Sprache

Sprache und Bilder zeichnen gesellschaftliche Realitäten nicht nur nach, sondern prägen sie auch massgeblich, indem sie unsere Wahrnehmung, unser Denken und unser Handeln beeinflussen. Sprache ist nicht ein für alle Mal festgelegt, sondern hält mit den gesellschaftlichen Veränderungen Schritt und führt diese auch mit herbei. Für die Gestaltung gerechter Geschlechterverhältnisse ist es wichtig, wie wir sprechen, schreiben und abbilden. Geschlechtergerechter Sprachgebrauch ist leicht erlernbar. Er ist eine Frage des Bewusstseins und der Gewohnheit.

Die Universität Bern will die Geschlechtergerechtigkeit in einem umfassenden Sinn fördern und sieht die sprachliche Gleichbehandlung als Selbstverständlichkeit an. Die Universität Bern schreibt keine vereinheitlichte Sprachregelung vor, welche für alle Universitätsangehörigen verbindlich sind. Die ausschliessliche Verwendung männlicher Personenbezeichnungen erfüllt aber den Qualitätsanspruch an der Universität Bern nicht.

Empfehlungen für die Universität Bern

Die Broschüre "Geschlechtergerechte Sprache. Empfehlungen für die Universität Bern" dient Dozierenden, Studierenden sowie dem Verwaltungspersonal als Instrument für geschlechtergerechtes Formulieren. Sie liefert einen Orientierungsrahmen und enthält praxisnahe Tipps für eine präzise Sprache, welche gerade im wissenschaftlichen Kontext erwünscht ist. Für Interessierte enthält sie zudem Hintergrundinformationen und einen weiterführenden Überblick über verschiedene Sprachgebräuche. Dabei geht er auch auf Diskussionen über neue Strategien der sprachlichen Darstellung von Geschlechtern jenseits der strikten Einteilung in Frauen und Männer ein.

Hier finden Sie zusammenfassend das Wichtigste in Kürze:

Recommandations pour l'Université de Berne

Langage inclusif. Recommandations pour l'Université de Berne (2019)

L' Université de Berne dispose dès à présent d'une variante pour la langue française de la brochure "Geschlechtergerechte Sprache. Empfehlungen für die Universität Bern (2017)". Le guide du langage inclusif (2019) a été rédigé par le Département pour l'égalité entre les femmes et les hommes en collaboration avec la Chargée des affaires francophones de l'Université de Bern et Pascal Gygax, Directeur de l’équipe de Psycholinguistique et Psychologie Sociale Appliquée de l'Université de Fribourg. Le guide contient de nombreux conseils pratiques concernant la rédaction, l'expression orale et la manière d'illustrer de manière inclusive.

Le guide du langage inclusif est disponible en format PDF et est téléchargeable:

Langage inclusif. Recommandations pour l'Université de Berne (2019) (PDF, 502KB)
(Université de Lausanne)