Medienmitteilungen, Infos für Medienschaffende und Medienecho Media Relations

Medienmitteilungen 2018

19.12.2018

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Ein Virus, das Schweizer Geschichte abbildet

Um die weltweit auftretende Rinderkrankheit BVD (Bovine Virusdiarrhö) in der Schweiz besser bekämpfen zu können, legten Forschende der Vetsuisse-Fakultät der Universität Bern eine Datenbank von BVD-Viren an. Dabei entdeckten sie, dass die zwei grössten Schweizer Rinderrassen von zwei unterschiedlichen Virentypen infiziert waren. Dank der Hilfe von Historikern fanden sie heraus, dass diese Verbreitung auf ein religiöses Machtgerangel im 15. Jahrhundert zurückgeht.

17.12.2018

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Satellitenbilder entlarven Grabräuberei

Weltweit wird kulturelles Erbe rapide durch Grabräuberei zerstört. Die Beraubung archäologischer Stätten vernichtet die Forschungsgrundlagen zu alten Kulturen – der Verlust von Wissen über deren Herkunft und Identität sind die Folgen. Forschungen der Universität Bern zeigen nun, dass mittels Satellitendaten die fortschreitende Zerstörung archäologischer Stätten verfolgt werden kann. Damit ergibt sich auch erstmals ein Bild des Ausmasses der Grabräuberei in schwer zugänglichen Weltregionen.

11.12.2018

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Grosser Erfolg für die Nachwuchsförderung der Universität Bern

Der Schweizerische Nationalfonds (SNF) hat im Rahmen der erstmals ausgeschriebenen «Eccellenza»-Beiträge die Finanzierung von neun neuen Assistenzprofessuren an der Universität Bern zugesagt. Gleichzeitig wurde auch ein «Eccellenza»-Grant bewilligt, so dass insgesamt rund 16.2 Millionen an Fördergeldern nach Bern fliessen.

06.12.2018

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Durchbruch bei der Entwicklung der Xenotransplantation

Einem internationalen Team unter Leitung des Klinikums München mit Beteiligung von Berner Forschenden ist es erstmals gelungen, genetisch veränderte Schweineherzen lebenserhaltend langfristig in Paviane zu verpflanzen.

29.11.2018

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Die Polarregionen kommunizieren via «Postkarten» und «SMS»

Eine neue Studie unter Beteiligung der Universität Bern zeigt, dass zwischen Nordatlantik und Antarktis eine zweiteilige klimatische Verbindung existiert. Sie besteht aus einem schnellen atmosphärischen Kanal und einer viel langsameren Verbindung im Ozean. Diese sorgte während der letzten Eiszeit für abrupte klimatische Veränderungen – und könnte das auch in Zukunft wieder tun.

15.11.2018

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Empfehlungen für neues EU-Rahmenprogramm «Horizon Europe»

Die Universität Bern ist Mitglied bei «The Guild», einem Hochschulnetzwerk von forschungsintensiven Universitäten. Im Rahmen der Gesetzgebungsarbeiten zum neuen EU-Rahmenprogramm für Forschung und Innovation hat «The Guild» nun Empfehlungen an das Europäische Parlament, den Europarat und die Europäsische Kommission herausgegeben. Empfohlen wird, die wissenschaftliche Führungsrolle von Spitzenforscherinnen und -forschern und eine globale Ausrichtung des «Horizon Europe»-Programms als Top-Prioritäten zu behandeln.

07.11.2018

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Projekt über positiven Einfluss von mütterlichen Darm-Mikroben ausgezeichnet

Der diesjährige Johanna Dürmüller-Bol DBMR Forschungspreis des Department for BioMedical Research (DBMR) der Universität Bern geht an Stephanie Ganal-Vonarburg. Der mit CHF 30'000.- dotierte Nachwuchs-Forschungspreis wurde am «Tag der BioMedizinischen Forschung», am Mittwoch, 7. November 2018, verliehen.

30.10.2018

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Stellungsnahme von swissuniversities zur Selbstbestimmungsinitiative

Am 25. November 2018 stimmt die Schweizer Bevölkerung über die Volksinitiative «Schweizer Recht statt fremde Richter» (Selbstbestimmungsinitiative) ab. Die Rektorenkonferenz der schweizerischen Hochschulen, swissuniversities, nimmt Stellung zu der Initiative: Die Rechtsunsicherheit bei einem «Ja» zur Initiative wäre laut swissuniversities Gift für den Bildungs-, Forschungs- und Innovationsstandort Schweiz.

25.10.2018

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Schweizweite Plattform für Zelltherapie in Bern lanciert

Die Regenerative Medizin gehört zu den sich am schnellsten entwickelnden Bereichen innerhalb der biomedizinischen Forschung – sie stellt kranke Zellen, Gewebe oder Organe wieder her. Nun wurde in Bern eine nationale, öffentlich-private Plattform unter dem Namen «Translational and Clinical Bio-Manufacturing (TCBM)» lanciert. Ihr Ziel ist es, die Expertise in der Translation von Forschungsergebnissen in die klinische Anwendung zu bündeln, um die Regenerative Medizin sowie neue Zelltherapieansätze in der Schweiz zu fördern.

17.10.2018

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Reise zum Merkur mit Berner Beteiligung

Am Samstag, 20. Oktober 2018 um 03:45 Uhr MEZ soll die Raumsonde BepiColombo vom Weltraumbahnhof Kourou in Französisch-Guayana ihre Reise zum Merkur antreten. Mit an Bord der Raumsonde der europäischen Weltraumorganisation ESA und der japanischen Weltraumorganisation JAXA sind Instrumente, die am Physikalischen Institut der Universität Bern konzipiert und gebaut wurden: Das Laser Altimeter BELA – das grösste und heikelste Instrument der Mission – und das neuartige Massenspektrometer STROFIO.

02.10.2018

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Menschliche Hörzellen aus dem Reagenzglas

Forschenden der Universität und des Inselspitals Bern ist es erstmals gelungen, menschliche Innenohr-Zellen im Labor zu erzeugen und deren Herkunft zu untersuchen. Dies wird es in Zukunft ermöglichen, neue Behandlungsmethoden für Hörbeeinträchtigung zu erforschen.

27.09.2018

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Insekten als Lebensmittel: Der Preis bestimmt den Geschmack

Vor mehr als einem Jahr kamen Insekten erstmals auf die Schweizer Teller. Für viele Menschen ist der Konsum von Insekten trotz verschiedener Vorteile nicht besonders attraktiv. Neue Forschungsergebnisse der Universität Bern zeigen, dass Konsumentinnen und Konsumenten Insekten jedoch positiver bewerten, wenn diese im Luxuspreissegment angesiedelt sind.

19.09.2018

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Narkolepsie: Ursache der rätselhaften Schlafkrankheit entdeckt

Die seltene Schlafkrankheit Narkolepsie verursacht Tagesschläfrigkeit und kurzfristigen Verlust des Muskeltonus. Der zugrundeliegende Mechanismus blieb jedoch bislang ein Rätsel. Eine Forschungsgruppe mit Beteiligung des Universitären Schlaf-Wach-Epilepsie-Zentrums SWEZ hat nun die Ursache der Krankheit identifiziert. Dies hat grosse Auswirkungen auf ihre Diagnose und Therapie.

10.09.2018

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Pop–Power–Positions: Konferenz zu den Machtverhältnissen in der globalen Popmusik

An einer interdisziplinären Tagung, die vom Institut für Musikwissenschaft der Universität Bern mit organisiert wird, diskutieren die Teilnehmenden die Verankerung von populärer Musik in einer global vernetzten Welt.

27.08.2018

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Jupiter hatte Wachstumsstörungen

Aufgrund von Meteoritendaten zeigen Forschende der Universitäten Bern und Zürich sowie der ETH Zürich, wie der Jupiter entstanden ist. Daten aus Meteoriten hatten darauf hingedeutet, dass das Wachstum des Riesenplaneten während zwei Millionen Jahre verzögert wurde. Nun liegt die Erklärung vor: Kollisionen mit kilometergrossen Blöcken erzeugten hohe Energie, was dazu führte, dass in dieser Phase kaum Anreicherung von Gas stattfinden und der Planet somit nur langsam wachsen konnte.

22.08.2018

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Phänomen des schneeweissen Bachs erklärt

Ein internationales Team unter der Leitung der Universität Bern ging einem seltsamen Phänomen nach: Ein Abschnitt eines Bergbachs im Engadin ist weiss gefärbt. Die Untersuchungen ergaben, dass kleine Aluminium-Flocken dem Wasser seine Farbe verleihen. Die Flocken entziehen dem Bach auch umweltschädliches Arsen.

02.08.2018

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Der Berner Stadthitze auf der Spur

Ein für die Schweiz einzigartig dichtes Temperaturmessnetz in Bern zeichnet ein detailliertes räumliches Bild der Hitzewellen dieses Sommers. Die Unterschiede zwischen einzelnen Messpunkten innerhalb der Stadt Bern und zwischen Bern und den umliegenden Gemeinden betragen bis zu 4 °C, wie Berner Forschende zeigen. Diese Information ist wichtig für die Planung von Massnahmen gegen die Hitzebelastung.

31.07.2018

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Im Kampf gegen Bakterien braucht es genügend Energie

Um Bakterien und Pilze einzufangen und abzutöten, bauen weisse Blutkörperchen Netze aus DNA und toxischen Proteinen. Diese «Fangnetze» unseres Immunsystems sind nur dank einer zusätzlichen Energiequelle in diesen Abwehrzellen möglich, wie Forschende der Universität Bern herausfanden.

28.06.2018

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Blutdruck-Medikamente können im hohen Alter schaden

Alte und gebrechliche Patientinnen und Patienten haben ein erhöhtes Sterberisiko und Gedächtnisprobleme, wenn ihr Blutdruck mit Medikamenten zu stark gesenkt wird. Dies haben Forschende der Universität Bern und der Universität Leiden (NL) in einer gross angelegten Studie entdeckt – und relativieren damit die offiziellen Empfehlungen zu Blutdrucksenkern. Für ihre Arbeit wurden sie vom Kollegium für Hausarztmedizin mit dem Forschungspreis 2018 ausgezeichnet.

21.06.2018

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Erstes internationales Weiterbildungsprogramm in Schlafmedizin

Diesen Herbst startet die erste Durchführung des CAS (Certificate of Advanced Studies) «Sleep, Consicousness and Related Disorders». Die neue Weiterbildung in einem wachsenden Gebiet der Medizin ist eine Kooperation der Universität Bern mit der Università della Svizzera italiana, sowie dem Inselspital Bern und dem Ente Ospedaliero Cantonale im Tessin.

12.06.2018

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Fünf neue Sinergia-Projekte in Bern

Bakterieller Stoffwechsel in der Leber, Radiochemie, Membranbiologie, Epilepsiediagnostik, oder die Rezeption des Autors Flavius Josephus – die Forschungsfelder der fünf neuen Projekte an der Universität Bern, die von den Sinergia-Beiträgen des Schweizerischen Nationalfonds (SNF) profitieren, sind vielfältig. Die Projekte erhalten vom SNF Förderbeiträge in der Höhe von insgesamt 12,3 Millionen Franken über vier Jahre.

12.06.2018

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Forschungsintensive Universitäten rufen zur Stärkung von europäischer Wissenschaft und Innovation auf

Das Hochschulnetzwerk «The Guild», bei dem die Universität Bern Mitglied ist, ruft Horizon Europe und Erasmus dazu auf, Europas globale Position in Wissenschaft, Bildung und Innovation zu stärken.

11.06.2018

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Berner Forschende entdecken Schlaf-Wach-Schaltzentrale im Hirn

Bisher wurde vermutet, dass verschiedene Hirnregionen für das Einschlafen und Aufwachen zuständig sind. Nun haben Berner Neurowissenschaftlerinnen und -wissenschaftler entdeckt, dass eine einzelne Schaltzentrale im Gehirn den Schlaf-Wach-Rhythmus steuert. Die Erkenntnisse sind von grosser Bedeutung für die Behandlung von Schlafstörungen und den damit verbundenen Krankheiten.

04.06.2018

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Medieneinladung zum Swiss Governance Forum 2018: Digitale Gesundheit

Welche Möglichkeiten und Herausforderungen bietet die Digitalisierung des Gesundheitssektors? Können digitale Gesundheitsangebote, wie die elektronische Patientenakte, die Versorgung tatsächlich verbessern? Mit diesen und anderen Fragen zum Thema «Digitale Gesundheit» befasst sich am Freitag, 29. Juni 2018 das Swiss Governance Forum des Kompetenzzentrums für Public Management (KPM) der Universität Bern. Den Eröffnungsvortrag hält Regierungsrat Christoph Ammann.

31.05.2018

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«Top of Europe» – auch bei Treibhausgasmessungen

Die Forschungsstation auf dem Jungfraujoch gehört nicht nur durch ihren einzigartigen Standort zur Spitze von Europa. Im Rahmen der europäischen Forschungsinfrastruktur «Integrated Carbon Observation System» (ICOS) ist das Labor inmitten der Alpen nun offiziell zertifiziert. ICOS liefert Daten zum besseren Verständnis des globalen Kohlenstoffkreislaufs und dessen Beeinflussung durch menschliche Aktivitäten. Dahinter steht ein Messnetz von Stationen, die strenge Qualitätskriterien erfüllen müssen. Messungen im Rahmen von ICOS werden auf dem Jungfraujoch auch von der Universität Bern durchgeführt.

29.05.2018

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Stern-Gattiker-Preis: Prof. Annalisa Berzigotti ist erste Preisträgerin

Viele Ärztinnen können es bezeugen: Irgendwann während ihrer Laufbahn haben sie Kolleginnen getroffen, die sie als Vorbild motivierten, sich im Berufsleben zu festigen, geschlechterspezifische Stereotypen in Frage zu stellen oder das persönliche Verständnis von Erfolg neu zu definieren. Um diese Vorbilder zu würdigen, hat die Schweizerische Akademie der Medizinischen Wissenschaften (SAMW) den mit 15'000.– Franken dotierten Stern-Gattiker-Preis lanciert. Die erste Preisträgerin ist Frau Prof. Annalisa Berzigotti, leitende Ärztin Hepatologie am Inselspital Bern und Gruppenleiterin am Department for Biomedical Research (DBMR) der Universität Bern.

25.05.2018

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SCNAT zeichnet die vier besten Dissertationen aus – darunter zwei von Berner Forschenden

Die Lagerung radioaktiver Abfälle, die Bestäubung von Pflanzen, die Nutzung von Sonnenenergie und das mathematische Fassen von Knoten und Oberflächen – die Akademie der Naturwissenschaften (SCNAT) zeichnet am 25. Mai in Bern die vier wichtigsten Einsichten und Lösungen von jungen Forschenden an Schweizer Hochschulen mit dem Prix Schläfli 2018 aus. Alexandre Bagnoud (Geowissenschaften), Livio Liechti (Mathematik), Hester Sheehan (Biologie) und Xiaojiang Xie (Chemie) erhalten den Preis für Entdeckungen im Rahmen ihrer Dissertation. Der Prix Schläfli wird seit 1866 vergeben.

24.05.2018

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Neuer Ansatz im Kampf gegen Prostatakrebs entdeckt

Forschende des Inselspitals, der Universität Bern sowie der Universität Barcelona haben entdeckt, wie die Produktion von spezifischen menschlichen Sexualhormonen, sogenannten Androgenen, unterbrochen wird. Die Erkenntnisse können dazu beitragen, neue Therapieansätze zu entwickeln, da eine Überproduktion dieser Androgene zu Krankheiten wie Prostatakrebs oder dem polyzystischen Eierstocksyndrom führen kann.

23.05.2018

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Rätsel um Malaria-Parasit gelöst

Malaria ist eine der schlimmsten Infektionskrankheiten, an der weltweit jedes Jahr mehrere hundert Millionen Menschen erkranken. Forschende der Universitäten Bern und Glasgow haben nun herausgefunden, wie der Parasit, der Malaria verursacht, im Menschen heranreift und so der Mensch wiederum zum Überträger der Krankheit werden kann. Die Ergebnisse könnten dazu beitragen, Malaria dereinst auszurotten.

14.05.2018

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Ein Glücksfall für den Hochschulstandort

Am Montag, 14. Mai 2018 haben Regierungsrätin Barbara Egger-Jenzer und der Rektor der Universität Bern, Christian Leumann, ein neues Universitätsgebäude eingeweiht. Das ehemalige Verwaltungsgebäude der SBB an der Mittelstrasse 43 in Bern wurde saniert und zu einem polyvalenten Institutsgebäude mit Freihandbibliothek umgebaut.

30.04.2018

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Sieben Marie Curie Fellowships für die Universität Bern

Jedes Jahr vergibt die Europäische Kommission die «Marie Skłodowska-Curie Individual Fellowships» an Postdoktorierende. Bei der letzten Ausschreibung waren sieben Forschende der Universität Bern erfolgreich. Die Universität Bern erzielte damit eine überdurchschnittliche Erfolgsquote.

20.04.2018

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Grundstein für neues Laborgebäude gelegt

Am Freitag, 20. April 2018 haben Regierungsrätin Barbara Egger-Jenzer und der Rektor der Universität Bern, Christian Leumann, den Grundstein für das neue Laborgebäude der Universität gelegt. Im Neubau am Rande des Inselareals werden die dringend benötigten Räumlichkeiten für die Rechtsmedizin und die medizinische Forschung bereitgestellt.

19.04.2018

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Paedocypris – Miniaturisierte Fische mit winzigen Genomen

Zwergbärblinge (Paedocypris) sind die kleinsten Fische der Welt. Ihnen fehlen etliche Teile des Skeletts und geschlechtsreife Tiere sind nur knapp acht Millimeter gross. Ein internationales Forschungsteam unter Mit-Leitung von Dr. Lukas Rüber vom Institut für Ökologie und Evolution der Universität Bern hat zum ersten Mal die Genome von zwei Vertretern dieser faszinierenden Fische sequenziert. Sie fanden heraus, dass sich die einfache Anatomie der Fische auch in deren Genen widerspiegelt.

04.04.2018

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Verbesserter Impfstoff gegen Allergien bei Pferden und Hunden entwickelt

Chronische allergische Erkrankungen bei Pferden und Hunden können dank einem innovativen Impfstoff neu behandelt werden. Dieser wurde von Forschenden unter Leitung der Universität Bern und in Zusammenarbeit mit der Universität Zürich sowie mit privatwirtschaftlichen Partnern entwickelt. Die neuen Erkenntnisse, die nun bei Pferden und Hunden gewonnen wurden, könnten helfen, ähnliche Impfstoffe für den Menschen zu entwickeln.

21.03.2018

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Stand-by von Windturbinen bei schwachem Wind reduziert Kollisionsrisiko von Fledermäusen

Die zunehmende Nutzung von Windkraftanlagen stellt für Vögel und Fledermäuse ein Risiko dar. Schweizer Forschende unter der Leitung der Universität Bern konnten nun anhand des Flugprofils von Fledermäusen zeigen, dass das Nichtanschalten von Windturbinen bei niedrigen Windgeschwindigkeiten das Kollisionsrisiko von Fledermäusen mit den Rotoren um 95% reduziert. Diese Massnahme ist einfach umsetzbar und würde nur einen marginalen Verlust der Stromproduktion bedeuten.

16.01.2018

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Nichtbewertung der Prüfung war rechtmässig

Die Rekurskommission der Universität Bern hat entschieden, dass eine Prüfung im Fach Schuldbetreibungs- und Konkursrecht richtigerweise nicht bewertet wurde, weil sie keine geeignete Grundlage für einen Leistungsnachweis darstellte. Die Prüfung war nicht valide. Die Wiederholung der Prüfung war rechtmässig. Die Rechtswissenschaftliche Fakultät hatte verfügt, dass die Prüfung nicht bewertet wird, weil der Prüfungsfall im Jahr 2017 praktisch identisch war mit einem Prüfungsfall aus dem Jahr 2013. Mehrere Studentinnen und Studenten hatten Beschwerde gegen diese Verfügung erhoben. Sie hatten verlangt, dass die Prüfung zu bewerten und dass die Ergebnisse zu eröffnen seien.

11.01.2018

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Berner Archäologe entdeckt das älteste Grab eines Skythenfürsten

Tief in einem Sumpf in der russischen Republik Tuwa hat der vom SNF geförderte Archäologe Gino Caspari einen ungestörten skythischen Grabhügel entdeckt. Alles deutet darauf hin, dass es nicht nur das grösste, sondern auch das früheste skythische Fürstengrab Südsibiriens ist – und möglicherweise hervorragend konservierte Schätze birgt.

09.01.2018

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Versteinerte Flüsse zeichnen die Landschaftsentwicklung auf

Bergstürze und reissende Wildbäche begannen vor rund 25 Millionen Jahren das Bild der heutigen Alpen zu prägen. Innerhalb weniger Millionen Jahre entstanden aus einer ursprünglich hügeligen Landschaft die tiefen und steilen Alpentäler. Dank digitaler Technologien konnten Berner Geologen diese Entwicklung anhand versteinerter Flussläufe erstmals rekonstruieren.

08.01.2018

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Ein internationales Forscherteam ermittelt in einem mutmasslichen Tötungsdelikt

Unter Verwendung mehrerer, bisher noch nie gemeinsam genutzter Datierungsmethoden analysierte eine internationale Expertengruppe mit Beteiligung des Instituts für Rechtsmedizin der Universität Bern menschliche Überreste, die in einem Schweizer Wald gefunden wurden. Die Experten konnten das Opfer identifizieren und nähere Informationen über den Todeszeitpunkt gewinnen. Diese Ergebnisse werden in der Zeitschrift Scientific Reports veröffentlicht.

04.01.2018

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Ein Thermometer für den Ozean

Die Durchschnittstemperatur des Meeres ist ein wesentlicher Parameter des globalen Klimas – der allerdings nur sehr schwer zu messen ist. Zumindest bis jetzt, denn ein internationales Forschungsteam mit Beteiligung der Universität Bern hat nun eine entsprechende Methode entwickelt, und zwar mittels Edelgasen im ewigen Eis. Damit lassen sich Rückschlüsse auf die Veränderungen in der Meerestemperatur von der letzten Eiszeit bis heute ziehen.