Veranstaltungen der Schweizerischen Osteuropabibliothek SOB

Die SOB veranstaltet regelmässig Vortragsreihen (-> Archiv vergangener Veranstaltungen) zu aktuellen und historischen Fragen rund um Osteuropa. Alle unsere Vorträge sind öffentlich und gratis; Veranstaltungen ab 2014 sind auch als Podcast zum Nachhören verfügbar. Wenn Sie unseren Newsletter abonnieren, bleiben Sie auf dem Laufenden.

Kusurija [CC BY-SA 3.0] via Wikipedia

1989 ¦ 2019. Osteuropa zwischen Euphorie und Ernüchterung

Im Jahr 1989 wendeten sich die politischen Konjunkturen im östlichen Europa. Grenzen wurden geöffnet, und der Fall der Berliner Mauer symbolisierte die Hoffnung auf ein Ende der Teilung Europas. Als die ersten ehemaligen Ostblockstaaten 2004 der EU beitraten, schienen sich mit diesem Schritt viele der ursprünglichen Vorstellungen und Hoffnungen auf ein Zusammenwachsen, auf wirtschaftlichen Aufschwung und auf Sicherheit ausserhalb des Einflussbereichs benachbarter Grossmächte zu erfüllen. 2019 jedoch ist unser Blick auf 1989 ambivalent. Nicht Euphorie, sondern Skepsis gegenüber Europa dominiert, antiliberale Haltungen haben Zulauf, und die einst niedergerissenen Grenzzäune sollen wieder hochgezogen werden. Wir gehen in unserer Reihe den Vorstellungen, Hoffnungen und Befürchtungen nach, die 1989 die Schweiz, Europa und die Welt bewegten. Und wir verfolgen die politischen, kulturellen und sozialen Entwicklungen seither: Wo steht Osteuropa drei Jahrzehnte nach der Epochenwende?

Am 17./18. Oktober 2019 feiern wir auch in eigener Sache: Die "Osteuropa-Studien Bern-Fribourg" werden zehn Jahre alt. Zu diesem Anlass laden wir zur öffentlichen Feier am 17. Oktober in Bern ein - unter anderem mit einer Keynote von Aleksander Kwaśniewski - gefolgt von einer Tagung am 18. Oktober an der Universität Fribourg. Mehr Informationen finden Sie hier.

Alle Veranstaltungen finden Sie unten auf der Seite und auf FacebookPodcasts (Folien/Audio) zum Nachhören stehen jeweils am Folgetag bereit.