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Medienmitteilungen 2017

Hier sehen Sie die aktuellen Mitteilungen der Universität Bern aus dem Bereich Forschung. Möchten Sie die Mitteilungen regelmässig erhalten? In der Navigation links können Sie sie abonnieren.

22.02.2017

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Ein Zwergstern und seine sieben Planeten

Ein internationales Astronomen-Team hat in 40 Lichtjahren Entfernung sieben Exoplaneten aufgespürt, die um einen Zwergstern kreisen und auf denen flüssiges Wasser auf der Oberfläche existieren könnte. Brice-Olivier Demory vom Center for Space and Habitability (CSH) der Universität Bern hat die Daten des Spitzer-Weltraumteleskops der NASA analysiert und berechnet, dass diese neuentdeckten Exoplaneten ähnliche Massen wie die Erde haben.

10.02.2017

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Kreuzung zweier Arten liess Artbildung explodieren

Nicht weniger als 500 neue Buntbarsch-Arten – farbige Verwandte unseres Eglis – sind im ostafrikanischen Viktoriasee in den letzten 15'000 Jahren entstanden, ein Rekord in der Tier- und Pflanzenwelt. In der Zeitschrift Nature Communications haben Forschende der Eawag und der Universität Bern jetzt dieses Evolutions-Rätsel gelöst und erstmals bewiesen: Als die Verhältnisse passten, hat die früher erfolgte Kreuzung zweier entfernt verwandter Buntbarscharten aus dem Nil- und dem Kongo-Einzugsgebiet diese explosionsartige Artbildung ermöglicht.

07.02.2017

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Berner Studie rehabilitiert Klimamodelle

Mit Hilfe neuer Rekonstruktionsmethoden können Berner Klimaforscher zeigen, dass es im Mittelmeerraum vor 9'000 bis 5'000 Jahren deutlich wärmer war, als frühere Studien vermuten liessen. Damit werden nicht zuletzt Zweifel an der Zuverlässigkeit von Klimamodellen ausgeräumt.

06.02.2017

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Neue Diagnose und Therapiemöglichkeit für Brust- und Nierenkrebs

Bei der Radionuklidtherapie, der radioaktiven Bestrahlung von Krebstumoren, tun sich neue Möglichkeiten auf: Wie eine internationale Forschergruppe unter Berner Leitung herausfand, könnten neuartige Wirkstoffe (sogenannte Somatostatin-Rezeptor- Antagonisten) nicht nur wie bisher in den seltenen neuroendokrinen Tumoren eingesetzt werden, sondern auch bei häufigen Krebsarten wie Brust- oder Nierenkrebs.

02.02.2017

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Neue Vizerektorin gewählt

Der Regierungsrat des Kantons Bern hat eine neue Vizerektorin in die Universitätsleitung gewählt. Silvia Schroer übernimmt das Vizerektorat Qualität von Doris Wastl-Walter, die per 31. Juli 2017 in dieser Funktion zurücktritt.

02.02.2017

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Buntbarsche kommunizieren Aggressivität mittels Urin

Forscher aus Bern haben den Buntbarsch «Prinzessin vom Tanganjikasee» bei territorialen Kämpfen beobachtet und Erstaunliches entdeckt: Die Fische verfügen nicht nur über ein grosses Reportoir an Drohgesten, sondern kommunizieren ihre Agressivität auch geruchlich. Hierzu verändern sie während der Kämpfe ihr Urinierverhalten.

24.01.2017

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Im Schatten der Drogenbarone: Juan Gabriel Vásquez ist siebter Friedrich Dürrenmatt Gastprofessor

Die «Friedrich Dürrenmatt Gastprofessur für Weltliteratur» an der Universität Bern übernimmt im Frühjahrssemester 2017 der kolumbianische Schriftsteller Juan Gabriel Vásquez. Er bietet ein wöchentliches Seminar über «Die Kunst des Romans» an.

23.01.2017

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Betriebsstart für sitem-insel – neues Gebäude seit kurzem im Bau

Das vom Kanton Bern vor gut zwei Jahren initiierte Technologiekompetenzzentrum für translationale Medizin und Unternehmertum wird konkret. Anfang Jahr hat die sitem-insel AG ihren Betrieb aufgenommen. Mit dem Bau eines eigenen Gebäudes auf dem Areal des Inselspitals wurde begonnen. Wegen seiner zentralen Aufgabe – Erleichtern des Überführens von medizinischen Forschungsresultaten in die klinische Praxis und in die industrielle Produktion – hat der Bund sitem-insel als Forschungszentrum von höchster nationaler Bedeutung anerkannt. Auf dieser Grundlage gewähren Bund und Kanton sitem-insel eine Anschubfinanzierung. Die Universität Bern ist an der sitem-insel AG als Aktionärin beteiligt.

18.01.2017

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Drei Forschende der Universität Bern werden mit 6 Millionen unterstützt

Die Biologin Smita Saxena, der Neurobiologe Antoine Adamantidis und der Teilchenphysiker Marc Schumann erhalten vom Europäischen Forschungsrat je einen «Consolidator Grant» von rund zwei Millionen Franken. Ihre Projekte befassen sich mit Hirnerkrankungen, dem Schlaf-Wach-Mechanismus sowie mit Dunkler Materie.

17.01.2017

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Der Heilung von Blutkrebs auf der Spur

Am Berner Inselspital und dem Departement Klinische Forschung der Universität Bern läuft die erste klinische Studie für eine neue Immuntherapie gegen Leukämie an. Im Labor entdeckte Antikörper sollen das Wachstum der Tumorzellen hemmen.

12.01.2017

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Peter Messerli zum Ko-Vorsitzenden des UNO-Weltberichts über Nachhaltige Entwicklung gewählt

Peter Messerli, Professor für Nachhaltige Entwicklung an der Universität Bern, wird künftig als Ko-Vorsitzender das wissenschaftliche Expertengremium leiten, welches den UNO-Weltbericht zur Nachhaltigen Entwicklung verfasst. Ernannt wurde Peter Messerli zusammen mit Endah Murniningtyas aus Indonesien von Ban Ki-moon, dem ehemaligen UNO-Generalsekretär. Der erste Bericht soll 2019 erscheinen.