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Erez Levon

Erez Levon wurde von der Universitätsleitung auf den 1. August 2020 zum ausserordentlichen Professor für Soziolinguistik gewählt. Zudem wurde er zum Direktor des Center for the Study of Language and Society (CSLS) ernannt.

Erez Levon wuchs in den Vereinigten Staaten auf und schloss im Jahr 2000 sein Bachelor-Studium in Linguistik und Französisch an der University of California Los Angeles ab. Anschliessend beendete er sein Masterstudium und promovierte in Linguistik an der New York University. Nach seiner Promotion im Jahr 2008 wechselte Erez an die Abteilung für Linguistik an der Queen Mary University of London, wo er bis zu seiner Wahl an die Universität Bern tätig war.

Die Forschung von Erez konzentriert sich darauf, wie Menschen sozial bedeutsame Variationsmuster in der Sprache produzieren und wahrnehmen. Sein besonderes Interesse gilt der Sprache in Bezug auf Geschlecht und Sexualität und insbesondere der Frage, wie sich Geschlecht und Sexualität mit anderen Aspekten gelebter Erfahrung überschneiden – einschliesslich Rasse, soziale Klasse, Religion und nationale Zugehörigkeit. Er hat Feldforschung zu diesen und anderen Themen in Israel, Südafrika, den USA und dem Vereinigten Königreich betrieben und Muster der Variation und Veränderung in Englisch, Französisch, Hebräisch, Portugiesisch und Afrikaans untersucht. Erez hat sich zudem ausführlich mit sprachlichen Einstellungen und soziolinguistischer Kognition befasst und war zuletzt Principal Investigator von «Accent Bias in Grossbritannien», einem gross angelegten Projekt, das sprachliche Diskriminierung bei der Einstellung von Fachkräften im Vereinigten Königreich erforscht.