Testen und Impfen

Der Krisenstab der Universität Bern hat sich intensiv mit den Möglichkeiten und Auswirkungen von individuellen Tests und Massentestungen auf den Alltag an der Universität auseinandergesetzt und dieses Konzept mehrfach aufgrund der epidemiologischen Lage und den Vorgaben durch Bund und Kanton angepasst.

Q&A zu SARS-CoV2-Massentests

Die Teststrategie der Universität Bern orientiert sich grundsätzlich am Rahmen, der durch den Kanton und den Bund gesetzt wird. Die Teststrategie wird regelmässig überprüft und dem Verlauf der Pandemie und den Anforderungen des Betriebs angepasst.  Wichtig ist, dass bei allen Tests auf hohe Qualität, methodisch korrekte und angemessene Verfahren und eine epidemiologisch sinnvolle Indikationsstellungen geachtet wird.

Die Universität bietet nach Auslaufen der durch den Bund bezahlten Tests spätestens ab Oktober kostenlose PCR-Tests mit Voranmeldung über www.covidtest.unibe.ch (ab Donnerstag, 23.09.2021) an. Die Studierenden und Mitarbeitenden mit einer Unicard können sich an drei Standorten in der vorderen, mittleren und hinteren Länggasse testen lassen.

Hier gelten die von Bund und Kanton festgelegten Bedingungen und ab dem 1. Oktober auch neue Zahlungsmodalitäten für symptomlose Probandinnen und Probanden. Wichtig: negative Antigentests (Schnelltests), die an Testzentren, Apotheken und Arztpraxen durchgeführt werden, ergeben ein Zertifikat, das 48 Stunden gültig ist.

  • PCR Tests: Direkter Nachweis von genetischem Virusmaterial. Kann an Abstrichen der Schleimhäute oder aus Spuckproben durchgeführt werden. Das Verfahren ist sensitiv, aber aufwändig. Auch symptomfreie Virusträger können so identifiziert werden.
  • Antigen Tests: Direkter Nachweis eines Eiweissbestandteils des Virusmaterials anhand eines Abstrichs aus der Nasen- oder Mundschleimhaut. Das Verfahren ist weniger sensitiv als PCR Tests, aber einfach durchzuführen. Der Nachweis von Virusmaterial bei symptomfreien Personen ist eingeschränkt. Wird auch als Antigen-Schnelltest oder Antigen-Selbsttest bezeichnet.
  • Antigen-Schnelltests: bezieht sich auf Antigen-Tests. Der Bund übernimmt alle Kosten für Schnelltests, die Sie in einem Testzentrum, bei Ihrer Ärztin oder Ihrem Arzt, in Spitälern oder Apotheken durchführen lassen. Somit können Sie sich mit diesen Tests auch gratis testen lassen, wenn Sie keine Symptome des Coronavirus haben. Ab 1. Oktober 2021 werden Antigen-Schnelltests für asymptomatische Personen (z.B. für ein Testzertifikat) vom Bund nicht mehr vergütet. Ausnahmen gelten für:
    • Kinder und Jugendliche unter 16 Jahren
    • Personen, die sich aus medizinischen Gründen nicht impfen lassen können (Attest erforderlich)
    • Besuchende von Gesundheitseinrichtungen (keine Ausstellung eines Covid-Testzertifikates)
  • Antigen-Selbsttests: bezieht sich auf Antigen-Tests. In folgenden Fällen können Sie innerhalb von 30 Tagen jeweils 5 Selbsttests kostenlos in Apotheken beziehen:
    • Sie sind noch nicht vollständig geimpft.
    • Sie waren noch nicht mit dem Coronavirus angesteckt.
  • Sie können auch Selbsttests in Drogerien und im Detailhandel kaufen. Die Kosten für Selbsttests, die Sie in Drogerien oder im Detailhandel kaufen, müssen Sie selbst übernehmen.
  • Massentestungen:  Systematische Testungen einer bestimmten Kohorte, kann einmalig oder repetitiv erfolgen. Sowohl Antigen Tests als auch PCR Tests werden hierzu eingesetzt. Die Teststrategie der Universität basiert ausschliesslich auf PCR Tests.
  • Pool oder Minipools im Testverfahren: Speichelproben von 5-8 Probanden werden für den PCR Test gleichzeitig in einem Pool untersucht. Nur wenn diese Pooltest positiv ausfällt, werden anhand der aufbewahrten Speichelproben, individuelle Nachtests durchgeführt. Dieses Verfahren ist bei tiefer Vortestwahrscheinlichkeit effizient und kostengünstiger als Einzeltestungen.

Grundsätzlich dürfen Institute selbstständig Tests organisieren und durchführen. Des Weiteren gilt: Für Tests, die auf eigene Initiative und selbstständig durchgeführt werden, sind von den jeweiligen Initiatoren auch selbstständig die Beschaffung, Kosten und Konsequenzen zu tragen.

Q&A zu Impfungen

Als wissenschaftliche Institution legt die Universität Bern Wert darauf, dass Menschen sich nach wissenschaftlich erprobten Methoden schützen. Sie berücksichtigt bei ihren Entscheidungen jeweils die Interessen des Individuums wie auch der Gesellschaft.

Die Universität Bern empfiehlt als wissenschaftliche Institution all ihren Angehörigen die Impfung. 

Wenn Sie Symptome einer CoVID-19-Erkrankung zeigen, sollten Sie sich testen lassen. Für Angehörige der Universität Bern sind an drei Standorten Tests möglich. Unter diesem Link können Sie sich für einen Test anmelden: covidtest.unibe.ch. 

Wer ein Zertifikat für die Arbeit vor Ort braucht, kann sich während der Arbeitszeit testen lassen. Diesen Regelung gilt allerdings nicht für Personen mit Klein- und Kleinstpensum, sondern grundsätzlich ab einem BG von 50%.

Ja. Der Krisenstab empfiehlt allen Personen ab 12 Jahren die Impfung gegen Covid-19 ohne Vorbehalte. Einzig Personen mit bekannten Allergien auf Impfstoffe sollten die Situation individuell mit ihrer Ärztin oder Arzt abwägen. Die Pandemie und die lokalen Auswirkungen können nur über eine hohe Impfbeteiligung beendet werden. Der Krisenstab appelliert an die Verantwortung jeder einzelnen Person hier beizutragen. Der Krisenstab erinnert auch daran, dass es vulnerable Personen gibt, die trotz fachgerechter Impfung keinen ausreichenden Immunschutz gegen das Virus aufbauen können, weil ihr Immunsystem nicht angemessen reagieren kann (z.B. Menschen nach Organtransplantationen, Menschen mit Medikamenten gegen chronisch entzündliche Erkrankungen oder Menschen mit angeborenen Immunschwächen). Der Krisenstab verfolgt auch mit Sorge die Entwicklung in den Spitälern und die Belastung des Personals auf den Intensivstationen. Lassen Sie sich impfen!

Impfungen sind der beste und einfachste Weg, um ein COVID Zertifikat zu erlangen. Dieses ermöglicht freien Zugang zu allen Veranstaltungen der Universität. Trotz Zertifikat gelten jedoch die allgemeinen Hygieneregeln (Abstand, Masken, Händedesinfektion).

Siehe vorstehend.

Die Universität hat ein Impfprogramm für gefährdete Personen mit Patientenkontakten oder Kontakt mit biologischen Proben initiiert, das jetzt abgeschlossen ist. Die Betriebsärztin kann jedoch auf individueller Basis behilflich sein, weitere Impfungen bei vulnerablen und exponierten Personen in die Wege zu leiten.