Rechte und Lizenzen

Prof. Dr. Reto M. Hilty, Direktor am Max-Planck-Institut für Immaterialgüter- und Wettbewerbsrecht an der Universität Zürich und Dr. Matthias Seemann, Rechtsanwalt bei der Vischer AG haben im Auftrag der Universität Zürich ein Rechtsgutachten zum Betrieb von Repositorien erstellt. Ein besonderer Schwerpunkt wird auf die Zweitveröffentlichung auf Repositorien gelegt.

Gutachten:
Hilty, Reto M.; Seemann, Matthias (2009): Open Access – Zugang zu wissenschaftlichen Publikationen im schweizerischen Recht. Rechtsgutachten im Auftrag der Universität Zürich. Zürich.

Weitere Informationen finden Sie in den FAQs der Hauptbibliothek Zürich.

Die UrheberInnen von wissenschaftlichen und küstlerischen Werken bestimmen mit Creative-Commons-Lizenzen selbst, unter welchen rechtlichen Bedingungen ihre Werke veröffentlicht, weiterverbreitet und verwendet werden dürfen. Die Lizenzen sind in über 60 Sprachen erhältlich und auf der ganzen Welt rechtsgültig. Verschiedene Symbole visualisieren die Lizenzen und erklären, welche Bedingungen bei der Weiterverwendung zu beachten sind. Daher sind sie leicht verständlich und NutzerInnen wissen genau, wofür sie die Werke verwenden dürfen - auch ohne juristische Kenntnisse.

Die CC-Lizenzen funktionieren wie ein Baukastensystem. Die Lizenzbedingungen können miteinander kombiniert werden, so dass sich insgesamt eine Auswahl von sechs verschiedenen Lizenzen ergibt. Je nach Kombination, kann eine liberale oder restriktive Verwendung der Inhalte erlaubt werden.

Forschungsförderer und Universitäten empfehlen eine möglist offene Lizenz, beispielsweise CC BY, zu verwenden.

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