Studienwahl

Die Studienwahl ist stark geschlechtsspezifisch geprägt. Frauen, die sich für die Fächer Volkswirtschaft, Informatik oder Physik entscheiden, sind nach wie vor in der Minderheit. Dagegen beträgt der Männeranteil in der Veterinärmedizin oder der Theaterwissenschaft nur 20 Prozent. Diese Unterschiede in der Verteilung der Geschlechter auf die Fächer und Disziplinen bezeichnet man als horizontale Segregation. Die Universität Bern setzt sich dafür ein, Stereotype aufzubrechen und damit die horizontale Segregation abzuschwächen.

Hier finden Sie Informationen zu verschiedenen Aktivitäten an der Universität Bern:

Angebote der Universität Bern

Das von Swissuniversities geförderte Kooperationsprojekt chance_be verbindet und vernetzt die Universität Bern, die Berner Fachhochschule BFH und die Pädagogische Hochschule Bern PHBern im Bereich der Berufs- und Studienwahl. Welche Fächer sind besonders nach Geschlecht segregiert und warum? Welche Massnahmen existieren bereits im Kanton Bern und welche zusätzlichen Massnahmen müssen die drei Hochschulen ergreifen? Wie können die Erkenntnisse aus der Theorie in die Praxis transferiert werden? Diese Fragen stehen beim Praxis-Theorie-Dialog im Zentrum. 

Kontakt: Lilian Fankhauser lilian.fankhauser@afg.unibe.ch

Am 7. November 2019 hat die Universität Bern am Zukunftstag ihre Tore für insgesamt 400 Mädchen und Jungen der 5. Bis 7. Klasse geöffnet. Ziel dieser Angebote war es, den Kindern und Jugendlichen die Vielfalt von Perspektiven, Berufen und Studienrichtungen aufzuzeigen. Denn trotz aller Persistenz in der Berufs- und Studienwahl findet ein stetiger Wandel statt.