Interfakultäre Forschungskooperationen

Interfakultäre Forschungskooperationen (IFK)

Das interne Förderinstrument "Interfakultäre Forschungskooperationen" (IFK) hat kollaborative Netzwerkprojekte aus verschiedenen Fachbereichen unterstützt, um die fachübergreifende Zusammenarbeit und Vernetzung in den fünf Themenschwerpunkten der Universität Bern zu stärken.

Über einen Zeitraum von sechs Jahren (2018-2024) investierte die Universität über CHF 20 Millionen in drei IFK: "Decoding Sleep", "One Health" und "Religious Conflicts & Coping Strategies". Durch diese Förderung wurden wertvolle Vernetzungen ermöglicht – sowohl innerhalb der Universität als auch mit nationalen und internationalen Partnern. Eine Zusammenfassung der Projektergebnisse finden Sie in den untenstehenden Abschlussberichten.

© Tanja Läser / Insel Gruppe AG

Die IFK Decoding Sleep untersuchte die Mechanismen von Schlaf, Bewusstsein und Kognition in den drei Bereichen "Brain – Mind – Body". Der interdisziplinäre Ansatz war wichtig, um die Bedeutung des Schlafs für die Gehirnfunktion, die körperliche Leistungsfähigkeit und die psychische Gesundheit zu verstehen.


Themenschwerpunkt

"Gesundheit und Medizin"

Leitung

Prof. Dr. med. Claudio Bassetti, Universitätsklinik für Neurologie
Prof. Dr. Fred Mast, Institut für Psychologie

Beteiligte Gruppen

13 Forschungsgruppen aus den Bereichen: Infektiologie, Informatik, Neurologie, Physiologie, Pneumologie, Psychiatrie und Psychotherapie, Psychologie

© Institut für Pflanzenwissenschaften, Universität Bern

Die IFK One Health untersuchte die Auswirkungen von Pestiziden, Schwermetallen und Pflanzengiften auf mikrobielle Gemeinschaften an den Schnittstellen zwischen Böden, Pflanzen, Tieren und Menschen. Der interdisziplinäre Ansatz war entscheidend, um zu verstehen, wie Umweltveränderungen die Gesundheit von Nahrungsketten beeinflussen.


Themenschwerpunkte

"Nachhaltigkeit" und "Gesundheit und Medizin"

Leitung

Prof. Dr. Matthias Erb, Institut für Pflanzenwissenschaften
Prof. Dr. Andrew Macpherson, Department for BioMedical Research

Beteiligte Gruppen

9 Forschungsgruppen aus den Bereichen Bioinformatik, Humanmedizin, Mikrobiologie, Pflanzen- und Tiergesundheit, Umweltwissenschaften

© Zentralbibliothek Zürich, Ms. B 316, fol. 418v.

Die IFK Religious Conflicts erforschte vergangene und aktuelle religiöse Konflikte und Bearbeitungsstrategien, um Modelle zu entwickeln, die die verschiedenen beitragenden Faktoren untersuchen. Der interdisziplinäre Ansatz war wichtig für die Verknüpfung von ökonomischen, sozialen, psychologischen, kulturellen und politischen Perspektiven.


Themenschwerpunkten

"Interkulturelles Wissen" und "Nachhaltigkeit"

Leitung

Prof. Dr. Katharina Heyden, Institut für Historische Theologie
Prof. Dr. Martino Mona, Institut für Strafrecht und Kriminologie

Beteiligte Gruppen

12 Forschungsgruppen aus den Bereichen: Germanistik, Geschichte, Islamwissenschaft, Judaistik, Medien- und Kommunikationswissenschaft, Philosophie, Politologie, Psychologie, Rechtswissenschaft, Religionswissenschaften, Sozialanthropologie, Theologie sowie das Interdisziplinäre Zentrum für Geschlechterforschung