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Ordentliche Professorin für Anorganische Chemie

Die Universitätsleitung hat Frau Eva Hevia per 1. Februar 2019 zur ordentlichen Professorin für Anorganische Chemie gewählt. Sie tritt die Nachfolge von Professor Jürg Hulliger an und wird zudem Mitdirektorin des Departements für Chemie und Biochemie.

Eva Hevia (42) stammt aus Gijón (Spanien). Sie erhielt 1998 ihren MSc-Abschluss und 2002 ihren Doktortitel in Chemie von der Universidad de Oviedo (Spanien). Nach einer dreijährigen Postdoc-Tätigkeit an der University of Strathclyde (Glasgow, Grossbritannien), bei der sie als Marie Curie Fellow bei Professor Robert Mulvey arbeitete, wurde ihr 2006 ein Universitäts-Forschungsstipendium der Royal Society zugesprochen. Im Anschluss daran wurde sie 2013 zur ordentlichen Professorin befördert.

Eva Hevia wurde 2018 zum Fellow der Royal Society of Edinburgh (FRSE), der schottischen Nationalakademie, gewählt. Während ihrer Forschungslaufbahn hat sie bisher über 125 Peer-Review-Artikel verfasst, und ihre Forschung wurde mit mehreren Auszeichnungen gewürdigt, darunter dem RSC Corday-Morgan-Preis 2017, der besonders verdienstvolle Beiträge von jungen Forschenden aus dem Fachbereich Chemie in Grossbritannien anerkennt.

Ihr Forschungsschwerpunkt konzentriert sich auf die polare organometallische Chemie an der Schnittstelle von anorganischer, organischer und nachhaltiger Chemie. Einige ihrer jüngsten Beiträge umfassen die Verwendung kooperativer bimetallischer Verbindungen für die Aktivierung pharmazeutisch relevanter, organischer Moleküle. Zudem befasst sich Eva Hevia mit der Weiterentwicklung neuer Methoden, die den Einsatz toxischer, organischer Lösungsmittel reduzieren und diese Lösungsmittel mit nachhaltigeren und biologisch erneuerbaren Systemen ersetzen.