Dürrenmatts Welten – Literatur, Recht, Psychiatrie und mehr

Friedrich Dürrenmatts "Turmbau" verbrannt und fortgeschrieben. Ein Denkbild aus den "Stoffen".

Mittwoch, 31.03.2021, 18:15 Uhr

Bild von Irmgard Wirtz, SLA

Veranstaltende: Collegium generale
Redner, Rednerin: PD Dr. Irmgard Wirtz, Schweizerisches Literaturarchiv
Datum: 31.03.2021
Uhrzeit: 18:15 - 19:45 Uhr
Ort: Die Vorlesung
findet via Zoom statt.
Schreiben Sie cg@cg.unibe.ch für den Link
Es gibt keine Präsenzveranstaltung
Merkmale: Öffentlich
kostenlos

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Zusammenfassung

Dürrenmatts «Turmbau» ist wie das Labyrinth ein Denkbild, das ihn zeitlebens beschäftigte, die Dokumente aus seinem Nachlass zeigen, dass er sich zeichnend, malend, schreibend vom Frühwerk bis zur Werkbiographie damit befasste. Dürrenmatt knüpft an die griechische Mythologie und die biblischen Erzählungen und findet hier einen unausschöpflichen Fundus, der ihm erlaubt, eigene Denkbilder zu schaffen. «Turmbau» heisst der zweite Band der Werkbiographie, eine gescheiterte Komödie und eine kleine Erzählung in der «Querfahr» wie dies zusammenhangt, das zeigt der werkgenetisch konzipierte Vortrag. Dabei wird Friedrich das Erzählen selbst zu Fiktion, einen Blick in die überlieferten Schreibprozesse zeigt es, wo er zu berichten scheint, dichtet er und wo er fingiert, finden wir Selbsterkenntnisse über sein Schreiben.

Homepage PD Dr. Irmgard Wirtz