Publikationsgebühren, Förderung und Beurteilung von OA-Zeitschriften

Es gibt eine Vielzahl von Open-Access-Zeitschriften und fast täglich entstehen neue.

Leider gibt es auf dem Markt einige unseriöse Zeitschriften und Verlage, sogenannte Predatory Journals, die für hohe Publikationsgebühren keine oder nur eine unzureichende Leistung erbringen. Oftmals sind solche Zeitschriften leicht zu identifizieren, weil ihre Webseiten voller Rechtschreibefehler sind und/oder sie durch aggressives Einwerben von Einreichungen auffallen. Manchmal sind Predatory Journals aber nicht ganz so einfach zu erkennen. Etwa dann, wenn der Webauftritt einwandfrei aussieht oder wenn als HerausgeberIn renommierte WissenschaftlerInnen genannt werden, ohne dass diese etwas davon wissen.

Checkliste Predatory Journals

Die folgende Checkliste hilft Ihnen bei der Beurteilung von (OA-)Zeitschriften.

Lesetipp:

Weiterführende Informationen

 

Einige Open-Access-Verlage verlangen für die Veröffentlichung in Open Access Publikationsgebühren, sogenannte APCs. Diese variieren sehr in der Höhe, wobei hybrid OA in der Regel deutlich teurer ist als Gold OA. Seriöse Open-Access-Zeitschriften legen ihre APCs offen und kommunizieren diese auf der Webseite. Für weitere Informationen zur Beurteilung von Zeitschriften konsultieren Sie diese Checkliste.

Die Universität und die Universitätsbibliothek Bern verfügen über keinen zentralen Open-Access-Publikationsfonds. Bei folgenden Verlagen erhalten Berner Forschende aber eine APC-Reduktion:

Die Universitätsbibliothek Bern bemüht sich im Rahmen der LERU-Petition und der DORA-Initiative alternative, non-profit Open-Access-Initiativen zu fördern.

Folgende Initiativen werden von der UB unterstützt:


Die UB ist ausserdem Mitglied bei:


Kennen Sie eine OA-Intitiative, die gefördert werden sollte? Kontaktieren Sie uns.