Porträt Selbstverständnis

Feministische Sommeruni

Podcast der feministischen Sommeruni Bern 2021

Konzept und Produktion: Bi aller Liebi...

Illustrationen: Franziska Nyffeler

Was ist überhaupt eine feministische Sommeruni? Wie treten feministische Wissenschaft und Praxis online in einen Dialog? Und was sind die persönlichen Programm-Highlights der beiden Organisatorinnen? Lilian Fankhauser, Co-Leiterin der Abteilung für Gleichstellung der Universität Bern, und Luna Greco, Praktikantin, im Gespräch mit Monika Hofmann.

Wie kann Technik emanzipatorisch und feministisch genutzt werden? Dieser Frage sind Eva Isselstein und Marlene Hobbs gemeinsam mit den Teilnehmer*innen ihres Workshops an der feministischen Sommeruni Bern nachgegangen. Im Gespräch mit Zita Bauer erzählen sie, was dabei herausgekommen ist und inwiefern der private Wohnraum Schauplatz der Digitalisierung ist. 

 

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Wie kann man Diskriminierung an der Universität bekämpfen? Diese Frage stellte sich die Studierendenschaft der Universität Bern bei der feministischen Sommeruni Bern. Im Interview mit Martina Waldis erklärt Natascha Flückiger, wie das Konzept der Intersektionalität dabei hilft, strukturelle Ungleichheiten zu erkennen und wie man diesen entgegenwirken kann.

Masken in feministische Kunstaktionen können mehrere Funktionen haben: Sie wirken sowohl schützend und solidarisierend wie auch anonymisierend und aufschreckend. Im Gespräch mit Zita Bauer berichtet Franziska Nyffeler von der Wirkung maskierter Künstler*innen und von der dazu geführten Diskussion an der feministischen Sommeruni Bern. 

 

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Was, wenn die Vorstellung vom guten Leben nicht mit akademischen Strukturen übereinstimmen? Dieser Frage sind die Jurst*innen Manuela Hugentobler, Meret Lüdi und Beni Stückelberger an der feministischen Sommeruni Bern nachgegangen. Im Gespräch mit Livia Schambron erzählen Manuela Hugentobler und Meret Lüdi von der aktuellen Problematik und möglichen Transformation des Jus-Studiums.

Wer hat wie, wann, wo und unter welchen Bedingungen (keinen) Zugang zu Toiletten in (halb-)öffentlichen urbanen Räumen? Dieser Frage ist Martine Kayser gemeinsam mit den Teilnehmer*innen ihres Workshops an der feministischen Sommeruni Bern nachgegangen. Im Gespräch mit Zita Bauer erzählt sie, inwiefern Toilette Orte sind, an denen sich gesellschaftliche Machtverhältnisse manifestieren, und die Exklusionen und Einschränkungen produzieren.

 

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Das Übereinkommen zur Beseitigung jeder Form von Diskriminierung der Frau (Convention on the Elimination of All Forms of Discrimination against Women, CEDAW) wurde 1979 von der UNO verabschiedet und ist inzwischen von 189 Staaten ratifiziert worden (die Schweiz hat es 1997 ratifiziert). Regula Kolar von "Juristinnen Schweiz" spricht mit Martina Waldis über dieses wichtige UNO-Regelwerk und zeigt auf, wo in der Schweiz Handlungsbedarf besteht.

Regenbogenfamilien sind Teil unserer Gesellschaft, haben jedoch noch immer nicht die gleichen Rechte. Die Stiefkindadoption ist stark heteronormativ geprägt, sie ist auf heterosexuelle Patchworkfamilien ausgerichtet. Im Gespräch mit Zita Bauer berichtet Anna-Béatrice Schmaltz über die Ergebnisse ihrer Masterarbeit und erzählt von der Diskussion, die im Rahmen der feministischen Sommeruni Bern dazu stattgefunden hat.

 

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Wie war die feministische Sommeruni 2021? Waren die persönlichen Programm-Highlights auch die wahren Höhepunkte? Was könnte für eine nächste Sommeruni verbessert werden und gibt es ein nächstes Mal? Die beiden Organisatorinnen Lilian Fankhauser und Luna Greco im rückblickenden Gespräch mit Monika Hofmann.