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Michèle Amacker

Die Universitätsleitung hat Michèle Amacker auf den 1. August 2021 zur ausserordentlichen Professorin für Geschlechterforschung gewählt. Gemeinsam mit Patricia Purtschert leitet sie seit Februar 2016 das Interdisziplinäre Zentrum für Geschlechterforschung IZFG.

Michèle Amacker (41) studierte in Fribourg Sozialarbeit und Sozialpolitik, Sozialforschung sowie Zeitgenössische Philosophie und doktorierte in Soziologie zu prekären Lebenslagen und der Bedeutung unbezahlter Care-Arbeit im Kontext von Armut. Von 2012 bis 2014 arbeitete Michèle Amacker als wissenschaftliche Mitarbeiterin und Dozentin am IZFG. Im Frühjahr 2014 übernahm sie interimistisch dessen Co-Leitung. Von 2016 bis Juli 2021 war sie als Assistenzprofessorin (Tenure Track) für Geschlechterforschung an der Universität Bern tätig. Zudem ist sie seit 2016 Mitglied im Direktorium des Schweizerischen Kompetenzzentrums für Menschenrechte (SKMR) an der Universität Bern und seit Januar 2021 Präsidentin der Gleichstellungskommission des Schweizerischen Nationalfonds.

Schwerpunktmässig forscht Michèle Amacker zu Prekarität, sozialer Ungleichheit sowie zu geschlechtlicher Arbeitsteilung und zum Wandel der Arbeit. Aktuell befasst sie sich etwa mit dem Einfluss von Digitalisierung auf Arbeitsplätze im Dienstleistungsbereich und leitet ein interdisziplinäres Projekt zur Unterbringung von Kindern in Pflegefamilien. Am IZFG ist sie zuständig für den Bereich der Mandatsforschung und engagiert sich für Wissenstransfer-Projekte.