Prof. Dr. Dr. Claus Beisbart, Institut für Philosophie, Universität Bern

Falsch ist nicht falsch. Philosophische Richtigstellungen über die fielen Facetten der Fälschung

Mittwoch, 04.03.2020, 18:15 Uhr

Bild von Claus Beisbart

Diese Veranstaltung fällt leider aus. Der Podcast wird im Verlauf der Woche auf unserer Website aufgeschaltet.

Veranstaltende: Collegium generale
Redner, Rednerin: Prof. Dr. Dr. Claus Beisbart, Institut für Philosophie, Universität Bern
Datum: 04.03.2020
Uhrzeit: 18:15 - 19:45 Uhr
Ort: Auditorium maximum
Hauptgebäude
Hochschulstrasse 4
3012 Bern
Merkmale: Öffentlich
kostenlos

Falsch ist nicht falsch. Philosophische Richtigstellungen über die fielen Facetten der Fälschung

Falschmeldungen, Falschgeld, falsch parkieren: Das Falsche scheint allgegenwärtig und begegnet uns im Alltag in vielen Spielarten. Das überträgt sich auch auf die Fälschung: Sowohl Kunstwerke, Unterschriften als auch wissenschaftliche Daten lassen sich fälschen und werden auch oft gefälscht. Dabei sind unsere Einstellungen zur Fälschung durchaus ambivalent. Oft wird die Fälschung als Täuschung verurteilt. Aber Fälschungen, die auf stupendem Können beruhen oder eine neue Perspektive auf Kunst und Kunstmarkt ermöglichen, finden auch Beifall, ja sogar Bewunderung.  Der Vortrag möchte daher die Fälschung aus philosophischer Sicht beleuchten. Dabei geht es einmal darum zu verstehen, was eine Fälschung ist und was sie voraussetzt. In diesem Kontext soll anhand von Überlegungen nach Nelson Goodman geklärt werden, welche Kunstwerke Fälschungen erlauben. Zum anderen soll die Bewertung der Fälschung untersucht werden. Da die Fälschung fälschlicherweise Echtheit und Originalität in Anspruch nimmt, stellt sich insbesondere die Frage, welchen Wert Authentizität hat. 

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