Coronavirus: Informationen für Mitarbeitende

Allgemeines

Die Infektionen mit dem Coronavirus sind immer noch hoch. Oberste Priorität hat nach wie vor der Schutz der Gesundheit aller Personen.

Es gelten grundsätzlich folgende Regelungen und Empfehlungen:

  • Home-Office bleibt grundsätzlich Pflicht. Jedoch können Organisationseinheiten der Universität, welche einmal pro Woche testen, diese Pflicht etwas lockern.
  • Bei Krankheitssymptomen bleiben Sie zuhause und vermeiden Kontakt mit anderen Personen (Selbstisolation).
  • Es gilt Maskenpflicht auf dem ganzen Gelände der Universität Bern. Dies betrifft den ganzen Perimeter der Institution, also neben den Gebäuden auch deren Aussenräume. (Infoblatt Mund-Nasen-Bedeckung, PDF, 846KB)
  • Für Präsenzveranstaltungen gelten weiterhin die aktuellen Einschränkungen. Es dürfen maximal 50 Personen anwesend sein, dabei gilt eine Kapazitätsbegrenzung auf einen Drittel der verfügbaren Plätze (weitere Informationen).
  • Präsenzveranstaltungen in der Weiterbildung sind möglich, sofern die im Schutzkonzept (PDF, 183KB) vorgegebenen Massnahmen eingehalten werden können. Jedoch kann es zu digitalen Durchführungen und Verschiebungen einzelner Module oder Teile davon kommen.
  • Dozierende dürfen weiterhin im nur-Online-Modus bleiben, für die Studierenden besteht keine Vor-Ort-Pflicht bei den Veranstaltungen, die neu in Präsenz durchgeführt werden. Der Unterricht muss deshalb entweder im Hybridmodus erfolgen, d.h. in Präsenz und Online, oder nur Online stattfinden.
  • Besprechungen werden virtuell durchgeführt.
  • Um Personenkontakte von weniger als 1.5 Meter und länger als 15 Minuten im Fall einer Infektion mit SARS-CoV-2 nachvollziehen zu können, ist jede Person verpflichtet, ein persönliches und täglich nachgeführtes Logbuch (digital oder per Formular) zu führen. Das Logbuch ist 4 Wochen aufzubewahren.
  • Es wird empfohlen, die Swiss Covid App zu installieren. Wenn sichergestellt ist, dass alle anwesenden Personen die App installiert und aktiviert haben, kann auf einen Eintrag im Logbuch verzichtet werden.
  • Es wird empfohlen, grössere Menschenansammlungen generell und den öffentlichen Verkehr zu Stosszeiten zu vermeiden.

Dienstliche und private Reisen ins Ausland

Alle Personen, die aus einem Staat oder Gebiet mit hohem Infektionsrisiko in die Schweiz einreisen, müssen während zehn Tagen in Quarantäne. Weitere Informationen insbesondere für Mitarbeitende der Universität finden Sie hier.

Schutzkonzept der Universität Bern unter Covid-19 für den administrativen Bereich

Das Schutzkonzept der Universität Bern ist Grundlage dafür, dass die universitären Einheiten ihre Tätigkeiten in den Räumen und Anlagen der Universität wieder aufnehmen können. Für die Bereiche Forschung und Weiterbildung gibt es eigene Schutzkonzepte.

Verantwortlichkeit

Verantwortlich für die Umsetzung und Einhaltung des Schutzkonzepts sind die geschäftsführenden Direktionen. Die GeSiBe oder KOPAS sind im Auftrag der Geschäftsführenden Direktion beauftragt, die Einhaltung dieses Schutzkonzeptes umzusetzen und haben diesbezüglich Weisungsrecht.

Schutzkonzept

  • Mitarbeitende und andere Personen halten 1,5m Abstand zueinander.
  • In allen Innenräumen der Universität Bern gilt eine allgemeine Maskentragpflicht.
  • Sitzungen und Besprechungen sollen per Video- oder Telefonkonferenzen durchgeführt werden. Wenn dies nicht möglich ist, gilt ein Flächenrichtwert von 4m2 pro Person und es muss eine Hygienemaske getragen werden.
  • Regelmässiges Händewaschen ist Pflicht.
  • Personen aus Risikogruppen sind so weit wie möglich zu schützen. (Priorisierung der Schutzmassnahmen und Risikogruppen)
  • Es wird empfohlen, für die Anreise den ÖV ausserhalb der Stosszeiten zu benutzen.
  • Um Personenkontakte von weniger als 1,5m Meter und länger als 15 Minuten im Fall einer Infektion mit SARS-CoV-2 nachvollziehen zu können, ist jede Person verpflichtet, ein persönliches und täglich nachgeführtes Logbuch (digital oder per Formular) zu führen. Das Logbuch ist 4 Wochen aufzubewahren
  • Es wird empfohlen die offizielle Tracing-App des Bundes «SwissCovid» zu installieren. Sie ersetzt aber nicht das Führen des persönlichen Logbuchs. Nur wenn zu 100 Prozent sichergestellt ist, dass alle anwesenden Personen die App installiert und aktiviert haben, kann auf einen Eintrag im persönlichen Logbuch verzichtet werden.
  • Es wird empfohlen, Mitarbeitende im Schichtbetrieb oder in strikt getrennten Teams einzusetzen.
  • Sitzungen und Besprechungen sollen per Video- oder Telefonkonferenzen durchgeführt werden.
  • Diese sind durch die geschäftsführende Direktionen oder – in Absprache – durch die direkten Vorgesetzten zu bewilligen.
  • Mitarbeitende der Universität Bern mit möglicher SARS-Cov-2 Infektion und Krankheitssymptomen können sich auf Wunsch im Universitären Notfallzentrum (UNZ) des Inselspitals testen lassen. Die Universität Bern hat mit dem UNZ eine Vereinbarung geschlossen, wonach diese Testung unkompliziert erfolgen kann. Sie können sich während der Servicezeiten (täglich 10:00 - 17:00h) am Empfang der Notfallstation melden und mit der UNICARD identifizieren. Eine Voranmeldung ist nicht notwendig. Den Mitarbeitenden entstehen dadurch keine Kosten. Die Rechnungsstellung erfolgt an die Universität Bern. Die Resultate des Abstrichs liegen innerhalb von 36 Stunden vor. Im Fall eines positiven COVID-19 Resultates werden die Patienten und Patientinnen telefonisch informiert. Negative Resultate werden nicht kommuniziert. In dringenden Fällen oder ausserhalb der Servicezeiten kann ein Abstrich im Rahmen einer regulären medizinischen Konsultation durchgeführt werden. Auch hier ist eine telefonische Anmeldung nicht nötig, eine Krankenkassenkarte jedoch erforderlich.

Die Institutsdirektorinnen und -direktoren sowie Abteilungsleiterinnen und -leiter sind in ihrer Einheit verantwortlich für die Arbeitssicherheit, den Gesundheitsschutz und die Umweltsicherheit und verfügen über eine(n) Gesundheitsschutz- und Sicherheitsbeauftragte(n) (GeSiBe) oder eine Kontaktperson für Arbeitssicherheit (KOPAS).

Je nach Grösse der Universitären Einheit bestimmen die Direktionen weitere Kontaktpersonen für Arbeitssicherheit (KOPAS). Sie legen entsprechend einen Funktionsbeschrieb für die GeSiBe bzw. KOPAS fest, betrauen eine für die Wahrnehmung der Funktion taugliche Person mit den entsprechenden Aufgaben und Kompetenzen und bewilligen ausreichend Zeit, finanzielle Mittel und weitere Ressourcen, um diese Aufgabe umsetzen zu können.

Zu beachten ist, dass die Verantwortung in den Bereichen Arbeitssicherheit, Gesundheitsschutz und Umweltsicherheit zwingend bei der Institutsdirektion bzw. Abteilungsleitung liegt und nicht auf die GeSiBe bzw. KOPAS übertragen werden kann. Entsprechende Ausführungen dazu finden sich auch in den Richtlinien der Universitätsleitung zu Aufgaben und Anstellung von ordentlichen und ausserordentlichen Professorinnen und Professoren an der Universität Bern vom 23. August 2011 und sowie im Merkblatt «Übersicht über die wichtigsten Aufgaben der geschäftsführenden Instituts-Direktoren und Instituts-Direktorinnen» vom 20. Dezember 2009/06.10.20152.

Weitere Erläuterungen zu den Verantwortlichkeiten in der Sicherheitsorganisation finden Sie im Leitfaden Sicherheit und Umwelt der Fachstelle Risikomanagement.

Homeoffice

Die Umstände erfordern von allen Beteiligten weiterhin Flexibilität, Geduld und Besonnenheit. Untenstehend finden Sie Antworten auf die wichtigsten Fragen:

Homeoffice bedeutet, dass die Mitarbeitenden ihre normale Arbeit von daheim aus erledigen. Es gelten weiterhin die gängigen Anstellungsbedingungen und gegenseitigen Verpflichtungen. Am persönlichen Auftrag ändert sich mit Homeoffice nichts.

Die Zeit wird mit dem üblichen Zeiterfassungssystem erfasst. Sollte dieses nicht zur Verfügung stehen, werden die Arbeitszeiten notiert und nachträglich im System erfasst.

Grundsätzlich wird die tatsächlich geleistete Arbeitszeit erfasst.

In Ausnahmefällen, wenn eine Funktion für das Aufrechterhalten des Notbetriebs zwingend erforderlich ist und von zuhause aus nicht erfüllt werden kann, kann die Institution Sie zur Arbeit vor Ort aufbieten. Sie muss jedoch sicherstellen, dass das Schutzkonzept der Universität und damit die Schutzmassnahmen gemäss BAG (Hände waschen, Abstand halten) eingehalten sind.

Die Vorgesetzten regeln dies gemäss den betrieblichen Bedürfnissen. Grundsätzlich gelten die gleichen Zeiten und Verfügbarkeiten wie am normalen Arbeitsplatz.

Die universitäre Regelung, welche sich auf die gesetzlichen Vorgaben und die Praxis der kantonalen Verwaltung stützt, ist die folgende:

  • Mitarbeitende, die im Rahmen der Corona-Krise (d.h. aufgrund von behördlichen Anweisungen) von zuhause aus arbeiten, benutzen grundsätzlich ihre persönliche (IT-)Infrastruktur.
  • Sollten wichtige Elemente fehlen, welche zur Erfüllung der Aufgaben notwendig sind, so wenden sich die Mitarbeitenden an ihre Vorgesetzten. Die Vorgesetzten können das benötigte Material (z.B. PC, Laptop, Bildschirme, Verbrauchsmaterial, …) zur Verfügung stellen oder bei Bedarf zusätzlich anschaffen. Dabei wird die individuelle Arbeitssituation der Mitarbeitenden angemessen berücksichtigt und auf Härtefälle entsprechend Rücksicht genommen. Zu beachten ist, dass diese Gegenstände im Besitz der Universität verbleiben, und dass kein Anspruch auf die gleiche Ausrüstung wie am Arbeitsplatz besteht.
  • Falls zusätzliche Kosten für Telefonie und Datenverkehr anfallen, verweisen wir auf das universitäre Corporate Mobile Network: CMN

Sollte sich zeigen, dass die Situation im Homeoffice nicht angemessen organisiert werden kann, können die Vorgesetzten die Arbeit vor Ort in den Räumlichkeiten der Universität anweisen. Dabei sind selbstverständlich die Schutzkonzepte zu beachten.

Pauschale Entschädigungen für die Arbeit im Homeoffice können keine ausbezahlt werden - hierfür fehlt eine entsprechende Rechtsgrundlage.

Für die Koordination und Zusammenarbeit im Homeoffice finden Sie unter folgenden Links Information und Anleitungen zum Einsatz und zum Angebot von technischen Hilfsmitteln:

www.lehre.unibe.ch/coronavirus
www.id.unibe.ch/homeoffice

Weitere Erläuterungen und Antworten auf häufig gestellte Fragen finden Sie auf der Website des Kanton Bern.

Bei weiteren Fragen melden Sie sich bei info@pers.unibe.ch.

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Regierungsratsbeschlüsse

RRB 190/2020
RRB 265/2020
RRB 307/2020

RRB 266/2020
RRB 436/2020
RRB 632/2020
RRB 752/2020
RRB 1087/2020

So schützen wir uns - Hygiene Empfehlungen vom BAG