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Irene Adrian-Kalchhauser

Ausserordentliche Professorin für Fisch- und Wildtiergesundheit

Irene Adrian-Kalchhauser ist in Wien aufgewachsen und hat 2006 an der Universität Wien das Studium in Molekularer Biologie mit einer Arbeit über die embryonale Muskelentwicklung in der Fruchtfliege abgeschlossen. Nach ihrer Promotion als Böhringer-Ingelheim Stipendiatin am Friedrich Miescher Institut in Basel über die epigenetische Regulation von Stammzellen in der Keimbahn von Fadenwürmern wechselte sie an das Departement Umweltwissenschaften der Universität Basel. Im Rahmen eines Exzellenzstipendiums und eines Stay On Track Awards der Universität Basel sowie eines Marie Heim-Vögtlin Stipendiums des SNF forschte und habilitierte Irene Adrian-Kalchhauser zu invasiven Fischen und ihren genetischen und epigenetischen Merkmalen. Sie ist ausserdem Absolventin eines CAS in Clinical Research und einer international akkreditierten Didaktik-Ausbildung der Staff & Educational Development Association (London). Irene Adrian-Kalchhauser ist assoziiertes Mitglied des Center for Marine Evolutionary Biology der Universität Götheburg sowie Antelope program fellow der Universität Basel und engagiert sich für eine forschungsnahe Lehre, was ihr 2019 eine Nomination für den Teaching Excellence Award «Beschreiten neuer Wege – Learning means connecting» der Universität Basel einbrachte.

Irene Adrian-Kalchhauser forscht im Spannungsfeld von Ökologie, Evolutionsbiologie und Epigenetik. Im Zentrum ihrer Forschung stehen Genomik, Transkriptomik und Epigenetik von wildlebenden Fischen und die Frage, welche Rolle genetische und umweltinduzierte bzw. ererbte epigenetische Veränderungen für wildlebende Populationen spielen. Ausserdem beschäftigt sich Irene Adrian-Kalchhauser mit anwendungsbezogener Forschung zum Einsatz molekularbiologischer Methoden in der ökologischen Praxis, zum Beispiel durch die Entwicklung von DNA-Tests zum Nachweis von Arten aus Umweltproben.