Porträt Selbstverständnis

Zahlen & Fakten

An der Universität Bern können zwei Phänomene betreffend Verteilung der Geschlechteranteile festgestellt werden:

Vertikale Segregation

Mehr als die Hälfte aller Studierenden an der Universität Bern sind derzeit weiblich. Auf den höheren akademischen Stufen sind Frauen aber untervertreten. Je höher die Stufe in der akademischen Karriere, desto kleiner wird der Frauenanteil. Dieser Effekt wird als vertikale Segregation bezeichnet.

Grafik Geschlechteranteile an der Universität Bern

Entwicklung Frauenanteile auf Stufe Professur

Besonders auf Stufe Professur sind die Frauenanteile nach wie vor sehr tief. Über die Zeit hat sich der Frauenanteil stetig, aber sehr langsam erhöht:

Grafik Frauenanteil am Gesamtbestand der Professuren 2003-2017
ohne assoziierte Professuren, Anzahl Personen am 31.12.

Entwicklung nach Fakultät

Ein Blick auf die Frauenanteile bei den Professuren nach Fakultäten zeigt deutliche Unterschiede:

Grafik Frauenanteil alle Professuren nach Fakultät 2010-2017
ohne assoziierte Professuren, Anzahl Personen am 31.12.

Entwicklung bei Neuanstellungen

Jährlich werden im Gender-Monitoring von swissuniversities die Frauenanteile bei den Neuanstellungen ermittelt:

Grafik Frauenanteil bei Neuanstellungen Professuren 2003-2017
Stichtag bis 2006: 31.08., 2007-2016: 31.07., ab 2017: 31.12.

Horizontale Segregation

Frauen werden Tierärztinnen, Männer Informatiker. Die Zahlen zeigen, dass die Studienwahl stark geschlechtsspezifisch geprägt ist. Je nach Fakultät oder einzelnen Disziplinen gibt es signifikante Unterschiede betreffend der Höhe der Männer- und Frauenanteile. Dieser Effekt wird als horizontale Segregation bezeichnet.

Grafik Geschlechteranteile bei den Studierenden Herbstsemester 2017