Porträt Universitätsförderung

Aktuelle Projekte

Aufbau einer interdisziplinär ausgerichteten Stiftungsprofessur für Provenienzforschung und Sammlungsgeschichte

Teaser

Der wissenschaftliche Diskurs in der Provenienzforschung ist interdisziplinär und bewegt sich heute weit über die Zeit des Nationalsozialismus hinaus. Kriegerische Auseinandersetzungen führen dazu, dass Objekte in Bewegung kommen – bereits bei Napoleon oder aktuell bei irakischen und syrischen Altertumsgütern. Während Museen seit einigen Jahren Stellen einrichten, um einzelne Objekte und ihre Bestände zu erforschen und für diese Arbeit auf Projektgelder des Bundesamtes für Kultur BAK zurückgreifen können, fehlt eine universitäre Verankerung des jungen Forschungsfeldes. Die Universität Bern möchte dies ändern und die erste Professur für Provenienzforschung und Sammlungsgeschichte in der Schweiz errichten. Sie will die notwendige, interdisziplinäre Grundlagenforschung aufbauen und den benötigten akademischen Nachwuchs ausbilden. Für den Aufbau der Professur und ihre Errichtung für zehn Jahre suchen wir Mittel in Höhe von 5 Millionen Franken.

Professur für Staat und Markt

Teaser

Die Universität Bern errichtete die auf 4 Jahre angelegte Stiftungsprofessur für «Staat und Markt» am Kompetenzzentrum für Public Management KPM der Universität Bern. Sie hat eine unternehmerische Ausrichtung mit einer verwaltungswissenschaftlichen Komponente. Im Zentrum stehen Fragen zu Spannungsfeldern wie staatliche Einflussnahme versus Privatautonomie, zur Governance von öffentlichen bzw. staatlich regulierten Unternehmen oder Fragen zur Leistungserbringung in einem durch Liberalisierung, Wettbewerb und Marktöffnung gekennzeichneten Umfeld. lm Sinne einer nachhaltigen Weiterentwicklung sucht das KPM für eine Weiterfinanzierung die strategische Partnerschaft mit Vertretern aus der Wirtschaft. lm Bestreben, Forschung und Lehre an der Nahtstelle zwischen Staat und staatlich determinierten bzw. öffentlichen Unternehmen wissenschaftlich zu verankern. Für die Weiterführung der heutigen Assistenzprofessur suchen wir Mittel in Höhe von 5 Millionen Franken.