Medienmitteilungen, Infos für Medienschaffende und Medienecho Media Relations

Medienmitteilungen 2022

Hier sehen Sie die aktuellen Mitteilungen der Universität Bern aus dem Bereich Forschung. Möchten Sie die Mitteilungen regelmässig erhalten? In der Navigation links können Sie sie abonnieren.

28.06.2022

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10 Jahre Higgs-Entdeckung

Als Mitglieder des Teilchendetektor-Experiments ATLAS am CERN waren Forschende der Universität Bern vor 10 Jahren massgeblich an der sensationellen Entdeckung des Higgs-Bosons beteiligt. Das Albert Einstein Center (AEC) und das Laboratorium für Hochenergiephysik (LHEP) der Universität Bern laden zu einem Jubiläumsanlass mit Filmvorführung ein.

27.06.2022

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Langfristig flüssiges Wasser auch auf nicht erdähnlichen Planeten?

Flüssiges Wasser ist eine wichtige Voraussetzung, damit Leben auf einem Planeten entstehen kann. Wie Forschende der Universität Bern, der Universität Zürich und des Nationalen Forschungsschwerpunkts (NFS) PlanetS in einer neuen Studie berichten, könnte Wasser anders als bisher angenommen auch über Milliarden von Jahren auch auf Planeten existieren, die sich stark von der Erde unterscheiden. Dies stellt unsere bisherigen Vorstellungen von potenziell bewohnbaren Planeten in Frage.

23.06.2022

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Mit einem Hydrogel gegen schwarzen Hautkrebs

Forschende der Universität Bern haben eine Therapiemöglichkeit entwickelt, die das körpereigene Abwehrsystem gegen schwarzen Hautkrebs aktiviert. Bestandteile eines Bakteriums werden in Gel gebettet und direkt im Bereich des Tumors appliziert. Im Modell zeigte sich, dass das Gel das Tumorwachstum verringert, dessen Ausbreitung in andere Organe hemmt und dadurch das Überleben verlängert. In einem nächsten Schritt soll das Gel in klinischen Studien auf seine Wirksamkeit bei Patientinnen und Patienten getestet werden.

23.06.2022

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Forschende der Universität Bern messen die Grenze des «Nudging»

Nudging (Anstossen oder Schubsen) – ist ein Kerngebiet der verhaltenswissenschaftlichen Politikgestaltung und der Verhaltensökonomik. In Kooperation mit einer Plattform zur Kompensation von Flugreisen konnten Forschende der Universität Bern untersuchen, zu welchen Preisen Menschen gerade noch bereit sind, so genannte Defaults zu akzeptieren. Diese treten automatisch in Kraft, wenn man nicht explizit widerspricht.

22.06.2022

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Why trust Science?

Am Donnerstag, 30. Juni 2022 spricht die Harvard-Wissenschaftshistorikerin Naomi Oreskes an einem öffentlichen Vortrag auf Einladung des Oeschger-Zentrums für Klimaforschung der Universität Bern über die Vertrauenswürdigkeit der Wissenschaft. Oreskes befasst sich in ihrer Forschung mit Wissenschaftsleugnung, insbesondere mit der Leugnung des Klimawandels und deren Folgen.

21.06.2022

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Umwelt-Konferenz mit Jugendlichen und prominentem Gast

Die Umweltbildungsorganisation GLOBE Schweiz hat mit Unterstützung des Oeschger-Zentrums für Klimaforschung der Universität Bern den bisher grössten Forschungswettbewerb für Jugendliche in der Schweiz durchgeführt. GLOBE ist ein internationales Bildungsangebot für alle Schulstufen, das heute unter anderem durch die NASA getragen wird. Im Rahmen einer Jugend-Konferenz an der Universität Bern werden am 24. Juni 2022 die Siegerinnen und Sieger des Wettbewerbs gekürt. Als spezieller Gast tritt NASA-Wissenschaftsdirektor Thomas Zurbuchen auf.

10.06.2022

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«Geheime Reise» in die Abgründe des Nationalsozialismus

Der französische Schriftsteller Marcel Jouhandeau nimmt im Herbst 1941 an einer Rundfahrt durch Nazi-Deutschland teil und veröffentlicht später anonym einen Roman dazu: «Le Voyage secret» («Die geheime Reise»). Erstmals wird dieser nun in deutscher Übersetzung herausgegeben, ergänzt durch Jouhandeaus Originalreisetagebuch, das enthüllt, wie sich ein französischer Intellektueller durch den Faschismus verführen liess und wie er seine Kollaboration künstlerisch verarbeitete.

09.06.2022

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Eine bahnbrechende Anzahl von Braunen Zwergen entdeckt

Braune Zwerge, geheimnisvolle Objekte an der Grenze zwischen Sternen und Planeten, sind für unser Verständnis von Stern- und Planetenpopulationen von entscheidender Bedeutung. Allerdings konnten in fast drei Jahrzehnten der Suche nur 40 Braune Zwerge um Sterne abgebildet werden. Einem internationalen Team unter der Leitung von Forschenden der Open University und der Universität Bern ist es dank einer neuen innovativen Suchmethode gelungen, vier neue Braune Zwerge direkt abzubilden.

08.06.2022

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Hohe US-Auszeichnung für Berner und Genfer Forschende

Ein prestigeträchtiger Grant aus den USA geht an den biomedizinischen Wissenschaftler Sven Rottenberg, Universität Bern, und die klinische Forscherin Intidhar Labidi-Galy, Universität Genf und Universitätsspital Genf. Sie erhalten einen gemeinsamen Förderbeitrag im Rahmen der «Congressionally Directed Medical Research Programs» für ihr Projekt zu Therapieresistenz beim Eierstockkrebs. Dies unterstreicht die hohe Qualität der Forschungszusammenarbeit zwischen Bern und Genf.

07.06.2022

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Wie Tiere die richtige Grösse erreichen

Individuen der gleichen Art sind in der Regel nahezu gleich gross – obwohl bereits kleine Unterschiede in der Wachstumsgeschwindigkeit zu deutlichen Grössenunterschieden führen könnten. Ein Team der Universität Bern und des Friedrich Miescher Instituts für biomedizinische Forschung (FMI) in Basel hat anhand von Fadenwürmern entdeckt, dass die Wachstumsgeschwindigkeit die Geschwindigkeit einer genetisch kodierten Uhr beeinflusst. Durch diese Verknüpfung erreichen langsam und schnell wachsende Individuen die gleiche Körpergrösse.

02.06.2022

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Neues Tool für Notfallplanung bei Extrem-Hochwassern

Das Mobiliar Lab für Naturrisiken der Universität Bern zeigt, dass in der Schweiz weit grössere Hochwasser möglich sind als bisher angenommen. Diese Extremereignisse unterstreichen die Bedeutung einer überregionalen Notfallplanung. Ein neues Modellierungs-Tool soll bei der Bewältigung grosser Überschwemmungen helfen.

01.06.2022

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Gute Wissenschaftskultur als Grundlage für Exzellenz

Das Projekt «Better Science Initiative» macht auf die Probleme eines beschleunigten und kräftezehrenden Wissenschaftssystems aufmerksam. Die nationale Initiative wurde 2020 an der Universität Bern lanciert. In diesem Rahmen findet am 9. Juni eine Podiumsdiskussion an der Universität Bern statt zu einer Wissenschaftskultur, die Qualität in einem ganzheitlichen Sinn leistet und es allen ermöglicht, exzellente Arbeit zu leisten.

30.05.2022

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Die Rolle der Medien im Ukraine-Krieg

Am Donnerstag, 2. Juni 2022 organisieren Forscherinnen der Universität Bern ein Podiumsgespräch zum Thema «Macht und Ohnmacht der Medien im Ukraine-Krieg». Expertinnen und Experten aus Wissenschaft und Journalismus diskutieren, welche Rolle die Medien in der Ukraine, Russland und der Schweiz einnehmen und wie der kritische Umgang mit Informationen und Wissensbeständen gelingt.

30.05.2022

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Für Selbstlosigkeit gibt es evolutionäre Gründe

Altruistisches Verhalten wird oft als rein menschliche Errungenschaft empfunden. Die Verhaltensforschung liefert aber unzählige Beispiele altruistischen Verhaltens im Tierreich. Forschende der Universität Bern zeigen in einer neuen Studie, dass Tiere, die «selbstlos» anderen bei der Brutpflege helfen, sich so in der Evolution einen Vorteil verschaffen können.

24.05.2022

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Neue Dozentur und Forschungsschwerpunkt für Patientensicherheit

Dank Unterstützung der Schweizerischen Vereinigung der Ärztinnen und Ärzte FMH kann die Universität Bern am Institut für Sozial- und Präventivmedizin (ISPM) eine Dozentur und einen Forschungsschwerpunkt für Patientensicherheit errichten. Per 1. Juni 2022 übernimmt Prof. Dr. David Schwappach die Leitung des neuen Forschungsschwerpunktes.

23.05.2022

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Neue Erkenntnisse zu spätantikem Gebäude in Kallnach dank Kooperation

Forschende der Universität Bern und des Archäologischen Dienstes des Kantons Bern (ADB) nahmen Fundstücke, die 1988/89 in einer Rettungsgrabung in Kallnach geborgen worden waren, erneut unter die Lupe. Sie stammen aus einer Epoche am Ende der Antike, die hier weder durch Schriftquellen noch durch andere Funde gut bekannt ist. Die Ergebnisse der Zusammenarbeit zwischen Universität und ADB liegen nun in Buchform vor und werden am 30. Mai 2022 präsentiert.

23.05.2022

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Medienevent zu neuem Hochwasser-Modellierungstool

Das Mobiliar Lab für Naturrisiken der Universität Bern zeigt, dass in der Schweiz weit grössere Hochwasser möglich sind als bisher angenommen. Diese Extremereignisse unterstreichen die Bedeutung einer überregionalen Notfallplanung. Ein neues Modellierungs-Tool soll nun die Bewältigung grosser Überschwemmungen unterstützen. Es wird den Medien am 2. Juni 2022 vorgestellt.

17.05.2022

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Neue Erkenntnisse zur globalen Abkühlung von 1627 v. Chr.

Eine interdisziplinäre Studie, an der die Universität Bern massgeblich beteiligt war, wirft ein neues Licht auf zwei vulkanische Extremereignisse und eine darauffolgende globale Abkühlung in der Antike. Mithilfe einer hochpräzisen Analyse von Vulkanasche und Schwefel in Eisbohrkernen aus Grönland und der Antarktis wurde klar, dass die globale Abkühlung um 1627 v. Chr. nicht dem Vulkan Thera in Santorini zuzuschreiben ist, wie bisher angenommen, sondern einem Vulkan im weit entfernten Alaska.

17.05.2022

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Berner Forscher erhält Prix Schläfli 2022 für beste Chemie-Dissertation

Die Akademie der Naturwissenschaften (SCNAT) zeichnet die vier wichtigsten Einsichten von jungen Forschenden an Schweizer Hochschulen mit dem Prix Schläfli 2022 aus. Philippe Schwaller erhält den Preis für seine Erkenntnisse im Rahmen seiner Dissertation in Chemie an der Universität Bern und am IBM Forschungszentrum Zürich.

13.05.2022

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Wie Schlaf dazu beiträgt, Emotionen zu verarbeiten

Forschende der Universität Bern und Inselspital, Universitätsspital Bern haben entdeckt, wie das Gehirn während des REM-Schlafs Emotionen sortiert, um die Speicherung positiver Emotionen zu verstärken und zu verhindern, dass traumatische Erinnerungen sich im Gehirn verfestigen. Die Erkenntnisse unterstreichen die Bedeutung des Schlafs für die menschliche Gesundheit und eröffnen neue Wege für therapeutische Strategien.

12.05.2022

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Europäische Programme – Die Zeit drängt für die Hochschulen

Die Schweizer Hochschulen sind hart betroffen vom Abbruch der Verhandlungen für Rahmenabkommen der Schweiz mit der EU und damit der Einstufung als Drittland in den europäischen Forschungs- und Bildungsprogrammen. Zum aktuellen Zeitpunkt gibt es von Seiten der Europäischen Kommission keine Signale für eine rasche Assoziierung. Damit sinken die Chancen für eine Assoziierung in dieser Periode drastisch.

12.05.2022

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Genetische Herkunft der ersten Bauern der Welt geklärt

Der genetische Ursprung der ersten Ackerbauern im Neolithikum schien lange Zeit im Nahen Osten zu liegen. Eine neue Studie, die in der Fachzeitschrift Cell veröffentlicht wurde, zeigt, dass die ersten Bauern in Wirklichkeit eine Mischung aus eiszeitlichen Jäger- und Sammlergruppen darstellten, die sich über den Nahen Osten bis nach Südosteuropa erstreckten. An der Studie waren Forschende der Universität Bern und des Schweizerischen Instituts für Bioinformatik sowie der Johannes Gutenberg-Universität Mainz und der Universität Freiburg beteiligt. Die von ihnen entwickelte Methode könnte dazu beitragen, weitere Prozesse der menschlichen Evolution mit einer bisher unerreichten Auflösung aufzudecken.

11.05.2022

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Präzisions-Onkologie hilft Prostatakrebs-Patienten

Forschende der Universität Bern und Inselspital Bern haben bei einer besonders aggressiven Form von Prostatakrebs einen Durchbruch erzielt. In Gewebeproben von fortgeschrittenen Hirn-Metastasen konnten sie das genetische Profil der Krebszellen erstellen. Die Ergebnisse öffnen die Tür für eine gezielte Behandlung der betroffenen Patienten mit spezifischen Medikamenten.

10.05.2022

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«Viertel vor Enzian» im BOGA: Können Blumen die Zeit anzeigen?

Bereits vor knapp 300 Jahren beobachtete der schwedische Botaniker Carl von Linné, dass einige Pflanzenarten ihre Blüten zu bestimmten Tages- und Nachtzeiten öffnen und schliessen. Lässt sich daran die Zeit ablesen? Ein interdisziplinäres Team aus Forschenden des Botanischen Garten der Universität Bern (BOGA) und der Universität Zürich hat basierend auf den Ideen von Linné eine Blumenuhr entwickelt, die ab dem 13. Mai im BOGA im Rahmen einer Sonderausstellung zu sehen ist.

04.05.2022

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Jahresbericht 2021: Wissenschaft unter Dauerdruck

Auch im vergangenen Jahr konnte die Universität Bern zahlreiche Erfolgserlebnisse feiern. Ein Höhepunkt des Jahres 2021 war unbestritten die Rückkehr zum Präsenzunterricht. Der Wissenschaftsstandort Schweiz bleibt jedoch stark gefordert, neben der Pandemie vor allem durch die Folgen des gescheiterten Rahmenabkommens zwischen der Schweiz und der EU.

03.05.2022

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Kämpferin für das Recht auf Wasser besucht Bern

Die Kanadierin Maude Barlow setzt sich dafür ein, dass Menschen freien Zugang zu sauberem Trinkwasser haben. Vor rund zehn Jahren ist es ihr und ihren Mitstreiterinnen und Mitstreitern gelungen, das Menschenrecht auf Wasser bei der UNO zu verankern. Am 18. Mai 2022 berichtet Maude Barlow an einer Veranstaltung im Alpinen Museum in Bern von ihrem Einsatz und wirft einen persönlichen Blick auf die Herausforderungen heute und in Zukunft.

03.05.2022

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Mit Sportberatung zu mehr Aktivität

Obwohl Sporttreiben für Gesundheit und Wohlbefinden wichtig sind, ist ein Teil der Schweizer Bevölkerung nie oder nur unregelmässig sportlich aktiv. Ein Grund dafür könnte sein, dass viele eine zu ihnen passende Sportaktivität noch nicht gefunden haben. Deshalb wurde am Institut für Sportwissenschaft der Universität Bern ein Sportberatungskonzept entwickelt. Dadurch lässt sich die sportliche Aktivität steigern, wie eine kürzlich veröffentlichte Studie zeigt.

27.04.2022

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Die Uni Bern beteiligt sich am «International Day against Homo-, Bi- and Transphobia»

Zum ersten Mal nimmt die Universität Bern am Internationalen Tag gegen Homo-, Bi-, Inter- und Transphobie-Tag (IDAHOBIT-Tag) teil. Am 17. Mai findet ein Podiumsgespräch zur Situation von LGBTIQ+-Personen an der Universität Bern statt, und die Resultate einer schweizweiten Umfrage zu den Bedingungen von LGBTIQ+-Personen an Universitäten werden vorgestellt.

25.04.2022

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Metaphysikerin Amie Thomasson hält erste Anna Tumarkin Lectures

Mit den Anna Tumarkin Lectures in Philosophy lanciert das Institut für Philosophie der Universität Bern eine Vorlesungsreihe, in der renommierte Philosophinnen ihre aktuelle Arbeit vorstellen. Bei der ersten Austragung vom 2. bis 4. Mai 2022 wird Amie Thomasson zum Thema «Rethinking Metaphysics» referieren.

20.04.2022

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«Physik am Freitag»: Von Schwarzen Löchern und Klimamodellen

Bei der Vortragsreihe «Physik am Freitag» der Universität Bern präsentieren Forschende einem breiten Publikum aktuelle Themen aus der Welt der Physik. Zum Programm der Ausgabe 2022, die am Freitag, 29. April beginnt, gehören Vorträge zu Themen wie das erste Bild eines Schwarzen Lochs, Klimamodelle als Frühwarnsysteme oder Hinweise auf eine Physik jenseits des Standardmodells.

19.04.2022

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Kein eiszeitlicher Düngeeffekt im Antarktischen Ozean

Kann eisenhaltiger Staub den Ozean düngen, dort das Algenwachstum anregen und dadurch das Kohlendioxid in der Atmosphäre wegfangen? Ob diese hypothetische Treibhausgasbremse in Eiszeiten wirkte, hat ein internationales Forschungsteam mit Beteiligung der Universität Bern und unter Leitung der Universität Bonn anhand von Tiefsee-Sedimentkernen aus der Scotia-See untersucht. Obwohl der Staubeintrag in Eiszeiten hoch war, liessen sich keine Belege für einen Düngungseffekt im antarktischen Ozean finden.

05.04.2022

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Berner Kantonsparlament: Alle Debatten 1831–1999 digitalisiert

Seit bald 200 Jahren diskutiert der Grosse Rat des Kantons Bern über politische Fragen und setzt neue Gesetze in Kraft. Die Debatten wurden seit 1832 im Tagblatt des Grossen Rates des Kantons Bern gedruckt und publiziert. Die Universitätsbibliothek Bern hat sämtliche Bände digitalisiert und auf der Plattform e-periodica öffentlich zugänglich gemacht.

05.04.2022

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Neue Kombi-Therapie bewirkt Verminderung von Plaque bei Herzinfarkten

Einem internationalen Forschungsteam unter Leitung des Inselspitals, Universitätsspital Bern und der Universität Bern ist es gelungen, die positive Wirkung einer kombinierten Gabe von Statinen und dem neuen Cholesterinsenker Alirocumab bei Herzinfarktpatientinnen und - patienten hochpräzise zu illustrieren. In einer weltweit erstmals eingesetzten Kombination dreier Bildgebungsverfahren wurden eine signifikante Verminderung der Plaque und des Cholesteringehalts sowie eine Verdickung der schützenden Plaque-Kappe in den Herzkranzgefässen nachgewiesen.

04.04.2022

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Universität Bern auf Shortlist für den «Best of Swiss Web Award»

Die Universität Bern präsentiert seit 2020 als schweizweit erste Uni ihre Bachelor- und Masterinfotage auf einer innovativen digitalen Plattform. Nun ist sie für diesen Innovations-Effort, welchen sie für bisher rund 8’000 Studieninteressierte und Studierende erbracht hat, für den «Best Swiss Web Award 2022» nominiert und hat es von 351 eingereichten Projekten auf die Shortlist geschafft.

29.03.2022

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Neue Strategie der Universität Bern verabschiedet

Mit der neuen Strategie 2030 will die Universität Bern bisherige Erfolge weiterführen und gleichzeitig auf neue Herausforderungen reagieren. Als wichtige Treiber der Entwicklung fliessen neu die Themen Digitalisierung und Infrastruktur als Teilstrategien ein.

24.03.2022

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Herzmuskelentzündung dank Künstlicher Intelligenz personalisiert behandeln

Ein Forschungsteam der Universität Bern und des Inselspitals, Universitätsspital Bern untersucht und entwickelt innovative Ansätze, die eine personalisierte Diagnose und Behandlung der Herzmuskelentzündung ermöglichen. Künstliche Intelligenz erlaubt künftig eine individuelle Risikoabschätzung und Verlaufsprognose. Das Center for Artificial Intelligence in Medicine (CAIM) der Universität Bern und Insel Gruppe hat das Projekt für die Vergabe von Fördermitteln ausgewählt.

22.03.2022

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Unser Schlaf zeigt, wie risikofreudig wir sind

Jede Person hat ihr persönliches Schlafprofil, das sich am Muster der Hirnströme erkennen lässt. Nun zeigen Forschende der Universität Bern, dass sich an Gehirnwellen während des Tiefschlafs in einem bestimmten Gehirnareal sogar ablesen lässt, wie risikofreudig jemand im Alltag ist.

21.03.2022

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Schmerzfreier, ungefährlicher und zuverlässiger Allergietest

Obwohl Allergien weit verbreitet sind, ist ihre Diagnose aufwendig und die Therapie hat je nach Allergie unklare Erfolgsaussichten. Bisherige Haut-Tests sind unangenehm, zeitaufwendig und mit einem gewissen Risiko verbunden, eine allergische Überreaktion auszulösen. Nun haben Forschende der Universität Bern und des Inselspitals, Universitätsspital Bern, einen neuartigen Test entwickelt, der die Diagnose von Allergien massiv vereinfacht und den Erfolg einer Therapie zuverlässig voraussagen kann.

18.03.2022

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Die farbigen Skelette von Çatalhöyük

Ein internationales Team mit Forschenden der Universität Bern liefert neue spannende Erkenntnisse darüber, wie die Bewohner der «ältesten Stadt der Welt» in Çatalhöyük (Türkei) ihre Toten bestatteten. Deren Knochen wurden teilweise bemalt, mehrmals ausgegraben und wieder bestattet. Die Erkenntnisse geben einen Einblick in die Begräbnisrituale einer faszinierenden Gesellschaft, die vor 9000 Jahren lebte.

17.03.2022

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Positive Evaluation für EU-Fördergelder für zwei Berner Forscher

Der Pflanzenwissenschaftler Matthias Erb und der Astrophysiker Brice-Olivier Demory haben vom europäischen Forschungsrat ERC eine positive Evaluation ihrer Bewerbung für einen der begehrten «Consolidator Grants» erhalten. Da sie ihre Forschungsprojekte an der Universität Bern durchführen werden, werden diese nicht von der EU, sondern vom Staatssekretariat für Bildung, Forschung und Innovation SBFI finanziert.

16.03.2022

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Schweizer Impfstoffkandidaten starten in klinische Studienphase

Im Rahmen des Nationalen Forschungsprogramms «Covid-19» (NFP 78) des Schweizerischen Nationalfonds SNF entwickeln Forschende aus Bern, Genf, Berlin und Riems zwei Impfstoffkandidaten gegen SARS-CoV-2, die nun dank einer soeben unterzeichneten Forschungskooperation mit dem Basler Biotechunternehmen RocketVax AG für die Phase I der zur Zulassung notwendigen klinischen Studien vorbereitet werden.

11.03.2022

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Joachim Gauck spricht in Bern über Toleranz und Demokratie

«Zeitgedanken», die neue Veranstaltungsreihe der Universität Bern und der Burgergemeinde Bern im Casino Bern, beginnt mit einem Referat von Deutschlands Bundespräsidenten a.D. Joachim Gauck. Das aktuelle Weltgeschehen steigert das Interesse am Referenten zusätzlich und rückt das Veranstaltungsthema in einen besonderen Fokus.

10.03.2022

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Extreme Temperaturen fordern einen hohen Preis

Eine an der Universität Bern erarbeitete Studie weist erstmals detailliert nach, wie Hitze in der Schweiz in den vergangenen 50 Jahren zunehmend zu Übersterblichkeit führte. Die Kombination von Klimawandel und Bevölkerungsalterung, so das Fazit, wird künftig zum Problem.

04.03.2022

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Migrations-Status ist kein Nachteil bei Herzkrankheiten

Ein Forschungsteam aus dem Inselspital, Universitätsspital Bern und der Universität Bern konnte zeigen, dass untervertretene Gruppen bei der Behandlung und Rehabilitation von Herzkranzgefässerkrankungen nicht benachteiligt sind. Jedoch sind ältere Personen und Frauen in ambulanten Rehabilitationsprogrammen untervertreten. Es besteht Handlungsbedarf zur Motivation dieser Gruppen.

04.03.2022

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3R-Preise für 2021 gehen an Forschende der Universität Bern

Das Schweizer 3RCC hat Bernhard Voelkl von der Vetsuisse-Fakultät der Universität Bern mit dem 3Rs Award 2021 ausgezeichnet. Damit wird seine Arbeit gewürdigt, mit der er Forschende dabei unterstützt, Tierversuche besser zu planen, um die Qualität der Forschung zu verbessern und den Einsatz von Tieren zu reduzieren. Der Young 3Rs Investigator Award 2021 geht an Pauline Zamprogno vom ARTORG Center for Biomedical Engineering Research, ebenfalls an der Universität Bern, für ihren Beitrag zu einem Lung-on-Chip-Modell, das Tierversuche ersetzen soll.

02.03.2022

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Fjorde im Schweizer Mittelland

Ein Team von Forschenden der Universität Bern, unterstützt vom Schweizerischen Nationalfonds, hat eine Bohrung in den Berner Untergrund abgeteuft. Ihre Entdeckungen wurden jetzt publiziert: Vor ein paar hunderttausend Jahren haben Fjorde das Bild des Schweizer Mittellands geprägt.

28.02.2022

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Für eine lebenswerte Zukunft muss jetzt konsequent in klimaresiliente Entwicklung investiert werden

Um eine lebenswerte Zukunft für alle zu sichern, müsste die Gesellschaft die Klimaerwärmung eindämmen und sich vor deren Folgen schützen. Im zweiten Teil des 6. Sachstandsberichtes untersucht der Weltklimarat IPCC die Folgen des Klimawandels, die Verletzlichkeit von Mensch und Natur und die Möglichkeiten sich anzupassen. Die umfassende Analyse zeigt deutlich: Mit fortschreitender Erwärmung vervielfachen sich die Risiken und die Anpassungsfähigkeit von Mensch und Natur wird zunehmend überschritten.

23.02.2022

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Nahezu keine Bereitschaft zur Kompensation von privaten Flugreisen

Forschende der Universität Bern haben in Kooperation mit einer Schweizer Fluggesellschaft erstmals die tatsächliche Bereitschaft von Flugreisenden gemessen, die Emissionen der eigenen Flüge zu kompensieren. Eine Untersuchung von über 65’000 Buchungen zeigt, dass lediglich 4% der Flüge kompensiert werden. Die Ergebnisse deuten auf eine starke Diskrepanz zwischen Umwelteinstellung und tatsächlichem Umweltverhalten hin.

22.02.2022

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Schweizer Bevölkerung bevorzugt strenge Food-Waste-Regeln

Ein Schweizer Forschungsteam mit Berner Beteiligung zeigt, dass die Bevölkerung bereit ist, für die Reduktion von Food Waste tiefer ins Portemonnaie zu greifen. Sie bevorzugt staatliche Vorschriften, die strenge Reduktionsziele vorgeben und eine transparente Kontrolle der Umsetzung garantieren.

21.02.2022

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Strategische Interdependenzen zwischen Ländern in der Strom- und Energieversorgung

Laut jüngsten Risikoanalysen des Bundes zählt ein Blackout neben einer Pandemie und einem Ausfall des Mobilfunknetzes zu den derzeit grössten Risiken für die Schweiz. Forschende des Kompetenzzentrums für Public Management der Universität Bern konnten mit Daten aus 17 europäischen Ländern über einen Zeitraum von vierzig Jahren Abhängigkeiten im Bereich der Stromerzeugung aufzeigen. Der Rückgang der inländischen Energieproduktion mit fossilen Brennstoffen in diesen europäischen Ländern korreliert zudem mit einem Anstieg des Imports ebensolcher Energie.

17.02.2022

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Wie Religion und Konflikt zusammenhängen

Am Freitag, 4. März 2022 präsentieren Forschende der Universität Bern ihre Erkenntnisse zum ambivalenten Verhältnis von Religion und Konflikt. Vier Jahre lang haben sie in der Interfakultären Forschungskooperation «Religious Conflicts and Coping Strategies» dieses komplexe Thema bearbeitet. Am Anlass wird der Historiker David Nirenberg, Direktor des Institute for Advanced Study (IAS) in Princeton (USA), über die lange Geschichte von «Race and Religion» sprechen.

15.02.2022

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Ringvorlesung: «Das Ende denken»

In einer interdisziplinären Ringvorlesung des Collegium generale der Universität Bern thematisieren Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler aus verschiedenen Fachrichtungen und Institutionen das Thema «Das Ende denken».

11.02.2022

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Ringvorlesung zum Thema Wirtschaftswachstum und Wachstumskritik

In einer interdisziplinären Ringvorlesung an der Universität Bern geben Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler aus verschiedenen Fachrichtungen und Institutionen einen Überblick über zentrale Fragen des Wirtschaftswachstums und der Wachstumskritik. Wie hat sich der Diskurs in den vergangenen 50 Jahren verändert und wo stehen wir heute?

10.02.2022

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Drei Berner Forschende erhalten Pfizer-Preis

Drei Immunologinnen und Immunologen der Universität Bern und des Inselspitals, Universitätsspital Bern werden für ihre gemeinsame Arbeit mit einem Pfizer-Forschungspreis ausgezeichnet. Die Forschenden zeigen auf, wie unsere Darmbakterien die Bildung von Antikörpern beeinflussen.

08.02.2022

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Ungenügender Impfschutz bei Mehrheit der Immunsupprimierten

Ein Forschungsteam der Universität Bern und des Inselspitals, Universitätsspital Bern zeigt: Immunsupprimierte Patientinnen und Patienten, deren Therapie weniger als ein halbes Jahr zurückliegt, oder die eine Nierentransplantation hatten, können häufig keinen genügenden Corona-Impfschutz aufbauen. Es braucht daher in besonders gefährdeten Fällen individuelle Betreuung zum spezifischen Aufbau eines Impfschutzes.

07.02.2022

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Forschende fordern, Land ins Zentrum zu stellen, um globale Krisen zu bewältigen

Klimawandel, Biodiversitätsverlust und andere globale Krisen erfordern neue Denkweisen. Zu diesem Schluss gelangen 50 international führende Landnutzungsforschende, darunter auch der Universität Bern. Sie fordern politische Entscheidungsträgerinnen und -träger auf, zehn Fakten bei ihren Entscheiden zu berücksichtigen.

02.02.2022

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Die letzte Eiszeit verbreiterte das Aare- und Gürbetal

Ein Team unter der Leitung der Universität Bern konnte den Nachweis erbringen, dass die Gletscher der vorletzten grossen Eiszeit den Felsuntergrund zwischen Thun und Bern vorwiegend in die Tiefe abtrugen, während die Gletscherabtragung der letzten Vereisung mehr in die Breite erfolgte. Dafür haben die Forschenden die Geometrie des Felsuntergrundes mit Schweremessungen rekonstruiert.

28.01.2022

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Extremer Exoplanet hat eine komplexe und exotische Atmosphäre

Ein internationales Team mit Forschenden der Universität Bern und der Universität Genf sowie des Nationalen Forschungsschwerpunkts (NFS) PlanetS hat die Atmosphäre eines der extremsten bekannten Planeten detailliert analysiert. Die Ergebnisse von diesem heissen, Jupiter-ähnlichen Planeten, der erstmals mit Hilfe des Weltraumteleskops CHEOPS charakterisiert worden war, könnten Astronominnen und Astronomen dabei helfen, die Komplexität anderer Exoplaneten zu verstehen – darunter auch die von erdähnlichen Planeten.

27.01.2022

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Warmphasen beeinflussen Häufigkeit von Hochwassern

Eine Analyse von Hochwassern der vergangen 10'000 Jahre im Alpenraum hat ergeben, dass in Warmphasen kleine Hochwasser jeweils zurückgingen, grosse Ereignisse je nach Einzugsgebiet hingegen häufiger wurden. Das zeigt eine internationale Studie, an der Forschende der Universität Bern massgeblich beteiligt waren.

25.01.2022

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Die Hochschulen zahlen einen hohen Preis für das Abseitsstehen der Schweiz in den Forschungs- und Bildungsprojekten der Europäischen Union

Die Schweizer Hochschulen können sich nicht mehr als vollwertige Partner an Horizon Europe und Erasmus+ beteiligen. Das hat gravierende Auswirkungen auf die Hochschulen, da Projekte nicht oder nur eingeschränkt realisiert werden können. Die Rekrutierung von Forschenden wird erheblich erschwert, es besteht die Gefahr einer Abwanderung von Spitzenforschenden in andere Länder. Zudem werden im Budget der Hochschulen Millionenbeträge fehlen.

20.01.2022

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Magnesium ist essenziell für das Immunsystem, auch im Kampf gegen Krebs

Der Magnesiumspiegel im Blut spielt eine wichtige Rolle dabei, wie gut das Immunsystem Krankheitserreger oder Krebszellen bekämpfen kann: Eine Forschungsgruppe der Universität und des Universitätsspitals Basel mit Berner Beteiligung berichtet im Fachjournal «Cell», dass T-Zellen ausreichend Magnesium brauchen, um korrekt funktionieren zu können. Die Erkenntnisse sind potenziell wichtig für Krebsbetroffene.

19.01.2022

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Friedrich Dürrenmatt Gastprofessur setzt pandemiebedingt aus

Die «Friedrich Dürrenmatt Gastprofessur für Weltliteratur» an der Universität Bern wird nach 16 Semestern aufgrund der epidemischen Lage unterbrochen.

18.01.2022

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Berner Hochschulen lancieren neuen Präzisionstechnik-Master

Die Universität Bern und die Berner Fachhochschule BFH bieten ab dem Herbstsemester 2022 gemeinsam einen neuen Masterstudiengang in Precision Engineering an. Die beiden Hochschulen schaffen damit eine hochattraktive Ausbildungsmöglichkeit am Standort Bern und leisten einen Beitrag zur Bekämpfung des Fachkräftemangels.

11.01.2022

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CHEOPS offenbart einen rugbyballförmigen Exoplaneten

Mithilfe des Weltraumteleskops CHEOPS konnte ein internationales Team von Forschenden mit Beteiligung der Universitäten Bern und Genf sowie dem Nationalen Forschungsschwerpunkt (NFS) PlanetS zum ersten Mal die Verformung eines Exoplaneten nachweisen. Aufgrund von starken Gezeitenkräften erinnert die Erscheinung des Planeten WASP-103b eher an einen Rugbyball als an eine Kugel.

07.01.2022

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Exzentrischer Exoplanet entdeckt

Unter der Leitung der Universität Bern hat ein internationales Forschungsteam einen «Sub-Neptun»-Exoplanten entdeckt, der einen roten Zwergstern umkreist. Die Entdeckung gelang auch dank Beobachtungen am SAINT-EX-Observatorium in Mexiko. Dieses wird von einem Konsortium betrieben, zu dem das Center for Space and Habitability (CSH) der Universität Bern und der Nationale Forschungsschwerpunkt NFS PlanetS gehören.

06.01.2022

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Neuer europäischer Weiterbildungsstudiengang zu Schlaganfall

Der Schlaganfall ist die zweithäufigste Todesursache in Europa, in der Schweiz sind jährlich rund 16‘000 Personen davon betroffen. Deshalb lancieren die Medizinische Fakultät der Universität Bern und das Stroke Center des Inselspitals, Universitätsspital Bern in Zusammenarbeit mit der European Stroke Organisation den Weiterbildungsstudiengang MAS Stroke Medicine: Er soll ab Frühjahr 2022 die nächste Generation von Fachleuten in der Schlaganfallmedizin in ganz Europa ausbilden.