Coronavirus

Dienstliche und private Reisen ins Ausland

Personen, die in die Schweiz einreisen und sich zu einem beliebigen Zeitpunkt innerhalb von 10 Tagen vor der Einreise in einem Staat oder Gebiet mit erhöhtem Risiko einer Ansteckung mit dem Coronavirus SARS-CoV-2 gemäss der Empfehlungen für Reisende des BAG aufgehalten haben, sind verpflichtet, sich unverzüglich nach der Einreise auf direktem Weg in ihre Wohnung oder eine andere geeignete Unterkunft zu begeben. Sie müssen sich während 10 Tagen nach ihrer Einreise ständig dort aufhalten (Quarantäne).

Für Mitarbeitende der Universität gilt zusätzlich:

Mitarbeitende, die aus Risikoländern einreisen, sind für Tätigkeiten in Liegenschaften der Universität Bern während 10 Tagen ausgeschlossen.

Vor Antritt der Reise in Risikoländer ist die Rückkehr und Aufnahme von Tätigkeiten mit den Vorgesetzten zu regeln.

Für Rückreisende aus Risikoländern besteht kein Anspruch auf bezahlten Kurzurlaub, wenn der Grundauftrag nicht vom Homeoffice aus erfüllt werden kann.

Es wird empfohlen, Reisen ins Ausland zu begrenzen und Reisen in Risikoländer zu vermeiden.

Weiterführende Informationen finden Sie  beim Staatssekretariat für Migration (SEM).

FAQ (gemäss BE-Info-Flash)

Trotz Reisewarnung des Bundes verbringe ich meine Ferien in einem Risikogebiet. Welche Konsequenzen kann dies nach der Rückkehr haben?

Seit 6. Juli 2020 müssen alle Personen, die in vom Bund bezeichnete Risikogebiete einreisen, nach ihrer Rückkehr zehn Tage in Quarantäne. Die Liste der Länder wird laufend angepasst. Wer trotz Reisewarnung in diese Länder reist, hat keinen Anspruch auf Lohnfortzahlung während der Quarantäne, wenn die Arbeit nicht im Homeoffice geleistet werden kann. Die ausgefallene Arbeitszeit muss über Jahresarbeitszeit-, Ferien-und Langzeitkontoguthaben oder unbezahlten Urlaub kompensiert werden. Bricht die Krankheit aus, kann das kantonale Personalamt auf Antrag der Anstellungsbehörde den Lohn wegen Grobfahrlässigkeit kürzen oder ganz einstellen.

Unter welchen Umständen wird der Lohn auch in der Quarantäne gezahlt?

War bei der Abreise noch nicht bekannt, dass das Reiseland auf der Liste der Staaten und Gebiete mit erhöhtem Ansteckungsrisiko ist, wird als erstes geprüft, ob in der Quarantänezeit Homeoffice möglich ist. Ist dies nicht möglich, kann diese Zeit als Soll-Arbeitszeit gebucht werden. Bricht die Krankheit aus, besteht Anspruch auf Lohnfortzahlung wie bei jeder anderen Krankheit.

Ich habe meine Ferien nicht in einem Risikogebiet verbracht, habe keine Krankheitssymptome und gehe freiwillig in Quarantäne. Habe ich trotzdem Anspruch auf Lohnfortzahlung?

Nein. Die ausgefallene Arbeitszeit muss über Jahresarbeitszeit-, Ferien-und Langzeitkontoguthaben oder unbezahlten Urlaub kompensiert werden.

Kann mich der Arbeitgeber bei meiner Rückkehr aus einem Risikogebiet zu einem Covid-19-Test verpflichten?

Nein. Ordnet der Bund für Rückkehrende aus bestimmten Ländern die Quarantäne an, wäre ein Covid-19-Test unverhältnismässig. Zulässig ist aber in dieser Situation, die Temperatur zu messen. Bei Verdacht auf Erkrankung kann der Arbeitgeber Mitarbeitende nach Hause schicken.