Gute wissenschaftliche Praxis Qualität in der Forschung

Forschungsevaluation

Gemäss Art. 30, Abs. 1a des HFKG, verfügt die Universität Bern ein Qualitätssicherungssystem, das die Qualität der Forschung sicherstellt und die Evaluationen nach nationalen und internationalen Kriterien durchführt. Dabei werden die Anforderungen der Standards and Guidelines for Quality Assurance in the European Higher Education Area (ESG) sowie die Vorgaben des universitären Evaluationsreglements berücksichtigt.

Die Universität Bern will mit der Evaluation der Forschung Transparenz bei den erbrachten Leistungen erreichen, Entscheidungshilfen bei der mittel- und langfristigen Planung erarbeiten und die Ergebnisse zur Qualitätsverbesserung und Weiterentwicklung in der Forschung nutzen. Es ist wichtig, dass Forschungsevaluationen im Rahmen eines sorgfältig abgestützten Konzepts durchgeführt werden und, insbesondere bezüglich der Nützlichkeit und des Ressourceneinsatzes, den Prinzipien guter Evaluationspraxis folgen.

Das Vizerektorat Forschung der Universität Bern erfasst neben dem Publikationsoutput (und den möglichen bibliometrischen Erkenntnissen unter Berücksichtigung der DORA-Declaration) systematisch Daten zu Drittmitteln, der Nachwuchsförderung, dem Wissenstransfer und den Kooperationen/Netzwerken und stellt diese den Einheiten in Form quantitativer Informationen zur Selbstreflexion und als Monitoring zur Verfügung. Diese dienen ausserdem den Fakultäten als Grundlage und können Gegenstand in den Strategiegesprächen sein. Ausserdem fliessen sie als Information in die Strukturberichtsverfahren ein und dienen dort nebst den strategischen Überlegungen und den externen Inputs als Diskussions- und Entscheidungsgrundlage.

Regelmässig wird zudem die Forschungsleistung der Einheiten im Rahmen klarer Fragestellungen durch externe Peers evaluiert. Im Fokus stehen hier die Standortbestimmung, die Frage nach der Profilschärfung und den Entwicklungsmöglichkeiten, die Bewertung aktueller Strukturen oder die Bewertung der Forschungsaktivitäten und -ergebnisse. So erachtet es die Universität Bern als sinnvoll, eine externe Begutachtung beispielsweise als Vorbereitung auf Neubesetzungen resp. Strukturberichtsverfahren durchzuführen. Ebenso sind externe Gutachter und Gutachterinnen bei den Struktur- und den Berufungsverfahren als stimmberechtigte Mitglieder der Kommissionen vorgesehen.

Fragen zur fakultätsspezifischen Forschungsevaluation und zur internen Organisation der Datenerfassung richten Sie bitte an die jeweiligen Q-Beauftragten oder Q-Assistierenden der Fakultäten.