Coronavirus: Informationen für Mitarbeitende

Rückreisende aus dem Ausland: Personen, die aus einem Staat oder einem Gebiet mit erhöhtem Infektionsrisiko in die Schweiz einreisen (Liste), müssen zwingend für 10 Tage in die Quarantäne. Dies bedeutet:

  • Gehen Sie sofort nach der Einreise in Ihr Zuhause oder eine andere geeignete Unterkunft. 
  • Sie müssen sich während 10 Tagen nach Ihrer Einreise ständig dort aufhalten.
  • Melden Sie Ihre Einreise innerhalb von zwei Tagen dem Kanton Bern (Formular)

Im Merkblatt finden Sie alle nötigen Informationen.

Wichtig für Mitarbeitende: Wer trotz Reisewarnung des Bundes in ein Risikoland reist, hat während der anschliessenden Quarantäne keinen Anspruch auf Lohnfortzahlung, wenn die Arbeit nicht im Homeoffice geleistet werden kann.

Allgemeines

Die schnelleren Lockerungen durch den Bundesrat sind erfreulich, trotzdem ist ein Alltag wie vor Corona aber noch nicht in Sicht. Das Virus ist nicht verschwunden und es gibt auch noch keine Impfung. Oberste Priorität bleibt deshalb der Schutz der Gesundheit aller Personen. Die Universität plant weiterhin die Einschränkungen bezüglich Büropräsenz in Etappen zurückzunehmen:

1. Juli 2020 bis 31. Juli 2020 (evtl. länger)

  • Präsenz am Arbeitsplatz ist unter Einhaltung der Distanz- und Hygieneregeln gemäss Schutzkonzept wieder möglich. Angestrebt wird als Richtwert eine Präsenz von 50 Prozent der Arbeitszeit.
  • Grundsätzlich ist ein Abstand von mindestens 1.5 m einzuhalten.
  • Für Besprechungen gilt ein Flächenrichtwert von 4m2 pro Person.
  • Können die Distanzregeln bei voller Belegung nicht eingehalten werden, muss entweder eine Hygienemaske getragen oder die Belegung reduziert werden.
  • Homeoffice ist in Absprache mit den Vorgesetzten weiterhin möglich.
  • Um Personenkontakte von weniger als 1.5 Meter und länger als 15 Minuten im Fall einer Infektion mit SARS-CoV-2nachvollziehen zu können, ist jede Person verpflichtet, ein persönliches und täglich nachgeführtes Logbuch (digital oder per Formular) zu führen. Das Logbuch ist 4 Wochen aufzubewahren.
  • Personen aus Risikogruppen sind so weit wie möglich zu schützen Priorisierung der Schutzmassnahmen und Risikogruppen) 
  • Sitzungen und Besprechungen sollen wo möglich weiterhin per Video- oder Telefonkonferenzen durchgeführt werden.
  • Die Gebäude der Universität sind grundsätzlich wieder geöffnet.
  • Es wird empfohlen, für die Anreise den ÖV ausserhalb der Stosszeiten zu benutzen und dabei eine Maske zu tragen.

Nächste Phase frühestens ab 1. August 2020 (wenn gemäss Massnahmen des Bundesrats möglich)

  • Mittelfristig wird ein Zustand mit voller Präsenz angestrebt.
  • Nach Bedarf gibt es partielle Einsätze im Homeoffice, um die Personendichte zu reduzieren, gefährdete Personen weiterhin zu schützen und eventuelle temporäre Quarantänen einzuhalten.

Veranstaltungen in den Räumen der Universität sind in Ausnahmefällen mit klarer Begründung und Schutzkonzept wieder möglich. Eine Bewilligung dafür erteilt das Generalsekretariat.

Personen, die in die Schweiz einreisen und sich zu einem beliebigen Zeitpunkt innerhalb von 14 Tagen vor der Einreise in einem Staat oder Gebiet mit erhöhtem Risiko einer Ansteckung mit dem Coronavirus SARS-CoV-2 gemäss der Empfehlungen für Reisende des BAG aufgehalten haben, sind verpflichtet, sich unverzüglich nach der Einreise auf direktem Weg in ihre Wohnung oder eine andere geeignete Unterkunft zu begeben. Sie müssen sich während 10 Tagen nach ihrer Einreise ständig dort aufhalten (Quarantäne).

Für Mitarbeitende der Universität gilt zusätzlich:

Mitarbeitende, die aus Risikoländern einreisen, sind für Tätigkeiten in Liegenschaften der Universität Bern während 10 Tagen ausgeschlossen.

Vor Antritt der Reise in Risikoländer ist die Rückkehr und Aufnahme von Tätigkeiten mit den Vorgesetzten zu regeln.

Für Rückreisende aus Risikoländern besteht kein Anspruch auf bezahlten Kurzurlaub, wenn der Grundauftrag nicht vom Homeoffice aus erfüllt werden kann.

Es wird empfohlen, Reisen ins Ausland zu begrenzen und Reisen in Risikoländer zu vermeiden.

Weiterführende Informationen finden Sie  beim Staatssekretariat für Migration (SEM).

FAQ (gemäss BE-Info-Flash)

Trotz Reisewarnung des Bundes verbringe ich meine Ferien in einem Risikogebiet. Welche Konsequenzen kann dies nach der Rückkehr haben?

Seit 6. Juli 2020 müssen alle Personen, die in vom Bund bezeichnete Risikogebiete einreisen, nach ihrer Rückkehr zehn Tage in Quarantäne. Die Liste der Länder wird laufend angepasst. Wer trotz Reisewarnung in diese Länder reist, hat keinen Anspruch auf Lohnfortzahlung während der Quarantäne, wenn die Arbeit nicht im Homeoffice geleistet werden kann. Die ausgefallene Arbeitszeit muss über Jahresarbeitszeit-, Ferien-und Langzeitkontoguthaben oder unbezahlten Urlaub kompensiert werden. Bricht die Krankheit aus, kann das kantonale Personalamt auf Antrag der Anstellungsbehörde den Lohn wegen Grobfahrlässigkeit kürzen oder ganz einstellen.

Unter welchen Umständen wird der Lohn auch in der Quarantäne gezahlt?

War bei der Abreise noch nicht bekannt, dass das Reiseland auf der Liste der Staaten und Gebiete mit erhöhtem Ansteckungsrisiko ist, wird als erstes geprüft, ob in der Quarantänezeit Homeoffice möglich ist. Ist dies nicht möglich, kann diese Zeit als Soll-Arbeitszeit gebucht werden. Bricht die Krankheit aus, besteht Anspruch auf Lohnfortzahlung wie bei jeder anderen Krankheit.

Ich habe meine Ferien nicht in einem Risikogebiet verbracht, habe keine Krankheitssymptome und gehe freiwillig in Quarantäne. Habe ich trotzdem Anspruch auf Lohnfortzahlung?

Nein. Die ausgefallene Arbeitszeit muss über Jahresarbeitszeit-, Ferien-und Langzeitkontoguthaben oder unbezahlten Urlaub kompensiert werden.

Kann mich der Arbeitgeber bei meiner Rückkehr aus einem Risikogebiet zu einem Covid-19-Test verpflichten?

Nein. Ordnet der Bund für Rückkehrende aus bestimmten Ländern die Quarantäne an, wäre ein Covid-19-Test unverhältnismässig. Zulässig ist aber in dieser Situation, die Temperatur zu messen. Bei Verdacht auf Erkrankung kann der Arbeitgeber Mitarbeitende nach Hause schicken.

Schutzkonzept der Universität Bern unter Covid-19 für den administrativen Bereich

Das Schutzkonzept der Universität Bern ist Grundlage dafür, dass die universitären Einheiten ihre Tätigkeiten in den Räumen und Anlagen der Universität wieder aufnehmen können. Für die Bereiche Forschung und Weiterbildung gibt es eigene Schutzkonzepte.

Verantwortlichkeit

Verantwortlich für die Umsetzung und Einhaltung des Schutzkonzepts sind die geschäftsführenden Direktionen. Die GeSiBe oder KOPAS sind im Auftrag der Geschäftsführenden Direktion beauftragt, die Einhaltung dieses Schutzkonzeptes umzusetzen und haben diesbezüglich Weisungsrecht.

Schutzkonzept

  • Mitarbeitende und andere Personen halten 1,5m Abstand zueinander.
  • Für Besprechungen gilt ein Flächenrichtwert von 4m2 pro Person.
  • Können die Distanzregeln nicht eingehalten werden, muss eine Hygienemaske getragen werden.
  • Regelmässiges Händewaschen ist Pflicht.
  • Personen aus Risikogruppen sind so weit wie möglich zu schützen. (Priorisierung der Schutzmassnahmen und Risikogruppen)
  • Es wird empfohlen, für die Anreise den ÖV ausserhalb der Stosszeiten zu benutzen und dabei eine Maske zu tragen.
  • Um Personenkontakte von weniger als 1,5m Meter und länger als 15 Minuten im Fall einer Infektion mit SARS-CoV-2 nachvollziehen zu können, ist jede Person verpflichtet, ein persönliches und täglich nachgeführtes Logbuch (digital oder per Formular) zu führen. Das Logbuch ist 4 Wochen aufzubewahren
  • Es wird empfohlen die offizielle Tracing-App des Bundes «SwissCovid» zu installieren. Sie ersetzt aber nicht das Führen des persönlichen Logbuchs. Nur wenn zu 100 Prozent sichergestellt ist, dass alle anwesenden Personen die App installiert und aktiviert haben, kann auf einen Eintrag im persönlichen Logbuch verzichtet werden.
  • Es wird empfohlen, Mitarbeitende im Schichtbetrieb oder in strikt getrennten Teams einzusetzen.
  • Sitzungen und Besprechungen sollen wo möglich weiterhin per Video- oder Telefonkonferenzen durchgeführt werden. Unter Beachtung der Auflagen des Schutzkonzeptes können auch wieder Besprechungen mit Präsenz durchgeführt werden.
  • Diese sind durch die geschäftsführende Direktionen oder – in Absprache – durch die direkten Vorgesetzen zu bewilligen.
  • Eine nachgewiesene Infektion mit SARS-Cov-2 ist den Vorgesetzten zu melden. Das Logbuch dient der Nachverfolgung der Kontakte.
  • Mitarbeitende der Universität Bern mit möglicher SARS-Cov-2 Infektion und Krankheitssymptomen können sich auf Wunsch im Universitären Notfallzentrum (UNZ) des Inselspitals testen lassen. Die Universität Bern hat mit dem UNZ eine Vereinbarung geschlossen, wonach diese Testung unkompliziert erfolgen kann. Sie können sich während der Servicezeiten (täglich 10:00 - 17:00h) am Empfang der Notfallstation melden und mit der UNICARD identifizieren. Eine Voranmeldung ist nicht notwendig. Den Mitarbeitenden entstehen dadurch keine Kosten. Die Rechnungstellung erfolgt an die Universität Bern. Die Resultate des Abstrich liegen innerhalb von 36 Stunden vor. Im Fall eines positiven COVID-19 Resultates werden die Patienten und Patientinnen telefonisch informiert. Negative Resultate werden nicht kommuniziert. In dringenden Fällen oder ausserhalb der Servicezeiten kann ein Abstrich im Rahmen einer regulären medizinischen Konsultation durchgeführt werden. Auch hier ist eine telefonische Anmeldung nicht nötig, eine Krankenkassenkarte jedoch erforderlich.

Die Institutsdirektorinnen und -direktoren sowie Abteilungsleiterinnen und -leiter sind in ihrer Einheit verantwortlich für die Arbeitssicherheit, den Gesundheitsschutz und die Umweltsicherheit und verfügen über eine(n) Gesundheitsschutz- und Sicherheitsbeauftragte(n) (GeSiBe) oder eine Kontaktperson für Arbeitssicherheit (KOPAS).

Je nach Grösse der Universitären Einheit bestimmen die Direktionen weitere Kontaktpersonen für Arbeitssicherheit (KOPAS). Sie legen entsprechend einen Funktionsbeschrieb für die GeSiBe bzw. KOPAS fest, betrauen eine für die Wahrnehmung der Funktion taugliche Person mit den entsprechenden Aufgaben und Kompetenzen und bewilligen ausreichend Zeit, finanzielle Mittel und weitere Ressourcen, um diese Aufgabe umsetzen zu können.

Zu beachten ist, dass die Verantwortung in den Bereichen Arbeitssicherheit, Gesundheitsschutz und Umweltsicherheit zwingend bei der Institutsdirektion bzw. Abteilungsleitung liegt und nicht auf die GeSiBe bzw. KOPAS übertragen werden kann. Entsprechende Ausführungen dazu finden sich auch in den Richtlinien der Universitätsleitung zu Aufgaben und Anstellung von ordentlichen und ausserordentlichen Professorinnen und Professoren an der Universität Bern vom 23. August 2011 und sowie im Merkblatt «Übersicht über die wichtigsten Aufgaben der geschäftsführenden Instituts-Direktoren und Instituts-Direktorinnen» vom 20. Dezember 2009/06.10.20152.

Weitere Erläuterungen zu den Verantwortlichkeiten in der Sicherheitsorganisation finden Sie im Leitfaden Sicherheit und Umwelt der Fachstelle Risikomanagement.

Homeoffice

Die Umstände erfordern von allen Beteiligten weiterhin Flexibilität, Geduld und Besonnenheit. Untenstehend finden Sie Antworten auf die wichtigsten Fragen:

Homeoffice bedeutet, dass die Mitarbeitenden ihre normale Arbeit von daheim aus erledigen. Es gelten weiterhin die gängigen Anstellungsbedingungen und gegenseitigen Verpflichtungen. Am persönlichen Auftrag ändert sich mit Homeoffice nichts.

Die Zeit wird mit dem üblichen Zeiterfassungssystem erfasst. Sollte dieses nicht zur Verfügung stehen, werden die Arbeitszeiten notiert und nachträglich im System erfasst.

Grundsätzlich wird die tatsächlich geleistete Arbeitszeit erfasst.

In Ausnahmefällen, wenn eine Funktion für das Aufrechterhalten des Notbetriebs zwingend erforderlich ist und von zuhause aus nicht erfüllt werden kann, kann die Institution Sie zur Arbeit vor Ort aufbieten. Sie muss jedoch sicherstellen, dass das Schutzkonzept der Universität und damit die Schutzmassnahmen gemäss BAG (Hände waschen, Abstand halten) eingehalten sind.

Die Vorgesetzten regeln dies gemäss den betrieblichen Bedürfnissen. Grundsätzlich gelten die gleichen Zeiten und Verfügbarkeiten wie am normalen Arbeitsplatz.

Die vorhandene geschäftliche oder private Infrastruktur ist einzusetzen. Wenn nichts vorhanden ist oder zusätzliche Bedürfnisse bestehen, wird dies mit den Vorgesetzten besprochen.

Für die Koordination und Zusammenarbeit im Homeoffice finden Sie unter folgenden Links Information und Anleitungen zum Einsatz und zum Angebot von technischen Hilfsmitteln:

www.lehre.unibe.ch/coronavirus
www.id.unibe.ch/homeoffice

Die Präsenzveranstaltungen in der Weiterbildung können – gemäss Bundesratsbeschluss vom 27. Mai und unter Einhaltung des Einhaltung des Schutzkonzepts für die Weiterbildung der Universität Bern – ab dem 6. Juni wieder aufgenommen werden. 

Weitere Erläuterungen und Antworten auf häufig gestellte Fragen finden Sie auf der Website des Kanton Bern.

Bei weiteren Fragen melden Sie sich bei info@pers.unibe.ch.

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Regierungsratsbeschlüsse

RRB 190/2020
RRB 265/2020
RRB 307/2020

RRB 266/2020
RRB 436/2020
RRB 632/2020
RRB 752/2020

So schützen wir uns - Hygiene Empfehlungen vom BAG