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Lernmaterialien produzieren

Inhalte die selbständig bearbeitet oder vorbereitet werden müssen, können visuell und multimedial aufbereitet und zur Verfügung gestellt werden. Je nach Bedürfnis können komplexe Autorentools oder in-house Lösungen der Universität Bern bei der Umsetzung helfen.

Lernmodule

ILIAS bietet mit dem Lernmodul drei verschiedene Möglichkeiten, um Texte mit multimedialen Inhalten wie Videos, Bildern, Ton und Kontrollfragen zu ergänzen:

  • Lernmodul ILIAS: Die Inhalte werden direkt in ILIAS erstellt. Das Ganze sieht wie ein Online-Buch aus in dem zwischen mehreren Kapiteln hin- und hergeblättert werden kann.
  • Lernmodul SCORM: Die Inhalte können direkt in ILIAS erstellt werden oder einen SCORM-Export eines anderen Autorentools importieren. So können extern erstellte Inhalte in ILIAS eingebunden werden.
  • Lernmodul HTML: Ein HTML-Export kann importiert werden. Webseiten, die in sich abgeschlossen aber nicht übers Internet öffentlich zugänglich sind, können in einem ILIAS-Kurs zur Verfügung gestellt werden. Auch eignet sich dieser HTML-Import z.B. für Fotogalerien, die in einer anderen Software erstellt und als HTML-Datei zur Verfügung gestellt wird.

Zugang

Kommerzielle Software

Ist der Wunsch nach einem vielfältigeren Autorentool vorhanden, kann es sinnvoll sein, sich ein kommerzielles Produkt anzuschaffen. Oft zum Einsatz kommen dabei die folgenden Produkte, die z.B. als Lernmodul SCORM in ILIAS eingebunden werden können.

Was ist ein Autorentool?

Autorentools helfen dabei, Sachverhalte und somit Wissen strukturiert zu vermitteln. Das Autorentool ist hierbei die Software, mit welcher dieser Inhalt aufbereitet wird. Oft gehören nebst dem eigentlichen Inhalt auch Quizzes und Fragen dazu, damit sich die Lernenden im Selbststudium selber prüfen und das Erlernte kontrollieren können (formatives Feedback). Die digitale Aufbereitung von Lerninhalten kann mit einem Autorentool umgesetzt werden.

Lernvideos erstellen

Um Abläufe sichtbar zu machen, eignen sich häufig Videos. Screencasts sind durch Videoportale wie Youtube und Co. erst richtig populär geworden. Mit Hilfe eines kurzen Videotutorials können so Abläufe bei der Verwendung von Software am Computer-Bildschirm sichtbar gemacht werden. Anstelle einer Anleitung in Textform wird im Video die Bedienung einer Software per Bildschirmaufnahme aufgenommen und digital im Web bereitgestellt.

Die Videoaufnahmen können zusätzlich mit Ton besprochen werden. Kommerzielle Programme wie z.B. Camtasia lassen auch Menüs und Elemente in die Videoaufzeichnung aufnehmen, um besonders heikle Punkte hervorzuheben oder zu beschriften.

Screencasts können mit einer einfachen Software, die oft bereits am Computer vorinstalliert ist, erstellt und einem gängigen Videoformat abgespeichert werden. Üblicherweise sind die Videos kurz und selten länger als 5 bis 10 Minuten.