Porträt Selbstverständnis

Qualitätsstandards der Weiterbildung

In ihrem Qualitätsverständnis folgt die Universität Bern den Empfehlungen von Swissuni – der Organisation der Weiterbildungsstellen der schweizerischen universitären Hochschulen – für die Qualitätsentwicklung in der universitären Weiterbildung.* Darauf aufbauend hat sie das Dokument Leitfaden und Standards für Studiengänge der universitären Weiterbildung (pdf, 129KB) formuliert.

Schema der Qualitätsentwicklung

Schema Qualitätsentwicklung der universitären Weiterbildung
© www.swissuni.ch

Analyse

  • Der Planung des Studiengangs geht eine sorgfältige Bedarfs-, Angebots- und Marktanalyse voraus.

Konzipierung

  • Der Studiengang entspricht bezüglich Umfang und Titel den Vorgaben der Universität Bern.
  • Die Lernergebnisse entsprechen den Deskriptoren des Nationalen Qualifikationsrahmens für den Hochschulbereich nqf.ch-HS.
  • Der Studiengang entspricht den ECTS-Anforderungen.
  • Der Studiengang kombiniert wissenschaftlichen Anspruch mit Praxis- und Transferorientierung. Er gründet auf dem aktuellen Forschungsstand und der gängigen Anwendungspraxis.
  • Der Studiengang orientiert sich strukturell an den Bedürfnissen der Zielgruppen (Vollzeit- / Teilzeitprogramme, Modularisierung etc.) und ist dynamisch und anpassungsfähig gestaltet. 
  • Zielgruppen und Lernziele sind definiert. Die Ziele sind als berufs-, funktions- oder persönlichkeitsbezogene Kompetenzen formuliert. 
  • Die Zulassungsbedingungen sind definiert und gewährleisten die Rechtsgleichheit. Sie werden publiziert und eingehalten. 
  • Der Studiengang beruht auf einem Studienreglement und einem Studienplan.

Organisation und Ressourcen

  • Der Studiengang verfügt über eine kompetente Leitung.
  • Die Entscheidungswege, -kompetenzen und -verantwortlichkeiten sind festgelegt und allen beteiligten Personen kommuniziert, die administrativen Prozesse sind effizient und kundenorientiert.
  • Die Dozierenden sind wissenschaftliche Fachspezialisten / Fachspezialistinnen oder Experten / Expertinnen aus der Praxis. Sie verfügen über die erforderlichen Spezialkenntnisse. Sie sind pädagogisch-didaktisch kompetent.
  • Studierende und Dozierende werden in die Entscheidungsprozesse über inhaltliche und Methodenfragen angemessen einbezogen.
  • Der Studiengang ist wirtschaftlich tragfähig und verfügt über angemessene finanzielle, infrastrukturelle und didaktische Ressourcen, um seine Ziele zu erreichen.

Umsetzung und Durchführung

  • Die öffentlichen Informationen über den Studiengang sind aktuell.
  • Die didaktischen Mittel entsprechen dem aktuellen Stand und orientieren sich an den unterschiedlichen Kompetenzprofilen und der beruflichen Situation der Studierenden.
  • Die Leistungsnachweise sind den Ausbildungs-, Kompetenz- und Transferzielen angepasst.
  • Die Studierenden werden kompetent begleitet und unterstützt. Sie kennen den Stand ihrer Lernentwicklung.

Qualitätsentwicklung und Evaluation

  • Der Studiengang verfolgt einen vielschichtigen und wirkungsorientierten Ansatz zur Qualitätsentwicklung, welcher die Besonderheiten der universitären Weiterbildung berücksichtigt. Die Verantwortlichen des Studiengangs treffen geeignete Massnahmen, um die Qualitätsentwicklung zu fördern und zu beobachten.
  • Die Entscheidungsprozesse, -kompetenzen und -verantwortlichkeiten in der Qualitätsentwicklung sind festgelegt und allen beteiligten Personen kommuniziert.

* Dokument von 2010, entwickelt in Zusammenarbeit mit dem Organ für Akkreditierung und Qualitätssicherung der Schweizerischen Hochschulen OAQ
(seit 1.1.2015 Schweizerische Agentur für Akkreditierung und Qualitätssicherung AAQ)