Coronavirus: Informationen für Mitarbeitende

Allgemeines

Oberste Priorität hat der Schutz der Gesundheit aller Personen.

Es gelten grundsätzlich folgende Regelungen und Empfehlungen:

  • Seit dem 20. Dezember 2021 gilt eine Home-Office-Pflicht für die ganze Schweiz. Ist Home-Office nicht möglich, ist die Präsenz am Arbeitsplatz in Absprache mit der vorgesetzten Person zu regeln. Gesellschaftliche Anlässe wie Apéros etc. sind in den Räumlichkeiten der Universität bis auf Weiteres nicht erlaubt.
  • Bei Krankheitssymptomen bleiben Sie zuhause und vermeiden Kontakt mit anderen Personen (Selbstisolation).
  • In Gebäuden gilt eine generelle Maskenpflicht.
  • Auf das Maskentragen am Arbeitsplatz kann nur verzichtet werden, wenn sich niemand sonst im selben Raum befindet.
  • Besprechungen und Sitzungen sollen wenn immer möglich virtuell abgehalten werden. Sie können nur dann physisch durchgeführt werden, wenn alle Teilnehmenden über ein Zertifikat verfügen, durchgehend Masken tragen und der Abstand von 1.50 Metern eingehalten wird.

Dienstliche und private Reisen

Die Situation für Reisetätigkeiten ist aktuell eher unübersichtlich und kann sich jederzeit ändern. Vor nicht dringenden Reisen wird deshalb abgeraten. Weitere Informationen zur Einreise in die Schweiz finden Sie hier.

Schutzkonzept der Universität Bern unter Covid-19 für den administrativen Bereich

Das Schutzkonzept der Universität Bern ist Grundlage dafür, dass die universitären Einheiten ihre Tätigkeiten in den Räumen und Anlagen der Universität wieder aufnehmen können. Für die Bereiche Forschung und Weiterbildung gibt es eigene Schutzkonzepte.

Die Geschäftsführenden Direktionen müssen zudem weitere Massnahmen gemäss dem STOP-Prinzip (Substitution, technische Massnahmen, organisatorische Massnahmen, persönliche Schutzausrüstung) treffen. Dies umfasst die physische Trennung, getrennte Teams, regelmässiges Lüften oder das Tragen von Masken.

Verantwortlichkeit

Verantwortlich für die Umsetzung und Einhaltung des Schutzkonzepts sind die geschäftsführenden Direktionen. Die GeSiBe oder KOPAS sind im Auftrag der Geschäftsführenden Direktion beauftragt, die Einhaltung dieses Schutzkonzeptes umzusetzen und haben diesbezüglich Weisungsrecht.

Schutzkonzept

  • Für Mitarbeitende und andere Personen gelten weiterhin die Vorgaben von Bund und Kantonen, insbesondere die Hygiene- und Verhaltensregeln. 1.5 Meter Abstand halten, die Hände regelmässig mit Seife waschen und Innenräume zusätzlich regelmässig lüften.
  • In allen Innenräumen der Universität Bern gilt eine allgemeine Maskentragpflicht.
  • Personen aus Risikogruppen sind so weit wie möglich zu schützen. (Priorisierung der Schutzmassnahmen und Risikogruppen)
  • Es wird empfohlen die offizielle Tracing-App des Bundes «SwissCovid» zu installieren.
  • Es wird empfohlen, Mitarbeitende im Schichtbetrieb oder in strikt getrennten Teams einzusetzen, dies vor allem dort, wo enge räumliche Verhältnisse das Einhalten der Distanzregeln erschweren.
  • Diese sind durch die geschäftsführende Direktionen oder – in Absprache – durch die direkten Vorgesetzten zu bewilligen.
  • Die Universität bietet kostenlose PCR-Tests ohne Voranmeldung an. Die Mitarbeitenden mit einer Unicard können sich an drei Standorten in der vorderen, mittleren und hinteren Länggasse testen lassen. Mehr Informationen.

Die Institutsdirektorinnen und -direktoren sowie Abteilungsleiterinnen und -leiter sind in ihrer Einheit verantwortlich für die Arbeitssicherheit, den Gesundheitsschutz und die Umweltsicherheit und verfügen über eine(n) Gesundheitsschutz- und Sicherheitsbeauftragte(n) (GeSiBe) oder eine Kontaktperson für Arbeitssicherheit (KOPAS).

Je nach Grösse der Universitären Einheit bestimmen die Direktionen weitere Kontaktpersonen für Arbeitssicherheit (KOPAS). Sie legen entsprechend einen Funktionsbeschrieb für die GeSiBe bzw. KOPAS fest, betrauen eine für die Wahrnehmung der Funktion taugliche Person mit den entsprechenden Aufgaben und Kompetenzen und bewilligen ausreichend Zeit, finanzielle Mittel und weitere Ressourcen, um diese Aufgabe umsetzen zu können.

Zu beachten ist, dass die Verantwortung in den Bereichen Arbeitssicherheit, Gesundheitsschutz und Umweltsicherheit zwingend bei der Institutsdirektion bzw. Abteilungsleitung liegt und nicht auf die GeSiBe bzw. KOPAS übertragen werden kann. Entsprechende Ausführungen dazu finden sich auch in den Richtlinien der Universitätsleitung zu Aufgaben und Anstellung von ordentlichen und ausserordentlichen Professorinnen und Professoren an der Universität Bern vom 23. August 2011 und sowie im Merkblatt «Übersicht über die wichtigsten Aufgaben der geschäftsführenden Instituts-Direktoren und Instituts-Direktorinnen» vom 20. Dezember 2009/06.10.20152.

Weitere Erläuterungen zu den Verantwortlichkeiten in der Sicherheitsorganisation finden Sie im Leitfaden Sicherheit und Umwelt der Fachstelle Risikomanagement.

Homeoffice

Untenstehend finden Sie Antworten auf die wichtigsten Fragen:

Homeoffice bedeutet, dass die Mitarbeitenden ihre normale Arbeit von daheim aus erledigen. Es gelten weiterhin die gängigen Anstellungsbedingungen und gegenseitigen Verpflichtungen. Am persönlichen Auftrag ändert sich mit Homeoffice nichts.

Die Zeit wird mit dem üblichen Zeiterfassungssystem erfasst. Sollte dieses nicht zur Verfügung stehen, werden die Arbeitszeiten notiert und nachträglich im System erfasst.

Grundsätzlich wird die tatsächlich geleistete Arbeitszeit erfasst.

In Ausnahmefällen, wenn eine Funktion für das Aufrechterhalten des Betriebs zwingend erforderlich ist und von zuhause aus nicht erfüllt werden kann, kann die Institution Sie zur Arbeit vor Ort aufbieten. Sie muss jedoch sicherstellen, dass das Schutzkonzept der Universität und damit die Schutzmassnahmen gemäss BAG (Hände waschen, Abstand halten, Maske tragen) eingehalten sind.

Die Vorgesetzten regeln dies gemäss den betrieblichen Bedürfnissen. Grundsätzlich gelten die gleichen Zeiten und Verfügbarkeiten wie am normalen Arbeitsplatz.

Die universitäre Regelung, welche sich auf die gesetzlichen Vorgaben und die Praxis der kantonalen Verwaltung stützt, ist die folgende:

  • Mitarbeitende, die im Rahmen der Corona-Krise (d.h. aufgrund von behördlichen Anweisungen) von zuhause aus arbeiten, benutzen grundsätzlich ihre persönliche (IT-)Infrastruktur.
  • Sollten wichtige Elemente fehlen, welche zur Erfüllung der Aufgaben notwendig sind, so wenden sich die Mitarbeitenden an ihre Vorgesetzten. Die Vorgesetzten können das benötigte Material (z.B. PC, Laptop, Bildschirme, Verbrauchsmaterial, …) zur Verfügung stellen oder bei Bedarf zusätzlich anschaffen. Dabei wird die individuelle Arbeitssituation der Mitarbeitenden angemessen berücksichtigt und auf Härtefälle entsprechend Rücksicht genommen. Zu beachten ist, dass diese Gegenstände im Besitz der Universität verbleiben, und dass kein Anspruch auf die gleiche Ausrüstung wie am Arbeitsplatz besteht.
  • Falls zusätzliche Kosten für Telefonie und Datenverkehr anfallen, verweisen wir auf das universitäre Corporate Mobile Network: CMN

Sollte sich zeigen, dass die Situation im Homeoffice nicht angemessen organisiert werden kann, können die Vorgesetzten die Arbeit vor Ort in den Räumlichkeiten der Universität anweisen. Dabei sind selbstverständlich die Schutzkonzepte zu beachten.

Pauschale Entschädigungen für die Arbeit im Homeoffice können keine ausbezahlt werden - hierfür fehlt eine entsprechende Rechtsgrundlage.

Für die Koordination und Zusammenarbeit im Homeoffice finden Sie unter folgenden Links Information und Anleitungen zum Einsatz und zum Angebot von technischen Hilfsmitteln:

www.lehre.unibe.ch/coronavirus
www.id.unibe.ch/homeoffice

Weitere Erläuterungen und Antworten auf häufig gestellte Fragen finden Sie auf der Website des Kanton Bern.

Bei weiteren Fragen melden Sie sich bei info.pers@unibe.ch.

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Regierungsratsbeschlüsse

RRB 190/2020
RRB 265/2020
RRB 307/2020

RRB 266/2020
RRB 436/2020
RRB 632/2020
RRB 752/2020
RRB 1087/2020

So schützen wir uns - Hygiene Empfehlungen vom BAG