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Universitätsleitung und Erziehungsdirektor zu öffentlicher Diskussion in der Aula bereit

Die Aula der Universität Bern ist nach wie vor besetzt; eine Antwort der Besetzenden auf die angebotenen alternativen Räume steht aus. Die Universitätsleitung und der Erziehungsdirektor des Kantons Bern sind zur einer öffentlichen Diskussion über die Bologna-Reform in der Aula bereit.

Die Universitätsleitung hat zur Kenntnis genommen, dass die Besetzenden die Aula auch heute Montag nicht zur Durchführung des regulären Studienbetriebs geräumt haben. Sie bedauert diesen Affront gegenüber der grossen Mehrheit von Studienwilligen ausdrücklich. Die Universität weist ausserdem darauf hin, dass ihr Angebot für Alternativräume für Diskussion und Veranstaltungen (inklusive Versammlungsraum mit 120 Plätzen) bislang von den Besetzenden unbeantwortet geblieben ist.

Die Universitätsleitung und der Erziehungsdirektor des Kantons Berns halten ihrerseits ihre deklarierte Bereitschaft aufrecht, an einem öffentlichen Podium zu Fragen der Bologna-Reform und ihrer Auswirkungen teilzunehmen. Die Universität ist bereit, diese Veranstaltung in der Aula durchzuführen.

Es ist der ausdrückliche Wunsch des Erziehungsdirektors sowie der Universitätsleitung, dieses Podium zusammen mit der StudentInnenschaft der Universität Bern SUB, welche alle Studierenden vertritt, zu organisieren. Als Termin kann in Anbetracht der Agenden der Beteiligten der 16.12.2009, 17 Uhr, vorgesehen werden.

Die Universitätsleitung erwartet immer noch eine verbindliche Antwort bezüglich der angebotenen Alternativräume und will die Aula für den normalen Studienbetrieb umgehend wieder zur Verfügung stellen.

23.11.2009