Coronavirus: Informationen für Mitarbeitende

Nach den Lockerungen im Forschungsbereich plant die Universität ab dem 11. Mai auch im Bereich der Büropräsenz schrittweise die Einschränkungen zurückzunehmen. Vorgesehen ist ein behutsames Vorgehen in drei Etappen. Oberste Priorität bleibt der Schutz der Gesundheit aller Personen.

11. Mai 2020 bis 7. Juni 2020

  • Grundsätzlich Weiterführung Homeoffice für alle Aktivitäten, die nicht zwingend Präsenz erfordern.
  • Punktuelle Präsenz im Büro mit Bewilligung der Vorgesetzten unter Einhaltung der Distanz- und Hygienevorschriften gemäss Schutzkonzept.
  • Besprechungen finden weiterhin online statt.

8. Juni 2020 bis 31. Juli 2020 (ev. länger)

  • Grundsätzlich Weiterführung Homeoffice wo möglich und sinnvoll.
  • Regelmässige Präsenz im Büro mit Bewilligung der Vorgesetzten unter Einhaltung der Distanz- und Hygienevorschriften gemäss Schutzkonzept.
  • Es gibt keine Vollbesetzung der Räumlichkeiten, der Personenverkehr in den Instituten bleibt weiterhin limitiert.
  • Unter Beachtung der Auflagen des Schutzkonzeptes können auch wieder Besprechungen mit Präsenz durchgeführt werden.

Phase 3 frühestens ab 1. August 2020 (wenn gemäss Massnahmen des Bundesrats möglich)

  • Mittelfristig wird ein Zustand mit voller Präsenz angestrebt.
  • Nach Bedarf gibt es partielle Einsätze im Homeoffice, um die Personendichte zu reduzieren, gefährdete Personen weiterhin zu schützen und eventuelle temporäre Quarantänen einzuhalten.

Für jede Tätigkeit innerhalb der Räume oder Anlagen der Universität ist die Einhaltung eines Schutzkonzeptes notwendig. Dieses wurde von der Fachstelle Risikomanagement entwickelt. Die geschäftsführenden Direktoren und Direktorinnen werden für die Umsetzung eine entsprechende Planung machen. Für Forschung und Lehre gelten spezifische Regelungen.

Schutzkonzept der Universität Bern unter Covid-19 für den administrativen Bereich

Das Schutzkonzept der Universität Bern ist Grundlage dafür, dass die universitären Einheiten ihre Tätigkeiten in den Räumen und Anlagen der Universität wieder aufnehmen können. Für den Bereich Forschung gibt es ein eigenes Schutzkonzept.

Verantwortlichkeit

Verantwortlich für die Umsetzung und Einhaltung des Schutzkonzepts sind die geschäftsführenden Direktionen. Die GeSiBe oder KOPAS sind im Auftrag der Geschäftsführenden Direktion beauftragt, die Einhaltung dieses Schutzkonzeptes umzusetzen und haben diesbezüglich Weisungsrecht.

Schutzkonzept

  • Mitarbeitende und andere Personen halten 2m Abstand zueinander.
  • Pro Raum soll sich grundsätzlich nur eine Person aufhalten. Ansonsten gilt ein Flächenrichtwert von mindestens 10m2 pro Person, zugelassen sind 5 Personen pro Raum.
  • Können die Distanzregeln nicht eingehalten werden, muss eine Hygienemaske getragen werden.
  • Regelmässiges Händewaschen ist Pflicht.
  • Besonders gefährdete Mitarbeitende (Risikogruppen) arbeiten grundsätzlich im Homeoffice.
  • Für die An- und Abreise gilt es den öffentlichen Verkehr möglichst zu meiden.
  • Um Personenkontakte von weniger als 2 Meter und länger als 15 Minuten im Fall einer Infektion mit Sars-CoV-2 nachvollziehen zu können, ist jede Person, verpflichtet, ein persönliches und täglich nachgeführtes Logbuch (digital oder per Formular) zu führen. Das Logbuch ist 4 Wochen aufzubewahren
  • Es wird empfohlen, Mitarbeitende im Schichtbetrieb oder in strikt getrennten Teams einzusetzen.
  • Besprechungen sind weiterhin grundsätzlich digital zu führen.
  • Diese sind durch die geschäftsführende Direktionen oder – in Absprache – durch die direkten Vorgesetzen zu bewilligen.
  • Eine nachgewiesene Infektion mit Sars-Cov-2 ist den Vorgesetzten zu melden. Das Logbuch dient der Nachverfolgung der Kontakte.
  • Mitarbeitende der Universität Bern mit möglicher Sars-Cov-2 Infektion und Krankheitssymptomen können sich auf Wunsch im Universitären Notfallzentrum (UNZ) des Inselspitals testen lassen. Die Universität Bern hat mit dem UNZ eine Vereinbarung geschlossen, wonach diese Testung unkompliziert erfolgen kann. Sie können sich während der Servicezeiten (täglich 10:00 - 17:00h) am Empfang der Notfallstation melden und mit der UNICARD identifizieren. Eine Voranmeldung ist nicht notwendig. Den Mitarbeitenden entstehen dadurch keine Kosten. Die Rechnungstellung erfolgt an die Universität Bern. Die Resultate des Abstrich liegen innerhalb von 36 Stunden vor. Im Fall eines positiven COVID-19 Resultates werden die Patienten und Patientinnen telefonisch informiert. Negative Resultate werden nicht kommuniziert. In dringenden Fällen oder ausserhalb der Servicezeiten kann ein Abstrich im Rahmen einer regulären medizinischen Konsultation durchgeführt werden. Auch hier ist eine telefonische Anmeldung nicht nötig, eine Krankenkassenkarte jedoch erforderlich.

Die Institutsdirektorinnen und -direktoren sowie Abteilungsleiterinnen und -leiter sind in ihrer Einheit verantwortlich für die Arbeitssicherheit, den Gesundheitsschutz und die Umweltsicherheit und verfügen über eine(n) Gesundheitsschutz- und Sicherheitsbeauftragte(n) (GeSiBe) oder eine Kontaktperson für Arbeitssicherheit (KOPAS).

Je nach Grösse der Universitären Einheit bestimmen die Direktionen weitere Kontaktpersonen für Arbeitssicherheit (KOPAS). Sie legen entsprechend einen Funktionsbeschrieb für die GeSiBe bzw. KOPAS fest, betrauen eine für die Wahrnehmung der Funktion taugliche Person mit den entsprechenden Aufgaben und Kompetenzen und bewilligen ausreichend Zeit, finanzielle Mittel und weitere Ressourcen, um diese Aufgabe umsetzen zu können.

Zu beachten ist, dass die Verantwortung in den Bereichen Arbeitssicherheit, Gesundheitsschutz und Umweltsicherheit zwingend bei der Institutsdirektion bzw. Abteilungsleitung liegt und nicht auf die GeSiBe bzw. KOPAS übertragen werden kann. Entsprechende Ausführungen dazu finden sich auch in den Richtlinien der Universitätsleitung zu Aufgaben und Anstellung von ordentlichen und ausserordentlichen Professorinnen und Professoren an der Universität Bern vom 23. August 2011 und sowie im Merkblatt «Übersicht über die wichtigsten Aufgaben der geschäftsführenden Instituts-Direktoren und Instituts-Direktorinnen» vom 20. Dezember 2009/06.10.20152.

Weitere Erläuterungen zu den Verantwortlichkeiten in der Sicherheitsorganisation finden Sie im Leitfaden Sicherheit und Umwelt der Fachstelle Risikomanagement.

Homeoffice

Die Umstände erfordern von allen Beteiligten weiterhin Flexibilität, Geduld und Besonnenheit. Untenstehend finden Sie Antworten auf die wichtigsten Fragen:

Homeoffice bedeutet, dass die Mitarbeitenden ihre normale Arbeit von daheim aus erledigen. Es gelten weiterhin die gängigen Anstellungsbedingungen und gegenseitigen Verpflichtungen. Am persönlichen Auftrag ändert sich mit Homeoffice nichts.

Die Zeit wird mit dem üblichen Zeiterfassungssystem erfasst. Sollte dieses nicht zur Verfügung stehen, werden die Arbeitszeiten notiert und nachträglich im System erfasst.

Grundsätzlich wird die tatsächlich geleistete Arbeitszeit erfasst.

Wenn die Arbeit nicht am Arbeitsplatz geleistet werden kann, beziehen die Mitarbeitenden ab 1. April 2020 zuerst allfällig vorhandene Jahresarbeitszeitguthaben und bauen diese ab bis zum Saldo Null. Anschliessend können die geschäftsführenden Direktorinnen und Direktoren die weiterhin benötigte Zeit als bezahlten Kurzurlaub bewilligen.

Betreuungspflichten haben Priorität. Wenn die Betreuung nicht anderweitig organisiert werden kann, werden in Absprache mit den Vorgesetzten ab 1. April 2020 zuerst die Jahresarbeitszeitguthaben bis zum Saldo Null abgebaut, dann wird für die weiterhin benötigte Zeit bezahlter Kurzurlaub gewährt.

Nein, wenn der Gleitzeitsaldo auf Null ist, dann wird bezahlter Kurzurlaub gewährt.

Das neue Coronavirus ist für Personen ab 65 Jahren und für alle mit einer Vorerkrankung besonders gefährlich. Sie können schwer erkranken. Deshalb bleiben alle besonders gefährdeten Personen in Absprache mit Ihren Vorgesetzten zuhause. Wenn Homeoffice nicht möglich ist, wird ab 1. April 2020 zuerst der Jahresarbeitszeitsaldo auf Null abgebaut, und anschliessend wird für die weiterhin benötigte Zeit bezahlter Kurzurlaub gewährt. Wir empfehlen, dass auch Mitarbeitende, welche im gleichen Haushalt leben wie Personen aus Risikogruppen, zuhause bleiben

Info: Mit einer dieser Vorerkrankungen ist man besonders gefährdet:

  • Bluthochdruck
  • Diabetes
  • Herz-Kreislauf-Erkrankungen
  • Chronische Atemwegserkrankungen
  • Erkrankungen und Therapien, die das Immunsystem schwächen
  • Krebs

In Ausnahmefällen, wenn eine Funktion für das Aufrechterhalten des Notbetriebs zwingend erforderlich ist und von zuhause aus nicht erfüllt werden kann, kann die Institution Sie zur Arbeit vor Ort aufbieten. Sie muss jedoch sicherstellen, dass das Schutzkonzept der Universität und damit die Schutzmassnahmen gemäss BAG (Hände waschen, Abstand halten) eingehalten sind.

Die Vorgesetzten regeln dies gemäss den betrieblichen Bedürfnissen. Grundsätzlich gelten die gleichen Zeiten und Verfügbarkeiten wie am normalen Arbeitsplatz.

Die vorhandene geschäftliche oder private Infrastruktur ist einzusetzen. Wenn nichts vorhanden ist oder zusätzliche Bedürfnisse bestehen, wird dies mit den Vorgesetzten besprochen.

Für die Koordination und Zusammenarbeit im Homeoffice finden Sie unter folgenden Links Information und Anleitungen zum Einsatz und zum Angebot von technischen Hilfsmitteln:

www.lehre.unibe.ch/coronavirus
www.id.unibe.ch/homeoffice

Die Präsenzveranstaltungen in der Weiterbildung können – gemäss Bundesratsbeschluss vom 27. Mai und unter Einhaltung des Einhaltung des Schutzkonzepts für die Weiterbildung der Universität Bern – ab dem 6. Juni wieder aufgenommen werden. Weitere Infos hierzu für Dozierende.  

Weitere Erläuterungen und Antworten auf häufig gestellte Fragen finden Sie auf der Website des Kanton Bern.

Bei weiteren Fragen melden Sie sich bei info@pers.unibe.ch.

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Regierungsratsbeschlüsse

RRB 190/2020
RRB 265/2020
RRB 307/2020

So schützen wir uns - Hygiene Empfehlungen vom BAG