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Zukunft des Botanischen Gartens ungewiss

Die Bau-, Verkehrs- und Energiedirektion und die Erziehungsdirektion des Kantons Bern und die Stiftung für den Botanischen Garten Bern haben sich heute im Grundsatz darauf geeinigt, für den öffentlichen Teil des Botanischen Gartens eine neue Lösung zu suchen. Dennoch lassen sich Kündigungen nicht vermeiden.

Die beiden kantonalen Direktionen haben der Stiftung für den Botanischen Garten Bern heute einen Vorschlag unterbreitet, wie der öffentliche Teil des Botanischen Gartens weitergeführt werden könnte. Ende Jahr läuft jedoch die Vereinbarung zwischen der Universität und der Stiftung für den Botanischen Garten Bern aus, durch welche der fehlende kantonale Beitrag für den öffentlichen Teil des Botanischen Gartens ersetzt wurde.

Aufgrund dieses vertragslosen Zustandes bleibt der Universität Bern nichts anderes übrig, als die Arbeitsverhältnisse mit einem beträchtlichen Teil der Belegschaft des Botanischen Gartens aufzulösen. Diese Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter waren aufgrund der Gelder vom Kanton beziehungsweise der Stiftung von der Universität Bern angestellt und für die Pflege des öffentlichen Teils des Gartens zuständig. Es liegt nun an der Stiftung für den Botanischen Garten Bern zu entscheiden, ob sie das Personal übernehmen will. 

Hintergrund des Problems ist ein Beschluss aus dem Jahr 2002, durch welchen der kantonale Beitrag von 500'000 Franken an die Universität Bern für den Betrieb des öffentlichen Teils des Botanischen Gartens im Rahmen einer Sparmassnahme gestrichen wurde.

Angesichts dieser Entwicklung hat die Universität Bern heute Nachmittag die betroffenen Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter über die bevorstehende Auflösung des Arbeitsverhältnisses informiert. Die Universität hat den Betroffenen ihre Unterstützung zugesichert und wird eine Übergangslösung suchen.

12.09.2006