Zukunftstag

Unterwegs in die Zukunft: Ein Parcours zur Berufs- und Studienwahl durch die Stadt Bern

Wussten Sie, dass Programmieren früher ein typischer Frauenberuf war? Haben Sie sich auch schon gefragt, warum die meisten Kinderbücher von Männern geschrieben wurden oder warum vor allem Frauen Tänzerinnen werden und Männer Tontechniker?

Im Rahmen des 20-jährigen Jubiläums des Zukunftstages ist nun im Kanton Bern ein neues Angebot entstanden: Ein Parcours zur Berufs- und Studienwahl durch die Stadt Bern. Auf spielerischem Weg lernen die Schüler*innen unterschiedliche Zukunftsperspektiven an den verschiedensten Orten kennen. Im Hörsaal, an der Bushaltestelle oder im Schaufenster wird die Geschlechtersegregation im Berufsleben thematisiert, aber auch hinterfragt. Durch verschiedene kurze Aufgaben können die Schüler*innen selbst entdecken, wie Stereotype überwunden werden können. Insgesamt neun verschiedene Posten mit unterschiedlichen thematischen Schwerpunkten wird es in der Länggasse und der unteren Altstadt zu entdecken geben. Neben geführten Touren können die Schüler*innen den Parcours auch individuell zusammen mit einer Bezugsperson besuchen.

Entwickelt wurde der Parcours vom Kooperationsprojekt «chance_be» der Universität Bern, der Pädagogischen Hochschule Bern und der Berner Fachhochschule in Zusammenarbeit mit den Gleichstellungsstellen des Kantons und der Stadt Bern.

 

 

Spezialprogramme 

Seit 2013 ist die Universität Bern Teil des Nationalen Zukunftstages. Rund 300 Schüler*innen kommen jedes Jahr an die Universität Bern. Die einzelnen Spezialprogramme für Mädchen und Jungen werden durch verschiedene Institute und Einheiten der Universität getragen. 

Genauere Informationen finden Sie auf der Internetseite des nationalen Zukunftstages: www.nationalerzukunftstag.ch