funke-Chambour. Der mit CHF 30'000.– dotierte Forschungspreis wird am Tag der Klinischen Forschung, am Dienstag, 31. Oktober 2017, verliehen.

26.10.2017

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Eine neue Waffe im Kampf gegen Malaria

Forschende der Universitäten Genf und Bern haben einen neuen Ansatz entdeckt, mit dem der Malariaparasit bei jedem Schritt in seinem Lebenszyklus blockiert werden kann. Die Erkenntnisse sind nicht nur im Kampf gegen Malaria relevant, sondern auch in der Bekämpfung anderer Parasiten.

26.10.2017

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Wie «Schläferzellen» in Krebstumoren zerstört werden können

Trotz erfolgreicher Chemotherapie wachsen in vielen metastasierten Krebsarten verstreute Tumore wieder zurück. Wie ein Forschungsteam unter der Leitung der Universität Bern nun herausgefunden hat, liegt das an vereinzelten Krebszellen, welche wegen einer Ruhephase die Chemotherapie überleben. Wenn diese «Schläferzellen» jedoch spezifische Defekte aufweisen, können sie vernichtet werden. Das könnte die Wirksamkeit der Chemotherapie bei bestimmten Patienten erhöhen.

23.10.2017

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Studie zur Euterfüllung bei Ausstellungskühen

In einer Studie der Nutztierklinik der Vetsuisse-Fakultät der Universität Bern wurde an kompetitiven Milchvieh-Ausstellungen in der Schweiz der Euterfüllungsgrad von Kühen, die Praxistauglichkeit der dazu verwendeten Ultraschalluntersuchung und der Einsatz von Entzündungshemmern und Entwässerungsmitteln untersucht. In Auftrag gegeben wurde die Studie von der Arbeitsgemeinschaft Schweizerischer Rinderzüchter (ASR) und dem Bundesamt für Lebensmittelsicherheit und Veterinärwesen (BLV).

18.10.2017

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Neue Möglichkeiten für die Immuntherapie beim Lungenkrebs entdeckt

Eine gemeinsame Studie der Universität Bern und des Inselspitals Bern zeigt, dass spezielle Bindegewebszellen, die in normalen Blutgefässen die Wände abdichten, bei Lungenkrebs nicht mehr richtig funktionieren. Zusätzlich unterdrücken sie die immunologische Bekämpfung des Tumors. Die Resultate legen nahe, dass diese Zellen ein neues Ziel für die Immuntherapie gegen Lungenkarzinome sein könnten.

13.10.2017

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Verleihung des 20. Dr. Josef Steiner Krebsforschungspreises

Anlässlich einer Feier in der Aula des Hauptgebäudes der Universität Bern wird am Freitag, 13. Oktober 2017 der mit einer Million Franken dotierte Dr. Josef Steiner Krebsforschungspreis verliehen. Als Preisträger bestimmte der Stiftungsrat Prof. Dr. Jacco van Rheenen vom Hubrecht Institute des University Medical Centers in Utrecht (NL).

11.10.2017

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Untersuchung zur Dunkelziffer nicht-natürlicher Todesfälle im Kanton Bern

Experten weisen seit mehreren Jahren darauf hin, dass viele nicht-natürliche Todesfälle (Unfälle, Suizide und Tötungsdelikte) unentdeckt bleiben. Um dieses Problem nun etwas besser quantifizieren zu können, wird an der Universität Bern eine wissenschaftliche Studie lanciert. Die Datenerhebung wird gewünscht von der Konferenz der Kantonalen Justiz- und Polizeidirektorinnen und -direktoren und unterstützt durch die Generalstaatsanwaltschaft des Kantons Bern.

10.10.2017

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Pariser Klimagipfel 2015: Deutsche durch intensive Berichterstattung eher beruhigt als mobilisiert

Der Klimagipfel von Paris im Jahr 2015 wurde von einer umfassenden Berichterstattung durch die Medien begleitet. Deren Inhalte haben die deutsche Bevölkerung zwar erreicht, ihre Einstellung haben die Menschen jedoch kaum verändert. Dies zeigt eine neue Studie der Universität Hamburg, an der das Institut für Kommunikations- und Medienwissenschaft der Universität Bern beteiligt war.

02.10.2017

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Die sozialen Fähigkeiten von Buntbarschen hängen von ihren frühesten Erfahrungen ab

Ein Berner Forschungsteam untersuchte am Beispiel einer kooperativen Buntbarsch-Art, wie sich soziale und ökologische Früherfahrungen auf die Entwicklung der Fische auswirken. Welche Tiere sich zu submissiven Brutpflegehelfern oder zu dominanten Territorienbesitzern entwickeln, entscheidet sich laut der aktuellen Studie massgeblich in den ersten zwei Monaten ihres Lebens.

02.10.2017

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Methylchlorid im Weltall ist kein Hinweis auf Leben

Ein internationales Team mit Forschenden der Universität Bern hat erstmals bei einem jungen Stern sowie im Kometen «Chury» Methylchlorid gefunden – ein organisches Molekül, das auf der Erde durch biologische und industrielle Prozesse erzeugt wird. Dieser Fund in einer lebensfeindlichen Umgebung bedeutet, dass sich das Molekül nicht wie bisher erhofft für die Suche nach ausserirdischem Leben eignet.

02.10.2017

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Stiftungsprofessur für Klima- und Umweltökonomik besetzt

Die Universität Bern hat eine Professur für Klima- und Umweltökonomik geschaffen, die nun dank dem Engagement der Stiftung Mercator Schweiz und der Gebäudeversicherung Bern ausgebaut werden kann. Ziel der Professur ist es, Kompetenzen in Forschung und Lehre auf dem Gebiet der empirisch-experimentellen Klima- und Umweltökonomik aufzubauen. Die Professur wurde neu mit dem Volkswirt Prof. Eric Strobl besetzt.

27.09.2017

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Mit einem fliegenden Teleskop ferne Welten aufspüren

Forscher der Universität Bern haben mit einem Observatorium an Bord eines Jumbojets beobachtet, wie der extrasolare Planet GJ 1214b vor seinem Stern hindurchzieht und so eine Art Minifinsternis auslöst. Die ersten derartigen Messungen mit der Sternwarte namens SOFIA (kurz für Stratosphären-Observatorium für Infrarot-Astronomie) beweisen, dass sich das fliegende Observatorium gut für die Beobachtung von Exoplaneten eignet.

16.09.2017

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Über 9’000 Personen besuchten die Nacht der Forschung

Grosser Andrang auf der Grossen Schanze in Bern: An der dritten «Nacht der Forschung» tauchten die Besucherinnen und Besucher in die Welt der Wissenschaft ein. Über 800 Forscherinnen und Forscher der Universität Bern gaben Einblicke in ihr Tun – verständlich erklärt und unterhaltsam präsentiert.

14.09.2017

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Die Universität Bern im Aufbruch

An der Universität Bern wird die Forschung intensiviert: Mit den neuen Interfakultären Forschungskooperationen IFK werden innovative Verbundprojekte aus verschiedenen Fachbereichen gefördert. In der Lehre wird das Pharmaziestudium zum Vollstudium ausgebaut. Die Studierendenzahlen stabilisieren sich auf hohem Niveau: Neu werden in Bern rund 17'550 Studierende immatrikuliert sein.

11.09.2017

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Zwei Millionen für die Erforschung von Prostatakrebs

Der SPORE Grant, einer der wichtigsten nationalen Grants der USA, wurde an die Cornell University (NY) verliehen und fördert auch das beteiligte Department for BioMedical Research (DBMR) der Universität Bern. Mit über zwei Millionen Franken wird ein Berner Projekt unterstützt, das die Resistenz von Krebszellen bei Prostatakrebs erforscht und zu besseren Behandlungsmöglichkeiten beitragen könnte.

05.09.2017

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Die 13 Faktoren für eine erfolgreiche Laufbahn

Was bestimmt den Karriereerfolg? Diese Frage beschäftigt die Karriereforschung, Berufs- und Laufbahnberatung, Organisationen sowie Privatpersonen seit Jahrzehnten. Berner Forschende der Abteilung Arbeits- und Organisationspsychologie haben mit Hilfe eines neuen Fragebogens herausgefunden, welche Ressourcen für eine erfolgreiche Laufbahn wichtig sind.

01.09.2017

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Klimaforscher Thomas Stocker erhält den Schweizer Wissenschaftspreis Marcel Benoist

Thomas Stocker, Professor an der Universität Bern, wird mit dem diesjährigen Schweizer Wissenschaftspreis Marcel Benoist ausgezeichnet. Anhand von Modellierungen und Eiskernbohrungen konnte er die Klimaveränderungen und die sich daraus ergebenden Konsequenzen aufzeigen. Seine Forschungserkenntnisse haben gemäss Stiftungszweck eine hohe Bedeutung für das menschliche Leben und betreffen eine der wichtigsten Herausforderungen der heutigen Gesellschaft. Bundesrat Johann N. Schneider-Ammann, Präsident der Marcel Benoist Stiftung, hat Professor Thomas Stocker am Freitag, 1. September in Bern empfangen und ihm zu dieser wichtigen Auszeichnung gratuliert. Die Preisverleihung erfolgt am 1. November in Bern.

30.08.2017

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Ein ungewöhnlicher Lieferservice

Lokal produzieren oder importieren? Das ist auch für simple Lebensformen keine ganz einfache Entscheidung. Die Kraftwerke der Zellen, die sogenannten Mitochondrien, betreiben eigene kleine Proteinfabriken, obwohl sie eigentlich alle Proteine von der Zelle geliefert bekommen könnten. Eine besondere Spezies von Einzellern lässt sich für die Produktion sogar die Transfer-RNA liefern. Berner Forschende haben nun im Detail untersucht, wie dieser ungewöhnliche Molekülimport vonstatten geht.

28.08.2017

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Epidemiologin Claudia Kühni erhält Ewald Weibel Preis 2017 für Lungenforschung

Die Swiss Lung Foundation und das Anatomische Institut der Universität Bern verleihen 2017 erstmals den Ewald Weibel Förderpreis für Lungenforschung. Als erste Preisträgerin nimmt Claudia Kühni, assoziierte Professorin und Forschungsgruppenleiterin am Institut für Sozial- und Präventivmedizin (ISPM) der Universität Bern, die Auszeichnung entgegen.

28.08.2017

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50 Jahre Weltraumforschung an der Universität Bern

Dieses Jahr feiert die Universität Bern 50 Jahre Weltraumforschung. Mehrere Dutzend Berner Instrumente sind an Bord von internationalen Weltraumsonden mitgeflogen, um die Entstehung des Sonnensystems und den Ursprung des Lebens zu ergründen. So das Berner Sonnensegel, das im Rahmen der ersten Mondlandung auf dem Mond ausgerollt wurde. An der «Nacht der Forschung» am 16. September präsentiert eine Ausstellung Höhepunkte der Berner Weltraumforschung.

24.08.2017

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Ein Selfie mit Einstein

Neu erinnern vier Sitzbänke in Bern an den wohl berühmtesten Einwohner der Stadt. Besucherinnen und Besucher können sich darauf neben einer Bronzefigur von Albert Einstein ausruhen und verweilen. Die Figuren zeigen den berühmten Physiker in seinen jungen Jahren, als er in Bern gelebt hat. Angestossen wurde das Projekt von Bern Tourismus und dank der Unterstützung der Universität Bern, der Kulturstiftung der Gebäudeversicherung Bern (GVB) sowie der Immobiliengesellschaft Altes Tramdepot realisiert.

24.08.2017

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Zwerghirse Tef profitiert von weiterer Forschungsförderung

Der Tef ist Äthiopiens wichtigstes Grundnahrungsmittel. Weil die Zwerghirse aber wegen ihrem langen und schwachen Stiel leicht umfällt oder umknickt, haben Forschende am Institut für Pflanzenwissenschaften IPS der Universität Bern eine Tef-Sorte mit kürzeren und kräftigeren Halmen gezüchtet. Diese Pflanzen haben in Äthiopien mehrjährige Feldtests erfolgreich bestanden. Jetzt sollen Kleinbauern mit dieser neuen Sorte und weiteren, die in der Entwicklung stecken, bessere Ernten erzielen. Seit 2006 unterstützt die Syngenta Stiftung das «Tef Improvement Project». Nun setzt sie die Förderung mit weiteren 2,75 Millionen Franken fort.

21.08.2017

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Wissenschaftliche Grundlagen für eine erfolgreiche Klimapolitik

500 Forschende aus der ganzen Welt treffen sich zu einer von der Universität Bern organisierten Klimakonferenz in Interlaken. Vom 21. bis am 25. August 2017 behandelt die «10th International Carbon Dioxide Conference» unterschiedliche Aspekte des Treibhausgases Kohlendioxid (CO2). Der wissenschaftliche Anlass gilt als wichtiges Treffen in der Klimaforschung.

17.08.2017

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«Container3» – Eine Ausstellung in den Berner Quartieren

Bern, 17. August 2017. In einer mobilen Ausstellung thematisieren die Stadt Bern und die Universität Bern den Klimawandel. «Container3 - eine Berner Ausstellung rund ums Klima» gibt Einblicke in die Berner Klimaforschung und zeigt, wie sich die Stadt Bern für nachhaltige Mobilität und erneuerbare Energien einsetzt. Die Wanderausstellung gastiert bis Mitte September in allen Berner Stadtteilen und bringt so wichtige gesellschaftliche Themen aus den städtischen Büros und den universitären Labors unter die breite Bevölkerung.

16.08.2017

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Geographie verrät das Alter von Viren

Um den Ausbruch von Epidemien besser zu verstehen, sind Kenntnisse über die evolutionäre Entwicklung von Viren über Raum und Zeit zentral. Berner Populationsgenetiker konnten nun mit einer neuen Methode zeigen, wie sich das Alter und der Zeitraum der Ausbreitung von Viren viel zuverlässiger als bisher bestimmen lässt.

04.08.2017

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Mögliche Erklärung für die Dominanz der Materie über Antimaterie im Universum

Neutrinos und Antineutrinos – auch Geisterteilchen genannt, weil sie schwierig nachzuweisen sind – können sich ineinander umwandeln. Die internationale T2K Kollaboration fand nun erste Hinweise, dass die Dominanz der Materie über Antimaterie im Universum durch das unterschiedliche Umwandlungs-Verhalten der Neutrinos und Antineutrinos erklärt werden könnte. Dies ist ein wichtiger Meilenstein für das Verständnis des Universums. Ein Team von Teilchenphysikern der Universität Bern hat wichtige Beiträge zum Experiment geleistet.

02.08.2017

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Lichtverschmutzung bedroht die Bestäubung

Künstliches Licht stört nachtaktive Insekten beim Bestäuben von Pflanzen und reduziert die Anzahl produzierter Samen und Früchte. Dieser Verlust der nächtlichen Bestäubungsleistung kann auch durch tagaktive Bestäuber nicht kompensiert werden. Pflanzen werden dadurch in ihrer Fortpflanzung beeinträchtigt, wie Ökologinnen und Ökologen der Universität Bern erstmals nachweisen konnten.

18.07.2017

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Schwere Erkältungen: Mutationen machen Kinder anfällig

Vom SNF geförderte Forschende haben Genmutationen entdeckt, die Infektionen der Atemwege bei Kindern schwerer verlaufen lassen. In ihrer Studie zeigen sie, wie dies funktioniert.

11.07.2017

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Umfassendste Datenbank zu Klimawandel in der Vergangenheit ist online

Eine neue Online-Datenbank ermöglicht es Klimaforschenden, nun noch genauer die Muster und Ursachen von globalen Klimaschwankungen zu untersuchen. Sie wurde von einem grossen internationalen Forschungsteam zusammengestellt, das von PAGES (Past Global Changes) koordiniert wurde, einer klimawissenschaftlichen Organisation an der Universität Bern.

06.07.2017

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Dänische Düsternis: Josefine Klougart ist achte Friedrich Dürrenmatt Gastprofessorin

Die «Friedrich Dürrenmatt Gastprofessur für Weltliteratur» an der Universität Bern übernimmt im Herbstsemester 2017 die dänische Schriftstellerin Josefine Klougart. Sie bietet ein wöchentliches Seminar über Düsternis in der Literatur an.

03.07.2017

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Innovation in der Schweiz: Förderung des Austauschs zwischen Forschung, Wirtschaft und Gesellschaft

Im Rahmen des Projekts Inno-Futures haben die Universitäten Bern und Neuenburg, inspiriert von Open-Source-Software und Creative-Commons-Lizenzen (CC), eine nationale Politik der innovativen Allmende entwickelt. Durch Wissensaustausch sollen kreative Ideen in Technologie, Wirtschaft und Gesellschaft ausfindig gemacht und verwirklicht werden. In einem ersten Schritt wurde nun eine Internetplattform lanciert.

27.06.2017

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Ein grosser Erfolg für den Medizinstandort Bern

Im nationalen Translationszentrum sitem-insel entsteht ein neues Diabetesforschungszentrum: Das privat finanzierte Diabetes Center Berne zieht kurz vor der Grundsteinlegung für das neue Gebäude auf dem Areal des Inselspitals ein. Das neue Zentrum an der Schnittstelle von Forschung, Entwicklung und Industrie setzt ein starkes Zeichen für den Medizinstandort Kanton Bern.

20.06.2017

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Die Schweiz in Pole-Position in der neuen ESA-Mission

Die Europäische Weltraumagentur ESA gab heute grünes Licht für die industrielle Produktion von PLATO, der grössten europäischen wissenschaftlichen Mission zu Exoplaneten. Partner dieser Mission sind die Universitäten Bern und Genf.

13.06.2017

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Das Ozonloch wirkt bis in die Tropen

Das Ozonloch über der Antarktis hat weitreichendere Folgen als bisher angenommen. Eine Studie von Berner Klimaforschern zeigt, dass es sogar den Niederschlag im 10'000 Kilometer entfernten tropischen Pazifik beeinflusst. Dieser Mechanismus war bisher nicht bekannt und belegt, wie im Klimasystem Verbindungen zwischen sehr weit entfernten Gebieten wirken.

12.06.2017

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Rechtswissenschaftliche Fakultät: Prüfung wird wiederholt

Die Rechtswissenschaftliche Fakultät hat ihre Entscheidung zur Wiederholung einer Prüfung im Schuldbetreibungs- und Konkursrecht bekräftigt. Weitere Abklärungen und Gespräche – unter anderem mit Vertreterinnen und Vertretern der StudentInnenschaft SUB – führen zu keinen anderen Schlüssen.

12.06.2017

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Blick unter den Gletscher

Einem interdisziplären Team aus Physikern und Geologen der Universität Bern gelang es dank einer speziellen Technik zum ersten Mal, einen Gletscher zu «röntgen». Dazu wurden unterhalb des Eigergletschers im Tunnel der Jungfraubahnen mehrere Detektoren installiert. Diese Detektoren, beschichtet mit einem speziellen Gel, registrieren kosmische Elementarteilchen, die Eis und Fels durchdringen. Dank den so gewonnenen Daten lässt sich erstmals der Fels unter dem Gletscher abbilden und auch dem Eis beim Fliessen «zuschauen».

12.06.2017

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Mobile Daten intelligenter nutzen

Für die Daten, die Smartphones ununterbrochen erfassen und übermitteln, gibt es zahlreiche Anwendungsmöglichkeiten. Ein vom Schweizerischen Nationalfonds SNF gefördertes Forschungsprojekt zum Thema «Crowd Sensing» hat aufgezeigt, wie sich die Genauigkeit der Standortdaten verbessern lässt, während gleichzeitig der Datenschutz garantiert und die Beanspruchung der Hardware verringert wird. Koordiniert wird das Projekt von Torsten Braun vom Institut für Informatik der Universität Bern.

09.06.2017

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Prüfungswiederholung Rechtswissenschaftliche Fakultät: Stellungnahme der Universität Bern

Im Rahmen der Masterprüfung im Schuldbetreibungs- und Konkursrecht an der Rechtswissenschaftlichen Fakultät wurde eine alte, nur leicht modifizierte Prüfung verwendet. Da hierdurch die Rechts- und Chancengleichheit der Studierenden tangiert wird, muss die Prüfung wiederholt werden. Die Universität Bern, die betroffene Fakultät sowie die zuständige Dozentin bedauern diese Fehlleistung sehr.

09.06.2017

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Graphen bietet neue Funktionen für elektronische Nanogeräte

Ein internationales Team unter der Leitung der Universität Bern und des National Physical Laboratory (NPL, UK) eröffnet der nächsten Generation von nanoelektronischen Geräten neue Wege: Der «Wunderstoff» Graphen macht Innovationen auf verschiedensten Gebieten wie der Umwandlung und Speicherung von Energie oder flexiblen Touchscreens möglich. So können noch kleinere und effizientere Geräte entwickelt werden.

08.06.2017

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Zusammenhang zwischen Kometen und Erdatmosphäre aufgedeckt

Die schwierige, aber erfolgreiche Messung mehrerer Isotopen des Edelgases Xenon beim Kometen 67P/Churyumov-Gerasimenko durch das Berner Messinstrument ROSINA auf der Rosetta-Sonde zeigt, dass durch Einschläge von Kometen Material auf die Erde gelangte. Wie weitere Berner Messungen von Silizium-Isotopen nachweisen, war unser Sonnensystem am Anfang sehr heterogen. Zudem zeigt der hohe Anteil an sogenanntem «schwerem» Wasser, dass kometäres Eis älter ist als unser Sonnensystem.

06.06.2017

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Ein neuer Ansatz zur Bekämpfung von Angstzuständen, Schmerzen und Entzündungen

Körpereigene Cannabinoide (Endocannabinoide) spielen eine wichtige Rolle im Gehirn und Immunsystem. Berner Forschende des Nationalen Forschungsschwerpunktes (NFS) «TransCure» haben nun einen neuen Weg gefunden, um das Endocannabinoid-System zu beeinflussen. Im Tiermodell konnten entzündungshemmende, schmerzstillende wie auch angstlösende Effekte erzielt werden.

02.06.2017

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Die Universität Bern schliesst sich The Guild of European Universities an

Die Universität Bern ist als neustes Mitglied in die Vereinigung The Guild of European Research-Intensive Universities aufgenommen worden.

01.06.2017

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Das Stellarium Gornergrat öffnet den Betrieb für Schulen

Das Center for Space and Habitability der Universität Bern (CSH) hat zusammen mit Partnern auf dem Gornergrat eine Anlage aufgebaut und eingerichtet, deren Teleskope und Instrumente primär für Bildungszwecke und die Öffentlichkeit zur Verfügung stehen. Auf diese Weise erhalten Schulen Zugang zu professionellem Equipment am vermutlich besten Sternen-Beobachtungsstandort der Schweiz.

22.05.2017

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Forschung in Rekordzeit zum Planeten TRAPPIST-1h

Forschenden der Universität Bern gelang es, in einem internationalen Team innert kürzester Zeit die Umlaufperiode des äussersten Planeten von TRAPPIST-1 zu bestimmen – jenem Stern, der weltweit für Schlagzeilen gesorgt hat. Die Forschergruppe hat damit eine Art globalen Forschungswettlauf gewonnen. Das neue Resultat bestätigt, dass die sieben erdähnlichen Planeten beim kühlen Zwergstern wie in einer Kette aufgereiht sind und untereinander interagieren.

22.05.2017

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Goldenes «Nano-Schachbrett» für zukünftige Technologien

Eine Goldoberfläche, auf der sich Moleküle mit verschiedenen magnetischen Zentren zu einem Nano-Schachbrettmuster selbst anordnen, stellt den ersten sogenannten ebenen Ferrimagneten dar. Die Existenz solcher zweidimensionaler magnetischer Systeme wurde bisher ausgeschlossen. Dank geschickter Materialwahl wurde dies nun von einer internationalen Forschergruppe mit Berner Beteiligung möglich gemacht.

18.05.2017

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Zwei Forscher der Universität Bern erhalten 5 Millionen Franken

Der Gastroenterologe Andrew Macpherson und der Pflanzenwissenschaftler Cris Kuhlemeier erhalten vom Europäischen Forschungsrat je einen «Advanced Grant» von rund zweieinhalb Millionen Franken. Ihre Projekte befassen sich mit dem Immunsystem bei Neugeborenen und mit der Artbildung bei Petunien.

17.05.2017

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Pilotversuch Cannabisregulierung (SCRIPT):
Gesuch für Ausnahmebewilligung beim Bundesamt für Gesundheit eingereicht

Das Klinische Studienzentrum (CTU Bern) und das Institut für Sozial- und Präventivmedizin der Universität Bern (ISPM) planen in der Stadt Bern die Durchführung einer Studie zur Cannabisregulierung. Nach Vorliegen der Bewilligung durch die Kantonale Ethikkommission Bern ist nun das Gesuch um Erteilung einer Ausnahmebewilligung beim Bundesamt für Gesundheit eingereicht.

16.05.2017

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Geschichte eines Sees mit einfachen Mitteln aufgeklärt

Die Sedimente im türkischen Vansee sind ein besonderes Klimaarchiv. Durch die Analyse des Porenwassers von Bohrkernen der Sedimente konnte jetzt eine internationale Forschergruppe mit Beteiligung der Universität Bern die immensen Seespiegelschwankungen der letzten 250‘000 Jahre nachzeichnen. Eine an sich simple Idee, die künftig nicht nur für den Vansee Anwendung finden dürfte.

11.05.2017

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Der Duftstoff Hedion beeinflusst menschliches Verhalten

Ob Menschen – so wie Tiere – über Pheromone kommunizieren, ist umstritten. Eine interdisziplinäre Studie von Riech- und Verhaltensforschern der Universitäten Bern, Köln und Bochum könnte der Forschung neuen Antrieb geben.

10.05.2017

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Möglicher Ansatz für neue Antibiotika entdeckt

Zwei Forschungsteams aus Bern und Zürich haben eine neue Methode entwickelt, um einen Einblick in einen bislang kaum erforschten Teil der bakteriellen Proteinherstellung zu erhalten. Die Resultate könnten bei der Entwicklung neuer Antibiotika helfen.

09.05.2017

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Das Tor zu Mitochondrien schliessen

Ein Forschungsteam der Universitäten Bern und Freiburg (D) hat eine Methode entwickelt, mit der sich importierte mitochondriale Proteine bestimmen lassen. Dies führt zu einem besseren Verständnis von Krankheitsmechanismen, die mit fehlerhaften Zell-Funktionen zusammenhängen.

08.05.2017

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Was alte Weisstannen-DNA über die Wälder der Jungsteinzeit verrät

Mit einer neuen Methode lässt sich Erbmaterial aus Pflanzen- und Tierresten, die nicht oder nur teilweise versteinert sind, kostengünstig analysieren. Damit haben die Entwickler des Verfahrens der WSL und der Universitäten Lausanne und Bern die DNA von Weisstannennadeln in Tessiner Seesedimenten untersucht. Sie fanden Hinweise darauf, wie die Wälder auf den Beginn des Ackerbaus reagierten.

27.04.2017

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Wie vor Jahrtausenden Pferde gezüchtet wurden

Eine internationale Studie mit Berner Beteiligung zeigt, dass schon früher als angenommen Pferdezucht betrieben wurde – nämlich bereits in der Eisenzeit, wie DNA aus archäologischen Knochenfunden belegt. Die Studie zeigt zudem, dass Pferde aus der Eisenzeit im Gegensatz zu heutigen Pferden eine viel höhere genetische Vielfalt aufwiesen.

26.04.2017

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Neues Antibiotikaresistenz-Gen in Milch entdeckt

In Bakterien, die natürlicherweise in Kuhmilch vorkommen können, haben Forschende der Universität Bern ein Antibiotikaresistenz-Gen entdeckt. Dieses verursacht auch Resistenz gegen die neueste Generation von Breitband-Antibiotika. Diese Resistenz könnte sich auf menschliche Bakterien übertragen, womit insbesondere die Behandlung von Spitalinfektionen durch Breitband-Antibiotika gefährdet würde.

19.04.2017

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Weitere Teleskopstation zur Erforschung von Weltraumschrott in Betrieb

Das Astronomische Institut der Universität Bern (AIUB) hat zusammen mit dem Deutschen Satelliten-Kontrollzentrum in Oberpfaffenhofen (GSOC) die erste Teleskopstation in Südafrika in Betrieb genommen. Die Station dient zur permanenten Überwachung des geostationären Orbits und ist Teil des SMARTnet™-Netzwerkes (Small Aperture Robotic Telescope Networks). Ihre Sensoren liefern wichtige Informationen für die Erforschung von Weltraumschrott und um Kollisionen im täglichen Satellitenbetrieb zu verhindern.

06.04.2017

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Prähistorische Alpwirtschaft im Berner Oberland

Bereits vor 7'000 Jahren, und damit viel früher als bisher angenommen, waren die Menschen in der Schweiz in den Hochalpen unterwegs und betrieben Alpwirtschaft. Zu diesem Schluss kommt eine Studie der Universität Bern, in der archäologisches Wissen mit Erkenntnissen aus der Paläoökologie kombiniert werden. Eine entscheidende Rolle spielten dabei prähistorische Funde vom Schnidejoch Pass.

04.04.2017

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Kontroverse um besten Zeitpunkt für Antibiotikaprophylaxe ist beendet

Das Hin und Her ist vorbei: Nun herrscht Klarheit, wann vor einem chirurgischen Eingriff der optimale Zeitpunkt für die Verabreichung von Antibiotika ist. Eine neue Studie zeigt, dass das ganze Zeitfenster von einer Stunde vor dem Hautschnitt geeignet ist, um chirurgische Wundinfektionen zu vermeiden. Die grosse randomisierte Studie ist unter Federführung des Universitätsspitals Basel mit Beteiligung der Universität Bern entstanden und wurde soeben in der wichtigsten Fachzeitschrift für Infektionskrankheiten «The Lancet Infectious Diseases» publiziert.

24.03.2017

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Der steile Aufstieg der Berner Alpen

Die markante Nordfront der Berner Alpen ist das Resultat des steilen Aufstiegs der Gesteine aus der Tiefe nach der Kollision zweier Erdplatten. Dieses steile Aufsteigen gibt neue Einblicke in das Endstadium einer Gebirgsbildung und liefert wichtige Erkenntnisse im Hinblick auf aktive Naturgefahren und Geothermie. Die Resultate von Forschern der Universität Bern und der ETH Zürich werden im Fachjournal «Scientific Reports» publiziert.

20.03.2017

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Ein DNA-Pantoffelheld

Pantoffeltierchen haben einen ganz besonderen Trick entwickelt, um die Zellmaschinerie auch in scheinbar unmöglichen Situationen noch nutzen zu können. Forschende des Nationalen Forschungsschwerpunkts «RNA & Disease – Die Rolle von RNS in Krankheitsmechanismen» von der Universität Bern haben zum ersten Mal einen Mechanismus beschrieben, wie «Junk»-DNA noch ausgelesen statt gleich abgebaut wird – und dieser ist von erstaunlicher Raffinesse.

17.03.2017

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26 ERC Grants in Bern innerhalb von 10 Jahren

2017 feiert der Europäische Forschungsrat (ERC) sein zehnjähriges Jubiläum. Von seinen beliebten Förderungsprogrammen profitiert auch die Forschung an der Universität Bern: Seit der Gründung gingen insgesamt 26 «ERC Grants» nach Bern.

15.03.2017

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«Instrumentenflug» zum Innenohr

Chirurgen und Ingenieure des Inselspitals und des ARTORG Center for Biomedical Engineering Research der Universität Bern haben gemeinsam einen hochpräzisen Operationsroboter für die Cochlea-Implantation entwickelt. Die Forschungsarbeit zur weltweit ersten, erfolgreich durchgeführten roboterassistierten Cochlea-Implantation wird am 15. März in der Fachzeitschrift «Science Robotics» publiziert.

02.03.2017

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Ein «Delete-Knopf» für die DNA

Forschende unter der Leitung des Molekularbiologen Rory Johnson der Universität Bern haben eine Software entwickelt, mit der Teile der menschlichen DNA rasch und einfach aus lebenden Zellen gelöscht werden können. Die Software wird zu einem besseren Verständnis der «Dunklen Materie» unserer DNA führen, der sogenannten nicht-codierenden DNA, und könnte die Suche nach krankheitsverursachenden Genen sowie neuen Therapien erleichtern.

02.03.2017

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Fünf neue Förderungsprofessuren an der Universität Bern

Der Schweizerische Nationalfonds (SNF) vergibt dieses Jahr 42 Förderungsprofessuren an ausgezeichnete Nachwuchsforscherinnen und -forscher. Fünf der Professuren gehen an Wissenschaftler der Universität Bern.

28.02.2017

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Maus-Stammzellen auf Chip könnten Tierversuche ersetzen

Forschende des Instituts für Infektionskrankheiten der Universität Bern haben auf einem Chip einen Test entwickelt, der auf Maus-Stammzellen basiert und fähig ist, das Nervengift Botulinum nachzuweisen. Bisher benötigte man dafür hauptsächlich Tierversuche. Der neue Test könnte nun einerseits diese Tierversuche reduzieren und andererseits dazu dienen, weitere gefährliche Stoffe nachzuweisen.

22.02.2017

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Ein Zwergstern und seine sieben Planeten

Ein internationales Astronomen-Team hat in 40 Lichtjahren Entfernung sieben Exoplaneten aufgespürt, die um einen Zwergstern kreisen und auf denen flüssiges Wasser auf der Oberfläche existieren könnte. Brice-Olivier Demory vom Center for Space and Habitability (CSH) der Universität Bern hat die Daten des Spitzer-Weltraumteleskops der NASA analysiert und berechnet, dass diese neuentdeckten Exoplaneten ähnliche Massen wie die Erde haben.

10.02.2017

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Kreuzung zweier Arten liess Artbildung explodieren

Nicht weniger als 500 neue Buntbarsch-Arten – farbige Verwandte unseres Eglis – sind im ostafrikanischen Viktoriasee in den letzten 15'000 Jahren entstanden, ein Rekord in der Tier- und Pflanzenwelt. In der Zeitschrift Nature Communications haben Forschende der Eawag und der Universität Bern jetzt dieses Evolutions-Rätsel gelöst und erstmals bewiesen: Als die Verhältnisse passten, hat die früher erfolgte Kreuzung zweier entfernt verwandter Buntbarscharten aus dem Nil- und dem Kongo-Einzugsgebiet diese explosionsartige Artbildung ermöglicht.

07.02.2017

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Berner Studie rehabilitiert Klimamodelle

Mit Hilfe neuer Rekonstruktionsmethoden können Berner Klimaforscher zeigen, dass es im Mittelmeerraum vor 9'000 bis 5'000 Jahren deutlich wärmer war, als frühere Studien vermuten liessen. Damit werden nicht zuletzt Zweifel an der Zuverlässigkeit von Klimamodellen ausgeräumt.

06.02.2017

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Neue Diagnose und Therapiemöglichkeit für Brust- und Nierenkrebs

Bei der Radionuklidtherapie, der radioaktiven Bestrahlung von Krebstumoren, tun sich neue Möglichkeiten auf: Wie eine internationale Forschergruppe unter Berner Leitung herausfand, könnten neuartige Wirkstoffe (sogenannte Somatostatin-Rezeptor- Antagonisten) nicht nur wie bisher in den seltenen neuroendokrinen Tumoren eingesetzt werden, sondern auch bei häufigen Krebsarten wie Brust- oder Nierenkrebs.

02.02.2017

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Buntbarsche kommunizieren Aggressivität mittels Urin

Forscher aus Bern haben den Buntbarsch «Prinzessin vom Tanganjikasee» bei territorialen Kämpfen beobachtet und Erstaunliches entdeckt: Die Fische verfügen nicht nur über ein grosses Reportoir an Drohgesten, sondern kommunizieren ihre Agressivität auch geruchlich. Hierzu verändern sie während der Kämpfe ihr Urinierverhalten.

24.01.2017

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Im Schatten der Drogenbarone: Juan Gabriel Vásquez ist siebter Friedrich Dürrenmatt Gastprofessor

Die «Friedrich Dürrenmatt Gastprofessur für Weltliteratur» an der Universität Bern übernimmt im Frühjahrssemester 2017 der kolumbianische Schriftsteller Juan Gabriel Vásquez. Er bietet ein wöchentliches Seminar über «Die Kunst des Romans» an.

23.01.2017

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Betriebsstart für sitem-insel – neues Gebäude seit kurzem im Bau

Das vom Kanton Bern vor gut zwei Jahren initiierte Technologiekompetenzzentrum für translationale Medizin und Unternehmertum wird konkret. Anfang Jahr hat die sitem-insel AG ihren Betrieb aufgenommen. Mit dem Bau eines eigenen Gebäudes auf dem Areal des Inselspitals wurde begonnen. Wegen seiner zentralen Aufgabe – Erleichtern des Überführens von medizinischen Forschungsresultaten in die klinische Praxis und in die industrielle Produktion – hat der Bund sitem-insel als Forschungszentrum von höchster nationaler Bedeutung anerkannt. Auf dieser Grundlage gewähren Bund und Kanton sitem-insel eine Anschubfinanzierung. Die Universität Bern ist an der sitem-insel AG als Aktionärin beteiligt.

18.01.2017

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Drei Forschende der Universität Bern werden mit 6 Millionen unterstützt

Die Biologin Smita Saxena, der Neurobiologe Antoine Adamantidis und der Teilchenphysiker Marc Schumann erhalten vom Europäischen Forschungsrat je einen «Consolidator Grant» von rund zwei Millionen Franken. Ihre Projekte befassen sich mit Hirnerkrankungen, dem Schlaf-Wach-Mechanismus sowie mit Dunkler Materie.

17.01.2017

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Der Heilung von Blutkrebs auf der Spur

Am Berner Inselspital und dem Departement Klinische Forschung der Universität Bern läuft die erste klinische Studie für eine neue Immuntherapie gegen Leukämie an. Im Labor entdeckte Antikörper sollen das Wachstum der Tumorzellen hemmen.

12.01.2017

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Peter Messerli zum Ko-Vorsitzenden des UNO-Weltberichts über Nachhaltige Entwicklung gewählt

Peter Messerli, Professor für Nachhaltige Entwicklung an der Universität Bern, wird künftig als Ko-Vorsitzender das wissenschaftliche Expertengremium leiten, welches den UNO-Weltbericht zur Nachhaltigen Entwicklung verfasst. Ernannt wurde Peter Messerli zusammen mit Endah Murniningtyas aus Indonesien von Ban Ki-moon, dem ehemaligen UNO-Generalsekretär. Der erste Bericht soll 2019 erscheinen.